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Sterne
im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945
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| Öffentlicher
Vortrag von Dr. Thomas Kersting M.A., Brandenburgisches Landesamt
für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum
(BLDAM),
am 9. November 2023 im LWL-Museum für Archäologie und
Kultur
in Herne zu den Waldlagern der Roten Armee in Brandenburg Nach der
Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 befanden sich Hunderttausende
Rotarmisten westlich der Oder. Die Archäologie erforscht jetzt ihre Unterkünfte in den Brandenburger Wäldern, mit Funden, die vom Alltag zwischen Krieg und Frieden, Triumph und Not, Propaganda und Realität erzählen – aber auch von Befreiung und erneuter Bedrängnis. Thomas Kersting, Archäologe aus Bonn, von 1993 bis 2023 beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum (BLDAM) tätig, Spezialist für Archäologie der Slawenzeit und der Neuzeit/Moderne, Seit 2008 Leiter des Dezernats Archäologische Denkmalpflege und Stellvertretender Landesarchäologe. Forschungen, Ausstellungen, Tagungen und zahlreiche Publikationen zur NS-Lager- und Weltkriegs-Archäologie. |
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©
Dr.
Thomas Kersting
Herzlich willkommen heute Abend hier zu unserer Vortragsreihe zu unserer Sonderausstellung zur Archäologie Moderne, Modern Times. Das ist jetzt die dritte Veranstaltung und nach der doch sehr westfälischen Perspektive am Anfang dürfen wir heute etwas mehr über die Landesgrenzen hinausschauen. Ich darf Dr. Thomas Kersting begrüßen, bis vor einigen Wochen beim Landesamt in Brandenburg beschäftigt und einer der Wissenschaftler, die sehr früh auch schon mit der Archäologie der Moderne gearbeitet haben. Herr
Kersting hat in Bonn und München studiert, von
Frühgeschichte, Historische Geografie und Geschichte des
Mittelalters, ist auch
1993 schon nach Brandenburg gekommen und hat dort dann nach
größeren Projekten
und einer Gebietsreferatsleitung dann die gesamte Bodendenkmalpflege
geleitet.
Über 15 Jahre lang ist also auch sehr erfahren, was die
praktische
Bodendenkmalpflege eben angeht und wie gesagt, hatte mehrere Projekte
auch zur
Archäologie der Moderne mit einem Schwerpunkt sicherlich auf
die Lager, die in
Brandenburg natürlich zu Hauf zu finden sind, sowohl aus dem
Ersten Weltkrieg
wie auch aus dem Zweiten Weltkrieg und wird uns heute Abend etwas
über die
Waldlager der Roten Armee in Brandenburg erzählen. Wir haben
aus diesen
Grabungen auch Stücke bei uns in der Sonderausstellung, ist
also eine schöne
Verknüpfung. Wir
haben sowohl aus dem Halbmondlager des Ersten
Weltkriegs bei uns Objekte in der Vitrine, als auch aus den Waldlagern
der
Roten Armee und ja, wir sind sehr gespannt, was Sie uns heute Abend
erzählen
können. Ja,
hört man mich? Ja, offensichtlich. Ja, vielen
Dank, das ist total nett und freut mich, dass ich hier sein kann, auch
dass das
so gut geklappt hat mit der Ausstellung. Wir hatten ja vor Jahren schon
mal
darüber gesprochen, dass Sie diese Idee dann mitnehmen wollen
und das hat ja
alles wunderbar geklappt, dass man jetzt auch im Tiefen Westen Dinge
aus dem
Osten zur Kenntnis nimmt und dann geht es auch noch um die Rote Armee,
das ist
ja wirklich exotisch, stelle ich mir vor, und das war es für
uns auch. Bis 2014
hat kein Mensch von uns, schon gar kein Archäologe, aber auch
keine Historiker,
haben gewusst, was die Rote Armee 1945 und in den Jahren darauf in den
Brandenburger Wäldern gemacht hat, da wusste wirklich kein
Mensch darüber
Bescheid und wir sind auf dieses Thema gestoßen. Ich zeige
Ihnen hier als
Eingangsfolie mal so einen Befund einer solchen Grubenhütte im
Wald mit so
einer kleinen Fundauswahl und wir sind darauf gestoßen, das
zeige ich Ihnen
gleich noch, über unsere Ehrenamtler, das ist also
tatsächlich ein dezidiertes
Thema, was die Ehrenamtler an uns herangetragen haben. Ich
habe seit dem Jahr 2000 den Lehrgang für die
Ehrenamtler gemacht, die kamen dann mit Funden in dieser Art zu mir,
sagten,
ja, ist das eigentlich auch Archäologie, interessiert euch
das? Ich brauche
jetzt hier Gott sei Dank in diesem Rahmen nicht mehr zu
erklären, was ich sonst
an dieser Stelle immer tue, dass Archäologie der Moderne,
Archäologie der
Neuzeit eben auch interessant und wichtig ist, da verdient ja Gott sei
Dank
auch die Ausstellung. Und dann habe ich zu den Leuten gesagt, was soll
das
sein? Ja, das sind Russenlager, dachte ich, ja, Russenlager, also
Kriegsgefangenenlager oder was? Nee, nee, das muss irgendwas anderes
gewesen
sein, also darüber will ich Ihnen heute was erzählen.
Ich
brauche bestimmt jetzt nicht im Detail die
historische Situation im Mai 1945 im Großraum Berlin Ihnen
vorzustellen,
Kriegsende aus allen Richtungen stoßen die Armeen von Norden,
von Süden, von
Osten auf Berlin vor, die großen Heeresgruppen der Roten
Armee, die Ukrainische
Front, die Weißrussische Front, das brauchen wir jetzt gar
nicht im Detail
durchzunehmen, die Aufstellung an der Oder, dann die Schlacht an den
Selower
Höhen, die ja in den letzten Kriegstagen noch sehr, sehr
verlustreich war, bis
dann schließlich in Berlin die Rote Fahne aufgepflanzt werden
konnte. Eine
sicher nachgestellte Szene, wie man heute weiß,
aber es ist eben eine Zeit gigantischer Konflikte und nicht nur im
großen,
größten, allergrößten
Weltmaßstab, sondern eben auch bis hin zu kleinen
Reibereien auf der Straße. Der Rotarmist will also dieser
resoluten Frau hier,
die sich das nicht gefallen lässt, das Fahrrad abnehmen. Also
das ist so
ungefähr die Spannbreite der Konflikte, mit denen wir es hier
zu tun haben, in
die unsere Befunde gehören. Nachdem
wir das dann verstanden hatten, ich zeige
Ihnen hier einige solche Befunde in den Brandenburger Wäldern.
Die müssen
eigentlich jedem Förster, jedem Wanderer, jedem, der mit dem
Hund da spazieren
geht, eigentlich seit Jahrzehnten bekannt gewesen sein. Waren sie
vielleicht
auch, das Wissen geht natürlich auch verloren. Als ich diese Befunde zum ersten Mal gesehen habe, habe ich gedacht, naja, die sind vielleicht ein paar Jahre alt, sind ja kaum überwachsen, aber eben unsere Ehrenamtler, unten links sehen Sie Sieghard Wolter, das ist also derjenige, der sich damit am allerbesten auskennt, die trugen dieses Thema an uns heran, sodass wir dann, nachdem wir uns ein bisschen damit beschäftigt hatten, das Fundmaterial uns angesehen hatten, auch archäologische Ausgrabungen an solchen Objekten unternommen haben, einfach um das Ganze auch wissenschaftlich abzusichern. Wir
haben uns damit beschäftigt, ich habe mich ein
bisschen belesen, ich habe mir Literatur besorgt und bin dann relativ
schnell
auf dieses Bild hier oben rechts gestoßen, im Buch Ivans
Krieg von Catherine
Merridale, einer englischen Historikerin, die sich eben mit dem Krieg
des
kleinen Mannes beschäftigt hat, also nicht mit den
großen Kampfhandlungen,
sondern wie hat Ivan sozusagen, der kleine Rotarmist, wie hat er diesen
Krieg
erlebt, also praktisch so eine Art Alltagsgeschichtsschreibung und als
ich
dieses Bild sah, wurde mir klar, das ist genau das, was wir in den
Wäldern
finden, eine rechteckig eingetiefte Grubenhütte, ein
Grubenhaus, aus dem
Archäologen aus anderen Perioden bestens vertraut, das dann je
nachdem, was man
für Werkzeug hatte, was man für Material hatte, mit
Pfosten, mit Ständern, mit
Wänden, mit einem Dach, mit Grassoden, möglicherweise
mit Zweigen, bedeckt
worden ist, also ein Unterstand. Hier
sieht man also eine Schützen, eine Pioniere
einer Schützendivision, Bauern diesen Unterstand und wenn man
dann weiß, wie
dieser Unterstand auf Russisch heißt, nämlich
Semelyanka, Semelya ist die Erde,
weiß man vielleicht noch und Semelyanka ist eigentlich nichts
anderes als das
Erdloch, aber eben mit der Bedeutung des militärischen
Unterstandes. Wenn man
also dieses Wort kennt und dann möglichst auch in Kyrillisch
ins Internet
eingibt, dann öffnet sich wirklich ein Kosmos, dann versteht
man, worum es da
geht, dann stößt man auf historische Zeichnungen,
wie diese hier eigentlich
eine technische Zeichnung, links oben, da wird also ganz genau
dargestellt, wie
eine solche Semelyanka, eine solche Grubenhütte zu bauen ist,
mit Maßen, für
wie viele Mann, nämlich für zehn Mann ist die gedacht
und das entspricht ganz
gut dem, was wir in den Wäldern gefunden haben, auch von den
Maßen her. Das
stammt aus der Militäranleitung Sputnik Partisaner, unten
links sehen Sie das
mal, den Einwand und so weiter erhalten ist der Begleiter des
Partisanen, also
eigentlich nichts anderes als eine Heeresdienstanweisung für
den Rotarmisten,
wie der sich im Winterkrieg zu verhalten hat. Und das Kuriose ist, sehr
schnell
stießen wir auch auf die identische Darstellung aus der
deutschen
Heeresanleitung für den Winterkrieg 1943 und offensichtlich
hat man hier sehr
schnell von den Feinden gelernt. Von der Sowjetunion lernen
heißt siegen
lernen, hieß es früher. Die Wehrmacht hat
natürlich nicht gesiegt, aber sie hat
auch von der Roten Armee diese Dinge übernommen, weil die sich
natürlich im
Winterkrieg sehr viel besser auskannten. Ich
hatte Ihnen gesagt, wenn man im Internet guckt
unter dem Begriff Semeljanka, dann öffnet sich eine ganz
breite Palette von
Bildern, von Abbildungen, soweit man das erkennt. Und ich selber habe
kein
Russisch gelernt, ich komme selber aus Bonn, bin zwar seit 30 Jahren in
Brandenburg, kann also wenig Russisch oder Kyrillisch lesen und zeige
Ihnen nur
mal hier so ein paar Abbildungen, die man dann findet. Es gibt also durchaus in Alaska zum Beispiel ein Open-Air-Museum russischer Siedler. Das ist eine Bauform, die schon unter Katharina der Großen für deutsche Siedler, die nach Osten gingen, die unter Katharina der Zarin angeworben wurden, beschrieben wird. Eine Bauform, die eben bestens geeignet ist für die Temperaturen, für die Klimabedingungen, die in Russland, in Sibirien herrschen. Man gräbt sich ein, man hat eine schräge Rampe, ein paar Stufen und innen drin Plattformen, um sich hinzulegen, um sich hinzusetzen, mit Grassoden, bedecktes Dach und das ist eigentlich nichts anderes als das, was jeder Frühgeschichtsarchäologe in Ostdeutschland, in Mitteldeutschland als typisch slawisches Grubenhaus kennt. Die sind natürlich 1.000 Jahre oder 1.500 Jahre älter, aber genauso haben die auch ausgesehen, die waren halb eingegraben und sind vor allem, das ist das Kennzeichen, sind Blockbauten, sind keine Pfostenbauten, wie man sie aus dem Neolithikum ja schon kennt, sondern sind dezidiert eben Blockbauten und das ist praktisch eine slawische Bauform, die offensichtlich bis in unsere Zeit genutzt wurde, bis ins 20. Jahrhundert. Ich
zeige Ihnen noch ein paar Abbildungen mehr. Das
Bild rechts oben kennen Sie schon, das ist praktisch so die
Musterausführung.
Das Ganze konnte also auch sehr viel primitiver ausfallen, wenn man
also
einfach nur ein paar Zweige rüberlegt und eine Zeltplane, dann
ist das schon
sehr viel einfacher, aber hat eben doch eine gewisse Schutzwirkung.
Auch das
Bild da unten zeigt so etwas Ähnliches, wo die Leute sich eben
eingegraben
haben. Interessanterweise
gibt es auch von Bornholm 1945
solche Abbildungen. Wie Sie vielleicht wissen, hat der Bornholmer
Inselkommandant, der deutsche Wehrmachtsinselkommandant, sich
geweigert, die
Kapitulation ernst zu nehmen, und die Russen mussten also extra noch
Bornholm
erobern. So eine kleine Seitengeschichte. Das geschah dann im Mai, Juni
1945
auch noch mit Bombenschäden. Wer mal da war, kann das da
sehen, in der
Hauptstadt der Insel. Auf Bornholm haben die Russen dann eben auch
sofort ihre
Semeljankas da gebaut, in besonders schöner
Ausführung. Wenn
man weiter auf der Suche nach Bildern ist,
stößt man natürlich dann auf solche
Soldatenidyllen, wie man sie oben links
sieht oder unten links, mit Musik, wird Musik gemacht, geraucht,
freundlich
plauderndes Paar geht durchs Bild. Das sind Aufnahmen, die garantiert
Propaganda-Bilder sind, die aber im Hintergrund auch unten links, wenn
Sie da
gucken, neben dem Kopf von dem rechten Soldaten, eine solche
Hütte zeigen. Auf
dem oberen Bild sieht man sie ja auch gleich, oder unten in der Mitte
sieht man
auch im Hintergrund in der Mitte solche eingetieften
Grubenhäuser. Das sind
also Bilder, die sicher mit einer gewissen propagandistischen Absicht
angefertigt wurden, um das Leben unserer Jungs im Krieg den Leuten zu
Hause zu
zeigen. Auch dieser Schnappschuss aus dem Inneren einer Semeljanka
zeigt
natürlich, viel Platz war da nicht, aber man hat da durchaus
Licht gehabt.
Offensichtlich ist irgendwie eine Dachluke da eingebaut worden. Man
sieht die
Blockbau-Konstruktion und die Zigarette fehlt praktisch niemals. Nachdem
wir das so ein bisschen eruiert hatten,
haben wir uns dann weiter mit den Befunden und Funden
beschäftigt, mit dem
Material, was bei diesen Hütten, können wir es ja
nennen, was dort so zutage
kommt. Da
braucht man gar nicht groß auszugraben. Wir haben
das Glück in Brandenburg, dass wir seit etwa 15, naja bald
seit 20 Jahren mit
einer immer größer werdenden Zahl von
Metalldetektorgängern zusammenarbeiten,
die wir in unseren Lehrgang holen, die wir auch ausbilden, mit denen
wir
vertrauensvoll zusammenarbeiten können und die uns ihre Funde
bringen. Dieses
ganze metallische Fundmaterial liegt praktisch verstreut in diesen
Bereichen,
wo man diese eingetieften Hütten hat. Die liegen immer so an
Waldwegen, linear
aufgereiht meistens, und dieses ganze Material, was man da findet,
braucht man
gar nicht groß auszugraben. Das ist eigentlich nur
überwachsen und liegt ganz
oberflächennah. Man sieht dann sehr schnell Dinge, die
offensichtlich mit den
Hütten selber zu tun haben, mit der Konstruktion,
Türschlösser, Türgriffe,
Türklinken, Fensterklinken, Werkzeug natürlich auch.
Unten links große Zeltheringe,
sodass man eben davon ausgehen kann, dass da auch Zeltplanen verwendet
worden
sind. An der Oberfläche lag einfach so ein großes
Wehrmachtswasserfass,
50-Liter-Wasserfass, was ganz pragmatisch, so wie der Russe das halt
macht. Der
Russe improvisiert, das sagt man, habe ich in Brandenburg sehr schnell
gelernt.
Da hat man also dann sehr schnell einen Ofen draus gebaut, unten mit
einer
Beschickungsöffnung, in der Mitte ein großer
Ausschnitt, oben ist auch ein
Loch, damit der Rauch abziehen kann. Oder eben solche
Granathülsen, so große
Granathülsen, die man zu Hüttenbeleuchtung umgebaut
hat. Wenn man da Petroleum
reinfüllt, das oben zukneift und ein Docht in dieses Loch
steckt, dann hat man
eine sicher qualmende, aber halbwegs funktionierende
Hüttenbeleuchtung. Das
sind so die ersten Funde, die wir dann sehr
schnell zusammengetragen haben. Hier nochmal ein Blick auf die
Werkzeuge. Die
Werkzeuge lagen alle gemeinsam, das sehen Sie links in der Mitte, in
einem
völlig zerfallenden, hölzernen Werkzeugkasten, der
völlig vergangen war, der
nicht mehr zu bergen war. Sie sehen da auch praktisch das Loch oben in
der
Mitte. Der stand einfach so in der Erde und war von oben praktisch
zugänglich,
und das ist dann so ein Pionierwerkzeug, wie wir es vielleicht in dem
ersten
Bild gesehen haben, wo die Pionierabteilung da diese Hütte
baut. Selten
sind eigentlich Funde wie diese Panzerkette,
die Sie da oben sehen, und dieses einzelne Panzerglied. Solche Sachen
kommen
nicht so häufig vor, wie überhaupt Waffenteile und
solche Dinge, die direktes
Kriegsmaterial sind, die sind da relativ selten. Eine von diesen
Granatlampen
entpuppte sich als eine britische Anti-Tank-Granate,
Anti-Panzergranate. Man
kann die Eintragungen unten unter dem Boden
entsprechend auswerten und deuten. Es gibt für alle diese
Dinge natürlich
mittlerweile Internetportale, Leute, die sich sehr genau damit
auskennen. Das
ist dann auch schon so eine Grauzone von Militaria-Freaks und
Waffennarren, die
aber über ein immenses Wissen verfügen. Da
möchte man zum Teil nicht wissen,
was die sonst so für Meinungen haben, aber da kennen die sich
aus. Das ist also
zum Beispiel eine britische Granate, die im Zuge der Land and
Lease-Aktionen
übers Polarmeer nach Russland gekommen ist. Es gab hier die
große Unterstützung
durch die Amerikaner und Briten für die russische
Kriegsführung. Die kriegten
also bis hin zu Zehntausenden von Lastwagen und Waffen und Munitionen
geliefert, alles über das Polarmeer. Daher stammen hier diese
Darstellungen.
Arms for Russia kann man sich heute auch nicht mehr vorstellen. Was
wir weiterfinden, sind natürlich zahlreiche
militärische Alltagsgegenstände. Häufig ist
das aus Aluminium oder aus Emaille,
Blechtassen, Henkelmänner unten links, ganz genauso wie bei
uns eigentlich. Bei
uns, sage ich jetzt in der Wehrmacht, sahen die nicht anders aus,
entweder
emailliert, rot emailliert häufig oder rein in Aluminium. Oben
links
Feldflaschen, Löffel. Das weiche Aluminium wird sehr, sehr
häufig dann mit
Inschriften versehen oder kleinen Zeichnungen. Eine Erinnerung an
Petrov steht
oben auf diesem Löffelgriff. Es gibt eine ganze Menge so
kleine Marken, wo man
erst nicht genau weiß, womit die zu tun haben. In diesem Fall
hat das mit der
Post zu tun, eine Postsackmarke, weil natürlich auch die
Rotarmisten regelmäßig
Post erhielten und nach Hause schrieben. Ein noch ungehobener Schatz
bei uns.
In Deutschland sind ja sehr, sehr viele von solchen
Wehrmachtserinnerungen,
Korrespondenzen veröffentlicht. Das ist in Russland nicht der
Fall. Da wäre
sicher noch viel zu tun, aber derzeit sieht es nicht danach aus. Ganz
interessant, diese Feldflasche, wunderschön aus braunem,
bernsteinfarbenem
Glas. Die gibt es genauso auch in Blau, offensichtlich in der Endphase
des
Krieges hergestellt, als man eben Materialknappheit überall zu
spüren bekam. Zu
den Flaschen gab es dann so einen Filzüberzug, die trug man
auch am Gürtel. Ja,
ist im Krieg vielleicht nicht besonders praktisch, aber das ist nicht
das
einzige Stück. Da steht auch drauf, wo es herstammt, aus einer
bekannten
russischen Glasstadt, 80 Kilometer östlich von Moskau. Ich
habe jetzt gerade
den Namen vergessen, spielt ja jetzt auch keine Rolle. Also solche
Sachen
finden wir da. Dazu
gehören natürlich auch Dinge wie diese hier,
militärische Abzeichen bis hin zu Orden. Fragen Sie mich
nicht, was das im
Einzelnen ist. Die Knöpfe, häufig mit Hammer- und
Sichelmotiv in Sternform,
diese Abzeichen. Zum
Teil sind es regelrechte Medaillen,
Tapferkeitsmedaillen, Gardeschützenabzeichen und
ähnliches mehr. Die gibt es in
allen möglichen Varianten. Auch dazu findet man im Internet
sehr viel Literatur. Aber
es gibt eben auch eine Menge einfacherer Dinge:
Schnallen, Doppeldorn-Schnallen, wenn man so will, Bleche von den
Schulterstücken, ein reguläres, fast Koppelschloss
könnte man sagen,
Gürtelschloss für Offiziere mit dem Sternmotiv und
Hammer und Sichel. Und es
sind auch Dinge, die dann schon so ein bisschen selbstgemachten
Charakter
haben. Diese
Bleche, auch oben links, diese beiden Teile,
die aus sehr starkem Blech offensichtlich selbst ausgeschnitten sind.
Ich habe
den Eindruck, dass man bei dem rechten Teil versucht hat, ein solches
durchbrochenes Gürtelschloss herzustellen, um diesen Stern
auszusägen. Man hat
es gebohrt und da sind feine Ritzzeichnungen, die mich das vermuten
lassen. Diese
Gürtel sind häufig zu sehen auf historischen
Fotos. Auch das hier sind, glaube ich, wieder Bilder aus Bornholm, die
beiden
rechten. Man sieht also, dass der untere Kollege hier diese
Doppeldorn-Schnalle
hat, der oben mit dem Hund, der hat das Schloss mit dem schräg
stehenden
Sternmotiv. Man
sieht aber auch hier unten bei dem linken und
links der Kollege, der da stramm steht, die tragen
Wehrmachtskoppelschlösser.
Das sind also keine russischen Gürtel, sondern die haben
Wehrmachtskoppelschlösser, die offensichtlich als Beute sehr
beliebt waren. Wir
haben hier das Glück, vom Offizier Wladimir Gelfand ein sehr
schönes Tagebuch
zu besitzen. Das
einzige Tagebuch, das auf Deutsch vorliegt aus
dieser Zeit, und dieser Wladimir Gelfand war ein Hobbyfotograf, der
sich sehr
gerne fotografieren ließ mit seinen Leuten, aber auch selber
fotografierte. Das
ist eine gute Quelle für uns, da komme ich nachher nochmal
drauf. Also diese
Fotos aus der Zeit sind natürlich für uns eine super
Geschichte. Was
man auch findet, sind deutsche Abzeichen aller
Art. Das reicht also vom Mutterkreuz. Unten links ist ein Mutterkreuz. Auf
dem linken Bild unten das rechte Stück ist ein
Mutterkreuz. Auf der Rückseite eingeprägt die
Signatur von Adolf Hitler. Das
kriegte man zum dritten, vierten Kind, ich weiß es nicht mehr
genau. Es
gibt alle möglichen Orden, von denen man zum Teil
auch nur noch Reste, Stücke findet. Diese Orden sind der
Grund, dass diese
Stellen im Wald gerne von illegalen Metallsuchern aufgesucht werden,
die
natürlich alles, wo ein Hakenkreuz drauf ist, von
allergrößtem Reiz finden. Das
ist geschenkt, das können die gerne haben, das ist nicht das,
was uns so
wahnsinnig interessiert. Aber
wir müssen eben davon ausgehen, dass diese
ganzen Stellen, die wir jetzt archäologisch erforschen, auch
schon mal
durchsucht worden sind und dass manches da fehlt. Geht aber dann bis
hin auch
zu Schützenvereinsmedaillen und ähnlichen Dingen
mehr, Sportmedaillen und
anderen Sachen, Panzerfahrerabzeichen, evangelische Frauenhilfe, also
alle
möglichen Abzeichen, die offensichtlich in die Hände
der sowjetischen Soldaten
dann gekommen sind, indem sie vermutlich den Deutschen das alles
abgenommen
haben, was sie für verräterisch oder auch wertvoll
hielten. Ganz
interessant sind natürlich immer Stücke, die
Inschriften tragen. Da gibt es ganz unscheinbare kleine Bleche, wie die
drei
Stücke links zu sehen, da stehen komische Wörter
drauf: Schwan, Stirnlocke,
Tanne. Es gibt noch mehr davon und wenn man es einmal kapiert hat,
weiß man,
das sind Pferdenamen. Am
Pferdegeschirr waren die befestigt, die Wehrmacht
genauso und die Rote Armee eben auch, waren mit zahlreichen Pferden
unterwegs,
die als Bespannung dienten auch für die Artillerie, bespannte
Artillerie. Mein
Vater war selber noch Unteroffizier in der Wehrmacht und hat eben auch
mit
Pferden viel zu tun gehabt und immer davon erzählt, deswegen
ist man das ganz
vertraut und irgendwie hat man zu dem Pferd natürlich immer
eine besondere
Beziehung. Ehe der Soldat sich selber essen und trinken versorgt, sind
erstmal
die Pferde dran. Also das ist so ein Zeugnis dafür, kommt mir
vor, für diese
Beziehung auch zu dem Lebewesen, was dann so ein bisschen so eine
Schicksalsgemeinschaft auch gewesen ist. Dann
gibt es natürlich Propagandadinger, so ein
großes Blech, so hoch ist es etwa. Da steht, das konnte ich
sogar lesen, da
steht was von Stalin und Kommunismus drauf: Vorwärts mit
Stalin und so weiter.
Hat aber dann auch nicht daran gehindert, dass man dann Stücke
abgeschnitten
hat, um die anderweitig zu verwenden. Das wurde dann im Wald irgendwie
recycelt. Und
dann besonders interessant, ein Stück wie das
rechts oben, etwa Postkartengröße, ein Blech, das
fein säuberlich verziert ist,
mit einem roten, geschnörkelten Rand. In Rot und Gelb
beschriftet, oben steht
irgendwas: Granatwerfer, Truppe Nummer 288. Und darunter stehen also
zwei
Namen, die Vornamen in Rot, die Nachnamen in Gelb. Der obere, der
heißt
Alexeyev, und der untere, K., irgendwas mit F. am Ende. Und das
Wichtigste ist,
da in der Mitte, in Groß, steht Berlin. Da steht Berlin, und
unten in Gelb
steht also dann tatsächlich 22.4.1945. In der Mitte ist ein
Nagel, und da kann
man sich sehr gut vorstellen, wie die beiden sicherlich an ihrer
Hütte oder vor
ihrer Hütte dieses Schild hingestellt haben, so unter dem
Motto: Wir waren
dabei. Und das ist ja auch ein sehr lebendiges Zeugnis und für
einen
Archäologen natürlich besonders wertvoll, weil
tagesgenau datiert. Also
vorstellen, nach der Kapitulation haben sich diese Truppen in die
Wälder
zurückgezogen, vielleicht auch, um aus den Konfliktsituationen
so ein bisschen
rauszukommen, waren aber eben stolz auf ihren Sieg und auf die
Teilnahme am
Sturm auf Berlin, der nämlich genau zu dem Datum stattgefunden
hat oder
begonnen hat, der letzte Ansturm. Jeder
weiß, dass natürlich die Zivilbevölkerung
sehr
gerupft wurde in diesem Zusammenhang. Viele, viele
Gegenstände, die
offensichtlich der Zivilbevölkerung abgenommen worden sind,
finden sich auch
hier im Wald. Dinge, die im weitesten Sinne als
Wertgegenstände gelten können,
viele Sachen aus Silber, Besteck aller Art, aller
Größen, Uhren und Schmuck.
Sie sehen das ja selber: Feuerzeuge, relativ moderne Feuerzeuge
westlicher
Produktion, aber auch verrückterweise Badezimmerarmaturen,
Duschköpfe,
Wasserhähne, Brauseköpfe, auch so Spülketten
von WC-Kästen gibt es. Dann
gibt es viele Fahrradteile, auch komplette
Fahrräder, die wir gar nicht aus dem Boden geholt haben.
Musikinstrumente bis
hin zum Grammophon und Schallplattenfragmenten, dieses auch westlicher
Bauart,
eine deutsche Platte, irgendein Kunstpfeifer oder so, ich
weiß gar nicht genau.
Und dann sehr, sehr viel Rasierzubehör, Rasierer
Zubehör, sowohl die einfachen
Klapp-Rasiermesser, die man eben traditionell hatte, und in der Zeit
fing das
aber auch an mit den Wechselklingenrasierern, wie wir hier einen sehen,
mittlerweile kaum noch gebraucht. Ich
habe das noch gesehen, mein Vater hatte so einen
Wilkinson, und so ein komplettes Etui, also das sind eben auch Dinge
westlicher
Produktion, die natürlich die Sowjetsoldaten hier sehr
interessiert haben. Hier
kommen wir nochmal zu Wladimir Gelfand, der
hier herrlich posiert. Ganz zufällig sieht man seine
Armbanduhr, wie er da
sitzt in der Schwielowsee-Apotheke bei Potsdam. Ist das in Caputh. Da
war der
irgendwie stationiert und hat sich also da fotografieren lassen mit
seiner
neuen Armbanduhr. Er schreibt in seinem Tagebuch, dass das eine
Hauptbeschäftigung war, Uhren zu organisieren. Weiß
ja jeder, jeder kennt diese
Geschichten, diese zeitgenössischen Narrative, wie der
Historiker dazu sagt.
Und dazu gehört auch die Beliebtheit von Fahrrädern.
Das habe ich dann sehr
häufig gelesen, auch in anderen deutschen
Tagebüchern, dass also die Russen
ständig kamen. Die Russen, wie es dann immer heißt,
natürlich sind da auch
andere ethnische Gruppen beteiligt, die eben immer Fahrräder
haben wollten und
fahren wollten und nicht richtig konnten. Und er wackelt hier auch
bedenklich
hin und her, finde ich. Das
kannten die halt nicht so, und die waren eben
die Sieger und haben sich da bedient und haben die Sachen dann auch
verschifft
in die Heimat. Das finde ich einfach sehr, sehr interessant, dass diese
Narrative, dass diese Erzählungen, jeder Ältere
weiß, da drüben im Osten, die
Russen wollten Uhren, die Russen wollten Fahrräder, die Russen
hatten diese
Faszination der Wasserhähne, Wasser aus der Wand. Das ist
einfach eine
Geschichte, die man eilend halben hört und dass wir das jetzt
praktisch
archäologisch ein bisschen auch belegen können. Die
Sachen, die wir sonst noch so finden, sind ganz
interessant. Alltagsgegenstände, also nicht nur Metall. Dass
so viel Metall
ist, liegt vielleicht auch daran, dass vor allem die
Metalldetektor-Gänger die
Sachen, die wir so finden. Natürlich,
hier ist der letzte Text, den du für die
Übersetzung auf Deutsch eingefügt hast, korrekt
übersetzt und formatiert: Interessant,
Alltagsgegenstände gibt es also nicht
nur aus Metall. Dass so viel Metall gefunden wird, liegt vielleicht
auch daran,
dass vor allem die Metalldetektor-Gänger die Sachen uns ins
Amt bringen. Was
passiert hier jetzt? Neustart des Rechners wollen wir bestimmt nicht.
Sehen Sie
das auch? Nein, das sehe nur ich hier. Okay,
ich klicke das gerade mal weg. Es gibt aber
auch eben Porzellan, es gibt Glas, es gibt mittlerweile auch Porzellan
von der
Roten Armee selber. Natürlich hatten die auch Porzellan; die
Offiziere aßen von
Porzellan, wo dann auf Kyrillisch „Rote Armee“
draufstand. Das
hier sind Dinge, die sicherlich aus deutschen
Zivilhaushalten stammen. Auch die Flaschen hier unten, Sarotti,
offenbar ein
Likör, den ich gerne mal probieren würde. Die anderen
Sachen haben Sie
teilweise schon gesehen. Oben
links, natürlich für den Archäologen immer
wichtig, Münzen. Münzen sind immer schön
datierend. Das sind hier alles, glaube
ich, deutsche Münzen oder fast alles. Es
gibt auch einige russische, sowjetische Kopeken,
aber auch serbische Münzen, ungarische und andere mehr. Aber
kein Stück ist
nach 1944, sodass wir regelrecht einen Terminus post quem haben, wie
der
Archäologe das immer schätzt. Und was wir auch
finden, ganz interessant, sind
solche Aluminiumschachteln, selbst gefaltet aus kreuzförmigen
Stücken. Wenn
man das so ausschneidet, braucht man nur noch
die vier Laschen umzuklicken, und dann hat man eine rechteckige,
quadratische
Schachtel. In allererster Linie wahrscheinlich für Zigaretten,
damit die nicht
zerdrückt werden, aber sicher auch für Briefe, Fotos
und ähnliches mehr. Witzig
einfach, diese Schachtel da mit der
Zigarettenschachtel drauf. Also da erklärt sich der Fund quasi
von selbst.
Sowas hat man auch nicht so oft. Und
da steht auch noch „Dukat“. Das war die
beliebteste oder häufigste Zigarettenmarke in der Roten Armee
zu der Zeit. Die
muss ganz schrecklich gewesen sein. Also
das sind Dinge, die hat man nicht so oft. Und
natürlich stehen auch auf diesem weichen Blechmaterial sehr
gerne Inschriften
drauf. Da komme ich nachher noch drauf zu sprechen. Sie
können da hier schon mal versuchen, das zu
lesen. Weiß nicht, ob Sie hier kyrillische Buchstaben
entziffern können. Da
steht „Hannover“. Da
können Sie sich schon mal Gedanken machen. Da
kommen wir gleich noch mal hin. Was total auffällt in diesem
Material, was
völlig verblüffend ist, ist eine Vielzahl an
deutschen
Wehrmachtskoppelschlössern, von denen aber keins mehr intakt
ist. Alle
sind irgendwie bearbeitet, abgeschliffen,
ausgeschnitten, zerschmolzen, irgendwie verbeult, sodass man das
sichere Gefühl
bekommt, dass man offensichtlich hier gezielt versucht hat, das
Hakenkreuz zu
entfernen, unkenntlich zu machen und die Schrift „Gott mit
uns“ unkenntlich zu
machen. Und im Idealfall, wir haben also ein solches Stück, wo
dann über die
Stelle, wo das Hakenkreuz war, der Sowjetstern draufgeritzt wird. Das
ist natürlich
ein Fund, da kann man wirklich auf Knien dankbar sein. Das
spricht eine solche Sprache der Auslöschung des
Besiegten. Sie sehen hier unten die bekannten Bilder, die bekannte
Bilderserie
vom Zeppelinfeld in Nürnberg, wo der Reichsadler und das
Hakenkreuz gesprengt
wird. Und das ist das eben im Kleinen. Jeder
Sowjetsoldat wollte also so ein Koppelschloss
haben, um da extra noch mal das Hakenkreuz auszulöschen. Wenn
man Glück hat,
sieht man auf der Rückseite noch gespiegelt den Reichsadler
mit dem Hakenkreuz
und die Schrift. Und die hatten natürlich, damit das schneller
und einfacher
und ordentlicher ging, solche Schablonen, wie Sie das hier sehen auf
dem
rechten Bild, mit denen man dann eben ruckzuck einen solchen Stern
einritzen
konnte und auf jedem beliebigen Gegenstand anbringen. Und
wir haben diese Sterne in allen Formen und
Varianten. Sie sehen das hier unten, kann man es auch anders machen. Da
schneidet man einfach aus dem Koppelschloss diese Sternform heraus,
dann hat
man das Hakenkreuz weg und den Stern drin. Also
das war eine Sache, mit der die sich da
offensichtlich im Wald intensiv beschäftigt haben. So viele
Zeugnisse haben wir
davon. Zum Teil sehen diese Bleche aus wie bei der
Weihnachtsbäckerei, die
Plätzchen ausgestanzt. Das
ist Blech, die sind da ausgesägt, ausgestanzt.
Was mit den Sternen dann konkret gemacht wurde, weiß man gar
nicht recht. Trug
man die, verschenkte man die? Die liegen auch so einzeln vor, wie hier
in der
Mitte. Oder
angefangen wie oben links oder ausgestanzt, wie
hier in der Ausstellung. Dieses Tablett habt ihr ja jetzt hier in Herne
in der
Vitrine liegen. So kann man sich das vorstellen. Das
ist ein Foto aus einem solchen Lager der
Sowjetarmee. Da beschäftigt man sich gerade mit Schuhpflege
und offensichtlich
hat man sich aber auch mit Blecharbeiten befasst. Es gibt also geradezu
solche
Prunkschachteln, wie hier unten, die also höchst aufwendig
hergestellt sind, wo
dann noch Applikationen drauf angebracht wurden. Und
immer wieder das Sternmotiv, das hat die Leute
also bewegt. Das war das Symbol der Sowjetarmee und das Symbol des
Sieges
schlechthin. Ich meine, kurios ist es ja, die US Army hat den gleichen
Stern,
den fünfzackigen Stern. Hat
da schon mal einer was drüber geschrieben?
Dieser Stern geht ja letztlich zurück auf so
apotropäische Zeichen aus dem
Mittelalter, aus der frühen Neuzeit, den Drudenfuß,
wenn man so will. Also,
dass nun die beiden Hauptarmeen im Zweiten
Weltkrieg das gleiche Motiv hatten, finde ich auch kurios und einiger
Überlegung wert. Ja, hier sind noch ein paar weitere Beispiele
dafür. An einer
Stelle haben wir mal einen ganzen Eimer voll solcher
Koppelschlösser gefunden. Das
sind hier nur die guten, die aus dem besseren
Material sind, die nicht so stark korrodiert sind. Die sind ausnahmslos
abgeschliffen,
gepickt. Unten links sieht man das mit einem scharfen Gegenstand
gepickt. Auf
der Rückseite sieht man noch seitenverkehrt,
dass das alles Luftwaffenkoppelschlösser gewesen sind. Ja, und
das Anliegen war
eben, die mit diesem Stern zu verzieren. Man schreckte auch nicht davor
zurück,
eigenes Material wie diese original Sowjetarmeekoppelschlösser
auszuschneiden,
um diesen Stern da rauszuschneiden. Also
wirklich eine verrückte Sache. Da wäre es
wirklich total interessant, mehr darüber zu wissen von
Zeitzeugen aus der
ehemaligen Sowjetunion. Aber das wird natürlich nicht so
schnell passieren. Auch
solche Dinge wie dieses aus relativ weichem
Blech ausgeschnittene Hammer- und Sichelmotiv. Das stellt eigentlich
die Spitze
einer Fahnenstange dar, die sahen so geformt. Das ist da gemacht
worden, damit
haben die sich beschäftigt. Eine
weitere sehr interessante Fundgruppe führt dann
in eine andere Richtung. Ich weiß nicht, ob Sie sowas kennen.
Das sind
mittlerweile ja, weil natürlich solche Ausstellungen wie hier
sich mit sowas
beschäftigen und auch hier in Westfalen Kriegsgefangenenlager
archäologisch
untersucht werden, sogenannte Stahlag-Marken, Stammlager-Marken.
Stahlag, die
typische Nazi-Abkürzungsmasche. Ist Ihnen klar, das sind diese
beiden Dinger. Wenn
er gestorben ist, wird das abgebrochen. Das
eine Ding wird beim Toten belassen, das andere Ding geht an die
Verwaltung
zurück. Wir bekamen diese Marken. Diese
Marken ähneln ja sehr stark den
Erkennungsmarken der Wehrmacht und anderer Armeen. Diese Stahlag-Marken
bekamen
die sowjetischen Kriegsgefangenen, wenn sie in deutsche Gefangenschaft
kamen.
Die hatten nämlich selber in der Regel keine Erkennungsmarken. Die
haben eine Zeit lang so Bakelitröhrchen gehabt
mit einem Zettel drin. Das ist aber dann auch nicht weiter verfolgt
worden.
Offenbar sollten die nicht persönlich kenntlich sein. Aber
was tut natürlich die Wehrmacht? Jeder
Gefangene kriegt als allererstes eine Nummer und so ein Blatt, so ein
Erfassungsblatt. Und dann ist auch noch ein Foto dabei. Und dann kriegt
er eben
diese Stahlag-Marke umgehängt. Und
dann wird auf diesem Blatt jede Station
eingetragen, die der durchläuft. Und das große
Glück ist, dass das russische,
nein, doch, das russische Verteidigungsministerium vor 10, 20 Jahren
angefangen
hat, diese ganzen Materialien online zu stellen. Weil
natürlich die Millionen
und Abermillionen russischer Soldaten, aber vor allem deren Nachfahren,
auf die
Weise über ihre Familien, über ihre Väter,
Onkel usw. forschen können. Und wir
können das natürlich auch hier in Deutschland: die
Stahlag-Markennummer auf der
entsprechenden Homepage des russischen Ministeriums eingeben. Und
wenn man Glück hat, kommt man eben dann zu
dieser wunderbaren Karteikarte und kriegt auf einmal zu dem Fund, dem
archäologischen Fund, ein Gesicht, ein Schicksal, einen Namen. Hier
ist es Frohloff, Nikolai Frohloff. Und dann ist
er irgendwann an Typhus verstorben. Verrückterweise aber noch
auf der östlichen
Oder-Seite. Das
steht hier auf dieser rechten Hälfte, also das
ist die Rückseite natürlich. Und dann fragt man sich,
wie kommt dann seine
Erkennungsmarke in den Wald in Brandenburg, also südwestlich
von Berlin? Und da
hört es dann wieder auf, der war selber nicht da. Aber
vielleicht hat jemand anders diese Marke
bekommen, vielleicht hat ein Kollege diese Marke mitgenommen, so unter
dem
Motto: „Bring wenigstens meine Marke noch bis nach
Berlin.“ Weiß ich nicht,
wissen wir alles nicht, kriegen wir auch archäologisch
natürlich nicht raus.
Wir können nur feststellen, mittlerweile haben wir
über 50 solcher Marken,
wobei wir dann bei fünf oder sechs auch das Glück
hatten, diese Recherche
machen zu können. Grundsätzlich
kann man immer aufgrund der
Stahlagbezeichnung, hier ist Stahlag 8 irgendwas, herausfinden, wo der
gewesen
ist, in welchem Kriegsgefangenenlager er gewesen ist. Dann sieht man
eben diese
großräumigen Bewegungen, die diese Leute hinter sich
hatten. Ein ganz wichtiger
Aspekt: Kriegsgefangene sind da zum Teil sicherlich gewesen und
offensichtlich
auch Zwangsarbeiter. Anwesenheit
ehemaliger Zwangsarbeiter wird nämlich
durch Stücke wie diese Blechschachtel mit der Inschrift
Hannover praktisch
bewiesen. Diese Stücke kennen wir auch aus den
NS-Lagergrabungen in
Brandenburg, aber auch aus anderen Ländern mittlerweile.
Überall hat man sich
diese Schachteln versucht herzustellen. Die
sind natürlich aus Flugzeugaluminium, die hatten
ja kein Aluminium und keine sonstigen Materialien, die Leute in den
Lagern,
aber die mussten eben immer arbeiten in der Rüstungsproduktion
und haben dann
für ihre Zwecke gerne kleine Blechstücke, auch
Plexiglas und solche Dinge
entwendet und sich daraus etwas für ihre eigenen Zwecke
gemacht. Und hier haben
wir sehr früh gesehen, da steht Hannover drauf, so viel
Kyrillisch konnte ich
dann auch, da habe ich mich gefragt, wieso steht da Hannover? Die Rote
Armee, die
hat nicht Hannover befreit, so weit sind die nicht gekommen, da waren
am 10.
April 1944 die Amerikaner. Und
ich hatte das schon Wochen im Büro liegen, dann
habe ich es nochmal genauer angeguckt und habe dann gesehen, dass
über und
unter dem Hauptschriftzug noch mehr Buchstaben stehen und da steht der
Name
desjenigen, der diese Schachtel offensichtlich angefertigt hat. In
diesem
typischen Tremolierstich, würde der Kunstgeschichtler hier
dazu sagen, mit so
einer Art Schraubenzieher immer so versetzt macht man diesen
Tremolierstich,
und da steht Nikolai Chatalkin, also ein Name sicherlich eines
Sowjetbürgers,
eines Russen, der in Hannover Zwangsarbeit gemacht hat. In Hannover gab
es
etliche große Rüstungsbetriebe, Hannover-Alem mit
großem Lager auch und tatsächlich
ist es also gelungen, einen Nikolai Chatalkin auch in einer
Namensdatenbank von
sowjetischen Veteranen zu finden. Das
zeigt uns, dass in diesen Waldlagern, die wir da
in Brandenburg haben, nicht nur aktive Rotarmisten waren, sondern auch
Leute,
die schon befreit waren, die schon auf dem Weg nach Hause waren,
Kriegsgefangene aus dem Westen des Deutschen Reiches, die
Zwangsarbeiter waren.
Meistens ist es ja beides, die Kriegsgefangenen mussten ja alle
arbeiten, und
die sind also alle nach Osten geströmt, zum Teil schon vor
Kriegsende befreit,
so wie dieser Nikolai Chatalkin wahrscheinlich auch, und haben dann im
Nordosten Brandenburgs eine Überquerungsmöglichkeit
über die Elbe bei
Tangermünde gefunden. Ich
zeige Ihnen gleich noch, wie sie alle ins Land
strömten. Das scheint auch so ein bisschen die
Gesamtverbreitung dieser
Waldlager zu erklären, die sind ziemlich stark nach Nordosten
konzentriert und
dann Richtung Westen. Mittlerweile
sind wir mit Historikern der Meinung,
dass diese Lager auch dazu dienten, diese Leute aufzufangen.
Repatrianten
wurden die von den Russen, von der Roten Armee genannt, von der
Sowjetarmee
Repatrianten. Im Westen hießen sie Displaced Persons. Sie
strömten also alle
zurück und wurden in diesen Lagern dann aufgenommen, um es mal
neutral
auszudrücken. Leider
muss man sagen, dass diese Leute aufgrund
eines Befehls von Stalin alle automatisch als Verräter galten,
weil sie lebten
ja noch, sie waren nicht tot. Also waren sie Verräter, sie
haben für die
Deutschen gearbeitet, haben nicht bis zum letzten Blutstropfen
gekämpft. Also
sind die wahrscheinlich bei der Wiederbegegnung mit ihren Kameraden von
der
Roten Armee leider nicht besonders erfreut und freundlich empfangen
worden,
sondern wenn sie noch wehrpflichtig waren, gleich in die Armee wieder
eingegliedert worden und sonst eben dann nach Osten schnell
weitergereicht
worden zurück in die Heimat, wo sie über Jahrzehnte
keinerlei Wiedergutmachung
erfahren haben. Sie konnten nicht mal über ihr Schicksal
sprechen, wie gesagt,
sie waren Verräter. Erst
in den 90er Jahren fing das dann an, dass wir
natürlich nach der Wende hier in Deutschland auch die
Zwangsarbeiter in den
Blick genommen haben und diesen großen Fonds mehr oder
weniger gezwungen, die
Industrie von der Bundesregierung gezwungen, diesen Fonds aufgelegt
hat, um den
Leuten dann eine Wiedergutmachung in geringer Höhe
natürlich zu zahlen. Dafür
wäre es natürlich sehr wichtig gewesen, wenn
sie noch ihre Ostarbeiterausweise gehabt hätten. Hier unten
links sehen Sie
einen solchen Ausweis, einen sogenannten Ostarbeiterausweis
für den
damerkischen Metallbau Oranienburg. Man kann sogar den Namen lesen mit
ein
bisschen Mühe. Diese ganzen Dinge waren aber in dem Moment, wo
die in die Hände
der Roten Armee kamen, belastend. Dann haben die wahrscheinlich
zugesehen, dass
sie sowas loswerden, dort wegwerfen und dann 40 Jahre später
war es eben
schwierig, ihre Tätigkeit zu belegen, als man dann in
Deutschland den Leuten
Wiedergutmachung zahlen wollte. Man
kann sich das ganz gut vorstellen, so wie in
diesem Bild aus dem großen Katalog „Die Deutschen
und die Zwangsarbeit“. Da
sieht man dieses schöne Bild einer sicherlich, so
heißt es im Text jedenfalls,
ehemaligen Ostarbeiterin, die die Elbe bei Magdeburg
überquert. Sie hatte dabei
natürlich auch so einen Aluminiumkochtopf, den führte
man einfach mit sich, so
einen ähnlichen Topf wie diesen Henkelmann, den man da oben in
der Mitte sieht,
der auch mit Namen beschriftet ist, aber auch mit der Inschrift
„Ost“. Sie
sehen das bei dem Bild oben in der Mitte, da steht zweimal
„Ost“. Also die
haben ihre eigene Bezeichnung im Zwangsarbeitslager als Ostarbeiter
praktisch
übernommen. Dieser Mischa, der das hier wahrscheinlich gemacht
hat, Mischa und
Viktor, der andere heißt Viktor, die haben diesen Henkelmann
gekennzeichnet und
links oben ist auch nochmal so eine Schmuckschachtel. Ja,
das sind die Zusammenhänge, die sich hier
auftun, ganz interessant. Mittlerweile
haben wir doch endlich ein paar
historische Quellen aus erster Hand. Wir hatten seit 2014, wie gesagt,
kennen
wir diese Dinge und hatten erst ganz, ganz wenig von historischer Seite
gehabt.
Kaum Historiker haben sich mit sowas beschäftigt und
mittlerweile, auch durchs
Internet, aber auch, glaube ich, angeregt durch die Ausstellung, die
wir hier
zugemacht haben, die hat schon 14 Stationen hinter sich, werden uns
immer
wieder Dinge zugetragen, zugespielt. Es
gibt so Brigadetagebücher, die wunderbar verziert
sind, so in dem Stil, wie Sie das eben auf dem Schild gesehen haben,
sorgfältig
gemalt und zusammengestellt mit Fotos. Hier ist der Brückenbau
bei Tangermünde,
da oben in der Mitte steht in Blau Tangermünde. Das ist also
die Brücke, wo die
Leute rüberkamen, oder hier steht Lager Wilhelminen, das ist
Wilhelminenhof bei
Tangermünde. Auch da sehen Sie wieder die Hütten. Das
sind also dann liebevoll zusammengestellte
Alben, die diese Brigaden dann mit sich führten, und es gibt
mittlerweile auch
solche richtigen dienstlichen Lageskizzen, Skizzen, wo die Lager
gelegen haben.
Man kann praktisch, wenn man solche Skizzen in die Hand bekommt, die
Ehrenamtler da hinschicken und sagen, guckt mal nach, findest du da
nichts? Und
die finden da was, natürlich finden die da was. Also das kommt
jetzt
mittlerweile mehr und mehr, dass wir auch von historischer Seite das
Ganze ein
bisschen untersetzen können. Wir
haben natürlich dann begriffen, dass wir hier
als Landesarchäologie, als Archäologische
Denkmalpflege, eine neue Aufgabe
haben. Auf dem linken Bild sieht man so eine Vertiefung. Das ist eine
solche
Stelle, wo so eine Hütte gestanden hat. An dem Baumstumpf hier
vorne ist noch
so ein großer Eisenhaken zu sehen. Seitdem ist er da in situ,
damit war diese
Hütte da irgendwie auch verankert. Aber wenn dann der
Forstflug da durchgeht
und Neuanpflanzung ist, dann ist von den Bodendenkmalstrukturen, denn
um solche
handelt es sich natürlich, nicht mehr viel übrig.
Dann liegen nur die Funde da
noch rum und das hat uns auch bewogen, an solche Stellen mal
archäologisch zu
untersuchen. Das
ist natürlich eine Herausforderung, denn klar,
die allermeisten dieser Fundstellen liegen im Wald, aber ich habe Ihnen
ja
gerade gezeigt, auch im Wald sind sie nicht komplett geschützt. Um
diese Stellen aufzuspüren, gibt es jetzt ein
wunderbares Medium, das digitale Geländemodell. Ich
weiß nicht, ob Sie das
kennen, die Kollegen kennen es natürlich. Man hat
früher sehr viel mit
Luftbildern gemacht, mittlerweile zieht man einfach die Waldbedeckung
weg und
man hat mit dem digitalen Geländemodell, da wird die
Oberfläche vom Flugzeug
aus gescannt. Auch durch den Bewuchs hindurch wird die nackte
Oberfläche
errechnet aufgrund bestimmter Signale. Fragen Sie mich da nicht nach
Einzelheiten. Und man sieht dann einfach wunderbar, ich hoffe, Sie
können das
erkennen, diese Punktreihen entlang der Waldwege und jedes
Pünktchen ist eine
solche Hütte gewesen. Das ist das größte
dieser Lager, was wir kennen. Da
sind wir unter anderem hingegangen, um solche
Stellen archäologisch zu dokumentieren. Sehr praktisch, man
muss es nicht groß
ausgraben, das Loch ist ja leer, mehr oder weniger. Man legt einen
Kreuzschnitt
durch, das kennen Sie bestimmt. Dann sieht man in den Profilen, wie
diese
Hütten gebaut gewesen sind, und das entspricht sehr
schön den Zeichnungen, die
ich Ihnen eingangs gezeigt habe. Das machte damals, 2015, 16 war das,
Furore,
da kam sogar Professor Knopf, den kennen Sie alle aus dem Fernsehen. Er
machte
einen Film "Stunde Null" und war darauf gestoßen und beehrte
uns dann
tatsächlich. Das ist dann ganz prominent auch verwertet worden. Wir
haben schnell begriffen, wir sollten mit diesem
Pfund wuchern. 2015 war wieder ein rundes Jubiläum,
Kriegsende, sodass wir eine
Ausstellung zusammengestellt haben, die mittlerweile schon 14 Stationen
hatte:
in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, in Polen. Die dazu
geführt hat, dass
wir in unserer Region sehr viel Widerhall bekommen haben. Es kommen
immer
ältere Leute, die sagen, das habe ich auch damals gesehen oder
die bringen uns
Informationen oder sogar Sachen. Das ist eine super Idee, eine Sache,
die nicht
komplett erforscht ist, einfach mal bekannt zu machen und dann
abzuwarten, was
zurückläuft. Hier
zeige ich Ihnen im Detail diese Stelle in
Hoppegarten. Sie sehen, dass diese eingetieften Hütten
militärisch streng exakt
angelegt sind. Es gibt die in unterschiedlichen
Größen, größere sind vielleicht
auch für Fahrzeuge gewesen. Es gibt aber auch halbe
Größen, die vielleicht für
Offiziere waren, weil in diesen kleinen lag auch Strom, waren
Stromkabel drin,
waren große Bettfedern. Insgesamt haben wir das sehr
häufig, dass sich an den
Fundplätzen, etwa 80 Fundplätze haben wir
mittlerweile, immer solche Muster
ergeben, die vermutlich mit der militärischen Binnenstruktur
zu tun haben, die
sich da widerspiegelt. Jeder römische
Provinzialarchäologe wird sagen, na klar,
im Legionslager ist das ganz genauso und bei der sowjetischen Armee ist
es
natürlich auch so, Armee ist Armee. Am
Ende hat uns die Frage bewegt, wie lange hat das
gedauert, wie lange waren diese Lager im Gebrauch? Man kann es an den
Funden
nicht immer unbedingt sehen. Wenn man eine Tasse hat, wo Klaipeda 1949
draufsteht, weiß man, dass da 1949 sicher auch noch was los
war. Sehr
schön ist, dass es in Brandenburg die komplette
sowjetische Luftbildbefliegung von 1953 gibt. Die Sowjets haben ihr
neues Areal
komplett abfotografiert, um zu sehen, was sie da haben. Auf diesem Bild
von
1953 sieht man das Areal, was ich Ihnen vorhin gezeigt habe, ganz gut.
In der
Mitte, in diesem roten Rahmen, sieht man Strukturen, die im digitalen
Geländemodell
fehlen. Da haben wahrscheinlich Zelte gestanden und keine
Hütten gebaut worden.
Man sieht also, 1953 war da anscheinend immer noch was los.
Mittlerweile wissen
wir, dieser Abzug der anderthalb Millionen Leute hat einige Zeit in
Anspruch
genommen. Die
Semeljanka ist ein regelrechter Erinnerungsort
in der russischen Erinnerung, in der russischen Identität, das
gehört dazu. Das
habe ich mit Interesse gelernt. In den großen Museen in Kiew,
in Moskau und in
anderen großen Städten, den Museen des
großen Vaterländischen Krieges, sind
immer diese Semeljankas nachgebaut. Da sitzen dann Figuren drin, die
ausgestattet sind mit Originalmaterial, was wir genau so
draußen in den Wäldern
finden. Das
ist ein ganz wichtiges Ding für die Russen, da
gibt es auch Lieder drüber. Das ist genau das, was Pierre
Nora, der
französische Historiker, als Lieux de Mémoire
bezeichnet hat, also
Erinnerungsorte, Dinge, an die sich die Erinnerung von ganzen
Völkern klammert.
Dazu gehört das, wie bei uns vielleicht die WM 54 und der
Volkswagen, ist es
bei den Russen auch die Semeljanka. Das ist im russischen
Gedächtnis praktisch
der Ort, wo es den Jungs gut ging, wo sie es so hatten wie zu Hause.
Deswegen
gibt es viele romantisierende Darstellungen dazu. Es wird auch heute
noch so
gebaut, man kann sich eine Semeljanka bauen lassen, in einem
abgespaceten Stil. Der
berühmteste Zeuge für eine solche Semeljanka ist
Tolstoi in "Krieg und Frieden". Er schreibt auf Seite 505, da geht es
um die napoleonischen Kriege, und er beschreibt eine Semeljanka im
russischen
Feldlager bei Badenstein in Ostpreußen. Er beschreibt genau,
wie groß die ist,
wie tief die ist, dass man da gerade so stehen konnte, dass eine
Fensterscheibe
aus dem Nachbardorf eingebaut war und eine Platte als Ofen und Stufen.
Das ist
etwas, das gehört zur russischen Seele. Umso interessanter
wäre es, mit
russischen Kollegen darüber zu sprechen. Es
gibt sie nicht nur in Brandenburg, sondern
überall, wo Sowjetsoldaten und sowjetische Kriegsgefangene
gehalten wurden, wo
keine Baracken für sie hingestellt wurden. Sie wurden als
Untermenschen
betrachtet, und sofort fingen sie an, sich solche Erdhütten zu
bauen. Das haben
sie gemacht, weil sie es von zu Hause kannten und weil es in der
Heeresdienstvorschrift so stand. Auch in Holte-Stukenbrock, wie Sie
vielleicht
wissen. Ich glaube, ein Vortrag dazu war schon oder kommt noch, kommt
ja in der
Ausstellung auch vor. Überall haben sie das gemacht, und die
Deutschen haben es
auch gemacht. Im Internet findet man hier den Kameraden vor seinem
Bunker, das
ist im Prinzip nichts anderes. Damit
bin ich am Ende. Wir haben uns bemüht, das
Ganze zu publizieren, erst unser Ausstellungsheftchen und Flyer, dann
die rein
archäologische Publikation. Jetzt ist es gelungen, mit dem
Museum
Berlin-Karlshorst, mit den Kollegen Moré und Meissner und
mit der Frau
Scherstianeu vom Institut für Zeitgeschichte dieses Buch
zusammenzustellen, wo
wirklich mal Archäologie und Geschichte zusammenkommen.
Meistens macht jeder
seins, und nach ein paar Jahren stellt man fest, ach, ihr kennt das
auch,
schade, hätten wir mal zusammen was gemacht. Aber wir haben es
gemacht, und
deswegen sehr schön, dass wir die Dinge auch hier in Ihrer
Ausstellung sehen
können. Vielen herzlichen Dank. ___________________________ Vielen
Dank, Herr Kersting, für den sehr spannenden
Vortrag. Insbesondere die Grubenhäuser sind uns ja sehr wohl
bekannt, auch aus
anderen Zeiten, aber haben natürlich zu Recht auch noch mal
eine andere
Funktion im Krieg. Das haben Sie sehr schön dargestellt. Ich
bin auch froh
nochmal über die Datierung ganz am Ende. Also das
heißt, zumindest im
Brandenburg 1945 bis 1946, dann sind sie wahrscheinlich aufgelassen
worden? Man
sieht sie auf dem Bild von 1953 noch, da ist das
Lager noch in Benutzung, habe ich den Eindruck. Also insofern
wäre es einfach
wunderbar, da habe ich mit dem Knopp drüber gesprochen, mit
dem Guido Knopp.
Der sagte, das wäre in den 80er Jahren, 86, 87, wäre
das wunderbar gewesen,
hätte man ein gemeinsames Projekt gemacht. Jetzt ist das alles
nicht mehr
möglich, aber wer weiß, in wenigen Jahrzehnten,
keine Ahnung. Wir werden es
wahrscheinlich nicht mehr erleben, aber das wäre einfach total
interessant,
weil natürlich in Russland oder in der Weite der ehemaligen
Sowjetunion sind
natürlich auch von der deutschen Wehrmacht solche
Unterstände angelegt worden,
die natürlich auch von russischen Hobbyarchäologen,
Raubgräbern, wenn man so
will, ich kenne jetzt die russische Bodendenkmalpflege nicht genau, die
natürlich auch ausgegraben werden und die Sachen werden online
gestellt und wir
haben natürlich das gleiche Fundmaterial auch da, soweit man
das eben verfolgen
kann. Aber
es ist eben schwierig, wenn man die Sprache
nicht kann und es nicht lesen kann und da bräuchte man einfach
Partner.
Deswegen die Idee natürlich an das damalige deutsch-russische
Museum
heranzutreten. Die hatten sowas noch nie gesehen, die waren total
platt. Bis
ich den Moré so weit hatte, dass der verstanden hat, was wir
da haben. Dann
waren die begeistert, dann waren die begeistert. Aber da merkte man
auch
gleich, oh, das wird schwierig. Damals hatten die ja noch Kontakt mit
Moskau.
Die Bundesrepublik Deutschland ist ja nach wie vor, glaube ich, noch
Träger des
Museums und die haben also gemeinsame Gremien und dann hat er gesagt,
ja, ich
habe das also jetzt in Moskau erzählt, meinen Partnern. Da
geht aber die Klappe
runter. Die ruhmreiche Sowjetarmee haust in Erdhütten in
Deutschland, das will
da keiner wissen. Ja, weiß man ja, wie es heutzutage so ist.
Also deswegen wäre
es einfach sehr, sehr interessant, das zu vertiefen, aber ist eben der
Zeit
nicht möglich. Und
was auch sehr interessant war, jetzt kann man
mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern: Die
vom Deutsch-russischen
Museum in Karlshorst wollten nichts hören von diesen Sachen
Uhren, Fahrräder,
Wasser aus Wand. Das sind für die alles böse
Klischees, aber wir haben es ja,
wir haben es ja, wir haben ja die Funde, wir kennen ja auch die
Geschichten und
da war kein Hinkommen. Das wird man da auch so nicht lesen in dem Buch.
Das
durfte da so nicht drinstehen. Natürlich
sind es Klischees. Die haben immer Angst,
dass eben dieses Klischee der primitiven Horden aus dem Osten wieder
auflebt.
Gut, ich meine, heutzutage brauchen wir über sowas gar nicht
mehr zu reden,
denn mittlerweile gibt es andere Kriege, die man in Zukunft forschen
wird und
also so schnell überholt einen diese ganze Sache. Das ist echt
verrückt. Aber
das war für uns sehr wichtig, weil sehr schnell klar war, dass
wir als
Archäologen alleine dem Thema gar nicht gerecht werden
können. Man sieht, aus
welcher Zeit das ist, in welchen Kontext das gehört, aber dann
ist es auch
schnell zu Ende und deswegen umso wertvoller diese Kooperation auf
jeden Fall. Ja,
Klischees werden es ja vor allen Dingen auch
dann, wenn von einzelnen Handlungen verallgemeinert wird. Genau,
das ist ja der Punkt und das hätte man
beschreiben können. Aber gut. Aber
jetzt erst mal gibt es Fragen aus dem Publikum,
ja. Ich
stelle nochmal ganz kurz die Frage, weil wir
jetzt kein Mikrofon hatten, damit auch unser Publikum online die Frage
hört.
Die Frage ist, warum so viel Material zurückgelassen worden
ist,
beziehungsweise warum finden wir so viel? Genau,
das ist eine ganz wichtige Frage, das habe
ich auch irgendwie glatt vergessen zu erwähnen. Das schreibt
der Wladimir
Gelfand, der junge Offizier, der hier auch zu sehen war, auch sehr
schön in
seinem Tagebuch. Die mussten immer wieder mal auf Befehl
Plündergut aussortieren,
das war nicht gern gesehen. Die Generale machten das
güterzugweise, das ist
natürlich eine ganz andere Sache, weiß ja jeder.
Aber die normalen Soldaten,
die wurden dann immer wieder angehalten, die mussten diese
Plundersammeln
machen. Gibt es ein russisches Wort für, habe ich jetzt leider
nicht parat, so
nennt er das. Plundersammeln war also nicht gerne gesehen und deswegen
mussten
immer wieder dann auf Befehl, die Leute mussten ja immer was zu tun
haben, die
saßen da in den Wäldern, die machten Sport, die
machten Schulung und alles
mögliche und dann wurde halt mal aufgeräumt und dann
Plundersammeln. Das
ist genau die richtige Frage, das ganze Zeug,
was ja an sich Wertsachen sind, viel Silber dabei, das wandert dann
eben aus
den Hütten, wird weggeworfen, verstreut und dann kommt
natürlich irgendwann der
zweite Filter darüber, in dem halt die illegalen Sucher dann
durchgehen, aber
vor allem Hakenkreuz-Sachen mitnehmen oder richtige Werte. Aber
richtige Werte
wären wahrscheinlich auch nicht aussortiert worden, aber es
ist gut, dass Sie
das fragen, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Damit hatten die echt zu
tun und
die Frage stellt sich wirklich und das geschah praktisch auf Befehl.
Und dann,
wenn diese Lager dann aufgelassen waren, Mitte der 50er Jahre oder
Anfang der
50er Jahre, dann kommen die ganzen Leute aus den Dörfern und
holen sich ihre
Sachen zurück. Das ganze Bauholz, an sich müssten ja
Hütten, Blockhütten aus
dieser Zeit, die müssten ja noch stehen oder liegen, da ist
nichts mehr von da.
Das ist alles weg, das ganze Holz ist weggeholt worden und die
Türbeschläge und
alles, was nicht nid- und nagelfest war. Das ist also dann praktisch
der dritte
Filter schon und dann kommen die Archäologen und haben aber
immer noch viele
interessante Sachen, wo man was rauslesen kann. Gibt
es weitere Fragen? Ich
hätte eine Ergänzung zum Thema Zwangsarbeiter.
In Bochum-Hilltrop besteht noch ein Zwangsarbeiterlager, das unter
Denkmalschutz steht. Bei einer Veranstaltung der Bochumer
Kortumgesellschaft
konnten wir einen der ehemaligen Zwangsarbeiter vor wenigen Jahren
kennenlernen. Der stammte aus Polen und ist hier geblieben am
Kriegsende, weil
er befürchtete, in Polen von den Russen zur Roten Armee
eingezogen zu werden.
Er hatte auch relativ viel Freiheit. In Riemke gibt es eine
große Brotfabrik.
Dort konnte er selbstständig hingehen und beim Schlangenstehen
gab eine junge
deutsche Frau um, der er aufhalf und die er nach Hause brachte. Sie
freundeten
sich an und so konnte er nicht nur hier bleiben, sondern die beiden
haben auch
geheiratet. Sie waren anwesend und bestätigten, dass man als
Zwangsarbeiter in
der Heimat wie ein Verräter angesehen wurde. Das
ist sehr gut, dass Sie das sagen, weil das
unterstreicht ja nochmal den Effekt, den wir da beobachten, dass
offensichtlich
viele in diesen Waldlagern dann belastendes Material versuchen
loszuwerden. Man
weiß ja, dass auch die Rückführung der
sowjetischen Kriegsgefangenen aus den
westlichen Teilen des Deutschen Reiches zum Teil unter Zwang
durchgeführt
werden musste. Die Amerikaner haben also tatsächlich, und
Engländer sicher
auch, Sowjetsoldaten per Zwang in Güterzügen oder wie
auch immer, jedenfalls
gegen ihren Willen, rückgeführt. Das waren eben die
Abmachungen unter den
Alliierten. Und auch dazu gibt es mittlerweile Befunde in Brandenburg,
wo wir
Zeltstandorte finden mit diesen Stahlagmarken aus Lagern an der
holländischen
Grenze zum Beispiel. Also
solche Stahlags, das ist natürlich schon diese
Stucke Holtenbrock. Ich habe es gewusst. Also das ist schon ziemlich
weit
westlich, aber es gibt noch Lager fast an der holländischen
Grenze, wo wir aber
diese Stahlagmarken bei uns in Brandenburg finden, weil die
Sowjetsoldaten von
da auch alle zurückgeschafft wurden, ob die wollten oder
nicht. Also das sind
wirklich ganz interessante Sachen, wo man als Archäologe, da
haben wir beim
Studium nie was von gehört. Mittlerweile gibt es ja
Professoren,
Professorinnen, die auch Archäologie der Zeitgeschichte
lehren, aber bei uns,
da war aber im Mittelalter spätestens Schluss. Aber ich finde
es umso
interessanter und habe das mit viel Interesse jetzt betrieben, die
letzten 10,
15 Jahre eigentlich. Gibt
es weitere Fragen? Dann
erstmal da hinten und dann komme ich zu dir,
Stefan. Haben Sie Vermutungen und Indizien, was daraus geworden ist?
Also das
ist ja jetzt so eine etwas statische Erkenntnis aus den Befunden von
45, 46, 47
Sommer in den folgenden Jahren. Also gibt es Vermutungen, ob die dort
sesshaft
gewesenen Rotarmisten dann nach Hause zurückgeführt
wurden, müsste man ja wohl
sagen, oder sind die in der DDR geblieben und sind dann 1990 ja noch
300.000
Sowjetsoldaten nach Hause gebracht worden. Also
gibt es da Vermutungen? Nein, das weiß man
relativ genau. Da hat also die Frau Scherstianneu, die ich vorhin
erwähnte,
sich damit intensiv beschäftigt. Diese Lager waren
primär dafür da, die
Rückführung der Soldaten zu organisieren. Als
erstes gingen die Verletzten, die Kranken, auch
die Soldatinnen, von denen es auch sehr viele gab. Also man
hätte eigentlich
hier konsequent gendern müssen. Braucht man nicht, wenn man
von der Wehrmacht
spricht, habe ich jetzt gelernt. Aber
bei der Roten Armee müsste man eigentlich, und
zu Recht, weil es sehr viele Soldatinnen gab. Wir haben
natürlich keinen
wirklichen archäologischen Nachweis in Form, was
weiß ich, irgendeines
Uniformteils oder so. Aber in der Tat gehörten die Soldatinnen
auch mit zu den
Ersten, die zurückgeführt wurden. Dafür
waren diese Lager eigentlich gedacht. Das war
ein großes reguläres Geschehen. Und dieses Lager
Hoppegarten, das ja östlich von
Berlin liegt, das größte Lager mit mehreren Tausend
solchen Hüttenstandorten. Das
war einfach Teil dieser ganzen Erfassung,
Zusammenziehung der anderthalb Millionen Soldaten und Soldatinnen, die
am Ende
des Krieges praktisch auf ostdeutschem Boden standen und da eben vor
allem in
Brandenburg um Berlin herum. Und da sind sicher keine direkt
dageblieben. Also
in unserem Buch verfolgte Herr Meissner das Schicksal einer bestimmten
Schützendivision, ich glaube der 277.
Schützendivision, die dann tatsächlich direkt
nach dem Krieg sehr bald praktisch auch Besatzungsaufgaben bekam. Da
ist dann
schon die Tradition, dass die gerade noch gekämpft hatten und
dann schon
Besatzungsarmee wurden. Das ist ja auch ein riesiger organisatorischer
Turn,
der da stattfinden muss. Aber
Personen, einzelne Personen, die dann wirklich
über Jahrzehnte praktisch dableiben, mag es gegeben haben, das
weiß ich nicht,
aber die Regel war es nicht, weil die Kämpfer
natürlich dann schon als Helden
auch nach Hause durften und die Besatzungsgruppen waren dann wieder
andere, die
wurden ja auch immer wieder ausgetauscht. Und
der Gelfand schreibt interessanterweise, für die
war der Krieg ja noch gar nicht zu Ende, die hatten ja noch einen
Kriegsschauplatz im Osten gegen Japan. Also es gab durchaus welche, die
hier
gekämpft haben und dann tagelang im Güterzug in die
Mongolei oder noch weiter
östlich geschafft wurden, weil da war der Krieg ja noch gar
nicht zu Ende im
Osten. Das
ist auch so ein Faktor. Aber richtig, das ist
ein richtiger Gedanke. Die Armee blieb da, aber ich glaube, bestimmt
nur
ausnahmsweise in Form einzelner Personen, vielleicht höhere
Generäle oder
sowas, das weiß ich jetzt nicht. Also
mit der Besatzungsgeschichte, da müssten Sie
den Herrn Meissner fragen, das ist sein Thema. Ja,
Sie hatten ja auch die Größe der Anlagen gezeigt
und auch die Gefährdung der Forstwirtschaft zum Beispiel. Gibt
es eins von
diesen großen Anlagen, zum Beispiel dieses wunderbar
erhaltene Hoppegarten, das
jetzt irgendwie komplett als Bodendenkmale geschützt werden
konnte? Natürlich
werden die bei uns komplett als
Bodendenkmale eingetragen. Das ist in Brandenburg herrlich einfach.
Brandenburg
hat das modernste Denkmalschutzgesetz Deutschlands. Das sage ich
eigentlich
immer am Anfang jedes Vortrags. Es
wird da wenig positiv Reklame mitgemacht, was für
uns ein archäologisches Denkmal ist. Das wird sofort
eingetragen, was nicht
heißt, dass da nichts mehr passieren darf. Aber da passiert
nichts ohne uns. Wenn
da also was angepflanzt werden wird oder was
jetzt andauernd passiert, im Wald Windkraftanlagen gebaut werden, dann
werden
diese Dinge ganz normal dokumentiert, ausgegraben und so weiter. Das
ist ein
ganz reguläres Geschehen. Ein Bodendenkmal ist ja nicht per se
ein
Bauhindernis. Das
ist bei uns einfach so. Also da haben wir es
leicht. Wir müssen jetzt nicht für jede einzelne
Hütte eine riesige Begründung
schreiben, sondern das gibt unser Gesetz eben her. Und
wenn wir so einen Fundplatz haben, und der hat
in der Regel ja obertäglich sichtbar Bodendenkmalcharakter,
dann gibt es
überhaupt kein Problem, das zu begründen. Ansonsten
könnte natürlich der
Grundstückseigentümer kommen und sagen, ja, woher
wollt ihr das wissen, wir
sehen es. Also das ist ja ansonsten häufig das Problem, ist ja
klar. Also
das ist bei uns in Brandenburg sehr günstig
geregelt. Anders als in Nordrhein-Westfalen, wie ich weiß. Ja,
vielen Dank, Herr Kersting, für den spannenden
Vortrag und vielen Dank auch Ihnen noch für die Fragen. Ich
möchte aufmerksam machen auf unseren nächsten
Vortrag, den wir am 14. Dezember haben. Zu dem sehr spannenden Thema
der
Enigma. Also
in der Ostsee und in der Schlei ist unter
anderem eine und auch noch weitere Enigmas gefunden worden. Und diese
sind sehr
spannend auch rekonstruiert worden. Und ja, auf diesen Vortrag freuen
wir uns
sehr. Wir
hoffen auch, dass wir den Vortrag streamen
können. Also auch an unsere Gäste, die online dabei
sind, vielen Dank. Und all
jenen, die hier vor Ort sind, auch Ihnen einen herzlichen Dank. Und wir
wünschen Ihnen noch einen schönen Abend. Vielen
Dank. |
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© Dr.
Thomas Kersting
© LWL Landesmuseum
Herne
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Звезды
в лесу - солдаты Красной армии между войной и миром, 1945
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| Публичная
лекция доктора Томаса Керстинга (Thomas Kersting M.A.) из
Бранденбургского земельного ведомства по охране памятников и
Археологического государственного музея (BLDAM), состоявшаяся 9 ноября
2023 года в Музее археологии и культуры LWL в Херне, была посвящена
лесным лагерям Красной армии в Бранденбурге. После капитуляции Германии
в мае 1945 года сотни тысяч солдат Красной армии разместили к западу от
Одера. В настоящее время археологи исследуют их жилища в лесах Бранденбурга. Находки раскрывают повседневную жизнь на стыке войны и мира, триумфа и лишений, пропаганды и реальности, а также освобождения и новых тягот. Томас Керстинг, археолог из Бонна, работал в Бранденбургском государственном ведомстве по охране памятников и Археологическом государственном музее (BLDAM) с 1993 по 2023 год. Он является специалистом по археологии славянского периода и нового времени/современности, с 2008 года — руководитель отдела охраны археологических памятников и заместитель государственного археолога. Доктор Томас Керстинг занимается исследованиями, выставками, конференциями и многочисленными публикациями по археологии нацистских лагерей и Второй мировой войны. |
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Dr.
Thomas Kersting
Добро пожаловать на цикл лекций, посвященных нашей специальной выставке "Современная археология, современные времена". Это уже третье мероприятие, и после очень вестфальской перспективы в начале, сегодня мы можем заглянуть немного дальше. Я хотел бы поприветствовать доктора Томаса Керстинга, который еще несколько недель назад работал в государственном ведомстве в Бранденбурге и является одним из ученых, занимающиихся археологией современности на самом раннем этапе. Господин Керстинг изучал раннюю историю, историческую географию и средневековую историю в Бонне и Мюнхене, приехал в Бранденбург в 1993 году и, после реализации крупных проектов и занятия должности регионального менеджера, возглавил здесь все управление археологическим наследием. На протяжении более 15 лет он также имеет большой опыт в практической консервации археологических памятников и, как я уже сказал, участвовал в нескольких проектах по современной археологии с акцентом на лагерях, которых в Бранденбурге, конечно, много, как со времен Первой мировой войны, так и Второй мировой войны. Сегодня он расскажет нам кое-что о лесных лагерях Красной армии в Бранденбурге. На нашей специальной выставке также представлены предметы из этих раскопок, так что это хорошая связь.В нашей витрине есть предметы из лагеря-полумесяца времен Первой мировой войны, а также из лесных лагерей Красной армии, и да, мы очень хотим услышать, что вы расскажете нам этим вечером. Да, вы меня слышите? Да, конечно. Да, спасибо вам большое, это очень приятно, и я рад, что могу быть здесь, и что так хорошо получилось с выставкой. Мы уже говорили много лет назад о том, что вы хотите взять эту идею с собой, и все получилось замечательно, что люди на глубоком Западе теперь также обращают внимание на вещи с Востока, а тут еще и Красная армия, что, как я полагаю, очень экзотично, и для нас тоже. До
2014 года никто из нас, не археологов, но и историков, не знал, что
Красная армия делала в Бранденбургских лесах в 1945 году и в
последующие годы, никто ничего не знал об этом, и вот мы натолкнулись
на эту тему. В качестве вводного слайда я покажу вам находки в одной из
этих ям в лесу с небольшой подборкой находок. При поисковых
мероприятиях мы наткнулись на предметы, которые я покажу вам через
минуту, благодаря нашим волонтерам. Я
веду курс обучения волонтеров с 2000 года, и они приходили ко мне с
подобными находками и говорили: да, это тоже археология, вам это
интересно? Слава богу, мне больше не нужно объяснять, что современная
археология, археология современности тоже интересна и важна, и слава
Богу, выставка этого заслуживает. А потом я спросил у людей: что это
такое? Да, это русские лагеря, подумал я, да, русские лагеря, значит,
лагеря для военнопленных или что? Нет, нет, это должно быть что-то
другое, вот об этом я и хочу вам сегодня рассказать. Сцена, которая, конечно, была заново воспроизведена, как мы знаем сегодня, но это было время гигантских конфликтов, и не только в большом, самом большом, очень большом мировом масштабе, но и вплоть до мелких трений на улице. Вот красноармеец хочет отобрать велосипед у этой решительной женщины, которая не хочет с этим мириться. Вот примерно с таким диапазоном конфликтов мы имеем дело, и именно к ним относятся наши выводы. Когда я впервые увидел эти объекты, я подумал: ну, возможно, им несколько лет, они почти не заросли, но наши волонтеры, вы можете видеть Зигхарда Вольтера внизу слева, он больше всех знает об этом, преподнесли нам эту тему, так что после того, как мы немного с ней разобрались, посмотрели на находки, мы провели археологические раскопки на таких объектах, просто чтобы научно закрепить все это. Мы
изучили этот вопрос, я немного почитал, достал кое-какую литературу, а
потом относительно быстро наткнулся на эту картинку справа вверху, в
книге "Война Ивана" Кэтрин Мерридейл, английского историка, которая
посвящена войне маленького человека, то есть не большим сражениям, а
тому, как Иван, маленький красноармеец, так сказать, как он переживал
эту войну. Так что это практически повседневная историография, и когда
я увидел эту картину, я понял, что это именно то, что мы находим в
лесу, прямоугольная яма, яма-домик, с которой археологи хорошо знакомы
по другим периодам, которая затем покрывалась столбами, стойками,
стенами, крышей, дерном, возможно, ветками, в зависимости от того,
какие у вас были инструменты, какой у вас был материал, другими
словами, убежище. Так
что здесь вы видите стрелка стрелковой дивизии, крестьян в этой
землянке, и если вы потом узнаете, как эта землянка называется
по-русски, а именно "Семелянка", Семеля - это земля, вы, наверное,
помните, а Семелянка на самом деле не что иное, как яма в земле, но со
значением военного блиндажа. Так вот, если знать это слово, а потом
ввести его в Интернет, по возможности кириллицей, то открывается
настоящий космос, и понимаешь, о чем идет речь, натыкаешься на
исторические чертежи, как вот этот, собственно, технический чертеж,
вверху слева, на котором показано, как именно должна строиться такая
семелянка, такая яма, с размерами, на сколько человек, а именно эта -
на десять человек, и это вполне соответствует тому, что мы нашли в
лесу, в том числе и по этим размерам. Это из военного руководства
партизана "Спутник", вы можете видеть его внизу слева - это спутник
партизана, так что на самом деле это не что иное, как армейская
инструкция для красноармейца о том, как вести себя на зимней войне. И
что любопытно, мы очень быстро наткнулись на идентичное описание из
руководства немецкой армии по Зимней войне 1943 года, и очевидно, что
они очень быстро учились у своих врагов. Раньше говорили, что учиться у
Советского Союза - значит учиться побеждать. Конечно, вермахт не
победил, но он также научился этим вещам у Красной армии, потому что
они, естественно, знали о зимней войне гораздо больше. Итак, на Аляске, например, точно есть музей русских поселенцев под открытым небом. Это тип строительства, который был описан еще при Екатерине Великой для немецких переселенцев, отправлявшихся на восток, которых набирали при Екатерине-царице. Этот тип строительства идеально подходит для температур и климатических условий, которые преобладают в России, в Сибири. Вы копаете, у вас есть наклонный пандус, несколько ступенек и платформы внутри, чтобы лечь, сесть, крыша, покрытая травой, и это на самом деле не что иное, как то, что каждый археолог ранней истории в восточной Германии и в центральной Германии знает, как типичный славянский ямный дом. Конечно, они старше на 1000 или 1500 лет, но именно так они и выглядели, они были наполовину вырыты в земле, и, прежде всего, это отличительная особенность, это срубные постройки, это не столбовые конструкции, как мы уже знаем из неолита, а именно срубные постройки, и это практически славянская форма постройки, которая, очевидно, сохранилась до нашего времени, вплоть до XX века. Я покажу вам еще несколько иллюстраций. Картинка справа вверху вам уже знакома - это практически образцовый вариант. Все это может быть и гораздо более примитивным, так что если вы просто положите несколько веток и накроете все это брезентом, это будет гораздо проще, но все равно будет иметь определенный защитный эффект. На фотографии ниже также изображено нечто подобное, где люди просто окопались. Интересно, что есть и похожие фотографии Борнхольма в 1945 году. Как вы, возможно, знаете, командир острова Борнхольм, командующий немецким вермахтом, отказался воспринимать капитуляцию всерьез, поэтому русским пришлось отвоевывать Борнхольм. Это небольшая побочная история. Это произошло в мае-июне 1945 года, в результате бомбардировок. Если вы когда-нибудь бывали там, то можете увидеть это в столице острова. На Борнхольме русские сразу же построили свои "Семельянки", отличавшиеся особой красотой. После того как мы немного изучили этот вопрос, мы продолжим рассматривать особенности и находки, материал, который обнаружился в этих избах. Вам
не нужно много копать. Нам повезло, что в Бранденбурге мы уже 15, а
вскоре и 20 лет сотрудничаем с постоянно растущим числом
металлоискателей, которых мы приводим на наши курсы, которых мы также
обучаем, с которыми мы можем работать вместе в условиях доверия и
которые приносят нам свои находки. Весь этот материал для
металлоискателей практически разбросан в тех местах, где находятся
затонувшие хижины. Они всегда расположены вдоль лесных тропинок, обычно
выстроенных линейно, и вам не нужно выкапывать весь материал, который
вы там найдете. На самом деле он просто зарос и лежит очень близко к
поверхности. Затем вы очень быстро увидите вещи, которые, очевидно,
имеют отношение к самим хижинам, к их строительству: дверные замки,
дверные ручки, ручки для дверей, ручки для окон, инструменты, конечно.
Слева внизу - большие колышки для палаток, так что можно предположить,
что использовались и брезенты. На поверхности лежала только большая
бочка с водой вермахта, 50-литровая бочка с водой, что весьма
прагматично, как и поступают русские. Русские импровизируют, так они
говорят, чему и я очень быстро научился в Бранденбурге. Так
вот,
они очень быстро соорудили из нее печку, с загрузочным отверстием
внизу, большим вырезом в центре и отверстием вверху, чтобы дым мог
выходить. Или просто такие гильзы, большие гильзы, которые превращались
в светильники для хижин. Если залить туда нефть, заткнуть сверху и
вставить в отверстие фитиль, то получится дымный, но вполне
функциональный светильник для хижины. Такие находки, как эта бронированная цепь, которую вы видите наверху, и это одиночное бронированное звено, на самом деле редки. Подобные вещи встречаются не так часто, так же как и детали оружия и тому подобные вещи, которые являются непосредственным военным материалом, встречаются относительно редко. Один из этих гранатных фонарей оказался британской противотанковой гранатой. Записи
под полом могут быть проанализированы и интерпретированы
соответствующим образом. Конечно, сейчас существуют интернет-порталы,
посвященные всем этим вещам, люди, которые хорошо в них разбираются.
Это серая зона милитари-фриков и любителей оружия, но они обладают
огромным объемом знаний. Иногда вы не хотите знать их мнения, но они
знают свое дело. Например, это британская граната, которая попала в
Россию через Северный Ледовитый океан в рамках программы "Земля и
аренда". Американцы и британцы оказывали большую поддержку российским
военным действиям. Они поставляли десятки тысяч грузовиков, оружие и
боеприпасы, и все это через Северный Ледовитый океан. Вот откуда эти
снимки. Оружие для России сегодня уже невозможно представить. Конечно,
мы находим и многочисленные повседневные военные предметы. Они часто
сделаны из алюминия или эмали, жестяные кружки, кружки с ручками внизу
слева, такие же, как у нас. В вермахте они выглядели по-другому: либо
эмалированные, часто с красной эмалью, либо чисто алюминиевые. Слева
вверху: столовые приборы, ложки. Мягкий алюминий очень и очень часто
украшали надписями или небольшими рисунками. На ручке этой ложки -
напоминание о Петрове. Таких маленьких штампов очень много, и сначала
не сразу понимаешь, с чем они связаны. В данном случае это связано с
почтой, почтовый штемпель, потому что, конечно, красноармейцы тоже
регулярно получали почту и писали домой. Сокровище, которое еще
предстоит раскопать. В Германии опубликовано множество мемуаров и
переписки солдат вермахта. В России дело обстоит иначе. Конечно, многое
еще предстоит сделать, но на данный момент это не похоже на правду.
Очень интересна эта фляга, прекрасно выполненная из коричневого,
янтарного цвета стекла. Она также доступна в синем цвете, очевидно,
изготовленные на заключительном этапе войны, когда повсеместно
ощущалась нехватка материалов. К бутылкам прилагался войлочный чехол,
который также носился на поясе. Да, возможно, не слишком практично во
время войны, но это не единственный элемент. На ней также написано,
откуда она родом - из известного российского стекольного городка в 80
километрах к востоку от Москвы. Я просто забыл название, но это и не
важно. Так что мы находим подобные вещи там. Но есть и множество более простых вещей: пряжки, двойные булавочные пряжки, если хотите, пластины с плечевых щитков, обычная, почти ременная пряжка, можно сказать, пряжка для офицерского ремня с мотивом звезды и серпа и молота. А еще есть вещи, которые имеют немного самодельный характер. Эти
металлические листы, также в левом верхнем углу, эти две части,
которые, очевидно, вырезаны из очень толстого листа металла. У меня
сложилось впечатление, что они пытались сделать перфорированный замок
для ремня, как здесь, на правой части, чтобы вырезать эту звезду. Она
была просверлена, и на ней есть тонкие рисунки, которые заставляют меня
поверить в это. Нам еще повезло, что у нас есть очень хороший дневник офицера Владимира Гельфанда. Единственный дневник на немецком языке за этот период, и этот Владимир Гельфанд был фотографом-любителем, который не только любил фотографироваться со своими подчиненными, но и сам делал снимки. Это хороший источник для нас, я вернусь к нему позже. Так что эти фотографии того времени, конечно, являются для нас отличной историей. На левой фотографии под правой частью - Материнский крест. На обратной стороне выбита подпись Адольфа Гитлера. "Вы получили его за третьего или четвертого ребенка", точно не помню. Здесь есть всевозможные медали, от некоторых из которых можно найти лишь остатки. Именно из-за этих медалей эти места в лесу часто посещают нелегальные охотники за металлом, которые, естественно, находят все, на чем изображена свастика, очень привлекательным. Это нормально, пусть ищут, не это нас так интересует. Но мы должны предположить, что все эти места, которые мы сейчас исследуем археологически, уже были обысканы и что некоторые вещи отсутствуют. К ним относятся медали стрелкового клуба и другие подобные вещи, спортивные медали и другие вещи, значки танкистов, протестантской женской помощи, то есть всевозможные значки, которые, очевидно, попали в руки советских солдат, предположительно потому, что они забирали у немцев все, что считали предательским или ценным. Конечно, изделия с надписями всегда очень интересны. Есть совсем неприметные маленькие пластинки, как три штуки слева, на которых написаны забавные слова: лебедь, лоб, ель. Их становится все больше, и, разобравшись, вы понимаете, что это имена лошадей. Их прикрепляли к лошадиным упряжкам, и вермахт и Красная армия поступали так же, передвигаясь с многочисленными лошадьми, которые также служили всадниками для артиллерии, укомплектовывали артиллерийские орудия. Мой отец, будучи еще унтер-офицером вермахта, сам много занимался лошадьми и всегда о них рассказывал, так что вы очень хорошо с ними знакомы, и у вас как-то всегда складываются особые отношения с лошадью. Прежде чем солдат обеспечит себя едой и питьем, сначала наступает очередь лошадей. Так что это свидетельство, как мне кажется, отношений с живым существом, которое также было своего рода сообществом судьбы. И вот, что особенно интересно, такой кусок, как справа вверху, размером примерно с почтовую открытку, - металлический лист, аккуратно украшенный красным волнистым краем. На нем красной и желтой краской написано что-то сверху: гранатомет, войсковой номер 288, а под ним - две фамилии, имена - красным, фамилии - желтым. Верхняя - Алексеев, а нижняя - К., что-то с буквой Ф. на конце. И самое главное - в центре большими буквами написано Берлин. Написано Берлин, а внизу желтым цветом написано 22.4.1945 г. Посередине - гвоздь, и вы можете себе представить, как они вдвоем повесили эту табличку у себя в хате или перед хатой, с девизом: "Мы были там". И это тоже очень яркое свидетельство и, конечно, особенно ценное для археолога, потому что оно датировано точным днем. Представьте
себе, что после капитуляции эти войска отступили в лес, возможно, чтобы
немного выйти из конфликтной ситуации, но они гордились своей победой и
участием в штурме Берлина, который состоялся или начался именно в этот
день, финальном штурме. Затем множество велосипедных деталей, даже целые велосипеды, которые мы даже не доставали из земли. Музыкальные инструменты, в том числе граммофоны и фрагменты виниловых пластинок, вот эта западного образца, немецкая пластинка, какой-то искусственный свисток или что-то в этом роде, точно не знаю. И еще много-много бритвенных принадлежностей, как простых складных бритв, которые традиционно были у людей, так и в то же время начали появляться бритвы со сменными лезвиями, как та, что мы видим здесь, сейчас почти не используемая. Я до сих пор ее вижу, у моего отца была бритва Wilkinson с полным футляром, так что это тоже вещи западного производства, которые, конечно, представляли большой интерес для советских солдат. Они просто не знали этого, они были победителями и помогали себе сами, а потом отправляли вещи домой. Я просто нахожу очень, очень интересным, что эти рассказы, эти истории, все старшие знают, что там, на Востоке, русские хотели часы, русские хотели велосипеды, у русских было это увлечение кранами, водой из стены. Это просто история, которую вы слышите половину времени, и теперь мы можем предоставить некоторые практические археологические доказательства. Интересно, что предметы быта состоят не только из металла. То, что так много металла находят, возможно, связано еще и с тем, что в основном металлоискатели приносят предметы в офис. Что же теперь здесь происходит? Мы точно не хотим перезагружать компьютер. Вы тоже это видите? Нет, это вижу только я. Хорошо, я просто уберу это. Но есть еще фарфор, есть стекло, есть теперь и фарфор самой Красной Армии. Конечно, у них тоже был фарфор; офицеры ели из фарфора, на котором кириллицей было написано "Красная Армия". Эти вещи, безусловно, пришли из немецких гражданских домов. Здесь же бутылки с ликером Sarotti, который я хотел бы попробовать. Вы уже видели некоторые другие вещи. Слева вверху, что всегда важно для археолога, конечно же, монеты. Монеты всегда прекрасно датированы. Думаю, это все немецкие монеты, или почти все. Если вырезать их вот так, достаточно защелкнуть четыре язычка, и получится прямоугольная, квадратная коробка. В первую очередь, наверное, для сигарет, чтобы их не раздавили, но, конечно, и для писем, фотографий и тому подобного. Забавно, эта коробка с пачкой сигарет на ней. Итак, находка почти не требует объяснений. Такое нечасто встретишь. А еще на ней написано "Дукат". Это была самая популярная или самая распространенная марка папирос в Красной армии в то время. Наверное, это было ужасно. Так что такие вещи встречаются не так уж часто. И, конечно, надписи также очень популярны на этом мягком жестяном материале. К этому я вернусь позже. Вы можете попробовать прочитать их здесь. Не знаю, сможете ли вы расшифровать кириллические буквы. Здесь написано "Ганновер". Все они были каким-то образом обработаны, отшлифованы, вырезаны, оплавлены, каким-то образом вмяты, так что возникает ощущение, что здесь явно была предпринята намеренная попытка удалить свастику, сделать ее неузнаваемой и сделать неузнаваемыми слова "Gott mit uns" (Бог с нами). А в идеале мы имеем вот такой фрагмент, где на месте свастики вырезана советская звезда. Это, конечно, находка, и за нее действительно можно только искренне благодарить. Это такой язык уничтожения побежденных. Вы можете увидеть известные фотографии внизу, знаменитую серию снимков поля Цеппелинов в Нюрнберге, где взорваны имперский орел и свастика. И это все в небольшом масштабе. И у нас есть такие звезды во всех формах и вариациях. Как вы можете видеть ниже, есть и другой способ сделать это. Вы просто вырезаете эту звезду из замка, убираете свастику и прикрепляете звезду. Это металлические листы, они выпилены, выбиты. Мы не знаем, что делали со звездами. Носили ли их или дарили? Их можно купить и по отдельности, как здесь, в центре. Или начатые, как слева вверху, или выбитые, как здесь, на выставке. Сейчас этот поднос находится в витрине здесь, в Херне. Вы можете представить себе его вот так. Это фотография из одного из лагерей советской армии. Они были заняты уходом за обувью и, очевидно, также работали с листовым металлом. Так что есть почти великолепные коробки, как та, что внизу, которые очень искусно сделаны и украшены аппликациями. И снова и снова мотив звезды, вот что двигало людьми. Это был символ советской армии и символ победы. Любопытно, что у армии США такая же звезда, пятиконечная. Кто-нибудь когда-нибудь писал о ней? Эта звезда в конечном итоге восходит к апотропеическим знакам Средневековья, раннего современного периода, "ноге Друда", если хотите. Поэтому тот факт, что две главные армии во Второй мировой войне имели один и тот же мотив, мне тоже кажется любопытным и заслуживающим внимания. Да, вот еще несколько примеров. В одном месте мы однажды нашли целое ведро, полное таких пряжек. На обратной стороне видно, что все эти замки принадлежали Люфтваффе. Да, и идея заключалась в том, чтобы украсить их этой звездой. Они не стеснялись вырезать звезду из собственного материала, например, из этих оригинальных советских армейских пряжек. Так что это действительно было безумие. Было бы очень интересно узнать больше об этом от современных свидетелей из бывшего Советского Союза. Но, конечно, в ближайшее время это вряд ли произойдет. А также такие вещи, как этот мотив серпа и молота, вырезанный из относительно мягкого металлического листа. На самом деле он представляет собой наконечник флагштока, они выглядели примерно так. Это было сделано там, это то, над чем они работали. Когда он умирает, они аннулируются. Одна вещь остается у покойного, другая возвращается в администрацию. Нам дали эти штампы. Эти штампы очень похожи на идентификационные штампы вермахта и других армий. Советские военнопленные получали эти штампы Шталага, когда попадали в плен к немцам. Как правило, у них самих не было никаких опознавательных жетонов. Какое-то время у них были бакелитовые трубки с запиской внутри. Но за этим ничего не последовало. Видимо, не предполагалось, что их можно будет узнать лично. Но что, конечно, делает вермахт? Первое, что получает каждый заключенный, - это номер и лист, регистрационный лист. А потом еще и фотографию. А потом ему давали эту стальную бирку. Вот он - Фролов, Николай Фролов. А потом в какой-то момент он умер от тифа. Но, как ни странно, на восточной стороне Одера. Это написано здесь, на этой правой половине, так что это, конечно, обратная сторона. И тут вы задаетесь вопросом, как его жетон оказался в лесу в Бранденбурге, к юго-западу от Берлина? И на этом все заканчивается, сам он там не был. Но, может быть, кто-то другой получил эту марку, может быть, кто-то из его коллег взял ее с собой под девизом: "По крайней мере, привезите мою марку в Берлин". Я не знаю, мы ничего не знаем и, конечно, не можем выяснить это археологически. Можем только сказать, что сейчас у нас более 50 таких марок, и нам повезло, что мы смогли провести это исследование на пяти или шести из них. В принципе, вы всегда можете узнать, где он находился, в каком лагере военнопленных он был, по обозначению шталага, вот шталаг "8" - это уже что-то. Затем вы можете увидеть эти масштабные перемещения, которые были у этих людей за спиной. Очень важный аспект: некоторые из них, безусловно, были военнопленными и, очевидно, также подневольными рабочими. Конечно, их делали из авиационного алюминия, потому что у людей в лагерях не было ни алюминия, ни других материалов, но им всегда приходилось работать на производстве вооружений, и они с удовольствием воровали для своих целей небольшие куски листового металла, оргстекла и тому подобные вещи. И тут мы сразу увидели, что на ней написано "Ганновер", я так хорошо знал кириллицу, что спросил себя, почему на ней написано "Ганновер"? Красная армия не освобождала Ганновер, она не дошла так далеко, американцы были там 10 апреля 1944 года. Она пролежала у меня в кабинете несколько недель, потом я снова рассмотрел ее внимательнее и увидел, что над и под основной надписью есть еще буквы, и там было имя человека, который, очевидно, сделал эту шкатулку. В этом типичном тремолье, как сказал бы здешний искусствовед, с помощью своего рода отвертки, всегда смещенной вот так, вы делаете это тремолье, и это - Николай Шаталкин, несомненно, имя советского гражданина, русского, который занимался принудительным трудом в Ганновере. В Ганновере было несколько крупных оружейных заводов, в том числе "Ганновер-Алем" с его большим лагерем, и нам действительно удалось найти Николая Шаталкина в базе данных имен советских ветеранов. Это
показывает нам, что в этих лесных лагерях, которые мы имеем в
Бранденбурге, были не только действующие солдаты Красной армии, но и
люди, которые уже были освобождены, которые уже возвращались домой,
военнопленные с запада немецкого рейха, которые были подневольными
рабочими. В большинстве случаев было и то, и другое: военнопленные
должны были работать, поэтому все они отправлялись на восток, некоторые
из них были освобождены до конца войны, как, вероятно, этот Николай
Шаталкин, а затем нашли способ переправиться через Эльбу в Тангермюнде
на северо-востоке Бранденбурга. Теперь мы согласны с историками, что эти лагеря также служили для абсорбции этих людей. Русские называли их репатриантами, Красная армия - репатриантами Советской армии. На Западе их называли перемещенными лицами. Так что все они возвращались и затем, если говорить нейтрально, принимались этими лагерями. К сожалению, надо сказать, что все эти люди автоматически считались предателями по приказу Сталина, потому что они были еще живы, не умерли. Значит, они были предателями, они работали на немцев, они не сражались до последней капли крови. Поэтому, когда они снова встретились со своими товарищами, Красная армия, вероятно, не оказала им особенно теплого и дружеского приема, но если они все еще были военнообязанными, их немедленно реинтегрировали в армию, а в противном случае быстро передавали на Восток, домой, где они десятилетиями не получали никакой компенсации. Они даже не могли говорить о своей судьбе, как я уже сказал, они были предателями.Только в 1990-х годах мы начали уделять внимание принудительным работникам в Германии после падения коммунизма и более или менее вынудили промышленность создать этот большой фонд, принудительно созданный федеральным правительством, чтобы выплатить людям небольшую компенсацию. Конечно, было бы очень важно, если бы у них сохранились их удостоверения Ostarbeiter. Здесь внизу слева вы видите такое удостоверение, так называемый Ostarbeiterausweis для Damerkische Metallbau Oranienburg. При некотором усилии можно даже прочитать название. Но все эти вещи были инкриминированы в тот момент, когда они попали в руки Красной армии. Затем они, вероятно, позаботились о том, чтобы избавиться от них, выбросили их, и потом, 40 лет спустя, было трудно доказать их деятельность, когда они хотели получить репарации от Германии. Это
легко представить, как на этой фотографии из большого каталога "Немцы и
принудительный труд". Вы видите прекрасную фотографию бывшей восточной
работницы, переправляющейся через Эльбу возле Магдебурга. Конечно же, у
нее была алюминиевая кастрюля для приготовления пищи, которую она
просто носила с собой, кастрюля, похожая на ту, что с ручкой, которую
вы видите в центре вверху, на которой также написано ее имя, а также
надпись "Ost". Вы можете видеть, что на картинке вверху в центре дважды
написано "Ost". Таким образом, в лагере принудительного труда они
практически сами обозначили себя как восточные рабочие. Этот Миша,
который, вероятно, сделал это, Миша и Виктор, другого зовут Виктор, они
пометили этого человека ручкой, а в левом верхнем углу есть еще одна
декоративная коробка. Тем временем у нас наконец-то появились исторические источники из первых рук. Как я уже сказал, мы знаем об этих вещах с 2014 года, и до этого у нас было очень, очень мало исторической информации. Почти никто из историков не занимался подобными вещами, а теперь, благодаря интернету, а также, я думаю, под влиянием закрывшейся здесь выставки, которая уже прошла 14 остановок, нам постоянно что-то рассказывают, что-то новое просачивается к нам. Есть бригадные дневники, великолепно оформленные, в стиле, который вы только что видели на табличке, тщательно раскрашенные и дополненные фотографиями. Здесь изображено строительство моста возле Тангермюнде, а вверху по центру синим цветом написано Тангермюнде. Вот мост, по которому переходили люди, или Lager Wilhelminen, то есть Вильгельминенхоф возле Тангермюнде. Там тоже видны хижины. Это
любовно составленные альбомы, которые эти бригады тогда носили с собой,
а теперь есть еще и официальные зарисовки местности, наброски того, где
располагались лагеря. Если у вас есть такие зарисовки, вы практически
можете послать туда добровольцев и сказать: посмотрите, не нашли ли вы
там чего-нибудь? И они находят, конечно, находят. Так что сейчас это
происходит все чаще и чаще, мы можем подкрепить все это с исторической
стороны. Конечно,
тогда мы поняли, что у нас появилась новая задача - государственная
археология, охрана археологических памятников. На фотографии слева вы
видите углубление. Это место, где когда-то стояла вот такая хижина. На
пне впереди до сих пор виден большой железный крюк. Он так и остался на
месте, значит, эта хижина была как-то закреплена. Но когда там проходит
лесничество и высаживаются новые насаждения, от монументальных
сооружений мало что остается. Тогда остаются только валяющиеся находки,
которые и побудили нас провести археологические исследования в подобных
местах. Это,
конечно, непростая задача, потому что подавляющее большинство этих мест
находится в лесу, но, как я вам только что показал, они не полностью
защищены даже в лесу. Теперь
для поиска этих мест есть замечательное средство - цифровая модель
местности. Не знаю, знакомы ли вы с ней, но мои коллеги, конечно,
знакомы. Раньше мы много работали с аэрофотоснимками, а теперь просто
удаляем лесной покров и используем цифровую модель местности для
сканирования поверхности с самолета. Голая поверхность также
вычисляется через растительность на основе определенных сигналов. Не
спрашивайте меня о подробностях. А потом вы можете прекрасно
разглядеть, надеюсь, вы сможете это распознать, эти ряды точек вдоль
лесных тропинок, и каждая маленькая точка - одна из этих хижин. Это
самый большой из известных нам лагерей. Одна
из причин, по которой мы туда отправились, - археологическое
документирование таких мест. Это очень практично, не нужно копать, яма
пуста, более или менее. Вы делаете поперечный разрез, как, я уверен, вы
знаете. Затем вы можете увидеть в профилях, как были построены эти
хижины, и это очень хорошо соответствует рисункам, которые я показывал
вам вначале. Это произвело фурор в 2015 году, и даже профессор Кнопф,
которого вы все знаете по телевидению, пришел. Он снимал фильм под
названием "Час Зеро", наткнулся на него и навестил нас. Потом это было
использовано им довольно часто. Мы
быстро поняли, что нужно извлечь из этого выгоду. В 2015 году была еще
одна годовщина - окончания войны, поэтому мы организовали выставку,
которая уже прошла 14 остановок: в Бранденбурге, Берлине,
Саксонии-Анхальт и Польше. В результате мы получили большой отклик в
нашем регионе. К нам постоянно приходят пожилые люди, которые говорят:
"Я тоже это видел", приносят нам информацию или даже вещи. Это отличная
идея - просто обнародовать то, что еще не до конца изучено, а потом
ждать и смотреть, что придет еше. В конце концов, нас занимал вопрос: как долго это продолжалось, как долго использовались эти лагеря? По находкам это не всегда можно определить. Если у вас есть чашка с надписью "Клайпеда 1949", вы знаете, что в 1949 году там еще что-то происходило. Очень
хорошо, что существует полная советская аэрофотосъемка 1953 года в
Бранденбурге. Советы полностью сфотографировали свою новую территорию,
чтобы посмотреть, что там есть. На этом снимке 1953 года хорошо видна
территория, которую я показывал вам ранее. В центре, в этой красной
рамки, видны строения, которые отсутствуют на цифровой модели
местности. Вероятно, там стояли палатки, а хижины не строились. Так что
вы можете видеть, что в 1953 году там, очевидно, еще что-то
происходило. Теперь мы знаем, что вывод полутора миллионов человек
занял некоторое время. Семлянка
- это настоящее памятное место в русской памяти, в русской
идентичности, это часть ее. Я узнавал об этом с интересом. В больших
музеях Киева, Москвы и других крупных городов, музеях Великой
Отечественной войны, всегда есть макеты и диорамы этих семилянок. В них
сидят фигуры, обставленные оригинальным материалом, который мы находим
вот так же в лесу. Самый известный свидетель такой семелянки - Толстой в "Войне и мире". На странице 505 он пишет о наполеоновских войнах и описывает семлянку в русском военном лагере под Баденштейном в Восточной Пруссии. Он описывает, насколько она велика, насколько глубока, что в ней можно было просто стоять, пристроив оконное стекло из соседней деревни, плиту в качестве печки и ступеньки. Это то, что является частью русской души. Тем интереснее говорить об этом с русскими коллегами. Они
встречаются не только в Бранденбурге, но и везде, где содержались
советские солдаты и советские военнопленные, где для них не было
построено бараков. Их считали недочеловеками и сразу же начинали
строить эти земляные хижины. Они делали это потому, что знали это из
дома и потому, что так было написано в армейском уставе. Даже в
Хольте-Штукенброке, как вы, возможно, знаете. Я думаю, что об этом уже
была лекция, или будет, и это также есть на выставке. Они делали это
повсюду, и немцы тоже. В интернете вы можете найти товарища перед своим
бункером, что, в общем-то, одно и то же. Я
закнчиваю свою лекцию. Мы постарались опубликовать все целиком: сначала
буклет и листовку о выставке, затем чисто археологическую публикацию.
Теперь, вместе с Музеем Берлин-Карлсхорст, нашими коллегами доктором
Море и Майснером и госпожой Шерстяной из Института современной истории,
нам удалось составить эту книгу, которая действительно объединяет
археологию и историю. Обычно каждый занимается своим делом, и через
несколько лет ты понимаешь: о, ты тоже это знаешь, было здорово, что мы
сделали что-то вместе. Но мы сделали, и это хорошо, что мы можем
увидеть эти вещи здесь, на нашей выставке. Спасибо вам большое. ___________________________ Вы все еще можете видеть их на фотографии 1953 года, у меня сложилось впечатление, что лагерь все еще используется. Так что в этом отношении это было бы просто чудесно, я говорил об этом с Кноппом, с Гвидо Кноппом. Он сказал, что в 80-х, 86-х, 87-х годах было бы замечательно, если бы мы сделали совместный проект. Сейчас это уже невозможно, но кто знает, может быть, через несколько десятилетий, я не знаю. Возможно, мы до этого не доживем, но это было бы очень интересно, потому что, конечно, в России или на просторах бывшего Советского Союза немецкий вермахт тоже строил такие убежища, которые, конечно, тоже раскапывали российские археологи-любители, мародеры, если хотите, я не знаю точно российские органы археологического наследия, и все это выкладывалось в интернет, и, конечно, у нас там есть те же находки, насколько вы можете их отследить. Но это сложно, если вы не знаете языка и не умеете читать, то вам просто необходимы партнеры. Именно поэтому у меня возникла идея обратиться в немецко-русский музей. Они никогда не видели ничего подобного и были просто ошеломлены. Пока я не довел Море до того, что он понял, что у нас здесь есть. Тогда они были в восторге. Но потом они сразу же поняли: о, это будет сложно. В то время они все еще поддерживали связь с Москвой. Федеративная Республика Германия, по-моему, до сих пор является спонсором музея, у них есть совместные комитеты, и тогда он сказал: "Да, я уже сообщил своим партнерам в Москве". Но потом заслонка опустилась. Славная советская армия живет в земляных хижинах в Германии, никто не хочет этого знать. Да, вы знаете, как это бывает в наши дни. Поэтому было бы очень, очень интересно разобраться в этом подробнее, но сейчас это просто невозможно. И что еще было очень интересно, теперь можно поговорить немного не о швейной коробке: люди в Немецко-русском музее в Карлсхорсте и слышать не хотели о таких вещах, как часы, велосипеды и вода из стен. Для них это все неприятные клише, но у нас это есть, у нас есть находки, мы знаем истории, и обойти это было невозможно. В книге вы этого тоже не прочтете. Этого не должно было быть там.
Да, клише создаются, прежде всего, когда обобщаются отдельные действия. Именно в этом и дело, и это можно было бы описать. Но ладно. А теперь вопросы из зала, пожалуйста. Я задам вопрос еще раз очень коротко, потому что у нас не было микрофона, чтобы наши слушатели могли услышать вопрос в режиме онлайн. Вопрос в том, почему так много материала было оставлено, или почему мы так много находим? Именно, это очень важный вопрос, я как-то забыл об этом упомянуть. Владимир Гельфанд, молодой офицер, которого тоже можно было видеть здесь, очень хорошо написал об этом в своем дневнике. Время от времени им приходилось разбирать награбленные вещи по заказу, что не очень-то ценилось. Генералы делали это целыми поездами, что, конечно, совершенно другое дело, как всем известно. Но обычные солдаты, которых то и дело останавливали, должны были собирать награбленное. Есть такое русское слово, боюсь, у меня его нет под рукой, так он это называл. Так что сбор награбленного не ценился, и поэтому им приходилось делать это снова и снова по приказу, людям всегда было чем заняться, они сидели там в лесу, занимались спортом, тренировались и все такое, а потом им нужно было привести себя в порядок, а затем собирать награбленное. Это как раз правильный вопрос, все вещи, которые на самом деле являются ценностями, много серебра, которое просто выносится из хижин, выбрасывается, разбрасывается, а потом, конечно, в какой-то момент наступает второй фильтр, через который проходят нелегальные искатели, но прежде всего они забирают вещи со свастикой или настоящие ценности. Но настоящие ценности, вероятно, тоже не были бы отсортированы, но хорошо, что вы спросили об этом, это очень важный момент. Они действительно имели к этому самое непосредственное отношение, и вопрос действительно возникает, и это было практически по приказу. А потом, когда эти лагеря были заброшены, в середине 1950-х или начале 1950-х годов, все люди из деревень приехали и забрали свои вещи. Все бревна, бараки, срубы того времени, они должны были стоять или лежать, но ничего не осталось. Все исчезло, все дерево забрали, и дверную фурнитуру, и все, что не было прибито. Так что это практически третий фильтр, а потом приходят археологи и еще много чего интересного находят. Есть ли еще вопросы? У меня есть дополнение по теме принудительных работ. В Бохуме-Хиллтропе до сих пор существует лагерь принудительного труда, который является памятником архитектуры. На мероприятии, организованном обществом "Бохум Кортум" несколько лет назад, нам удалось встретиться с одним из бывших подневольных рабочих. Он был родом из Польши и остался здесь в конце войны, потому что боялся, что русские в Польше призовут его в Красную армию. У него также было относительно много свободы. В Риемке был большой хлебный завод. Он смог пойти туда один, и пока стоял в очереди, молодая немка подала ему руку, и он отвел ее домой. Они подружились, и поэтому он не только смог остаться здесь, но и они поженились. Они присутствовали при этом и подтвердили, что на родине подневольный работник считался предателем. Очень хорошо, что вы это сказали, потому что это еще раз подчеркивает эффект, который мы наблюдаем: многие люди в этих лесных лагерях явно пытаются избавиться от инкриминирующих материалов. Мы знаем, что репатриация советских военнопленных из западных районов Германского рейха также проводилась частично под принуждением. Так что американцы действительно, да и британцы, конечно, тоже, репатриировали советских солдат силой в товарных поездах или еще как-то, по крайней мере, против их воли. Таковы были договоренности между союзниками. И теперь есть доказательства этого в Бранденбурге, где мы находим палатки с этими стальными бирками из лагерей на голландской границе, например. Есть ли еще вопросы? Тогда сначала вернемся туда, а потом я перейду к вам, Стефан. Есть ли у вас какие-нибудь предположения или подсказки относительно того, что с ним стало? Ну, это несколько статичный вывод из результатов 45, 46, 47 в последующие годы. Так есть ли какие-либо предположения о том, были ли солдаты Красной армии, которые там поселились, затем репатриированы, можно сказать, или они остались в ГДР, а затем 300 000 советских солдат были возвращены домой в 1990 году? Первыми туда отправлялись раненые, больные и женщины-солдаты, которых тоже было очень много. Так что нам следовало бы быть последовательными в использовании гендерной принадлежности. Теперь я понял, что это не обязательно, когда речь идет о Вермахте. Но в случае с Красной армией это действительно необходимо, и вполне обоснованно, потому что там было много женщин-солдат. Конечно, у нас нет никаких реальных археологических доказательств в виде, ну не знаю, куска женской униформы или чего-то подобного. Но на самом деле женщины-солдаты были одними из первых, кого репатриировали. Собственно, для этого и были созданы эти лагеря. Это было большое регулярное мероприятие. И этот лагерь Хоппегартен, расположенный к востоку от Берлина, был самым большим лагерем с несколькими тысячами таких бараков. Но, возможно, были люди, отдельные люди, которые оставались там десятилетиями, я не знаю, но это не было правилом, потому что бойцам, конечно, разрешили вернуться домой как героям, а оккупационные группы снова были разными, и их постоянно заменяли. И что интересно, Гельфанд пишет, что война для них еще не закончилась, у них все еще оставался театр военных действий на востоке против Японии. Так что определенно были те, кто воевал здесь, а потом несколько дней ехал в товарном поезде в Монголию или еще дальше на Восток, потому что на Востоке война еще не закончилась. Это еще один фактор. Но, конечно, это правильная мысль. Армия там оставалась, но, думаю, только в исключительных случаях в виде отдельных лиц, возможно, старших генералов или кого-то еще, сейчас я не знаю. Что касается истории оккупации, вам придется спросить господина Майсснера, это его тема. Да, вы также показали размеры объектов и угрозу лесному хозяйству, например. Есть ли среди этих крупных объектов, например, этот прекрасно сохранившийся Хоппегартен, который теперь каким-то образом полностью защищен как памятник архитектуры? Конечно, здесь они полностью зарегистрированы как наземные памятники. В Бранденбурге это удивительно просто. В Бранденбурге действует самый современный закон об охране памятников в Германии. Я всегда говорю об этом в начале каждой лекции. О том, что для нас является археологическим памятником, мало что известно. Он сразу же зарегистрирован, что не означает, что больше ничего не может произойти. Но без нас ничего не происходит. Так что если там что-то сажают или, как это постоянно происходит сейчас, в лесу строят ветряки, то все это документируется как положено, проводятся раскопки и так далее. Это совершенно нормальный процесс. Археологический памятник сам по себе не является препятствием для строительства. У нас так принято. Поэтому для нас все просто. Нам не нужно писать огромное обоснование для каждой хижины, но это то, что предусмотрено нашим законом. И если у нас есть такой объект, который, как правило, представляет собой видимый надземный памятник, то обосновать его не составляет никакого труда. В противном случае, конечно, владелец земли может прийти и сказать: да откуда вы знаете, мы же видим. В противном случае, конечно, часто возникает проблема. В Бранденбурге правила очень благоприятны. В отличие от Северного Рейна-Вестфалии, как я знаю. Да, большое спасибо, господин Керстинг, за интересную презентацию и спасибо за вопросы. Большое спасибо. |
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© Dr. Thomas Kersting
© LWL Museum of Archaeology and Culture
13 December 2023
Transcribed by TurboScribe.ai
LWL Landesmuseum Herne: "Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945"
lwl-landesmuseum-herne.de
Public lecture by Dr. Thomas Kersting, M.A., Brandenburg State Office for Monument Preservation and State Archaeological Museum (BLDAM), on 9 November 2023 at the LWL Museum of Archaeology and Culture in Herne, on Red Army forest camps in Brandenburg. After Germany's capitulation in May 1945, hundreds of thousands of Red Army soldiers were west of the Oder.
Archaeology is now investigating their quarters in Brandenburg's forests, with finds that tell of everyday life between war and peace, triumph and hardship, propaganda and reality - but also of liberation and renewed distress.
Thomas Kersting, an archaeologist from Bonn, worked at the Brandenburg State Office for Monument Preservation and State Archaeological Museum (BLDAM) from 1993 to 2023. He specializes in the archaeology of the Slavic period and of the modern/contemporary era. From 2008 he headed the Archaeological Monument Preservation Department and served as deputy state archaeologist. His work includes research, exhibitions, conferences and numerous publications on the archaeology of Nazi camps and the world wars.
Welcome this evening to our lecture series accompanying our special exhibition on the archaeology of the modern era, Modern Times. This is the third event. After the very Westphalian perspective at the beginning, today we can look somewhat farther beyond the state boundaries. I am pleased to welcome Dr. Thomas Kersting, who until a few weeks ago was employed at the state office in Brandenburg and is one of the scholars who began working with the archaeology of the modern era very early on.
Mr. Kersting studied prehistory, historical geography and medieval history in Bonn and Munich. He came to Brandenburg as early as 1993 and, after larger projects and heading a regional department, eventually took charge of archaeological monument preservation as a whole. For more than fifteen years he therefore accumulated a great deal of practical experience in archaeological heritage management. As I said, he also worked on several modern-archaeology projects, with a particular focus on camps, of which Brandenburg naturally has a great many, from both the First and Second World Wars. This evening he will tell us about Red Army forest camps in Brandenburg. We also have objects from these excavations in our special exhibition, so there is a very nice connection.
Our display case contains objects from the First World War Halbmondlager as well as objects from the Red Army forest camps. We are very eager to hear what you can tell us this evening.
Can you hear me? Yes, apparently. Thank you very much. It is very kind, and I am delighted to be here and also delighted that the exhibition worked out so well. We spoke years ago about your wanting to take up this idea, and everything has worked wonderfully. Now people in the "deep West" are taking notice of things from the East, and the subject is even the Red Army, which I imagine seems genuinely exotic. It was exotic for us too.
Until 2014, none of us - certainly no archaeologist, but historians did not know either - knew what the Red Army had done in Brandenburg's forests in 1945 and in the years that followed. Nobody really knew anything about it. We stumbled upon the subject. As an introductory slide, I am showing you one of these pit-hut features in the forest together with a small selection of finds. We encountered the subject through our volunteers, as I will show you in a moment. It was very specifically a topic that our volunteers brought to us.
I have been running the training course for volunteers since 2000. They came to me with finds of this kind and asked: "Is this archaeology too? Does this interest you?" Fortunately, in this setting I no longer have to explain, as I usually do at this point, why the archaeology of the modern and contemporary period is interesting and important; thankfully, the exhibition itself demonstrates that. I asked them what these things were supposed to be. They said: "Russian camps." I thought: Russian camps - prisoner-of-war camps, perhaps? No, no, it had to be something else. That is what I want to tell you about today.
I certainly do not need to describe in detail the historical situation in the greater Berlin area in May 1945. At the end of the war armies advanced on Berlin from every direction - from the north, south and east - the great Red Army formations, the Ukrainian Front and Belorussian Front. We do not need to go through the deployment on the Oder and then the Battle of the Seelow Heights, which was still extremely costly in the final days of the war, until finally the Red Flag could be planted in Berlin.
The famous scene was certainly staged after the fact, as we know today, but this was a time of gigantic conflicts: not only conflicts on the largest possible world scale, but right down to small confrontations in the street. In the image here, a Red Army soldier wants to take a bicycle from a determined woman who refuses to accept it. That gives roughly the range of conflicts with which we are dealing and into which our archaeological features fit.
Once we understood this, we began looking more closely. I am showing you several such features in Brandenburg forests. They should really have been known for decades to every forester, walker and person taking a dog through the woods. Perhaps they were known, but knowledge is lost.
When I first saw the features, I thought they might only be a few years old because they were barely overgrown. But our volunteers brought the subject to us. At lower left you see Sieghard Wolter, the person who knows these sites best of all. After we had engaged with the subject for a while and examined the finds, we also carried out archaeological excavations on such features simply to establish the whole matter scientifically.
I read around the subject, obtained literature, and relatively quickly encountered the image at upper right in Catherine Merridale's book Ivan's War. The English historian deals with the war of the ordinary man: not the major operations, but how "Ivan," the ordinary Red Army soldier, experienced the war - in effect a kind of everyday history. When I saw that picture, I realized: this is exactly what we find in the forests. It is a rectangular, sunken pit hut, a pit-house of a type familiar to archaeologists from many other periods. Depending on the tools and material available, it was equipped with posts, supports, walls and a roof and covered with turf and perhaps branches - in other words, a shelter.
Here one sees pioneers of a rifle division building such a shelter. Once you know what it is called in Russian - zemlyanka, from zemlya, "earth" - you understand that the word essentially means an earth hole or dugout, but specifically with the sense of a military shelter. If you know the term and enter it, preferably in Cyrillic, an entire universe opens up. You find historical drawings such as the technical drawing at upper left, which explains precisely how a zemlyanka is to be built, with dimensions and the number of men it is intended for - in this case ten men. That corresponds very well, including the dimensions, to what we found in the forests.
The drawing comes from the military manual Sputnik Partizana - "The Partisan's Companion" - shown at lower left. It is basically an army service instruction telling a Red Army soldier how to behave in winter warfare. Curiously, we very quickly found the identical illustration in a German army manual on winter warfare from 1943. Evidently the enemies learned from one another very quickly. There used to be the saying, "To learn from the Soviet Union is to learn how to win." The Wehrmacht of course did not win, but it adopted these things from the Red Army because the Soviets naturally had much greater experience of winter warfare.
If one searches for images under the term zemlyanka, a very broad range of pictures and illustrations appears. I myself never learned Russian. I come from Bonn, although I have lived in Brandenburg for thirty years, so I can read little Russian or Cyrillic. I will simply show you a few of the illustrations one finds.
There is, for example, an open-air museum of Russian settlers in Alaska. The building form was already described under Catherine the Great for German settlers recruited to move eastward. It is extremely well suited to the temperatures and climatic conditions of Russia and Siberia. You dig down, make a sloping ramp or a few steps, create platforms inside for sitting and lying down, and cover the roof with turf.
In fact, this is nothing other than what every early-medieval archaeologist in eastern and central Germany knows as a typical Slavic sunken house. Those examples are of course a thousand or fifteen hundred years older, but they looked much the same. They were dug halfway into the ground and, importantly, were log constructions rather than post-built structures of the kind known from the Neolithic. It is, in effect, a Slavic construction form that evidently remained in use into our own era, right through the twentieth century.
I will show you a few more illustrations. You already know the image at upper right - that is practically the model version. The whole thing could be much more primitive. If you simply lay a few branches across the top and cover them with a tarpaulin, it is considerably simpler but still offers some protection. The lower image shows something similar, with people dug into the earth.
Interestingly, there are also photographs of such shelters on Bornholm in 1945. As you may know, the German Wehrmacht commander of Bornholm refused to take the surrender seriously, so the Russians had to conquer Bornholm separately. That is a small side story. It still involved bombing in May and June 1945; if you visit the island, the effects can be seen in its capital. On Bornholm, the Russians immediately built their zemlyankas, in particularly fine versions.
If one continues looking for photographs, one naturally encounters soldierly idylls such as those at upper and lower left: music is being played, people smoke, a friendly chatting couple walks through the picture. These are certainly propaganda photographs, intended to show people at home what life was like for "our boys" in the war. Yet in the background they also show the huts - beside the head of the soldier on the right in one image, and sunken pit-houses in the center background of another.
A snapshot from inside a zemlyanka shows that there was not much room, but there was light. Apparently some sort of roof light had been installed. The log construction can be seen, and a cigarette is almost never missing. Once we had established all this, we continued studying the features and the finds - the material that comes to light around these huts.
One does not even need to excavate very deeply. In Brandenburg we have had the good fortune, for about fifteen and soon twenty years, to work with a steadily growing number of metal-detector users whom we bring into our courses, train, and work with on a basis of trust; they bring us their finds. Metal objects lie scattered in the areas containing these sunken huts. The huts are usually arranged linearly along forest tracks, and most of the material does not need to be dug out. It is simply overgrown and lies very close to the surface.
Very quickly one sees objects connected with the huts themselves and their construction: door locks, door handles, latches, window catches and tools. At lower left are large tent pegs, suggesting that tarpaulins were used too.
On the surface lay a large fifty-liter Wehrmacht water barrel. In a very pragmatic improvisation it had been converted into a stove: a stoking opening was cut at the bottom, a large opening in the middle, and another hole at the top for the smoke to escape. Large shell cases were likewise converted into hut lamps. Fill one with petroleum, pinch the top together and put a wick through the hole, and you have a smoky but reasonably functional lamp.
These were among the first finds that we collected. Here is another look at the tools. They were found together in a wooden toolbox that had completely decayed and could no longer be recovered. You can see, practically, the hole at the upper center; it stood in the earth and was accessible from above. These are pioneer tools like those in the first image, where the pioneer detachment is building the hut.
Finds such as the tank track and the single tank-track link shown above are relatively rare. Weapon parts and other objects that are directly military materiel are generally uncommon at these sites. One of the "shell-case lamps" turned out to have been made from a British anti-tank projectile.
The markings on such objects can be evaluated and interpreted. There are now internet portals for practically all such material and people who know these subjects in extraordinary detail. This can be a gray area populated by militaria enthusiasts and gun fanatics. One might not always want to know what other opinions they hold, but their specialist knowledge is immense.
The British projectile, for example, reached Russia through the Arctic Ocean under the Lend-Lease program. The Americans and British supported the Soviet war effort on a very large scale, supplying tens of thousands of trucks, weapons and ammunition, much of it via the Arctic route. That explains objects of this kind. Supplying weapons to Russia is hard to imagine today, the speaker remarks.
We also find many ordinary military objects. They are often aluminum, enamel or tin: mugs and handled cups such as the one at lower left. They resemble our own objects. Wehrmacht vessels looked different. Soviet examples might be enameled, often with red enamel, or made entirely of aluminum.
At upper left are pieces of cutlery and spoons. Soft aluminum was very often decorated with inscriptions or little drawings. The handle of one spoon bears the name Petrov. There are also many small stamps whose purpose is not immediately obvious. In one case it turned out to be connected with the post - a postal stamp. Red Army soldiers naturally received mail regularly and wrote home. The correspondence is a treasure still waiting to be explored. In Germany many memoirs and collections of Wehrmacht soldiers' letters have been published. The situation is different in Russia. Much work remains to be done there, although at present the prospects do not look especially good.
A particularly interesting item is a beautifully made canteen of brown, amber-colored glass. Blue examples also exist. They were evidently manufactured in the final stage of the war, when there were shortages of materials everywhere. The bottles had felt covers and were carried on the belt. Glass was perhaps not the most practical material in war, but this is not an isolated example. The bottle also bears its place of origin, a well-known Russian glassmaking town about eighty kilometers east of Moscow; the speaker cannot remember its name at that moment. These are the kinds of objects that appear at the sites.
Military insignia and even medals are also present. The speaker does not attempt to identify every item in detail: buttons, often with the hammer-and-sickle motif in a star, badges, genuine medals, decorations for bravery, Guards badges, and many variants. There is extensive literature on these things.
There are also many simpler objects: buckles, double-prong buckles, plates from shoulder boards, an almost ordinary belt buckle, an officer's belt buckle with star, hammer and sickle. Some items have a distinctly improvised appearance.
At upper left, for example, are two shapes apparently cut from very thick sheet metal. They look as if someone was trying to make a pierced belt clasp like the example at right, cutting out a star. Holes had been drilled and faint guide lines remain, which supports that interpretation.
These belts can often be seen in historical photographs. The two photographs at right are probably from Bornholm. The soldier below has a double-prong buckle, while the man above with the dog has a clasp with a diagonal star. But the men at left are wearing Wehrmacht belt buckles rather than Russian ones. Wehrmacht buckles were evidently popular trophies.
We are fortunate to have an excellent diary by the officer Vladimir Gelfand, which the speaker describes as the only diary from this period available in German. Gelfand was also an amateur photographer. He liked to have himself photographed with his subordinates and took photographs himself. That makes him an excellent source, to which the lecture returns later. Contemporary photographs of this kind are extremely valuable for interpreting the finds.
German badges of every sort occur too. One example is the Mother's Cross; one lies at lower left. On its reverse is Adolf Hitler's stamped signature. The speaker thinks it was awarded for a third or fourth child, though he does not remember the exact threshold.
There are all kinds of medals, sometimes preserved only as fragments. Because of such medals, these places in the forest are often visited by illegal detectorists, who naturally find anything bearing a swastika particularly attractive. From the archaeologists' point of view those are not necessarily the most interesting objects, but their removal means that every place now investigated archaeologically must be assumed to have been searched already and to be missing some finds.
The finds include shooting-club medals, sports decorations, tank badges, badges of Protestant women's aid organizations and all kinds of similar objects that evidently passed into Soviet soldiers' hands, presumably because they took from Germans anything they regarded as suspicious or valuable.
Objects bearing inscriptions are naturally especially interesting. Three inconspicuous little plaques on the left carry words such as "Schwan" (swan), "Stirn" (forehead) and "Tanne" (fir). More and more examples appeared, and eventually it became clear that these were horses' names.
Such plaques were attached to horse harness. Both the Wehrmacht and the Red Army moved with large numbers of horses, which were used to haul artillery. The speaker recalls that his father, as a Wehrmacht NCO, had worked extensively with horses and always talked about them. Soldiers developed a special relationship with their animals: before a soldier saw to his own food and drink, the horses had to be cared for first. The plaques therefore provide evidence of a relationship with another living being that shared the soldiers' fate.
There are also propaganda objects. One large sheet-metal sign, roughly the height indicated by the speaker, carries text about Stalin and communism - something like "Forward with Stalin" and similar slogans. Yet that did not stop soldiers from cutting pieces out of it and reusing the metal for other purposes. Eventually the remains were discarded in the forest.
Especially interesting is the postcard-sized sheet-metal plaque shown at upper right, neatly decorated with a red wavy border. Across the top, in red and yellow paint, appears a word connected with grenade-launcher troops and the unit number 288; beneath it are two names, first names in red and surnames in yellow. The upper surname is Alekseev; the lower one is less certain.
Most importantly, the word "Berlin" is written in large letters in the center, with the date 22 April 1945 in yellow at the bottom. There is a nail hole in the middle. One can imagine the two men hanging the plaque in or in front of their hut with the message: "We were there." It is a vivid testimony and, for an archaeologist, especially valuable because it is dated to an exact day.
After the surrender, these troops moved back into the forest, perhaps partly to remove themselves from a conflict-ridden urban situation, but they were proud of their victory and of their participation in the assault on Berlin, whose final phase began around that date.
Everyone knows that the civilian population was heavily affected in this context. The forests contain many objects that were evidently taken from civilians - things that could be regarded as valuables in the broadest sense: numerous silver objects, cutlery of every kind and size, watches and jewelry.
There are lighters, including relatively modern Western-made lighters, but, oddly enough, plumbing fittings as well: shower heads, taps, faucet fittings and even toilet-cistern pull chains. There are many bicycle parts and even entire bicycles that the archaeologists did not remove from the ground.
Musical equipment is represented too, including gramophones and fragments of records. One shown in the lecture is a Western-style German record. There are also whistles or similar small objects whose exact function is uncertain.
Many shaving implements occur, both traditional folding straight razors and the then-newer safety razors with replaceable blades. The speaker remembers that his own father had a Wilkinson razor in a complete case. These Western-made consumer goods were naturally of great interest to Soviet soldiers.
Here the lecture returns to Vladimir Gelfand, posing splendidly in a photograph. His wristwatch happens to be visible as he sits in front of the pharmacy in Caputh on the Schwielowsee near Potsdam. He was quartered there for a time and had himself photographed with his new watch. In his diary he wrote that obtaining watches had become one of his main occupations.
Everyone knows the stories, the kinds of narratives historians call contemporary traditions: the popularity of bicycles, for example. German diaries repeatedly say that "the Russians" kept advancing and always wanted bicycles, wanted to ride them and did not necessarily know how. "The Russians" is of course a simplification, because the Red Army contained many ethnic groups.
The soldiers simply did not know some of these consumer goods, they were the victors, helped themselves and then sent things home. The speaker finds it very interesting that stories known to older generations - Russians wanted watches, Russians wanted bicycles, Russians were fascinated by taps and water coming out of the wall - can now be supplemented with concrete archaeological evidence.
Other everyday objects are also interesting and are by no means all metal. The apparent dominance of metal in the collections partly results from the fact that many finds were brought in by detectorists.
There is porcelain and glass. The Red Army had its own porcelain: officers ate from dishes marked in Cyrillic "Red Army." Other pieces clearly came from German civilian households. There are bottles of Sarotti liqueur, which the speaker jokes he would like to taste, as well as the objects already mentioned.
Coins, at upper left, are always important to archaeologists because they are well dated. Most in this assemblage are German, though there are also a few Russian or Soviet kopecks, Serbian coins, Hungarian coins and others. None dates after 1944, providing what archaeologists call a terminus post quem.
Very interesting too are aluminum boxes folded from cross-shaped blanks. If the blank is cut in the right form, four tabs can simply be folded together to create a rectangular or square box. These were probably first of all cigarette cases, protecting cigarettes from being crushed, but they could also hold letters, photographs and similar things.
One box is amusingly explicit because it carries the image of a packet of cigarettes: the find practically explains itself. The word "Dukat" also appears, the brand the speaker says was then among the most popular or widespread cigarettes in the Red Army - probably awful, he jokes.
Inscriptions are very common on this soft sheet metal, and the lecture returns to them. On one example the Cyrillic text reads "Hannover." The speaker asks the audience to keep that in mind; the significance will become clear later.
One of the most striking features of the assemblage is the large number of German Wehrmacht belt buckles, none of which has survived unchanged. Every one was worked in some way: ground down, cut, melted, hammered or otherwise altered. The clear impression is that someone deliberately tried to remove the swastika and make both it and the words "Gott mit uns" - "God with us" - unrecognizable.
In the ideal example, a Soviet star has been cut into the very place where the swastika had been. For an archaeologist, the speaker says, a find like that is something for which one can only be deeply grateful.
It is a language of destroying the symbol of the defeated. The lecture compares it with the famous sequence of photographs from the Zeppelin Field in Nuremberg showing the Reich eagle and swastika being blown up. The same symbolic act appears here in miniature.
Thus a Soviet soldier could take a captured buckle, erase the swastika and convert it into his own emblem. If preservation is good, one can still see a mirror-like trace of the Reich eagle and swastika on the reverse. To make such work faster and neater, soldiers even used templates such as the example shown at right, with which a star could quickly be cut and transferred to an object.
Stars occur in all forms and variants. Another method was simply to cut the star-shaped part out of a buckle, remove the swastika and attach the star elsewhere.
The soldiers were clearly busy making things in the forest. There is abundant evidence for this. Some trays look almost as though they had been used for Christmas baking, with shapes punched out like cookies. They are sheets of metal that were sawn and punched. We do not know what the resulting stars were used for - whether they were worn, given away or used as decoration.
Individual stars occur, as do unfinished examples, and punched-out sheets such as the tray now displayed in the exhibition in Herne. A historical photograph from a Soviet Army camp shows soldiers occupied with shoe care and apparently working sheet metal as well.
Some boxes are almost magnificent, very skillfully made and decorated with applied ornament. Again and again the star appears. It was the symbol of the Soviet Army and the symbol of victory.
The speaker finds it curious that the U.S. Army uses the same five-pointed star. Has anyone ever written about that? Ultimately, he notes, the star goes back to apotropaic signs of the Middle Ages and early modern period, such as the "Drudenfuss." He finds it noteworthy that the two principal armies in the Second World War used the same motif.
At one site the archaeologists found an entire bucket full of such buckles. The best-preserved examples are made of higher-quality metal and have not corroded as much. Without exception, they had been ground down or picked at; at lower left one can see marks made with a sharp object. The reverse shows that all these buckles had belonged to the Luftwaffe.
The intention was to decorate them with the star. Soldiers did not hesitate even to cut stars out of their own Soviet material, such as original Soviet Army buckles. The speaker calls the intensity of this practice almost a craze. He would very much like to learn more about it from contemporary witnesses in the former Soviet Union, although he doubts that such cooperation will be possible soon.
Other worked objects include a hammer-and-sickle motif cut from relatively soft sheet metal. It was in fact part of a flagstaff finial; examples looked roughly like the one shown. This too was made or reworked in the camp and shows what the soldiers were doing there.
Another particularly interesting group of finds leads in a different direction. They are now known as Stalag tags, from Stammlager, the German prisoner-of-war camp system. Exhibitions like this one deal with such material, and prisoner-of-war camps are also investigated archaeologically here in Westphalia. "Stalag" is a typical Nazi-era abbreviation.
The tags were made in two halves. When a prisoner died, the tag could be divided: one half remained with the deceased and the other went back to the administration. They resemble the identification tags of the Wehrmacht and other armies. Soviet prisoners of war received these Stalag tags after being captured by the Germans.
As a rule, Soviet soldiers themselves had no permanent metal identity tags. For a time they used small Bakelite tubes containing a paper slip, but that system did not continue. The speaker remarks that apparently personal identification after death was not given the same priority.
The Wehrmacht administration, by contrast, first assigned every prisoner a number and a registration sheet and then took a photograph. The prisoner received the metal tag, and each station through which he passed was entered on the sheet.
A fortunate development for research was that, ten or twenty years before the lecture, the Russian Ministry of Defense began putting large quantities of these records online. Millions of Russian soldiers' descendants could thereby research family histories and find fathers, uncles and other relatives. Researchers in Germany could do the same: enter the number and Stalag designation from an archaeological tag into the relevant Russian database and, with luck, suddenly attach a face, a fate and a name to an archaeological object.
One example was Nikolai Frolov. His record shows that he later died of typhus - curiously, on the eastern side of the Oder. That raises the question of how his tag came to lie in a Brandenburg forest southwest of Berlin. The archaeological trail ends there: Frolov himself apparently was not at that site.
Perhaps another man had acquired his tag; perhaps a comrade carried it with him under the idea, "At least take my tag to Berlin." The archaeologists do not know and cannot resolve that archaeologically. What they can say is that more than fifty such tags have now been found and that research has successfully identified the stories behind five or six of them.
In principle, the Stalag designation reveals which prisoner-of-war camp a man had been held in. A marking such as "Stalag VIII" already provides a lead. From there, one can trace the enormous movements these people had experienced. This is an important aspect of the forest camps: some of the people represented there had certainly been prisoners of war and apparently forced laborers as well.
The presence of former forced laborers is illustrated particularly well by the small metal box inscribed "Hannover." Archaeologists know objects of this kind from excavations of Nazi camps in Brandenburg and elsewhere. Camp inmates tried to make such boxes wherever they could.
They often used aircraft aluminum. Camp prisoners did not possess supplies of aluminum or other useful sheet material, but many were compelled to work in armaments production and took small scraps of sheet metal, Plexiglas and similar material for their own use.
The word "Hannover" was immediately legible in Cyrillic. That posed an obvious question: why Hannover? The Red Army did not liberate Hannover and never advanced that far west; American troops were there in April 1945.
The box sat in the speaker's office for several weeks before he examined it again more closely. Above and below the main inscription he noticed additional letters forming the name of the person who had evidently made it. The decoration used a typical tremolo technique - as an art historian might call it - made by repeatedly shifting a screwdriver-like point. The name was Nikolai Shatalkin, clearly that of a Soviet citizen, a Russian who had been a forced laborer in Hannover.
Hannover had several large armaments factories, including the Hannover-Ahlem complex with its large camp. Researchers were actually able to find Nikolai Shatalkin in a database of Soviet names.
This demonstrates that Brandenburg's forest camps contained not only active Red Army soldiers but also people who had already been liberated and were on their way home: prisoners of war from the western parts of the German Reich who had also been forced laborers. In many cases the two categories overlapped because prisoners of war were made to work.
Some were liberated before the formal end of the war, as Nikolai Shatalkin probably was, and then found their way across the Elbe at Tangermunde into northeastern Brandenburg.
The distribution of the camps helps explain how these people streamed through the country. The forest camps are concentrated particularly in the northeast and then in the west. Archaeologists and historians now agree that the camps also served to absorb and organize these returning people.
The Soviets called them repatriates; in Red Army administrative terms they were Soviet repatriants. In the West they were called displaced persons. They were moving homeward and, to put it neutrally, were received and processed in these camps.
Unfortunately, the lecturer continues, Stalin's policy automatically treated many of these people as traitors precisely because they were still alive. They had survived captivity, had worked for the Germans and had not fought to the last drop of blood; that alone could place them under suspicion.
Accordingly, when they met Soviet forces again, they were not necessarily given a warm and friendly reception. If still liable for military service, they could be reintegrated into the army immediately. Otherwise they were sent eastward, back home, where for decades they received no compensation. They could scarcely speak about their fate because the stigma of "traitor" remained.
Only in the 1990s, after the fall of communism, did Germany begin paying much greater attention to forced laborers. Industry was eventually pressed, with federal-government involvement, into establishing a large compensation fund that provided surviving victims with at least modest payments.
For those people it would have been extremely important to retain their Ostarbeiter documents. At lower left in the presentation is an example, an Ostarbeiterausweis connected with a metalworking firm in Oranienburg; with some effort the company name can still be read.
But documents of this sort became incriminating as soon as their owners reached the Red Army. People therefore had strong reasons to get rid of them and throw them away. Forty years later, when they sought compensation from Germany, it could then be difficult to prove their forced-labor history.
A photograph from the large catalog Germans and Forced Labor makes the situation easy to imagine. It shows a former Eastern worker crossing the Elbe near Magdeburg. She carries an aluminum cooking pot, an object very like the handled vessel visible in the archaeological assemblage. Such pots could bear an owner's name and the word "Ost." In the forced-labor camp, people had effectively marked their own possessions as belonging to Eastern workers.
One vessel bears the name Misha, another Victor; another decorated box appears at upper left. The connections that emerge from these small objects are, the speaker emphasizes, remarkably revealing.
By the time of the lecture, first-hand historical sources had finally begun to appear. The archaeological team had known about the forest-camp phenomenon since 2014, but at first there was very little historical information. Hardly any historians had studied these particular camps.
Now, thanks to digital access and also, the speaker thinks, to the traveling exhibition - which had already been shown at fourteen venues - new information continually reaches the researchers.
There are brigade diaries, magnificently designed in the same decorative style seen on the dated Berlin plaque, carefully colored and supplemented with photographs. One shows the construction of a bridge near Tangermunde; "Tangermunde" is written in blue at the top. Another refers to Lager Wilhelminen, or Wilhelminenhof near Tangermunde, where huts can also be seen.
These were lovingly assembled albums carried by the brigades. There are now also official terrain sketches showing where camps were located. Once such a sketch is available, volunteers can practically be sent to the marked place with the request: "See whether you can find anything there." And they do find things. Increasingly, therefore, the archaeological evidence can be reinforced from the historical side.
It then became clear that state archaeology and archaeological monument preservation had acquired a new task. In the photograph at left, a depression marks the place where one of the huts once stood. A large iron hook is still visible in a tree stump in front of it; apparently some part of the hut had been fixed there.
But when forestry operations pass through a site and new planting takes place, little remains of these surface monuments. What survives may be only scattered finds, and that danger was one reason the team undertook archaeological investigations at such locations.
It is not an easy heritage-management task because the overwhelming majority of the sites lie in forest, but, as the preceding example shows, even a forest does not give them complete protection.
There is now an excellent tool for finding such sites: the digital terrain model. Archaeologists formerly relied heavily on aerial photographs. Today the vegetation can, in effect, be mathematically removed from airborne laser-scanning data, producing a model of the bare ground surface even beneath trees.
The lecturer does not go into the technical details, but the result makes the camp pattern strikingly visible. Rows of small depressions line forest tracks, and each little point or hollow can represent one of the huts. The example shown is the largest camp then known to the team.
One reason for going there was to document such sites archaeologically. Excavation is relatively straightforward because the pit itself is largely empty. A section is cut across it, and in the profile one can see how the hut was constructed. The resulting evidence corresponds very well with the military drawings shown at the beginning of the lecture.
The work attracted considerable attention in 2015. Television historian Guido Knopp, well known to the German audience, came while making a film called Zero Hour, encountered the project and visited the excavation. The material was subsequently used by him on several occasions.
The researchers quickly realized that they should make use of the public interest. The year 2015 was another major anniversary of the end of the war, so they organized an exhibition. By the time of this lecture it had traveled to fourteen venues in Brandenburg, Berlin, Saxony-Anhalt and Poland.
The exhibition generated a strong response in the region. Elderly people repeatedly came forward saying, "I saw that too," and brought information or even objects. The speaker recommends this strategy: make public something that has not yet been fully researched and then wait to see what additional knowledge comes in.
The presentation then shows the Hoppegarten site in detail. The sunken huts are arranged with strict military precision. They occur in different sizes. Larger features may have been intended for vehicles. Some semi-subterranean huts may have been officers' quarters because traces of electricity, power cables and larger beds were found there.
Across the approximately eighty archaeological sites known by then, recurring patterns seem to reflect internal military organization. Any archaeologist specializing in the Roman provinces, the speaker jokes, would say that a legionary camp was organized in much the same way. An army is an army, and similar organizational logic appears in the Soviet Army too.
Eventually the question arose: how long did all this last, and for how many years were these camps used? The finds themselves do not always give a precise answer. If a cup bears the inscription "Klaipeda 1949," however, one knows that some activity still occurred there in 1949.
A complete Soviet aerial photographic survey of Brandenburg from 1953 is especially helpful. The Soviet authorities photographed their new territory systematically. In a 1953 photograph, the area shown earlier can be seen clearly. Within the marked zone are structures that do not appear as depressions in the modern digital terrain model. Perhaps tents stood there rather than dugout huts.
The image suggests that something was still happening at the site in 1953. We now know, the speaker says, that withdrawing or reorganizing roughly one and a half million people took time.
The zemlyanka is more than a military structure. It is a genuine place of memory within Russian remembrance and identity. The speaker says he learned this with great interest.
Major museums in Kyiv, Moscow and other large cities devoted to the Great Patriotic War regularly contain models and dioramas of zemlyankas. Figures sit inside them, surrounded by original types of material exactly like the objects now found in Brandenburg's forests.
For Russians this is an important cultural image and there are songs about it. The lecturer invokes French historian Pierre Nora's concept of lieux de memoire, places of memory - objects, images or sites that whole peoples preserve in collective memory. He compares it, for Germans, to the 1954 World Cup or the Volkswagen.
In Russian memory, he says, the zemlyanka can appear almost as the place where soldiers were comfortable, where things felt a little like home. That helps explain the many romanticized images. People even build replicas today.
The most famous literary witness to such a dugout is Tolstoy in War and Peace. The speaker cites a passage describing a Russian military camp in East Prussia during the Napoleonic wars: a dugout large and deep enough to stand in, fitted with a windowpane taken from a nearby village, a stove plate and steps. The speaker describes the form as something deeply embedded in Russian cultural memory and says this makes discussion with Russian colleagues especially interesting.
Such huts occur not only in Brandenburg but wherever Soviet soldiers and Soviet prisoners of war had to live without purpose-built barracks. Soviet POWs whom the Germans treated as "subhumans" quickly began making these earth shelters. They did so because they knew the form from home and because it also appeared in military instructions.
Examples are known from Stalag sites such as Stukenbrock, which may already have been discussed in another lecture and is also represented in the exhibition. Similar structures can be found elsewhere, including German examples; an online photograph of a German soldier in front of his bunker shows essentially the same solution.
The lecturer then concludes the main presentation. The team tried to publish the project comprehensively: first through a booklet and exhibition leaflet, then through a specifically archaeological publication.
Later, working with the Museum Berlin-Karlshorst, colleagues Dr. More and Meissner, and Elke Scherstjanoi from the Institute of Contemporary History, they produced a book that genuinely brings archaeology and history together. Usually each discipline works separately and only years later realizes that the other side also had relevant knowledge. In this case, the researchers managed to work together, which the lecturer regards as a major strength.
He is pleased that objects from the project can now be seen in the Herne exhibition and ends the lecture with thanks to the audience.
Moderator: Thank you very much, Mr. Kersting, for the very interesting presentation. We know pit structures very well from other periods too, although in wartime they naturally had a completely different function. You illustrated that very clearly. I was also interested in the dating at the end. Does that mean that, at least in Brandenburg, they were abandoned around 1945 or 1946?
Kersting: You can still see the camp in the 1953 photograph, and my impression is that it was still in use then. A joint research project would be wonderful. I once discussed that with Guido Knopp. In the 1980s - 1986 or 1987, for example - it might have been much easier to do something together. At present that is no longer possible, but who knows what may be possible in a few decades. We may not live to see it, but it would be extremely interesting.
In Russia and across the former Soviet Union, the German Wehrmacht also built comparable shelters. Russian amateur archaeologists - looters, if you like; I do not know the Russian heritage authorities well enough to characterize the situation precisely - have excavated such sites and put material online. As far as one can follow it, the same types of finds occur there.
The difficulty is language. If you do not know Russian and cannot read the sources, you simply need partners. That is why I approached the German-Russian Museum in Karlshorst. They had never seen anything like these Brandenburg forest camps and were initially astonished. I had to work to make the significance of the evidence clear; once they understood what we had, they became enthusiastic.
But they also immediately understood that cooperation would be difficult. At that time they still maintained contacts with Moscow. The Federal Republic of Germany, I believe, is still among the museum's sponsors and there were joint committees. A colleague said he had already informed the partners in Moscow. Then the shutter came down: the glorious Soviet Army living in earth huts in Germany was not something anyone wanted to hear about. You know what the situation is like nowadays. It would be very interesting to pursue this much further, but for the moment it is simply impossible.
Another interesting issue, quite apart from the sewing box, concerns watches, bicycles and "water from the wall." People at the German-Russian Museum in Karlshorst did not want to hear such stories. To them these were unpleasant stereotypes. But we have the archaeological finds and we know the narratives, so the subject could not simply be avoided. You will not find much of it in the book either; it was not supposed to be there.
Of course these are stereotypes. The fear is that telling such stories revives the stereotype of primitive hordes from the East. Today, the speaker adds, other wars are taking place that future archaeologists will study, and perspectives change quickly. For the team, however, this was a crucial issue because it became obvious that archaeologists could not solve the subject on their own. Archaeology can establish period and context, but after that one quickly reaches its limits. That makes collaboration with historians all the more valuable.
Moderator: Yes, stereotypes arise above all when individual actions are generalized.
Kersting: Exactly. That is the point, and it could be described as such. But now, questions from the audience, please.
The moderator repeats an audience question for online listeners: why was so much material abandoned, and why do archaeologists find so much of it?
Kersting answers that this is a very important question that he had almost forgotten to mention. Vladimir Gelfand, the young officer shown earlier, wrote about it very clearly in his diary. From time to time ordinary soldiers were ordered to sort out the loot they had accumulated. Looting by generals on the scale of entire trainloads was a different matter, he says, and is well known. But ordinary soldiers were periodically stopped and made to gather and surrender or discard part of what they had taken.
Gelfand used a particular Russian term for the collected loot, which the speaker cannot recall at that moment. The main point is that private accumulation of trophies by ordinary soldiers was not always officially tolerated. Men sitting in forest camps were kept busy: they did sport, training and military routines, had to get themselves and their quarters in order, and at intervals were made to sort through captured property.
That explains why objects that look like genuine valuables - including considerable amounts of silver - can simply be found discarded around the huts. A second filter came later in the form of illegal detectorists, who preferentially removed objects bearing swastikas and other obvious valuables.
When the camps were abandoned, probably in the early or mid-1950s depending on the site, people from nearby villages came and took usable material. The logs, timber, barrack components and other building material must once have been substantial, but virtually none survives. Wood, fittings and everything else that was not nailed down disappeared. That is effectively a third filter. Only after all those processes do archaeologists arrive - and they still find a remarkable amount.
An audience member adds a story about forced labor. In Bochum-Hiltrop a former forced-labor camp still survives as a protected architectural monument. At an event organized by the Bochum Kortum society several years earlier, participants met a former forced laborer from Poland.
At the end of the war he stayed in Germany because he feared that the Russians in Poland would conscript him into the Red Army. He had enjoyed a certain amount of freedom while working. There was a large bread factory in Riemke, and he could go there alone. While standing in a queue, a young German woman reached out to him; he accompanied her home. They became close, and he was able not only to remain in Germany but eventually to marry her. The couple attended the event and confirmed that a forced laborer could be regarded as a traitor in his homeland.
Kersting says the story fits the archaeological pattern very well. Many people passing through the forest camps were plainly trying to get rid of incriminating material. Repatriation of Soviet prisoners of war from the western parts of the German Reich was in some cases coercive. American and British authorities returned Soviet citizens by freight train or other means, sometimes against their will, under agreements among the Allies.
Brandenburg archaeology now provides evidence for those movements. Stalag tags from camps near the Dutch border turn up in Brandenburg. Stukenbrock is one example familiar to the speaker, but there were camps even farther west. The tags reached Brandenburg because Soviet prisoners and soldiers were transported east whether they wanted to go or not.
Kersting emphasizes how much these subjects expand the discipline. Archaeologists of his generation heard nothing about such topics in their university training; for them archaeology effectively ended by the Middle Ages. Today there are professors who explicitly teach the archaeology of contemporary history. He finds the field all the more interesting and has worked on it intensively for the preceding ten to fifteen years.
Another audience question asks whether there are indications of what happened after 1945, 1946 and 1947. Were Red Army soldiers who had lived in the camps repatriated? Did some remain in the GDR until the final withdrawal of Soviet forces around 1990?
Kersting replies that historians know the overall process relatively well. Elke Scherstjanoi, whom he mentioned earlier, studied it intensively. The camps were primarily intended to organize the repatriation and redistribution of soldiers.
The wounded, the sick and female soldiers were among the first to be sent back. There were very many women in the Red Army, so in this context one genuinely has to remember both male and female soldiers. That distinction is less necessary when speaking of the Wehrmacht, but for the Red Army it is historically justified.
The archaeological team does not have a clear object such as a specifically female uniform fragment that would prove the presence of women at a particular hut, but historically female soldiers were among the first groups repatriated. Organizing that process was one of the camps' principal functions.
The Hoppegarten camp east of Berlin was the largest, with several thousand huts. It formed part of the immense logistical task of gathering and distributing roughly one and a half million soldiers who at the end of the war were in what became East Germany, especially Brandenburg and the Berlin region.
Those individuals did not simply remain where they had fought. In the project book, Meissner traced the history of one rifle division - the speaker thinks it was the 277th - that received occupation duties soon after the war. A formation that had just been fighting had to become part of an occupation army. That required enormous organizational change.
There may have been individuals who remained in Germany for decades, but that was not the general rule. Combat soldiers were eventually allowed to go home as heroes, while occupation contingents were constituted separately and repeatedly rotated.
Gelfand's diary also reminds us that, from the Soviet perspective, the war was not necessarily over in May 1945. There was still the theater of war in the East against Japan. Some men who had fought in Germany then spent days traveling by freight train toward Mongolia or farther east because the war there was still continuing.
Thus the Soviet Army as an institution remained in Germany, but individual combat soldiers generally did not simply stay in the same place for decades. For more detailed questions about occupation history, Kersting directs the audience to his colleague Meissner.
A final audience question returns to the scale of the sites and the threat from forestry. Is a large, well-preserved site such as Hoppegarten now protected in its entirety as a monument?
Kersting answers that such places are registered as archaeological monuments. In Brandenburg, he says, the procedure is surprisingly straightforward because the state has what he calls Germany's most modern monument-protection law.
At the beginning of lectures he often explains that once the archaeological authority establishes that something is an archaeological monument, it can be registered accordingly. Registration does not mean that nothing may ever happen there, but it does mean that work affecting the site cannot proceed without archaeological involvement.
If new trees are planted, or if - as is increasingly common - wind turbines are constructed in a forest, the affected archaeological features are documented properly, excavations are carried out where necessary and the legal heritage-management process runs its course.
An archaeological monument is therefore not automatically an obstacle to construction. That is simply how the Brandenburg system works. The authority does not have to write an enormous separate justification for every individual hut; the law provides the framework.
When a feature is visibly preserved above ground, its archaeological character is particularly easy to demonstrate. Otherwise a landowner may ask how the authorities know that anything is there at all. Brandenburg's regulations are, in Kersting's view, very favorable to archaeological monument protection, unlike the situation he understands to prevail in North Rhine-Westphalia.
Moderator: Thank you very much, Mr. Kersting, for the interesting presentation, and thank you for the questions.
I would like to draw your attention to our next lecture, on 14 December. It will deal with the fascinating subject of Enigma. An Enigma machine, and other Enigma-related finds, were recovered from the Baltic Sea and from the Schlei, and they have been reconstructed in a very interesting way. We are looking forward to that lecture and hope that we will again be able to stream it.
Thank you to our guests who joined us online, and many thanks to everyone here in person. We hope you have a very pleasant evening. Thank you very much.
Opening slide: "Forest Camps of the Red Army in Brandenburg, 1945." Lecture accompanying the exhibition Modern Times, LWL Museum of Archaeology and Culture, Westphalian State Museum, Herne, 9 November 2023. Dr. Thomas Kersting, archaeology department / archaeological monument preservation, Brandenburg State Office for Monument Preservation and Archaeological State Museum (BLDAM).
Berlin, May 1945: "Conflicts on the large scale as on the small scale." The maps show the Berlin operation of the Red Army from 16 April to 8 May 1945 and the assault on the Reich capital.
Military shelters: "Military manual, 'Sputnik Partizana,' 1943" and "...and the same image in the German army manual." The presentation identifies the shelter as a zemlyanka / Semljanka, a dugout or earth shelter, and compares it with a Slavic sunken-floor house. Another slide labels examples from the Russian internet, a primitive version, and Bornholm, 1945.
Historical photographs: "Photographs of everyday life — genuine or propaganda?" One photograph is marked "roof hatch?" The slides compare staged-looking wartime images with photographs of soldiers inside and around dugouts.
Archaeological material: "Features and finds" and "...with suitable tools." The pictured finds include locks and fittings, construction hardware, tools and other objects from the forest camps.
Lend-Lease: the slide includes the English wartime graphics "Total Lend-Lease Aid — $11.1 billion to Apr. 30, 1943" and "Arms for Russia," together with the German label "British anti-tank grenade."
Military everyday objects: the slide labels a "badge," "memory of Petrov," and military everyday objects, including containers, tags, a cup and a glass bottle.
Military equipment: belt buckles, identity tags, medals, stars and other insignia are grouped under "military equipment." A separate slide shows "historical photographs," including "Bornholm 1945" and a photograph captioned as being from the diary of officer Vladimir Gelfand.
Badges and inscriptions: one slide is titled "German badges." Another is "Military equipment / Cyrillic inscriptions" and labels examples "swan," "Stirnlocke" and "fir tree." The large inscribed object is dated "22.4.45" and the slide distinguishes "official and unofficial propaganda," with the words "Berlin," "Stalin" and "Communism."
Objects of the civilian population: the slide labels "lighters," "bathroom fittings," "razor," "cutlery," "watches and jewelry," "bicycle," "musical instruments" and "gramophone."
Vladimir Gelfand: a slide headed "Photographs by Vladimir Gelfand, officer" presents personal photographs as illustrations of contemporary narratives.
Everyday objects and camp memories: coins, tableware and personal objects are grouped as "everyday objects." Another label reads "self-made cigarette boxes of aluminium sheet: souvenirs from Nazi camps." A further slide identifies "Soviet star motifs and 'denazified' Wehrmacht belt buckles" and carries the heading "Stars in the forest..."
Metalwork: a slide titled "sheet-metal work" shows stars and other hand-worked objects made from metal.
Prisoners of war: "STALAG tags of Soviet prisoners of war — names and faces." Another slide is headed "Evidence of the presence of former forced laborers in the forest camps" and includes inscribed objects and a name plate reading "Nikolai Hanover Schatalkin."
Repatriates and displaced persons: "Collecting and return, integration into the Soviet Army, crossing of the Elbe in north-west Brandenburg." The slide also quotes a former Eastern European forced laborer who "crossed the Elbe near Magdeburg" and shows an arrow marked "Ukrainian Front advances toward Prague."
First-hand historical sources: "Bridge over the Elbe near Tangermuende," "location sketch of the forest camp of the 207th Rifle Division, 11 May 1945," and "Wilhelminenhof camp near Tangermuende."
Landscape archaeology: "Task of state archaeology"; "destruction also takes place in the forest and makes archaeological research necessary"; "before" and "after." Further slides describe a "new challenge for Brandenburg state archaeology" and "archaeological monument protection and digital terrain model (DGM)."
Excavation: "Hoppegarten near Muencheberg, MOL, east of Berlin" and "Excavation at Hoppegarten near Muencheberg, east of Berlin." The terrain model distinguishes "excavated and documented," "individual finds" and "measured" features, asks "vehicle locations?", and states that "internal structures probably show military functions and hierarchies."
Duration of the camps: "How long? A Soviet aerial photograph from 1953 still shows intact structures, and even more are visible in the DGM." The pictured inscribed cup is labelled "Klaipeda 1949."
The zemlyanka as a place of memory: the slide shows replicas in museums of the Great Patriotic War and reproduces an English Wikipedia passage explaining that Zemlyanka was the name of a German-Soviet War song. Russian publications pictured on the slide include "Wartime Songs" and the English-language title "Echoes of a Red Empire"; the German caption says that the dugout is "deeply rooted in Russian memory."
Places of memory: "Zemlyanka / Semljanka as a place of memory" and "Lieux de Memoire (Pierre Nora)." A citation refers to Tolstoy's War and Peace (1867) and to a Russian semlyanka near Bartenstein in East Prussia.
Postwar and comparative examples: labels identify Kaufering near Munich, Halbe near Berlin, Magdeburg, Neudietendorf, Austria: Bernhardsthal, Russia and Volkssturm near Seelow.
Closing slide: the book The Forest Camps of the Red Army 1945/46: Archaeology and History is shown together with thanks to project partners and an exhibition described as having "14 stations since 2016."