• LWL Landesmuseum Herne "Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945"
  •  
     

     

    Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945
     
     
     
     
    Öffentlicher Vortrag von Dr. Thomas Kersting M.A., Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum (BLDAM), am 9. November 2023 im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne zu den Waldlagern der Roten Armee in Brandenburg Nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 befanden sich Hunderttausende Rotarmisten westlich der Oder.

    Die Archäologie erforscht jetzt ihre Unterkünfte in den Brandenburger Wäldern, mit Funden, die vom Alltag zwischen Krieg und Frieden, Triumph und Not, Propaganda und Realität erzählen – aber auch von Befreiung und erneuter Bedrängnis.

    Thomas Kersting, Archäologe aus Bonn, von 1993 bis 2023 beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum (BLDAM) tätig, Spezialist für Archäologie der Slawenzeit und der Neuzeit/Moderne, Seit 2008 Leiter des Dezernats Archäologische Denkmalpflege und Stellvertretender Landesarchäologe. Forschungen, Ausstellungen, Tagungen und zahlreiche Publikationen zur NS-Lager- und Weltkriegs-Archäologie.
     
     
     
     
     
     
     
     

    © Dr. Thomas Kersting
    © LWL-Museum für Archäologie und Kultur
    9. November 2023
    Video transkribiert von
    TurboScribe.ai.
    LWL Landesmuseum Herne "Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945"
    lwl-landesmuseum-herne.de

     
     
     
     

    Herzlich willkommen heute Abend hier zu unserer Vortragsreihe zu unserer Sonderausstellung zur Archäologie Moderne, Modern Times. Das ist jetzt die dritte Veranstaltung und nach der doch sehr westfälischen Perspektive am Anfang dürfen wir heute etwas mehr über die Landesgrenzen hinausschauen. Ich darf Dr. Thomas Kersting begrüßen, bis vor einigen Wochen beim Landesamt in Brandenburg beschäftigt und einer der Wissenschaftler, die sehr früh auch schon mit der Archäologie der Moderne gearbeitet haben.

    Herr Kersting hat in Bonn und München studiert, von Frühgeschichte, Historische Geografie und Geschichte des Mittelalters, ist auch 1993 schon nach Brandenburg gekommen und hat dort dann nach größeren Projekten und einer Gebietsreferatsleitung dann die gesamte Bodendenkmalpflege geleitet. Über 15 Jahre lang ist also auch sehr erfahren, was die praktische Bodendenkmalpflege eben angeht und wie gesagt, hatte mehrere Projekte auch zur Archäologie der Moderne mit einem Schwerpunkt sicherlich auf die Lager, die in Brandenburg natürlich zu Hauf zu finden sind, sowohl aus dem Ersten Weltkrieg wie auch aus dem Zweiten Weltkrieg und wird uns heute Abend etwas über die Waldlager der Roten Armee in Brandenburg erzählen. Wir haben aus diesen Grabungen auch Stücke bei uns in der Sonderausstellung, ist also eine schöne Verknüpfung.

    Wir haben sowohl aus dem Halbmondlager des Ersten Weltkriegs bei uns Objekte in der Vitrine, als auch aus den Waldlagern der Roten Armee und ja, wir sind sehr gespannt, was Sie uns heute Abend erzählen können.

     

    Ja, hört man mich? Ja, offensichtlich. Ja, vielen Dank, das ist total nett und freut mich, dass ich hier sein kann, auch dass das so gut geklappt hat mit der Ausstellung. Wir hatten ja vor Jahren schon mal darüber gesprochen, dass Sie diese Idee dann mitnehmen wollen und das hat ja alles wunderbar geklappt, dass man jetzt auch im Tiefen Westen Dinge aus dem Osten zur Kenntnis nimmt und dann geht es auch noch um die Rote Armee, das ist ja wirklich exotisch, stelle ich mir vor, und das war es für uns auch. Bis 2014 hat kein Mensch von uns, schon gar kein Archäologe, aber auch keine Historiker, haben gewusst, was die Rote Armee 1945 und in den Jahren darauf in den Brandenburger Wäldern gemacht hat, da wusste wirklich kein Mensch darüber Bescheid und wir sind auf dieses Thema gestoßen. Ich zeige Ihnen hier als Eingangsfolie mal so einen Befund einer solchen Grubenhütte im Wald mit so einer kleinen Fundauswahl und wir sind darauf gestoßen, das zeige ich Ihnen gleich noch, über unsere Ehrenamtler, das ist also tatsächlich ein dezidiertes Thema, was die Ehrenamtler an uns herangetragen haben.

    Ich habe seit dem Jahr 2000 den Lehrgang für die Ehrenamtler gemacht, die kamen dann mit Funden in dieser Art zu mir, sagten, ja, ist das eigentlich auch Archäologie, interessiert euch das? Ich brauche jetzt hier Gott sei Dank in diesem Rahmen nicht mehr zu erklären, was ich sonst an dieser Stelle immer tue, dass Archäologie der Moderne, Archäologie der Neuzeit eben auch interessant und wichtig ist, da verdient ja Gott sei Dank auch die Ausstellung. Und dann habe ich zu den Leuten gesagt, was soll das sein? Ja, das sind Russenlager, dachte ich, ja, Russenlager, also Kriegsgefangenenlager oder was? Nee, nee, das muss irgendwas anderes gewesen sein, also darüber will ich Ihnen heute was erzählen.

    Ich brauche bestimmt jetzt nicht im Detail die historische Situation im Mai 1945 im Großraum Berlin Ihnen vorzustellen, Kriegsende aus allen Richtungen stoßen die Armeen von Norden, von Süden, von Osten auf Berlin vor, die großen Heeresgruppen der Roten Armee, die Ukrainische Front, die Weißrussische Front, das brauchen wir jetzt gar nicht im Detail durchzunehmen, die Aufstellung an der Oder, dann die Schlacht an den Selower Höhen, die ja in den letzten Kriegstagen noch sehr, sehr verlustreich war, bis dann schließlich in Berlin die Rote Fahne aufgepflanzt werden konnte.

    Eine sicher nachgestellte Szene, wie man heute weiß, aber es ist eben eine Zeit gigantischer Konflikte und nicht nur im großen, größten, allergrößten Weltmaßstab, sondern eben auch bis hin zu kleinen Reibereien auf der Straße. Der Rotarmist will also dieser resoluten Frau hier, die sich das nicht gefallen lässt, das Fahrrad abnehmen. Also das ist so ungefähr die Spannbreite der Konflikte, mit denen wir es hier zu tun haben, in die unsere Befunde gehören.

    Nachdem wir das dann verstanden hatten, ich zeige Ihnen hier einige solche Befunde in den Brandenburger Wäldern. Die müssen eigentlich jedem Förster, jedem Wanderer, jedem, der mit dem Hund da spazieren geht, eigentlich seit Jahrzehnten bekannt gewesen sein. Waren sie vielleicht auch, das Wissen geht natürlich auch verloren.

    Als ich diese Befunde zum ersten Mal gesehen habe, habe ich gedacht, naja, die sind vielleicht ein paar Jahre alt, sind ja kaum überwachsen, aber eben unsere Ehrenamtler, unten links sehen Sie Sieghard Wolter, das ist also derjenige, der sich damit am allerbesten auskennt, die trugen dieses Thema an uns heran, sodass wir dann, nachdem wir uns ein bisschen damit beschäftigt hatten, das Fundmaterial uns angesehen hatten, auch archäologische Ausgrabungen an solchen Objekten unternommen haben, einfach um das Ganze auch wissenschaftlich abzusichern.

    Wir haben uns damit beschäftigt, ich habe mich ein bisschen belesen, ich habe mir Literatur besorgt und bin dann relativ schnell auf dieses Bild hier oben rechts gestoßen, im Buch Ivans Krieg von Catherine Merridale, einer englischen Historikerin, die sich eben mit dem Krieg des kleinen Mannes beschäftigt hat, also nicht mit den großen Kampfhandlungen, sondern wie hat Ivan sozusagen, der kleine Rotarmist, wie hat er diesen Krieg erlebt, also praktisch so eine Art Alltagsgeschichtsschreibung und als ich dieses Bild sah, wurde mir klar, das ist genau das, was wir in den Wäldern finden, eine rechteckig eingetiefte Grubenhütte, ein Grubenhaus, aus dem Archäologen aus anderen Perioden bestens vertraut, das dann je nachdem, was man für Werkzeug hatte, was man für Material hatte, mit Pfosten, mit Ständern, mit Wänden, mit einem Dach, mit Grassoden, möglicherweise mit Zweigen, bedeckt worden ist, also ein Unterstand.

    Hier sieht man also eine Schützen, eine Pioniere einer Schützendivision, Bauern diesen Unterstand und wenn man dann weiß, wie dieser Unterstand auf Russisch heißt, nämlich Semelyanka, Semelya ist die Erde, weiß man vielleicht noch und Semelyanka ist eigentlich nichts anderes als das Erdloch, aber eben mit der Bedeutung des militärischen Unterstandes. Wenn man also dieses Wort kennt und dann möglichst auch in Kyrillisch ins Internet eingibt, dann öffnet sich wirklich ein Kosmos, dann versteht man, worum es da geht, dann stößt man auf historische Zeichnungen, wie diese hier eigentlich eine technische Zeichnung, links oben, da wird also ganz genau dargestellt, wie eine solche Semelyanka, eine solche Grubenhütte zu bauen ist, mit Maßen, für wie viele Mann, nämlich für zehn Mann ist die gedacht und das entspricht ganz gut dem, was wir in den Wäldern gefunden haben, auch von den Maßen her. Das stammt aus der Militäranleitung Sputnik Partisaner, unten links sehen Sie das mal, den Einwand und so weiter erhalten ist der Begleiter des Partisanen, also eigentlich nichts anderes als eine Heeresdienstanweisung für den Rotarmisten, wie der sich im Winterkrieg zu verhalten hat. Und das Kuriose ist, sehr schnell stießen wir auch auf die identische Darstellung aus der deutschen Heeresanleitung für den Winterkrieg 1943 und offensichtlich hat man hier sehr schnell von den Feinden gelernt. Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen, hieß es früher. Die Wehrmacht hat natürlich nicht gesiegt, aber sie hat auch von der Roten Armee diese Dinge übernommen, weil die sich natürlich im Winterkrieg sehr viel besser auskannten.

     

    Ich hatte Ihnen gesagt, wenn man im Internet guckt unter dem Begriff Semeljanka, dann öffnet sich eine ganz breite Palette von Bildern, von Abbildungen, soweit man das erkennt. Und ich selber habe kein Russisch gelernt, ich komme selber aus Bonn, bin zwar seit 30 Jahren in Brandenburg, kann also wenig Russisch oder Kyrillisch lesen und zeige Ihnen nur mal hier so ein paar Abbildungen, die man dann findet.

    Es gibt also durchaus in Alaska zum Beispiel ein Open-Air-Museum russischer Siedler. Das ist eine Bauform, die schon unter Katharina der Großen für deutsche Siedler, die nach Osten gingen, die unter Katharina der Zarin angeworben wurden, beschrieben wird. Eine Bauform, die eben bestens geeignet ist für die Temperaturen, für die Klimabedingungen, die in Russland, in Sibirien herrschen. Man gräbt sich ein, man hat eine schräge Rampe, ein paar Stufen und innen drin Plattformen, um sich hinzulegen, um sich hinzusetzen, mit Grassoden, bedecktes Dach und das ist eigentlich nichts anderes als das, was jeder Frühgeschichtsarchäologe in Ostdeutschland, in Mitteldeutschland als typisch slawisches Grubenhaus kennt. Die sind natürlich 1.000 Jahre oder 1.500 Jahre älter, aber genauso haben die auch ausgesehen, die waren halb eingegraben und sind vor allem, das ist das Kennzeichen, sind Blockbauten, sind keine Pfostenbauten, wie man sie aus dem Neolithikum ja schon kennt, sondern sind dezidiert eben Blockbauten und das ist praktisch eine slawische Bauform, die offensichtlich bis in unsere Zeit genutzt wurde, bis ins 20. Jahrhundert.

    Ich zeige Ihnen noch ein paar Abbildungen mehr. Das Bild rechts oben kennen Sie schon, das ist praktisch so die Musterausführung. Das Ganze konnte also auch sehr viel primitiver ausfallen, wenn man also einfach nur ein paar Zweige rüberlegt und eine Zeltplane, dann ist das schon sehr viel einfacher, aber hat eben doch eine gewisse Schutzwirkung. Auch das Bild da unten zeigt so etwas Ähnliches, wo die Leute sich eben eingegraben haben.

    Interessanterweise gibt es auch von Bornholm 1945 solche Abbildungen. Wie Sie vielleicht wissen, hat der Bornholmer Inselkommandant, der deutsche Wehrmachtsinselkommandant, sich geweigert, die Kapitulation ernst zu nehmen, und die Russen mussten also extra noch Bornholm erobern. So eine kleine Seitengeschichte. Das geschah dann im Mai, Juni 1945 auch noch mit Bombenschäden. Wer mal da war, kann das da sehen, in der Hauptstadt der Insel. Auf Bornholm haben die Russen dann eben auch sofort ihre Semeljankas da gebaut, in besonders schöner Ausführung.

    Wenn man weiter auf der Suche nach Bildern ist, stößt man natürlich dann auf solche Soldatenidyllen, wie man sie oben links sieht oder unten links, mit Musik, wird Musik gemacht, geraucht, freundlich plauderndes Paar geht durchs Bild. Das sind Aufnahmen, die garantiert Propaganda-Bilder sind, die aber im Hintergrund auch unten links, wenn Sie da gucken, neben dem Kopf von dem rechten Soldaten, eine solche Hütte zeigen. Auf dem oberen Bild sieht man sie ja auch gleich, oder unten in der Mitte sieht man auch im Hintergrund in der Mitte solche eingetieften Grubenhäuser. Das sind also Bilder, die sicher mit einer gewissen propagandistischen Absicht angefertigt wurden, um das Leben unserer Jungs im Krieg den Leuten zu Hause zu zeigen. Auch dieser Schnappschuss aus dem Inneren einer Semeljanka zeigt natürlich, viel Platz war da nicht, aber man hat da durchaus Licht gehabt. Offensichtlich ist irgendwie eine Dachluke da eingebaut worden. Man sieht die Blockbau-Konstruktion und die Zigarette fehlt praktisch niemals.

    Nachdem wir das so ein bisschen eruiert hatten, haben wir uns dann weiter mit den Befunden und Funden beschäftigt, mit dem Material, was bei diesen Hütten, können wir es ja nennen, was dort so zutage kommt.

    Da braucht man gar nicht groß auszugraben. Wir haben das Glück in Brandenburg, dass wir seit etwa 15, naja bald seit 20 Jahren mit einer immer größer werdenden Zahl von Metalldetektorgängern zusammenarbeiten, die wir in unseren Lehrgang holen, die wir auch ausbilden, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten können und die uns ihre Funde bringen. Dieses ganze metallische Fundmaterial liegt praktisch verstreut in diesen Bereichen, wo man diese eingetieften Hütten hat. Die liegen immer so an Waldwegen, linear aufgereiht meistens, und dieses ganze Material, was man da findet, braucht man gar nicht groß auszugraben. Das ist eigentlich nur überwachsen und liegt ganz oberflächennah. Man sieht dann sehr schnell Dinge, die offensichtlich mit den Hütten selber zu tun haben, mit der Konstruktion, Türschlösser, Türgriffe, Türklinken, Fensterklinken, Werkzeug natürlich auch. Unten links große Zeltheringe, sodass man eben davon ausgehen kann, dass da auch Zeltplanen verwendet worden sind. An der Oberfläche lag einfach so ein großes Wehrmachtswasserfass, 50-Liter-Wasserfass, was ganz pragmatisch, so wie der Russe das halt macht. Der Russe improvisiert, das sagt man, habe ich in Brandenburg sehr schnell gelernt. Da hat man also dann sehr schnell einen Ofen draus gebaut, unten mit einer Beschickungsöffnung, in der Mitte ein großer Ausschnitt, oben ist auch ein Loch, damit der Rauch abziehen kann. Oder eben solche Granathülsen, so große Granathülsen, die man zu Hüttenbeleuchtung umgebaut hat. Wenn man da Petroleum reinfüllt, das oben zukneift und ein Docht in dieses Loch steckt, dann hat man eine sicher qualmende, aber halbwegs funktionierende Hüttenbeleuchtung.

    Das sind so die ersten Funde, die wir dann sehr schnell zusammengetragen haben. Hier nochmal ein Blick auf die Werkzeuge. Die Werkzeuge lagen alle gemeinsam, das sehen Sie links in der Mitte, in einem völlig zerfallenden, hölzernen Werkzeugkasten, der völlig vergangen war, der nicht mehr zu bergen war. Sie sehen da auch praktisch das Loch oben in der Mitte. Der stand einfach so in der Erde und war von oben praktisch zugänglich, und das ist dann so ein Pionierwerkzeug, wie wir es vielleicht in dem ersten Bild gesehen haben, wo die Pionierabteilung da diese Hütte baut.

    Selten sind eigentlich Funde wie diese Panzerkette, die Sie da oben sehen, und dieses einzelne Panzerglied. Solche Sachen kommen nicht so häufig vor, wie überhaupt Waffenteile und solche Dinge, die direktes Kriegsmaterial sind, die sind da relativ selten. Eine von diesen Granatlampen entpuppte sich als eine britische Anti-Tank-Granate, Anti-Panzergranate.

    Man kann die Eintragungen unten unter dem Boden entsprechend auswerten und deuten. Es gibt für alle diese Dinge natürlich mittlerweile Internetportale, Leute, die sich sehr genau damit auskennen. Das ist dann auch schon so eine Grauzone von Militaria-Freaks und Waffennarren, die aber über ein immenses Wissen verfügen. Da möchte man zum Teil nicht wissen, was die sonst so für Meinungen haben, aber da kennen die sich aus. Das ist also zum Beispiel eine britische Granate, die im Zuge der Land and Lease-Aktionen übers Polarmeer nach Russland gekommen ist. Es gab hier die große Unterstützung durch die Amerikaner und Briten für die russische Kriegsführung. Die kriegten also bis hin zu Zehntausenden von Lastwagen und Waffen und Munitionen geliefert, alles über das Polarmeer. Daher stammen hier diese Darstellungen. Arms for Russia kann man sich heute auch nicht mehr vorstellen.

    Was wir weiterfinden, sind natürlich zahlreiche militärische Alltagsgegenstände. Häufig ist das aus Aluminium oder aus Emaille, Blechtassen, Henkelmänner unten links, ganz genauso wie bei uns eigentlich. Bei uns, sage ich jetzt in der Wehrmacht, sahen die nicht anders aus, entweder emailliert, rot emailliert häufig oder rein in Aluminium. Oben links Feldflaschen, Löffel. Das weiche Aluminium wird sehr, sehr häufig dann mit Inschriften versehen oder kleinen Zeichnungen. Eine Erinnerung an Petrov steht oben auf diesem Löffelgriff. Es gibt eine ganze Menge so kleine Marken, wo man erst nicht genau weiß, womit die zu tun haben. In diesem Fall hat das mit der Post zu tun, eine Postsackmarke, weil natürlich auch die Rotarmisten regelmäßig Post erhielten und nach Hause schrieben. Ein noch ungehobener Schatz bei uns. In Deutschland sind ja sehr, sehr viele von solchen Wehrmachtserinnerungen, Korrespondenzen veröffentlicht. Das ist in Russland nicht der Fall. Da wäre sicher noch viel zu tun, aber derzeit sieht es nicht danach aus. Ganz interessant, diese Feldflasche, wunderschön aus braunem, bernsteinfarbenem Glas. Die gibt es genauso auch in Blau, offensichtlich in der Endphase des Krieges hergestellt, als man eben Materialknappheit überall zu spüren bekam. Zu den Flaschen gab es dann so einen Filzüberzug, die trug man auch am Gürtel. Ja, ist im Krieg vielleicht nicht besonders praktisch, aber das ist nicht das einzige Stück. Da steht auch drauf, wo es herstammt, aus einer bekannten russischen Glasstadt, 80 Kilometer östlich von Moskau. Ich habe jetzt gerade den Namen vergessen, spielt ja jetzt auch keine Rolle. Also solche Sachen finden wir da.

    Dazu gehören natürlich auch Dinge wie diese hier, militärische Abzeichen bis hin zu Orden. Fragen Sie mich nicht, was das im Einzelnen ist. Die Knöpfe, häufig mit Hammer- und Sichelmotiv in Sternform, diese Abzeichen.

    Zum Teil sind es regelrechte Medaillen, Tapferkeitsmedaillen, Gardeschützenabzeichen und ähnliches mehr. Die gibt es in allen möglichen Varianten. Auch dazu findet man im Internet sehr viel Literatur.

    Aber es gibt eben auch eine Menge einfacherer Dinge: Schnallen, Doppeldorn-Schnallen, wenn man so will, Bleche von den Schulterstücken, ein reguläres, fast Koppelschloss könnte man sagen, Gürtelschloss für Offiziere mit dem Sternmotiv und Hammer und Sichel. Und es sind auch Dinge, die dann schon so ein bisschen selbstgemachten Charakter haben.

    Diese Bleche, auch oben links, diese beiden Teile, die aus sehr starkem Blech offensichtlich selbst ausgeschnitten sind. Ich habe den Eindruck, dass man bei dem rechten Teil versucht hat, ein solches durchbrochenes Gürtelschloss herzustellen, um diesen Stern auszusägen. Man hat es gebohrt und da sind feine Ritzzeichnungen, die mich das vermuten lassen.

    Diese Gürtel sind häufig zu sehen auf historischen Fotos. Auch das hier sind, glaube ich, wieder Bilder aus Bornholm, die beiden rechten. Man sieht also, dass der untere Kollege hier diese Doppeldorn-Schnalle hat, der oben mit dem Hund, der hat das Schloss mit dem schräg stehenden Sternmotiv.

    Man sieht aber auch hier unten bei dem linken und links der Kollege, der da stramm steht, die tragen Wehrmachtskoppelschlösser. Das sind also keine russischen Gürtel, sondern die haben Wehrmachtskoppelschlösser, die offensichtlich als Beute sehr beliebt waren. Wir haben hier das Glück, vom Offizier Wladimir Gelfand ein sehr schönes Tagebuch zu besitzen.

    Das einzige Tagebuch, das auf Deutsch vorliegt aus dieser Zeit, und dieser Wladimir Gelfand war ein Hobbyfotograf, der sich sehr gerne fotografieren ließ mit seinen Leuten, aber auch selber fotografierte. Das ist eine gute Quelle für uns, da komme ich nachher nochmal drauf. Also diese Fotos aus der Zeit sind natürlich für uns eine super Geschichte.

    Was man auch findet, sind deutsche Abzeichen aller Art. Das reicht also vom Mutterkreuz. Unten links ist ein Mutterkreuz.

    Auf dem linken Bild unten das rechte Stück ist ein Mutterkreuz. Auf der Rückseite eingeprägt die Signatur von Adolf Hitler. Das kriegte man zum dritten, vierten Kind, ich weiß es nicht mehr genau.

    Es gibt alle möglichen Orden, von denen man zum Teil auch nur noch Reste, Stücke findet. Diese Orden sind der Grund, dass diese Stellen im Wald gerne von illegalen Metallsuchern aufgesucht werden, die natürlich alles, wo ein Hakenkreuz drauf ist, von allergrößtem Reiz finden. Das ist geschenkt, das können die gerne haben, das ist nicht das, was uns so wahnsinnig interessiert.

    Aber wir müssen eben davon ausgehen, dass diese ganzen Stellen, die wir jetzt archäologisch erforschen, auch schon mal durchsucht worden sind und dass manches da fehlt. Geht aber dann bis hin auch zu Schützenvereinsmedaillen und ähnlichen Dingen mehr, Sportmedaillen und anderen Sachen, Panzerfahrerabzeichen, evangelische Frauenhilfe, also alle möglichen Abzeichen, die offensichtlich in die Hände der sowjetischen Soldaten dann gekommen sind, indem sie vermutlich den Deutschen das alles abgenommen haben, was sie für verräterisch oder auch wertvoll hielten.

    Ganz interessant sind natürlich immer Stücke, die Inschriften tragen. Da gibt es ganz unscheinbare kleine Bleche, wie die drei Stücke links zu sehen, da stehen komische Wörter drauf: Schwan, Stirnlocke, Tanne. Es gibt noch mehr davon und wenn man es einmal kapiert hat, weiß man, das sind Pferdenamen.

    Am Pferdegeschirr waren die befestigt, die Wehrmacht genauso und die Rote Armee eben auch, waren mit zahlreichen Pferden unterwegs, die als Bespannung dienten auch für die Artillerie, bespannte Artillerie. Mein Vater war selber noch Unteroffizier in der Wehrmacht und hat eben auch mit Pferden viel zu tun gehabt und immer davon erzählt, deswegen ist man das ganz vertraut und irgendwie hat man zu dem Pferd natürlich immer eine besondere Beziehung. Ehe der Soldat sich selber essen und trinken versorgt, sind erstmal die Pferde dran. Also das ist so ein Zeugnis dafür, kommt mir vor, für diese Beziehung auch zu dem Lebewesen, was dann so ein bisschen so eine Schicksalsgemeinschaft auch gewesen ist.

    Dann gibt es natürlich Propagandadinger, so ein großes Blech, so hoch ist es etwa. Da steht, das konnte ich sogar lesen, da steht was von Stalin und Kommunismus drauf: Vorwärts mit Stalin und so weiter. Hat aber dann auch nicht daran gehindert, dass man dann Stücke abgeschnitten hat, um die anderweitig zu verwenden. Das wurde dann im Wald irgendwie recycelt.

    Und dann besonders interessant, ein Stück wie das rechts oben, etwa Postkartengröße, ein Blech, das fein säuberlich verziert ist, mit einem roten, geschnörkelten Rand. In Rot und Gelb beschriftet, oben steht irgendwas: Granatwerfer, Truppe Nummer 288. Und darunter stehen also zwei Namen, die Vornamen in Rot, die Nachnamen in Gelb. Der obere, der heißt Alexeyev, und der untere, K., irgendwas mit F. am Ende. Und das Wichtigste ist, da in der Mitte, in Groß, steht Berlin. Da steht Berlin, und unten in Gelb steht also dann tatsächlich 22.4.1945. In der Mitte ist ein Nagel, und da kann man sich sehr gut vorstellen, wie die beiden sicherlich an ihrer Hütte oder vor ihrer Hütte dieses Schild hingestellt haben, so unter dem Motto: Wir waren dabei. Und das ist ja auch ein sehr lebendiges Zeugnis und für einen Archäologen natürlich besonders wertvoll, weil tagesgenau datiert. Also vorstellen, nach der Kapitulation haben sich diese Truppen in die Wälder zurückgezogen, vielleicht auch, um aus den Konfliktsituationen so ein bisschen rauszukommen, waren aber eben stolz auf ihren Sieg und auf die Teilnahme am Sturm auf Berlin, der nämlich genau zu dem Datum stattgefunden hat oder begonnen hat, der letzte Ansturm.

    Jeder weiß, dass natürlich die Zivilbevölkerung sehr gerupft wurde in diesem Zusammenhang. Viele, viele Gegenstände, die offensichtlich der Zivilbevölkerung abgenommen worden sind, finden sich auch hier im Wald. Dinge, die im weitesten Sinne als Wertgegenstände gelten können, viele Sachen aus Silber, Besteck aller Art, aller Größen, Uhren und Schmuck. Sie sehen das ja selber: Feuerzeuge, relativ moderne Feuerzeuge westlicher Produktion, aber auch verrückterweise Badezimmerarmaturen, Duschköpfe, Wasserhähne, Brauseköpfe, auch so Spülketten von WC-Kästen gibt es.

    Dann gibt es viele Fahrradteile, auch komplette Fahrräder, die wir gar nicht aus dem Boden geholt haben. Musikinstrumente bis hin zum Grammophon und Schallplattenfragmenten, dieses auch westlicher Bauart, eine deutsche Platte, irgendein Kunstpfeifer oder so, ich weiß gar nicht genau. Und dann sehr, sehr viel Rasierzubehör, Rasierer Zubehör, sowohl die einfachen Klapp-Rasiermesser, die man eben traditionell hatte, und in der Zeit fing das aber auch an mit den Wechselklingenrasierern, wie wir hier einen sehen, mittlerweile kaum noch gebraucht.

    Ich habe das noch gesehen, mein Vater hatte so einen Wilkinson, und so ein komplettes Etui, also das sind eben auch Dinge westlicher Produktion, die natürlich die Sowjetsoldaten hier sehr interessiert haben.

    Hier kommen wir nochmal zu Wladimir Gelfand, der hier herrlich posiert. Ganz zufällig sieht man seine Armbanduhr, wie er da sitzt in der Schwielowsee-Apotheke bei Potsdam. Ist das in Caputh. Da war der irgendwie stationiert und hat sich also da fotografieren lassen mit seiner neuen Armbanduhr. Er schreibt in seinem Tagebuch, dass das eine Hauptbeschäftigung war, Uhren zu organisieren. Weiß ja jeder, jeder kennt diese Geschichten, diese zeitgenössischen Narrative, wie der Historiker dazu sagt. Und dazu gehört auch die Beliebtheit von Fahrrädern. Das habe ich dann sehr häufig gelesen, auch in anderen deutschen Tagebüchern, dass also die Russen ständig kamen. Die Russen, wie es dann immer heißt, natürlich sind da auch andere ethnische Gruppen beteiligt, die eben immer Fahrräder haben wollten und fahren wollten und nicht richtig konnten. Und er wackelt hier auch bedenklich hin und her, finde ich.

    Das kannten die halt nicht so, und die waren eben die Sieger und haben sich da bedient und haben die Sachen dann auch verschifft in die Heimat. Das finde ich einfach sehr, sehr interessant, dass diese Narrative, dass diese Erzählungen, jeder Ältere weiß, da drüben im Osten, die Russen wollten Uhren, die Russen wollten Fahrräder, die Russen hatten diese Faszination der Wasserhähne, Wasser aus der Wand. Das ist einfach eine Geschichte, die man eilend halben hört und dass wir das jetzt praktisch archäologisch ein bisschen auch belegen können.

    Die Sachen, die wir sonst noch so finden, sind ganz interessant. Alltagsgegenstände, also nicht nur Metall. Dass so viel Metall ist, liegt vielleicht auch daran, dass vor allem die Metalldetektor-Gänger die Sachen, die wir so finden.

    Natürlich, hier ist der letzte Text, den du für die Übersetzung auf Deutsch eingefügt hast, korrekt übersetzt und formatiert:

    Interessant, Alltagsgegenstände gibt es also nicht nur aus Metall. Dass so viel Metall gefunden wird, liegt vielleicht auch daran, dass vor allem die Metalldetektor-Gänger die Sachen uns ins Amt bringen. Was passiert hier jetzt? Neustart des Rechners wollen wir bestimmt nicht. Sehen Sie das auch? Nein, das sehe nur ich hier.

    Okay, ich klicke das gerade mal weg. Es gibt aber auch eben Porzellan, es gibt Glas, es gibt mittlerweile auch Porzellan von der Roten Armee selber. Natürlich hatten die auch Porzellan; die Offiziere aßen von Porzellan, wo dann auf Kyrillisch „Rote Armee“ draufstand.

    Das hier sind Dinge, die sicherlich aus deutschen Zivilhaushalten stammen. Auch die Flaschen hier unten, Sarotti, offenbar ein Likör, den ich gerne mal probieren würde. Die anderen Sachen haben Sie teilweise schon gesehen.

    Oben links, natürlich für den Archäologen immer wichtig, Münzen. Münzen sind immer schön datierend. Das sind hier alles, glaube ich, deutsche Münzen oder fast alles.

    Es gibt auch einige russische, sowjetische Kopeken, aber auch serbische Münzen, ungarische und andere mehr. Aber kein Stück ist nach 1944, sodass wir regelrecht einen Terminus post quem haben, wie der Archäologe das immer schätzt. Und was wir auch finden, ganz interessant, sind solche Aluminiumschachteln, selbst gefaltet aus kreuzförmigen Stücken.

    Wenn man das so ausschneidet, braucht man nur noch die vier Laschen umzuklicken, und dann hat man eine rechteckige, quadratische Schachtel. In allererster Linie wahrscheinlich für Zigaretten, damit die nicht zerdrückt werden, aber sicher auch für Briefe, Fotos und ähnliches mehr.

    Witzig einfach, diese Schachtel da mit der Zigarettenschachtel drauf. Also da erklärt sich der Fund quasi von selbst. Sowas hat man auch nicht so oft.

    Und da steht auch noch „Dukat“. Das war die beliebteste oder häufigste Zigarettenmarke in der Roten Armee zu der Zeit. Die muss ganz schrecklich gewesen sein.

    Also das sind Dinge, die hat man nicht so oft. Und natürlich stehen auch auf diesem weichen Blechmaterial sehr gerne Inschriften drauf. Da komme ich nachher noch drauf zu sprechen.

    Sie können da hier schon mal versuchen, das zu lesen. Weiß nicht, ob Sie hier kyrillische Buchstaben entziffern können. Da steht „Hannover“.

    Da können Sie sich schon mal Gedanken machen. Da kommen wir gleich noch mal hin. Was total auffällt in diesem Material, was völlig verblüffend ist, ist eine Vielzahl an deutschen Wehrmachtskoppelschlössern, von denen aber keins mehr intakt ist.

    Alle sind irgendwie bearbeitet, abgeschliffen, ausgeschnitten, zerschmolzen, irgendwie verbeult, sodass man das sichere Gefühl bekommt, dass man offensichtlich hier gezielt versucht hat, das Hakenkreuz zu entfernen, unkenntlich zu machen und die Schrift „Gott mit uns“ unkenntlich zu machen. Und im Idealfall, wir haben also ein solches Stück, wo dann über die Stelle, wo das Hakenkreuz war, der Sowjetstern draufgeritzt wird. Das ist natürlich ein Fund, da kann man wirklich auf Knien dankbar sein.

    Das spricht eine solche Sprache der Auslöschung des Besiegten. Sie sehen hier unten die bekannten Bilder, die bekannte Bilderserie vom Zeppelinfeld in Nürnberg, wo der Reichsadler und das Hakenkreuz gesprengt wird. Und das ist das eben im Kleinen.

    Jeder Sowjetsoldat wollte also so ein Koppelschloss haben, um da extra noch mal das Hakenkreuz auszulöschen. Wenn man Glück hat, sieht man auf der Rückseite noch gespiegelt den Reichsadler mit dem Hakenkreuz und die Schrift. Und die hatten natürlich, damit das schneller und einfacher und ordentlicher ging, solche Schablonen, wie Sie das hier sehen auf dem rechten Bild, mit denen man dann eben ruckzuck einen solchen Stern einritzen konnte und auf jedem beliebigen Gegenstand anbringen.

    Und wir haben diese Sterne in allen Formen und Varianten. Sie sehen das hier unten, kann man es auch anders machen. Da schneidet man einfach aus dem Koppelschloss diese Sternform heraus, dann hat man das Hakenkreuz weg und den Stern drin.

    Also das war eine Sache, mit der die sich da offensichtlich im Wald intensiv beschäftigt haben. So viele Zeugnisse haben wir davon. Zum Teil sehen diese Bleche aus wie bei der Weihnachtsbäckerei, die Plätzchen ausgestanzt.

    Das ist Blech, die sind da ausgesägt, ausgestanzt. Was mit den Sternen dann konkret gemacht wurde, weiß man gar nicht recht. Trug man die, verschenkte man die? Die liegen auch so einzeln vor, wie hier in der Mitte.

    Oder angefangen wie oben links oder ausgestanzt, wie hier in der Ausstellung. Dieses Tablett habt ihr ja jetzt hier in Herne in der Vitrine liegen. So kann man sich das vorstellen.

    Das ist ein Foto aus einem solchen Lager der Sowjetarmee. Da beschäftigt man sich gerade mit Schuhpflege und offensichtlich hat man sich aber auch mit Blecharbeiten befasst. Es gibt also geradezu solche Prunkschachteln, wie hier unten, die also höchst aufwendig hergestellt sind, wo dann noch Applikationen drauf angebracht wurden.

    Und immer wieder das Sternmotiv, das hat die Leute also bewegt. Das war das Symbol der Sowjetarmee und das Symbol des Sieges schlechthin. Ich meine, kurios ist es ja, die US Army hat den gleichen Stern, den fünfzackigen Stern.

    Hat da schon mal einer was drüber geschrieben? Dieser Stern geht ja letztlich zurück auf so apotropäische Zeichen aus dem Mittelalter, aus der frühen Neuzeit, den Drudenfuß, wenn man so will.

    Also, dass nun die beiden Hauptarmeen im Zweiten Weltkrieg das gleiche Motiv hatten, finde ich auch kurios und einiger Überlegung wert. Ja, hier sind noch ein paar weitere Beispiele dafür. An einer Stelle haben wir mal einen ganzen Eimer voll solcher Koppelschlösser gefunden.

    Das sind hier nur die guten, die aus dem besseren Material sind, die nicht so stark korrodiert sind. Die sind ausnahmslos abgeschliffen, gepickt. Unten links sieht man das mit einem scharfen Gegenstand gepickt.

    Auf der Rückseite sieht man noch seitenverkehrt, dass das alles Luftwaffenkoppelschlösser gewesen sind. Ja, und das Anliegen war eben, die mit diesem Stern zu verzieren. Man schreckte auch nicht davor zurück, eigenes Material wie diese original Sowjetarmeekoppelschlösser auszuschneiden, um diesen Stern da rauszuschneiden.

    Also wirklich eine verrückte Sache. Da wäre es wirklich total interessant, mehr darüber zu wissen von Zeitzeugen aus der ehemaligen Sowjetunion. Aber das wird natürlich nicht so schnell passieren.

    Auch solche Dinge wie dieses aus relativ weichem Blech ausgeschnittene Hammer- und Sichelmotiv. Das stellt eigentlich die Spitze einer Fahnenstange dar, die sahen so geformt. Das ist da gemacht worden, damit haben die sich beschäftigt.

    Eine weitere sehr interessante Fundgruppe führt dann in eine andere Richtung. Ich weiß nicht, ob Sie sowas kennen. Das sind mittlerweile ja, weil natürlich solche Ausstellungen wie hier sich mit sowas beschäftigen und auch hier in Westfalen Kriegsgefangenenlager archäologisch untersucht werden, sogenannte Stahlag-Marken, Stammlager-Marken. Stahlag, die typische Nazi-Abkürzungsmasche. Ist Ihnen klar, das sind diese beiden Dinger.

    Wenn er gestorben ist, wird das abgebrochen. Das eine Ding wird beim Toten belassen, das andere Ding geht an die Verwaltung zurück. Wir bekamen diese Marken.

    Diese Marken ähneln ja sehr stark den Erkennungsmarken der Wehrmacht und anderer Armeen. Diese Stahlag-Marken bekamen die sowjetischen Kriegsgefangenen, wenn sie in deutsche Gefangenschaft kamen. Die hatten nämlich selber in der Regel keine Erkennungsmarken.

    Die haben eine Zeit lang so Bakelitröhrchen gehabt mit einem Zettel drin. Das ist aber dann auch nicht weiter verfolgt worden. Offenbar sollten die nicht persönlich kenntlich sein.

    Aber was tut natürlich die Wehrmacht? Jeder Gefangene kriegt als allererstes eine Nummer und so ein Blatt, so ein Erfassungsblatt. Und dann ist auch noch ein Foto dabei. Und dann kriegt er eben diese Stahlag-Marke umgehängt.

    Und dann wird auf diesem Blatt jede Station eingetragen, die der durchläuft. Und das große Glück ist, dass das russische, nein, doch, das russische Verteidigungsministerium vor 10, 20 Jahren angefangen hat, diese ganzen Materialien online zu stellen. Weil natürlich die Millionen und Abermillionen russischer Soldaten, aber vor allem deren Nachfahren, auf die Weise über ihre Familien, über ihre Väter, Onkel usw. forschen können. Und wir können das natürlich auch hier in Deutschland: die Stahlag-Markennummer auf der entsprechenden Homepage des russischen Ministeriums eingeben.

    Und wenn man Glück hat, kommt man eben dann zu dieser wunderbaren Karteikarte und kriegt auf einmal zu dem Fund, dem archäologischen Fund, ein Gesicht, ein Schicksal, einen Namen.

    Hier ist es Frohloff, Nikolai Frohloff. Und dann ist er irgendwann an Typhus verstorben. Verrückterweise aber noch auf der östlichen Oder-Seite.

    Das steht hier auf dieser rechten Hälfte, also das ist die Rückseite natürlich. Und dann fragt man sich, wie kommt dann seine Erkennungsmarke in den Wald in Brandenburg, also südwestlich von Berlin? Und da hört es dann wieder auf, der war selber nicht da.

    Aber vielleicht hat jemand anders diese Marke bekommen, vielleicht hat ein Kollege diese Marke mitgenommen, so unter dem Motto: „Bring wenigstens meine Marke noch bis nach Berlin.“ Weiß ich nicht, wissen wir alles nicht, kriegen wir auch archäologisch natürlich nicht raus. Wir können nur feststellen, mittlerweile haben wir über 50 solcher Marken, wobei wir dann bei fünf oder sechs auch das Glück hatten, diese Recherche machen zu können.

    Grundsätzlich kann man immer aufgrund der Stahlagbezeichnung, hier ist Stahlag 8 irgendwas, herausfinden, wo der gewesen ist, in welchem Kriegsgefangenenlager er gewesen ist. Dann sieht man eben diese großräumigen Bewegungen, die diese Leute hinter sich hatten. Ein ganz wichtiger Aspekt: Kriegsgefangene sind da zum Teil sicherlich gewesen und offensichtlich auch Zwangsarbeiter.

    Anwesenheit ehemaliger Zwangsarbeiter wird nämlich durch Stücke wie diese Blechschachtel mit der Inschrift Hannover praktisch bewiesen. Diese Stücke kennen wir auch aus den NS-Lagergrabungen in Brandenburg, aber auch aus anderen Ländern mittlerweile. Überall hat man sich diese Schachteln versucht herzustellen.

    Die sind natürlich aus Flugzeugaluminium, die hatten ja kein Aluminium und keine sonstigen Materialien, die Leute in den Lagern, aber die mussten eben immer arbeiten in der Rüstungsproduktion und haben dann für ihre Zwecke gerne kleine Blechstücke, auch Plexiglas und solche Dinge entwendet und sich daraus etwas für ihre eigenen Zwecke gemacht. Und hier haben wir sehr früh gesehen, da steht Hannover drauf, so viel Kyrillisch konnte ich dann auch, da habe ich mich gefragt, wieso steht da Hannover? Die Rote Armee, die hat nicht Hannover befreit, so weit sind die nicht gekommen, da waren am 10. April 1944 die Amerikaner.

    Und ich hatte das schon Wochen im Büro liegen, dann habe ich es nochmal genauer angeguckt und habe dann gesehen, dass über und unter dem Hauptschriftzug noch mehr Buchstaben stehen und da steht der Name desjenigen, der diese Schachtel offensichtlich angefertigt hat. In diesem typischen Tremolierstich, würde der Kunstgeschichtler hier dazu sagen, mit so einer Art Schraubenzieher immer so versetzt macht man diesen Tremolierstich, und da steht Nikolai Chatalkin, also ein Name sicherlich eines Sowjetbürgers, eines Russen, der in Hannover Zwangsarbeit gemacht hat. In Hannover gab es etliche große Rüstungsbetriebe, Hannover-Alem mit großem Lager auch und tatsächlich ist es also gelungen, einen Nikolai Chatalkin auch in einer Namensdatenbank von sowjetischen Veteranen zu finden.

    Das zeigt uns, dass in diesen Waldlagern, die wir da in Brandenburg haben, nicht nur aktive Rotarmisten waren, sondern auch Leute, die schon befreit waren, die schon auf dem Weg nach Hause waren, Kriegsgefangene aus dem Westen des Deutschen Reiches, die Zwangsarbeiter waren. Meistens ist es ja beides, die Kriegsgefangenen mussten ja alle arbeiten, und die sind also alle nach Osten geströmt, zum Teil schon vor Kriegsende befreit, so wie dieser Nikolai Chatalkin wahrscheinlich auch, und haben dann im Nordosten Brandenburgs eine Überquerungsmöglichkeit über die Elbe bei Tangermünde gefunden.

    Ich zeige Ihnen gleich noch, wie sie alle ins Land strömten. Das scheint auch so ein bisschen die Gesamtverbreitung dieser Waldlager zu erklären, die sind ziemlich stark nach Nordosten konzentriert und dann Richtung Westen.

    Mittlerweile sind wir mit Historikern der Meinung, dass diese Lager auch dazu dienten, diese Leute aufzufangen. Repatrianten wurden die von den Russen, von der Roten Armee genannt, von der Sowjetarmee Repatrianten. Im Westen hießen sie Displaced Persons. Sie strömten also alle zurück und wurden in diesen Lagern dann aufgenommen, um es mal neutral auszudrücken.

    Leider muss man sagen, dass diese Leute aufgrund eines Befehls von Stalin alle automatisch als Verräter galten, weil sie lebten ja noch, sie waren nicht tot. Also waren sie Verräter, sie haben für die Deutschen gearbeitet, haben nicht bis zum letzten Blutstropfen gekämpft. Also sind die wahrscheinlich bei der Wiederbegegnung mit ihren Kameraden von der Roten Armee leider nicht besonders erfreut und freundlich empfangen worden, sondern wenn sie noch wehrpflichtig waren, gleich in die Armee wieder eingegliedert worden und sonst eben dann nach Osten schnell weitergereicht worden zurück in die Heimat, wo sie über Jahrzehnte keinerlei Wiedergutmachung erfahren haben. Sie konnten nicht mal über ihr Schicksal sprechen, wie gesagt, sie waren Verräter.

    Erst in den 90er Jahren fing das dann an, dass wir natürlich nach der Wende hier in Deutschland auch die Zwangsarbeiter in den Blick genommen haben und diesen großen Fonds mehr oder weniger gezwungen, die Industrie von der Bundesregierung gezwungen, diesen Fonds aufgelegt hat, um den Leuten dann eine Wiedergutmachung in geringer Höhe natürlich zu zahlen.

    Dafür wäre es natürlich sehr wichtig gewesen, wenn sie noch ihre Ostarbeiterausweise gehabt hätten. Hier unten links sehen Sie einen solchen Ausweis, einen sogenannten Ostarbeiterausweis für den damerkischen Metallbau Oranienburg. Man kann sogar den Namen lesen mit ein bisschen Mühe. Diese ganzen Dinge waren aber in dem Moment, wo die in die Hände der Roten Armee kamen, belastend. Dann haben die wahrscheinlich zugesehen, dass sie sowas loswerden, dort wegwerfen und dann 40 Jahre später war es eben schwierig, ihre Tätigkeit zu belegen, als man dann in Deutschland den Leuten Wiedergutmachung zahlen wollte.

    Man kann sich das ganz gut vorstellen, so wie in diesem Bild aus dem großen Katalog „Die Deutschen und die Zwangsarbeit“. Da sieht man dieses schöne Bild einer sicherlich, so heißt es im Text jedenfalls, ehemaligen Ostarbeiterin, die die Elbe bei Magdeburg überquert. Sie hatte dabei natürlich auch so einen Aluminiumkochtopf, den führte man einfach mit sich, so einen ähnlichen Topf wie diesen Henkelmann, den man da oben in der Mitte sieht, der auch mit Namen beschriftet ist, aber auch mit der Inschrift „Ost“. Sie sehen das bei dem Bild oben in der Mitte, da steht zweimal „Ost“. Also die haben ihre eigene Bezeichnung im Zwangsarbeitslager als Ostarbeiter praktisch übernommen. Dieser Mischa, der das hier wahrscheinlich gemacht hat, Mischa und Viktor, der andere heißt Viktor, die haben diesen Henkelmann gekennzeichnet und links oben ist auch nochmal so eine Schmuckschachtel.

    Ja, das sind die Zusammenhänge, die sich hier auftun, ganz interessant.

    Mittlerweile haben wir doch endlich ein paar historische Quellen aus erster Hand. Wir hatten seit 2014, wie gesagt, kennen wir diese Dinge und hatten erst ganz, ganz wenig von historischer Seite gehabt. Kaum Historiker haben sich mit sowas beschäftigt und mittlerweile, auch durchs Internet, aber auch, glaube ich, angeregt durch die Ausstellung, die wir hier zugemacht haben, die hat schon 14 Stationen hinter sich, werden uns immer wieder Dinge zugetragen, zugespielt.

    Es gibt so Brigadetagebücher, die wunderbar verziert sind, so in dem Stil, wie Sie das eben auf dem Schild gesehen haben, sorgfältig gemalt und zusammengestellt mit Fotos. Hier ist der Brückenbau bei Tangermünde, da oben in der Mitte steht in Blau Tangermünde. Das ist also die Brücke, wo die Leute rüberkamen, oder hier steht Lager Wilhelminen, das ist Wilhelminenhof bei Tangermünde. Auch da sehen Sie wieder die Hütten.

    Das sind also dann liebevoll zusammengestellte Alben, die diese Brigaden dann mit sich führten, und es gibt mittlerweile auch solche richtigen dienstlichen Lageskizzen, Skizzen, wo die Lager gelegen haben. Man kann praktisch, wenn man solche Skizzen in die Hand bekommt, die Ehrenamtler da hinschicken und sagen, guckt mal nach, findest du da nichts? Und die finden da was, natürlich finden die da was. Also das kommt jetzt mittlerweile mehr und mehr, dass wir auch von historischer Seite das Ganze ein bisschen untersetzen können.

    Wir haben natürlich dann begriffen, dass wir hier als Landesarchäologie, als Archäologische Denkmalpflege, eine neue Aufgabe haben. Auf dem linken Bild sieht man so eine Vertiefung. Das ist eine solche Stelle, wo so eine Hütte gestanden hat. An dem Baumstumpf hier vorne ist noch so ein großer Eisenhaken zu sehen. Seitdem ist er da in situ, damit war diese Hütte da irgendwie auch verankert. Aber wenn dann der Forstflug da durchgeht und Neuanpflanzung ist, dann ist von den Bodendenkmalstrukturen, denn um solche handelt es sich natürlich, nicht mehr viel übrig. Dann liegen nur die Funde da noch rum und das hat uns auch bewogen, an solche Stellen mal archäologisch zu untersuchen.

    Das ist natürlich eine Herausforderung, denn klar, die allermeisten dieser Fundstellen liegen im Wald, aber ich habe Ihnen ja gerade gezeigt, auch im Wald sind sie nicht komplett geschützt.

    Um diese Stellen aufzuspüren, gibt es jetzt ein wunderbares Medium, das digitale Geländemodell. Ich weiß nicht, ob Sie das kennen, die Kollegen kennen es natürlich. Man hat früher sehr viel mit Luftbildern gemacht, mittlerweile zieht man einfach die Waldbedeckung weg und man hat mit dem digitalen Geländemodell, da wird die Oberfläche vom Flugzeug aus gescannt. Auch durch den Bewuchs hindurch wird die nackte Oberfläche errechnet aufgrund bestimmter Signale. Fragen Sie mich da nicht nach Einzelheiten. Und man sieht dann einfach wunderbar, ich hoffe, Sie können das erkennen, diese Punktreihen entlang der Waldwege und jedes Pünktchen ist eine solche Hütte gewesen. Das ist das größte dieser Lager, was wir kennen.

    Da sind wir unter anderem hingegangen, um solche Stellen archäologisch zu dokumentieren. Sehr praktisch, man muss es nicht groß ausgraben, das Loch ist ja leer, mehr oder weniger. Man legt einen Kreuzschnitt durch, das kennen Sie bestimmt. Dann sieht man in den Profilen, wie diese Hütten gebaut gewesen sind, und das entspricht sehr schön den Zeichnungen, die ich Ihnen eingangs gezeigt habe. Das machte damals, 2015, 16 war das, Furore, da kam sogar Professor Knopf, den kennen Sie alle aus dem Fernsehen. Er machte einen Film "Stunde Null" und war darauf gestoßen und beehrte uns dann tatsächlich. Das ist dann ganz prominent auch verwertet worden.

    Wir haben schnell begriffen, wir sollten mit diesem Pfund wuchern. 2015 war wieder ein rundes Jubiläum, Kriegsende, sodass wir eine Ausstellung zusammengestellt haben, die mittlerweile schon 14 Stationen hatte: in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, in Polen. Die dazu geführt hat, dass wir in unserer Region sehr viel Widerhall bekommen haben. Es kommen immer ältere Leute, die sagen, das habe ich auch damals gesehen oder die bringen uns Informationen oder sogar Sachen. Das ist eine super Idee, eine Sache, die nicht komplett erforscht ist, einfach mal bekannt zu machen und dann abzuwarten, was zurückläuft.

    Hier zeige ich Ihnen im Detail diese Stelle in Hoppegarten. Sie sehen, dass diese eingetieften Hütten militärisch streng exakt angelegt sind. Es gibt die in unterschiedlichen Größen, größere sind vielleicht auch für Fahrzeuge gewesen. Es gibt aber auch halbe Größen, die vielleicht für Offiziere waren, weil in diesen kleinen lag auch Strom, waren Stromkabel drin, waren große Bettfedern. Insgesamt haben wir das sehr häufig, dass sich an den Fundplätzen, etwa 80 Fundplätze haben wir mittlerweile, immer solche Muster ergeben, die vermutlich mit der militärischen Binnenstruktur zu tun haben, die sich da widerspiegelt. Jeder römische Provinzialarchäologe wird sagen, na klar, im Legionslager ist das ganz genauso und bei der sowjetischen Armee ist es natürlich auch so, Armee ist Armee.

    Am Ende hat uns die Frage bewegt, wie lange hat das gedauert, wie lange waren diese Lager im Gebrauch? Man kann es an den Funden nicht immer unbedingt sehen. Wenn man eine Tasse hat, wo Klaipeda 1949 draufsteht, weiß man, dass da 1949 sicher auch noch was los war.

    Sehr schön ist, dass es in Brandenburg die komplette sowjetische Luftbildbefliegung von 1953 gibt. Die Sowjets haben ihr neues Areal komplett abfotografiert, um zu sehen, was sie da haben. Auf diesem Bild von 1953 sieht man das Areal, was ich Ihnen vorhin gezeigt habe, ganz gut. In der Mitte, in diesem roten Rahmen, sieht man Strukturen, die im digitalen Geländemodell fehlen. Da haben wahrscheinlich Zelte gestanden und keine Hütten gebaut worden. Man sieht also, 1953 war da anscheinend immer noch was los. Mittlerweile wissen wir, dieser Abzug der anderthalb Millionen Leute hat einige Zeit in Anspruch genommen.

    Die Semeljanka ist ein regelrechter Erinnerungsort in der russischen Erinnerung, in der russischen Identität, das gehört dazu. Das habe ich mit Interesse gelernt. In den großen Museen in Kiew, in Moskau und in anderen großen Städten, den Museen des großen Vaterländischen Krieges, sind immer diese Semeljankas nachgebaut. Da sitzen dann Figuren drin, die ausgestattet sind mit Originalmaterial, was wir genau so draußen in den Wäldern finden.

    Das ist ein ganz wichtiges Ding für die Russen, da gibt es auch Lieder drüber. Das ist genau das, was Pierre Nora, der französische Historiker, als Lieux de Mémoire bezeichnet hat, also Erinnerungsorte, Dinge, an die sich die Erinnerung von ganzen Völkern klammert. Dazu gehört das, wie bei uns vielleicht die WM 54 und der Volkswagen, ist es bei den Russen auch die Semeljanka. Das ist im russischen Gedächtnis praktisch der Ort, wo es den Jungs gut ging, wo sie es so hatten wie zu Hause. Deswegen gibt es viele romantisierende Darstellungen dazu. Es wird auch heute noch so gebaut, man kann sich eine Semeljanka bauen lassen, in einem abgespaceten Stil.

    Der berühmteste Zeuge für eine solche Semeljanka ist Tolstoi in "Krieg und Frieden". Er schreibt auf Seite 505, da geht es um die napoleonischen Kriege, und er beschreibt eine Semeljanka im russischen Feldlager bei Badenstein in Ostpreußen. Er beschreibt genau, wie groß die ist, wie tief die ist, dass man da gerade so stehen konnte, dass eine Fensterscheibe aus dem Nachbardorf eingebaut war und eine Platte als Ofen und Stufen. Das ist etwas, das gehört zur russischen Seele. Umso interessanter wäre es, mit russischen Kollegen darüber zu sprechen.

    Es gibt sie nicht nur in Brandenburg, sondern überall, wo Sowjetsoldaten und sowjetische Kriegsgefangene gehalten wurden, wo keine Baracken für sie hingestellt wurden. Sie wurden als Untermenschen betrachtet, und sofort fingen sie an, sich solche Erdhütten zu bauen. Das haben sie gemacht, weil sie es von zu Hause kannten und weil es in der Heeresdienstvorschrift so stand. Auch in Holte-Stukenbrock, wie Sie vielleicht wissen. Ich glaube, ein Vortrag dazu war schon oder kommt noch, kommt ja in der Ausstellung auch vor. Überall haben sie das gemacht, und die Deutschen haben es auch gemacht. Im Internet findet man hier den Kameraden vor seinem Bunker, das ist im Prinzip nichts anderes.

    Damit bin ich am Ende. Wir haben uns bemüht, das Ganze zu publizieren, erst unser Ausstellungsheftchen und Flyer, dann die rein archäologische Publikation. Jetzt ist es gelungen, mit dem Museum Berlin-Karlshorst, mit den Kollegen Moré und Meissner und mit der Frau Scherstianeu vom Institut für Zeitgeschichte dieses Buch zusammenzustellen, wo wirklich mal Archäologie und Geschichte zusammenkommen. Meistens macht jeder seins, und nach ein paar Jahren stellt man fest, ach, ihr kennt das auch, schade, hätten wir mal zusammen was gemacht. Aber wir haben es gemacht, und deswegen sehr schön, dass wir die Dinge auch hier in Ihrer Ausstellung sehen können. Vielen herzlichen Dank.

     

     

    ___________________________

     

     

    Vielen Dank, Herr Kersting, für den sehr spannenden Vortrag. Insbesondere die Grubenhäuser sind uns ja sehr wohl bekannt, auch aus anderen Zeiten, aber haben natürlich zu Recht auch noch mal eine andere Funktion im Krieg. Das haben Sie sehr schön dargestellt. Ich bin auch froh nochmal über die Datierung ganz am Ende. Also das heißt, zumindest im Brandenburg 1945 bis 1946, dann sind sie wahrscheinlich aufgelassen worden?

    Man sieht sie auf dem Bild von 1953 noch, da ist das Lager noch in Benutzung, habe ich den Eindruck. Also insofern wäre es einfach wunderbar, da habe ich mit dem Knopp drüber gesprochen, mit dem Guido Knopp. Der sagte, das wäre in den 80er Jahren, 86, 87, wäre das wunderbar gewesen, hätte man ein gemeinsames Projekt gemacht. Jetzt ist das alles nicht mehr möglich, aber wer weiß, in wenigen Jahrzehnten, keine Ahnung. Wir werden es wahrscheinlich nicht mehr erleben, aber das wäre einfach total interessant, weil natürlich in Russland oder in der Weite der ehemaligen Sowjetunion sind natürlich auch von der deutschen Wehrmacht solche Unterstände angelegt worden, die natürlich auch von russischen Hobbyarchäologen, Raubgräbern, wenn man so will, ich kenne jetzt die russische Bodendenkmalpflege nicht genau, die natürlich auch ausgegraben werden und die Sachen werden online gestellt und wir haben natürlich das gleiche Fundmaterial auch da, soweit man das eben verfolgen kann.

    Aber es ist eben schwierig, wenn man die Sprache nicht kann und es nicht lesen kann und da bräuchte man einfach Partner. Deswegen die Idee natürlich an das damalige deutsch-russische Museum heranzutreten. Die hatten sowas noch nie gesehen, die waren total platt. Bis ich den Moré so weit hatte, dass der verstanden hat, was wir da haben. Dann waren die begeistert, dann waren die begeistert. Aber da merkte man auch gleich, oh, das wird schwierig. Damals hatten die ja noch Kontakt mit Moskau. Die Bundesrepublik Deutschland ist ja nach wie vor, glaube ich, noch Träger des Museums und die haben also gemeinsame Gremien und dann hat er gesagt, ja, ich habe das also jetzt in Moskau erzählt, meinen Partnern. Da geht aber die Klappe runter. Die ruhmreiche Sowjetarmee haust in Erdhütten in Deutschland, das will da keiner wissen. Ja, weiß man ja, wie es heutzutage so ist. Also deswegen wäre es einfach sehr, sehr interessant, das zu vertiefen, aber ist eben der Zeit nicht möglich.

    Und was auch sehr interessant war, jetzt kann man mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern: Die vom Deutsch-russischen Museum in Karlshorst wollten nichts hören von diesen Sachen Uhren, Fahrräder, Wasser aus Wand. Das sind für die alles böse Klischees, aber wir haben es ja, wir haben es ja, wir haben ja die Funde, wir kennen ja auch die Geschichten und da war kein Hinkommen. Das wird man da auch so nicht lesen in dem Buch. Das durfte da so nicht drinstehen.

    Natürlich sind es Klischees. Die haben immer Angst, dass eben dieses Klischee der primitiven Horden aus dem Osten wieder auflebt. Gut, ich meine, heutzutage brauchen wir über sowas gar nicht mehr zu reden, denn mittlerweile gibt es andere Kriege, die man in Zukunft forschen wird und also so schnell überholt einen diese ganze Sache. Das ist echt verrückt. Aber das war für uns sehr wichtig, weil sehr schnell klar war, dass wir als Archäologen alleine dem Thema gar nicht gerecht werden können. Man sieht, aus welcher Zeit das ist, in welchen Kontext das gehört, aber dann ist es auch schnell zu Ende und deswegen umso wertvoller diese Kooperation auf jeden Fall.

    Ja, Klischees werden es ja vor allen Dingen auch dann, wenn von einzelnen Handlungen verallgemeinert wird.

    Genau, das ist ja der Punkt und das hätte man beschreiben können. Aber gut.

    Aber jetzt erst mal gibt es Fragen aus dem Publikum, ja.

    Ich stelle nochmal ganz kurz die Frage, weil wir jetzt kein Mikrofon hatten, damit auch unser Publikum online die Frage hört. Die Frage ist, warum so viel Material zurückgelassen worden ist, beziehungsweise warum finden wir so viel?

    Genau, das ist eine ganz wichtige Frage, das habe ich auch irgendwie glatt vergessen zu erwähnen. Das schreibt der Wladimir Gelfand, der junge Offizier, der hier auch zu sehen war, auch sehr schön in seinem Tagebuch. Die mussten immer wieder mal auf Befehl Plündergut aussortieren, das war nicht gern gesehen. Die Generale machten das güterzugweise, das ist natürlich eine ganz andere Sache, weiß ja jeder. Aber die normalen Soldaten, die wurden dann immer wieder angehalten, die mussten diese Plundersammeln machen. Gibt es ein russisches Wort für, habe ich jetzt leider nicht parat, so nennt er das. Plundersammeln war also nicht gerne gesehen und deswegen mussten immer wieder dann auf Befehl, die Leute mussten ja immer was zu tun haben, die saßen da in den Wäldern, die machten Sport, die machten Schulung und alles mögliche und dann wurde halt mal aufgeräumt und dann Plundersammeln.

    Das ist genau die richtige Frage, das ganze Zeug, was ja an sich Wertsachen sind, viel Silber dabei, das wandert dann eben aus den Hütten, wird weggeworfen, verstreut und dann kommt natürlich irgendwann der zweite Filter darüber, in dem halt die illegalen Sucher dann durchgehen, aber vor allem Hakenkreuz-Sachen mitnehmen oder richtige Werte. Aber richtige Werte wären wahrscheinlich auch nicht aussortiert worden, aber es ist gut, dass Sie das fragen, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Damit hatten die echt zu tun und die Frage stellt sich wirklich und das geschah praktisch auf Befehl. Und dann, wenn diese Lager dann aufgelassen waren, Mitte der 50er Jahre oder Anfang der 50er Jahre, dann kommen die ganzen Leute aus den Dörfern und holen sich ihre Sachen zurück. Das ganze Bauholz, an sich müssten ja Hütten, Blockhütten aus dieser Zeit, die müssten ja noch stehen oder liegen, da ist nichts mehr von da. Das ist alles weg, das ganze Holz ist weggeholt worden und die Türbeschläge und alles, was nicht nid- und nagelfest war. Das ist also dann praktisch der dritte Filter schon und dann kommen die Archäologen und haben aber immer noch viele interessante Sachen, wo man was rauslesen kann.

    Gibt es weitere Fragen?

    Ich hätte eine Ergänzung zum Thema Zwangsarbeiter. In Bochum-Hilltrop besteht noch ein Zwangsarbeiterlager, das unter Denkmalschutz steht. Bei einer Veranstaltung der Bochumer Kortumgesellschaft konnten wir einen der ehemaligen Zwangsarbeiter vor wenigen Jahren kennenlernen. Der stammte aus Polen und ist hier geblieben am Kriegsende, weil er befürchtete, in Polen von den Russen zur Roten Armee eingezogen zu werden. Er hatte auch relativ viel Freiheit. In Riemke gibt es eine große Brotfabrik. Dort konnte er selbstständig hingehen und beim Schlangenstehen gab eine junge deutsche Frau um, der er aufhalf und die er nach Hause brachte. Sie freundeten sich an und so konnte er nicht nur hier bleiben, sondern die beiden haben auch geheiratet. Sie waren anwesend und bestätigten, dass man als Zwangsarbeiter in der Heimat wie ein Verräter angesehen wurde.

    Das ist sehr gut, dass Sie das sagen, weil das unterstreicht ja nochmal den Effekt, den wir da beobachten, dass offensichtlich viele in diesen Waldlagern dann belastendes Material versuchen loszuwerden. Man weiß ja, dass auch die Rückführung der sowjetischen Kriegsgefangenen aus den westlichen Teilen des Deutschen Reiches zum Teil unter Zwang durchgeführt werden musste. Die Amerikaner haben also tatsächlich, und Engländer sicher auch, Sowjetsoldaten per Zwang in Güterzügen oder wie auch immer, jedenfalls gegen ihren Willen, rückgeführt. Das waren eben die Abmachungen unter den Alliierten. Und auch dazu gibt es mittlerweile Befunde in Brandenburg, wo wir Zeltstandorte finden mit diesen Stahlagmarken aus Lagern an der holländischen Grenze zum Beispiel.

    Also solche Stahlags, das ist natürlich schon diese Stucke Holtenbrock. Ich habe es gewusst. Also das ist schon ziemlich weit westlich, aber es gibt noch Lager fast an der holländischen Grenze, wo wir aber diese Stahlagmarken bei uns in Brandenburg finden, weil die Sowjetsoldaten von da auch alle zurückgeschafft wurden, ob die wollten oder nicht. Also das sind wirklich ganz interessante Sachen, wo man als Archäologe, da haben wir beim Studium nie was von gehört. Mittlerweile gibt es ja Professoren, Professorinnen, die auch Archäologie der Zeitgeschichte lehren, aber bei uns, da war aber im Mittelalter spätestens Schluss. Aber ich finde es umso interessanter und habe das mit viel Interesse jetzt betrieben, die letzten 10, 15 Jahre eigentlich.

    Gibt es weitere Fragen?

    Dann erstmal da hinten und dann komme ich zu dir, Stefan. Haben Sie Vermutungen und Indizien, was daraus geworden ist? Also das ist ja jetzt so eine etwas statische Erkenntnis aus den Befunden von 45, 46, 47 Sommer in den folgenden Jahren. Also gibt es Vermutungen, ob die dort sesshaft gewesenen Rotarmisten dann nach Hause zurückgeführt wurden, müsste man ja wohl sagen, oder sind die in der DDR geblieben und sind dann 1990 ja noch 300.000 Sowjetsoldaten nach Hause gebracht worden.

    Also gibt es da Vermutungen? Nein, das weiß man relativ genau. Da hat also die Frau Scherstianneu, die ich vorhin erwähnte, sich damit intensiv beschäftigt. Diese Lager waren primär dafür da, die Rückführung der Soldaten zu organisieren.

    Als erstes gingen die Verletzten, die Kranken, auch die Soldatinnen, von denen es auch sehr viele gab. Also man hätte eigentlich hier konsequent gendern müssen. Braucht man nicht, wenn man von der Wehrmacht spricht, habe ich jetzt gelernt.

    Aber bei der Roten Armee müsste man eigentlich, und zu Recht, weil es sehr viele Soldatinnen gab. Wir haben natürlich keinen wirklichen archäologischen Nachweis in Form, was weiß ich, irgendeines Uniformteils oder so. Aber in der Tat gehörten die Soldatinnen auch mit zu den Ersten, die zurückgeführt wurden.

    Dafür waren diese Lager eigentlich gedacht. Das war ein großes reguläres Geschehen. Und dieses Lager Hoppegarten, das ja östlich von Berlin liegt, das größte Lager mit mehreren Tausend solchen Hüttenstandorten.

    Das war einfach Teil dieser ganzen Erfassung, Zusammenziehung der anderthalb Millionen Soldaten und Soldatinnen, die am Ende des Krieges praktisch auf ostdeutschem Boden standen und da eben vor allem in Brandenburg um Berlin herum. Und da sind sicher keine direkt dageblieben. Also in unserem Buch verfolgte Herr Meissner das Schicksal einer bestimmten Schützendivision, ich glaube der 277. Schützendivision, die dann tatsächlich direkt nach dem Krieg sehr bald praktisch auch Besatzungsaufgaben bekam. Da ist dann schon die Tradition, dass die gerade noch gekämpft hatten und dann schon Besatzungsarmee wurden. Das ist ja auch ein riesiger organisatorischer Turn, der da stattfinden muss.

    Aber Personen, einzelne Personen, die dann wirklich über Jahrzehnte praktisch dableiben, mag es gegeben haben, das weiß ich nicht, aber die Regel war es nicht, weil die Kämpfer natürlich dann schon als Helden auch nach Hause durften und die Besatzungsgruppen waren dann wieder andere, die wurden ja auch immer wieder ausgetauscht.

    Und der Gelfand schreibt interessanterweise, für die war der Krieg ja noch gar nicht zu Ende, die hatten ja noch einen Kriegsschauplatz im Osten gegen Japan. Also es gab durchaus welche, die hier gekämpft haben und dann tagelang im Güterzug in die Mongolei oder noch weiter östlich geschafft wurden, weil da war der Krieg ja noch gar nicht zu Ende im Osten.

    Das ist auch so ein Faktor. Aber richtig, das ist ein richtiger Gedanke. Die Armee blieb da, aber ich glaube, bestimmt nur ausnahmsweise in Form einzelner Personen, vielleicht höhere Generäle oder sowas, das weiß ich jetzt nicht.

    Also mit der Besatzungsgeschichte, da müssten Sie den Herrn Meissner fragen, das ist sein Thema.

    Ja, Sie hatten ja auch die Größe der Anlagen gezeigt und auch die Gefährdung der Forstwirtschaft zum Beispiel. Gibt es eins von diesen großen Anlagen, zum Beispiel dieses wunderbar erhaltene Hoppegarten, das jetzt irgendwie komplett als Bodendenkmale geschützt werden konnte?

    Natürlich werden die bei uns komplett als Bodendenkmale eingetragen. Das ist in Brandenburg herrlich einfach. Brandenburg hat das modernste Denkmalschutzgesetz Deutschlands. Das sage ich eigentlich immer am Anfang jedes Vortrags.

    Es wird da wenig positiv Reklame mitgemacht, was für uns ein archäologisches Denkmal ist. Das wird sofort eingetragen, was nicht heißt, dass da nichts mehr passieren darf. Aber da passiert nichts ohne uns.

    Wenn da also was angepflanzt werden wird oder was jetzt andauernd passiert, im Wald Windkraftanlagen gebaut werden, dann werden diese Dinge ganz normal dokumentiert, ausgegraben und so weiter. Das ist ein ganz reguläres Geschehen. Ein Bodendenkmal ist ja nicht per se ein Bauhindernis.

    Das ist bei uns einfach so. Also da haben wir es leicht. Wir müssen jetzt nicht für jede einzelne Hütte eine riesige Begründung schreiben, sondern das gibt unser Gesetz eben her.

    Und wenn wir so einen Fundplatz haben, und der hat in der Regel ja obertäglich sichtbar Bodendenkmalcharakter, dann gibt es überhaupt kein Problem, das zu begründen. Ansonsten könnte natürlich der Grundstückseigentümer kommen und sagen, ja, woher wollt ihr das wissen, wir sehen es. Also das ist ja ansonsten häufig das Problem, ist ja klar.

    Also das ist bei uns in Brandenburg sehr günstig geregelt. Anders als in Nordrhein-Westfalen, wie ich weiß.

    Ja, vielen Dank, Herr Kersting, für den spannenden Vortrag und vielen Dank auch Ihnen noch für die Fragen.

    Ich möchte aufmerksam machen auf unseren nächsten Vortrag, den wir am 14. Dezember haben. Zu dem sehr spannenden Thema der Enigma.

    Also in der Ostsee und in der Schlei ist unter anderem eine und auch noch weitere Enigmas gefunden worden. Und diese sind sehr spannend auch rekonstruiert worden. Und ja, auf diesen Vortrag freuen wir uns sehr.

    Wir hoffen auch, dass wir den Vortrag streamen können. Also auch an unsere Gäste, die online dabei sind, vielen Dank. Und all jenen, die hier vor Ort sind, auch Ihnen einen herzlichen Dank. Und wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend.

    Vielen Dank.

     

     
     

      

    © Dr. Thomas Kersting 
    © LWL Landesmuseum Herne

    немецкий
    Звезды в лесу - солдаты Красной армии между войной и миром, 1945
     
     
     
     
    Публичная лекция доктора Томаса Керстинга (Thomas Kersting M.A.) из Бранденбургского земельного ведомства по охране памятников и Археологического государственного музея (BLDAM), состоявшаяся 9 ноября 2023 года в Музее археологии и культуры LWL в Херне, была посвящена лесным лагерям Красной армии в Бранденбурге. После капитуляции Германии в мае 1945 года сотни тысяч солдат Красной армии разместили к западу от Одера.

    В настоящее время археологи исследуют их жилища в лесах Бранденбурга. Находки раскрывают повседневную жизнь на стыке войны и мира, триумфа и лишений, пропаганды и реальности, а также освобождения и новых тягот.

    Томас Керстинг, археолог из Бонна, работал в Бранденбургском государственном ведомстве по охране памятников и Археологическом государственном музее (BLDAM) с 1993 по 2023 год. Он является специалистом по археологии славянского периода и нового времени/современности, с 2008 года — руководитель отдела охраны археологических памятников и заместитель государственного археолога. Доктор Томас Керстинг занимается исследованиями, выставками, конференциями и многочисленными публикациями по археологии нацистских лагерей и Второй мировой войны.

     
     
     
     
     
     
     
     

    © Dr. Thomas Kersting
    © LWL-Музей археологии и культуры
    9 ноября 2023
    видеo расшифровка
    TurboScribe.ai.
    LWL Landesmuseum Herne "Звезды в лесу - солдаты Красной армии между войной и миром, 1945"
    lwl-landesmuseum-herne.de

     
     
     
     

    Добро пожаловать на цикл лекций, посвященных нашей специальной выставке "Современная археология, современные времена". Это уже третье мероприятие, и после очень вестфальской перспективы в начале, сегодня мы можем заглянуть немного дальше. Я хотел бы поприветствовать доктора Томаса Керстинга, который еще несколько недель назад работал в государственном ведомстве в Бранденбурге и является одним из ученых, занимающиихся археологией современности на самом раннем этапе.

    Господин Керстинг изучал раннюю историю, историческую географию и средневековую историю в Бонне и Мюнхене, приехал в Бранденбург в 1993 году и, после реализации крупных проектов и занятия должности регионального менеджера, возглавил здесь все управление археологическим наследием. На протяжении более 15 лет он также имеет большой опыт в практической консервации археологических памятников и, как я уже сказал, участвовал в нескольких проектах по современной археологии с акцентом на лагерях, которых в Бранденбурге, конечно, много, как со времен Первой мировой войны, так и Второй мировой войны. Сегодня он расскажет нам кое-что о лесных лагерях Красной армии в Бранденбурге. На нашей специальной выставке также представлены предметы из этих раскопок, так что это хорошая связь.

    В нашей витрине есть предметы из лагеря-полумесяца времен Первой мировой войны, а также из лесных лагерей Красной армии, и да, мы очень хотим услышать, что вы расскажете нам этим вечером.

     

    Да, вы меня слышите? Да, конечно. Да, спасибо вам большое, это очень приятно, и я рад, что могу быть здесь, и что так хорошо получилось с выставкой. Мы уже говорили много лет назад о том, что вы хотите взять эту идею с собой, и все получилось замечательно, что люди на глубоком Западе теперь также обращают внимание на вещи с Востока, а тут еще и Красная армия, что, как я полагаю, очень экзотично, и для нас тоже. 

    До 2014 года никто из нас, не археологов, но и историков, не знал, что Красная армия делала в Бранденбургских лесах в 1945 году и в последующие годы, никто ничего не знал об этом, и вот мы натолкнулись на эту тему. В качестве вводного слайда я покажу вам находки в одной из этих ям в лесу с небольшой подборкой находок. При поисковых мероприятиях мы наткнулись на предметы, которые я покажу вам через минуту, благодаря нашим волонтерам.

    Я веду курс обучения волонтеров с 2000 года, и они приходили ко мне с подобными находками и говорили: да, это тоже археология, вам это интересно? Слава богу, мне больше не нужно объяснять, что современная археология, археология современности тоже интересна и важна, и слава Богу, выставка этого заслуживает. А потом я спросил у людей: что это такое? Да, это русские лагеря, подумал я, да, русские лагеря, значит, лагеря для военнопленных или что? Нет, нет, это должно быть что-то другое, вот об этом я и хочу вам сегодня рассказать. 

    Мне, конечно, не нужно подробно описывать историческую ситуацию в Берлине в мае 1945 года, конец войны, армии, наступающие на Берлин со всех сторон, с севера, с юга, с востока, крупные армейские группировки Красной армии, Украинский фронт, Белорусский фронт, нам не нужно сейчас это подробно описывать, развертывание на Одере, затем битва на Селовских высотах, которая была еще очень, очень страшной в последние дни войны, пока наконец Красный флаг не был поднят в Берлине.

    Сцена, которая, конечно, была заново воспроизведена, как мы знаем сегодня, но это было время гигантских конфликтов, и не только в большом, самом большом, очень большом мировом масштабе, но и вплоть до мелких трений на улице. Вот красноармеец хочет отобрать велосипед у этой решительной женщины, которая не хочет с этим мириться. Вот примерно с таким диапазоном конфликтов мы имеем дело, и именно к ним относятся наши выводы.

    Как только мы это поняли, я покажу вам некоторые из этих находок в бранденбургских лесах. Они должны быть известны каждому леснику, каждому туристу, каждому, кто гуляет со своей собакой, на протяжении десятилетий. Возможно, так оно и было, но, конечно, знания были утеряны.

    Когда я впервые увидел эти объекты, я подумал: ну, возможно, им несколько лет, они почти не заросли, но наши волонтеры, вы можете видеть Зигхарда Вольтера внизу слева, он больше всех знает об этом, преподнесли нам эту тему, так что после того, как мы немного с ней разобрались, посмотрели на находки, мы провели археологические раскопки на таких объектах, просто чтобы научно закрепить все это.

    Мы изучили этот вопрос, я немного почитал, достал кое-какую литературу, а потом относительно быстро наткнулся на эту картинку справа вверху, в книге "Война Ивана" Кэтрин Мерридейл, английского историка, которая посвящена войне маленького человека, то есть не большим сражениям, а тому, как Иван, маленький красноармеец, так сказать, как он переживал эту войну. Так что это практически повседневная историография, и когда я увидел эту картину, я понял, что это именно то, что мы находим в лесу, прямоугольная яма, яма-домик, с которой археологи хорошо знакомы по другим периодам, которая затем покрывалась столбами, стойками, стенами, крышей, дерном, возможно, ветками, в зависимости от того, какие у вас были инструменты, какой у вас был материал, другими словами, убежище. 

    Так что здесь вы видите стрелка стрелковой дивизии, крестьян в этой землянке, и если вы потом узнаете, как эта землянка называется по-русски, а именно "Семелянка", Семеля - это земля, вы, наверное, помните, а Семелянка на самом деле не что иное, как яма в земле, но со значением военного блиндажа. Так вот, если знать это слово, а потом ввести его в Интернет, по возможности кириллицей, то открывается настоящий космос, и понимаешь, о чем идет речь, натыкаешься на исторические чертежи, как вот этот, собственно, технический чертеж, вверху слева, на котором показано, как именно должна строиться такая семелянка, такая яма, с размерами, на сколько человек, а именно эта - на десять человек, и это вполне соответствует тому, что мы нашли в лесу, в том числе и по этим размерам. Это из военного руководства партизана "Спутник", вы можете видеть его внизу слева - это спутник партизана, так что на самом деле это не что иное, как армейская инструкция для красноармейца о том, как вести себя на зимней войне. И что любопытно, мы очень быстро наткнулись на идентичное описание из руководства немецкой армии по Зимней войне 1943 года, и очевидно, что они очень быстро учились у своих врагов. Раньше говорили, что учиться у Советского Союза - значит учиться побеждать. Конечно, вермахт не победил, но он также научился этим вещам у Красной армии, потому что они, естественно, знали о зимней войне гораздо больше.

     

    Я уже говорил, что если поискать в Интернете по термину "семелянка", то откроется очень большой выбор картинок и иллюстраций, насколько вы можете судить. Сам я русский язык не учил, я из Бонна, 30 лет прожил в Бранденбурге, поэтому по-русски или кириллицей читать не умею, и я просто покажу вам несколько картинок, которые вы можете найти и самостоятельно.

    Итак, на Аляске, например, точно есть музей русских поселенцев под открытым небом. Это тип строительства, который был описан еще при Екатерине Великой для немецких переселенцев, отправлявшихся на восток, которых набирали при Екатерине-царице. Этот тип строительства идеально подходит для температур и климатических условий, которые преобладают в России, в Сибири. Вы копаете, у вас есть наклонный пандус, несколько ступенек и платформы внутри, чтобы лечь, сесть, крыша, покрытая травой, и это на самом деле не что иное, как то, что каждый археолог ранней истории в восточной Германии и в центральной Германии знает, как типичный славянский ямный дом. Конечно, они старше на 1000 или 1500 лет, но именно так они и выглядели, они были наполовину вырыты в земле, и, прежде всего, это отличительная особенность, это срубные постройки, это не столбовые конструкции, как мы уже знаем из неолита, а именно срубные постройки, и это практически славянская форма постройки, которая, очевидно, сохранилась до нашего времени, вплоть до XX века.
    Я покажу вам еще несколько иллюстраций. Картинка справа вверху вам уже знакома - это практически образцовый вариант. Все это может быть и гораздо более примитивным, так что если вы просто положите несколько веток и накроете все это брезентом, это будет гораздо проще, но все равно будет иметь определенный защитный эффект. На фотографии ниже также изображено нечто подобное, где люди просто окопались.

    Интересно, что есть и похожие фотографии Борнхольма в 1945 году. Как вы, возможно, знаете, командир острова Борнхольм, командующий немецким вермахтом, отказался воспринимать капитуляцию всерьез, поэтому русским пришлось отвоевывать Борнхольм. Это небольшая побочная история. Это произошло в мае-июне 1945 года, в результате бомбардировок. Если вы когда-нибудь бывали там, то можете увидеть это в столице острова. На Борнхольме русские сразу же построили свои "Семельянки", отличавшиеся особой красотой.

    Если вы продолжите искать фотографии, то, конечно же, наткнетесь на такие идиллические изображения солдат, как слева вверху или слева внизу: играет музыка, курят, парочка дружелюбно болтает, проходя через снимок. Это снимки, которые гарантированно являются пропагандистскими, но на которых также видна такая хижина на заднем плане внизу слева, если присмотреться, рядом с головой солдата справа. Вы также можете увидеть ее на фотографии вверху или в центре внизу, на заднем плане в середине, вы также можете увидеть такие затопленные дома с ямами. Так что это фотографии, которые, безусловно, были сделаны с определенным пропагандистским умыслом, чтобы показать людям дома, какой была жизнь наших парней во время войны. На этом снимке изнутри семелянки также видно, что места было немного, но свет был. Очевидно, здесь каким-то образом был устроен световой люк. Видна блочная конструкция, и сигарета практически никогда не пропадает.

    После того как мы немного изучили этот вопрос, мы продолжим рассматривать особенности и находки, материал, который обнаружился в этих избах.

    Вам не нужно много копать. Нам повезло, что в Бранденбурге мы уже 15, а вскоре и 20 лет сотрудничаем с постоянно растущим числом металлоискателей, которых мы приводим на наши курсы, которых мы также обучаем, с которыми мы можем работать вместе в условиях доверия и которые приносят нам свои находки. Весь этот материал для металлоискателей практически разбросан в тех местах, где находятся затонувшие хижины. Они всегда расположены вдоль лесных тропинок, обычно выстроенных линейно, и вам не нужно выкапывать весь материал, который вы там найдете. На самом деле он просто зарос и лежит очень близко к поверхности. Затем вы очень быстро увидите вещи, которые, очевидно, имеют отношение к самим хижинам, к их строительству: дверные замки, дверные ручки, ручки для дверей, ручки для окон, инструменты, конечно. Слева внизу - большие колышки для палаток, так что можно предположить, что использовались и брезенты. На поверхности лежала только большая бочка с водой вермахта, 50-литровая бочка с водой, что весьма прагматично, как и поступают русские. Русские импровизируют, так они говорят, чему и я очень быстро научился в Бранденбурге. Так вот, они очень быстро соорудили из нее печку, с загрузочным отверстием внизу, большим вырезом в центре и отверстием вверху, чтобы дым мог выходить. Или просто такие гильзы, большие гильзы, которые превращались в светильники для хижин. Если залить туда нефть, заткнуть сверху и вставить в отверстие фитиль, то получится дымный, но вполне функциональный светильник для хижины. 

    Это первые находки, которые мы затем очень быстро собрали воедино. Вот еще один взгляд на инструменты. Как вы можете видеть слева в центре, эти находки были собраны в деревянном ящике для инструментов, который полностью истлел, полностью разрушился и уже не мог быть использован. Вы также можете увидеть отверстие в верхней центральной части. Оно просто находилось в земле и было практически доступно сверху, и это инструмент пионеров, как мы могли видеть на первой фотографии, где пионерская секция строит эту хижину.

    Такие находки, как эта бронированная цепь, которую вы видите наверху, и это одиночное бронированное звено, на самом деле редки. Подобные вещи встречаются не так часто, так же как и детали оружия и тому подобные вещи, которые являются непосредственным военным материалом, встречаются относительно редко. Один из этих гранатных фонарей оказался британской противотанковой гранатой.

    Записи под полом могут быть проанализированы и интерпретированы соответствующим образом. Конечно, сейчас существуют интернет-порталы, посвященные всем этим вещам, люди, которые хорошо в них разбираются. Это серая зона милитари-фриков и любителей оружия, но они обладают огромным объемом знаний. Иногда вы не хотите знать их мнения, но они знают свое дело. Например, это британская граната, которая попала в Россию через Северный Ледовитый океан в рамках программы "Земля и аренда". Американцы и британцы оказывали большую поддержку российским военным действиям. Они поставляли десятки тысяч грузовиков, оружие и боеприпасы, и все это через Северный Ледовитый океан. Вот откуда эти снимки. Оружие для России сегодня уже невозможно представить.

    Конечно, мы находим и многочисленные повседневные военные предметы. Они часто сделаны из алюминия или эмали, жестяные кружки, кружки с ручками внизу слева, такие же, как у нас. В вермахте они выглядели по-другому: либо эмалированные, часто с красной эмалью, либо чисто алюминиевые. Слева вверху: столовые приборы, ложки. Мягкий алюминий очень и очень часто украшали надписями или небольшими рисунками. На ручке этой ложки - напоминание о Петрове. Таких маленьких штампов очень много, и сначала не сразу понимаешь, с чем они связаны. В данном случае это связано с почтой, почтовый штемпель, потому что, конечно, красноармейцы тоже регулярно получали почту и писали домой. Сокровище, которое еще предстоит раскопать. В Германии опубликовано множество мемуаров и переписки солдат вермахта. В России дело обстоит иначе. Конечно, многое еще предстоит сделать, но на данный момент это не похоже на правду. Очень интересна эта фляга, прекрасно выполненная из коричневого, янтарного цвета стекла. Она также доступна в синем цвете, очевидно, изготовленные на заключительном этапе войны, когда повсеместно ощущалась нехватка материалов. К бутылкам прилагался войлочный чехол, который также носился на поясе. Да, возможно, не слишком практично во время войны, но это не единственный элемент. На ней также написано, откуда она родом - из известного российского стекольного городка в 80 километрах к востоку от Москвы. Я просто забыл название, но это и не важно. Так что мы находим подобные вещи там.

    Конечно, сюда входят и такие вещи, как эти, военные знаки отличия и даже медали. Не спрашивайте меня подробно, что это такое. Пуговицы, часто с мотивом серпа и молота в форме звезды, эти значки. Некоторые из них - настоящие медали, медали за отвагу, гвардейские значки и тому подобное. Они доступны во всех возможных вариациях. В интернете можно найти много литературы на эту тему.

    Но есть и множество более простых вещей: пряжки, двойные булавочные пряжки, если хотите, пластины с плечевых щитков, обычная, почти ременная пряжка, можно сказать, пряжка для офицерского ремня с мотивом звезды и серпа и молота. А еще есть вещи, которые имеют немного самодельный характер.

    Эти металлические листы, также в левом верхнем углу, эти две части, которые, очевидно, вырезаны из очень толстого листа металла. У меня сложилось впечатление, что они пытались сделать перфорированный замок для ремня, как здесь, на правой части, чтобы вырезать эту звезду. Она была просверлена, и на ней есть тонкие рисунки, которые заставляют меня поверить в это.

    Эти ремни часто можно увидеть на исторических фотографиях. Думаю, это тоже фотографии с Борнхольма, две справа. Вы можете видеть, что у нижнего коллеги здесь двойная пряжка с булавкой, а у того, что наверху с собакой, - замок с диагональной звездой. Но вы также видите, что у коллеги слева и у того, кто стоит слева, пряжки ремней вермахта. То есть это не русские ремни, а пряжки вермахта, которые, очевидно, были очень популярны в качестве добычи.

    Нам еще повезло, что у нас есть очень хороший дневник офицера Владимира Гельфанда. Единственный дневник на немецком языке за этот период, и этот Владимир Гельфанд был фотографом-любителем, который не только любил фотографироваться со своими подчиненными, но и сам делал снимки. Это хороший источник для нас, я вернусь к нему позже. Так что эти фотографии того времени, конечно, являются для нас отличной историей.

    Также можно найти немецкие значки всех видов. Это, например, Материнский крест. Слева внизу - Материнский крест.

    На левой фотографии под правой частью - Материнский крест. На обратной стороне выбита подпись Адольфа Гитлера. "Вы получили его за третьего или четвертого ребенка", точно не помню.

    Здесь есть всевозможные медали, от некоторых из которых можно найти лишь остатки. Именно из-за этих медалей эти места в лесу часто посещают нелегальные охотники за металлом, которые, естественно, находят все, на чем изображена свастика, очень привлекательным. Это нормально, пусть ищут, не это нас так интересует.

    Но мы должны предположить, что все эти места, которые мы сейчас исследуем археологически, уже были обысканы и что некоторые вещи отсутствуют. К ним относятся медали стрелкового клуба и другие подобные вещи, спортивные медали и другие вещи, значки танкистов, протестантской женской помощи, то есть всевозможные значки, которые, очевидно, попали в руки советских солдат, предположительно потому, что они забирали у немцев все, что считали предательским или ценным.

    Конечно, изделия с надписями всегда очень интересны. Есть совсем неприметные маленькие пластинки, как три штуки слева, на которых написаны забавные слова: лебедь, лоб, ель. Их становится все больше, и, разобравшись, вы понимаете, что это имена лошадей.

    Их прикрепляли к лошадиным упряжкам, и вермахт и Красная армия поступали так же, передвигаясь с многочисленными лошадьми, которые также служили всадниками для артиллерии, укомплектовывали артиллерийские орудия. Мой отец, будучи еще унтер-офицером вермахта, сам много занимался лошадьми и всегда о них рассказывал, так что вы очень хорошо с ними знакомы, и у вас как-то всегда складываются особые отношения с лошадью. Прежде чем солдат обеспечит себя едой и питьем, сначала наступает очередь лошадей. Так что это свидетельство, как мне кажется, отношений с живым существом, которое также было своего рода сообществом судьбы.

    Потом, конечно, есть пропагандистские вещи, такой большой металлический лист, примерно такой высоты. Я даже смог его прочитать, там написано что-то о Сталине и коммунизме: "Вперед со Сталиным" и так далее. Но это не мешало людям отрезать куски и использовать их для других целей. Потом их как-то утилизировали в лесу.

    И вот, что особенно интересно, такой кусок, как справа вверху, размером примерно с почтовую открытку, - металлический лист, аккуратно украшенный красным волнистым краем. На нем красной и желтой краской написано что-то сверху: гранатомет, войсковой номер 288, а под ним - две фамилии, имена - красным, фамилии - желтым. Верхняя - Алексеев, а нижняя - К., что-то с буквой Ф. на конце. И самое главное - в центре большими буквами написано Берлин. Написано Берлин, а внизу желтым цветом написано 22.4.1945 г. Посередине - гвоздь, и вы можете себе представить, как они вдвоем повесили эту табличку у себя в хате или перед хатой, с девизом: "Мы были там". И это тоже очень яркое свидетельство и, конечно, особенно ценное для археолога, потому что оно датировано точным днем.

    Представьте себе, что после капитуляции эти войска отступили в лес, возможно, чтобы немного выйти из конфликтной ситуации, но они гордились своей победой и участием в штурме Берлина, который состоялся или начался именно в этот день, финальном штурме.

    Все знают, что, конечно же, гражданское население было очень сильно пощипано в этом контексте. Много, очень много предметов, которые, очевидно, были отобраны у гражданского населения, можно найти и здесь, в лесу. Вещи, которые можно считать ценностями в самом широком смысле этого слова, множество предметов из серебра, столовые приборы всех видов и размеров, часы и ювелирные украшения. Вы можете убедиться в этом сами: зажигалки, относительно современные зажигалки, сделанные на Западе, но также, как ни странно, сантехника, душевые лейки, краны, насадки для душа, даже цепочки для смыва бачка унитаза.

    Затем множество велосипедных деталей, даже целые велосипеды, которые мы даже не доставали из земли. Музыкальные инструменты, в том числе граммофоны и фрагменты виниловых пластинок, вот эта западного образца, немецкая пластинка, какой-то искусственный свисток или что-то в этом роде, точно не знаю. И еще много-много бритвенных принадлежностей, как простых складных бритв, которые традиционно были у людей, так и в то же время начали появляться бритвы со сменными лезвиями, как та, что мы видим здесь, сейчас почти не используемая.

    Я до сих пор ее вижу, у моего отца была бритва Wilkinson с полным футляром, так что это тоже вещи западного производства, которые, конечно, представляли большой интерес для советских солдат.

    Здесь мы возвращаемся к Владимиру Гельфанду, который замечательно позирует. Случайно вы можете увидеть его наручные часы, когда он сидит на фоне аптеки Швиловзее под Потсдамом. Это в Капуте. Он был там как-то расквартирован и сфотографировался там со своими новыми наручными часами. Он писал в своем дневнике, что организация часов была его основным занятием. Все знают эти истории, эти современные повествования, как говорят историки. Это касается и популярности велосипедов. Я очень часто читаю, в том числе и в других немецких дневниках, что русские продолжают наступать. Русские, как всегда говорится, но, конечно, были и другие этнические группы, которые всегда хотели велосипеды, хотели кататься и не умели делать это правильно. И здесь, я думаю, все относительно.

    Они просто не знали этого, они были победителями и помогали себе сами, а потом отправляли вещи домой. Я просто нахожу очень, очень интересным, что эти рассказы, эти истории, все старшие знают, что там, на Востоке, русские хотели часы, русские хотели велосипеды, у русских было это увлечение кранами, водой из стены. Это просто история, которую вы слышите половину времени, и теперь мы можем предоставить некоторые практические археологические доказательства.

    Другие вещи, которые мы находим, весьма интересны. Повседневные предметы, а не только металл. То, что здесь так много металла, возможно, объясняется еще и тем, что в основном именно металлоискатели находят те вещи, которые мы имеем.

    Интересно, что предметы быта состоят не только из металла. То, что так много металла находят, возможно, связано еще и с тем, что в основном металлоискатели приносят предметы в офис. Что же теперь здесь происходит? Мы точно не хотим перезагружать компьютер. Вы тоже это видите? Нет, это вижу только я.

    Хорошо, я просто уберу это. Но есть еще фарфор, есть стекло, есть теперь и фарфор самой Красной Армии. Конечно, у них тоже был фарфор; офицеры ели из фарфора, на котором кириллицей было написано "Красная Армия".

    Эти вещи, безусловно, пришли из немецких гражданских домов. Здесь же бутылки с ликером Sarotti, который я хотел бы попробовать. Вы уже видели некоторые другие вещи.

    Слева вверху, что всегда важно для археолога, конечно же, монеты. Монеты всегда прекрасно датированы. Думаю, это все немецкие монеты, или почти все.

    Есть также несколько российских и советских копеек, а также сербские монеты, венгерские монеты и другие. Но ни одна из них не относится к периоду после 1944 года, так что мы действительно имеем terminus post quem, как всегда считают археологи. А еще очень интересны эти алюминиевые коробки, даже сложенные из крестообразных кусков.

    Если вырезать их вот так, достаточно защелкнуть четыре язычка, и получится прямоугольная, квадратная коробка. В первую очередь, наверное, для сигарет, чтобы их не раздавили, но, конечно, и для писем, фотографий и тому подобного. Забавно, эта коробка с пачкой сигарет на ней. Итак, находка почти не требует объяснений. Такое нечасто встретишь. А еще на ней написано "Дукат". Это была самая популярная или самая распространенная марка папирос в Красной армии в то время. Наверное, это было ужасно.

    Так что такие вещи встречаются не так уж часто. И, конечно, надписи также очень популярны на этом мягком жестяном материале. К этому я вернусь позже.

    Вы можете попробовать прочитать их здесь. Не знаю, сможете ли вы расшифровать кириллические буквы. Здесь написано "Ганновер".

    Вы можете начать думать об этом. Мы вернемся к этому через некоторое время. Что совершенно поражает в этом материале, что совершенно удивительно, так это большое количество немецких навесных замков Вермахта, ни один из которых не сохранился.

    Все они были каким-то образом обработаны, отшлифованы, вырезаны, оплавлены, каким-то образом вмяты, так что возникает ощущение, что здесь явно была предпринята намеренная попытка удалить свастику, сделать ее неузнаваемой и сделать неузнаваемыми слова "Gott mit uns" (Бог с нами). А в идеале мы имеем вот такой фрагмент, где на месте свастики вырезана советская звезда. Это, конечно, находка, и за нее действительно можно только искренне благодарить.

    Это такой язык уничтожения побежденных. Вы можете увидеть известные фотографии внизу, знаменитую серию снимков поля Цеппелинов в Нюрнберге, где взорваны имперский орел и свастика. И это все в небольшом масштабе.

    Поэтому каждый советский солдат хотел иметь такую пряжку на ремне, чтобы стереть свастику. Если вам повезет, вы все еще сможете увидеть зеркальное изображение имперского орла со свастикой и надписью на обороте. И конечно, чтобы сделать это быстрее, проще и аккуратнее, у них были трафареты, как тот, что вы видите на картинке справа, с помощью которых можно было в мгновение ока вырезать такую звезду и прикрепить ее к любому предмету.

    И у нас есть такие звезды во всех формах и вариациях. Как вы можете видеть ниже, есть и другой способ сделать это. Вы просто вырезаете эту звезду из замка, убираете свастику и прикрепляете звезду.

    Очевидно, что они активно работали в лесу. У нас так много свидетельств этого. Некоторые из этих подносов выглядят так, будто их использовали для рождественской выпечки, печенье выбито.

    Это металлические листы, они выпилены, выбиты. Мы не знаем, что делали со звездами. Носили ли их или дарили? Их можно купить и по отдельности, как здесь, в центре. Или начатые, как слева вверху, или выбитые, как здесь, на выставке. Сейчас этот поднос находится в витрине здесь, в Херне. Вы можете представить себе его вот так.

    Это фотография из одного из лагерей советской армии. Они были заняты уходом за обувью и, очевидно, также работали с листовым металлом. Так что есть почти великолепные коробки, как та, что внизу, которые очень искусно сделаны и украшены аппликациями.

    И снова и снова мотив звезды, вот что двигало людьми. Это был символ советской армии и символ победы. Любопытно, что у армии США такая же звезда, пятиконечная. 
    Кто-нибудь когда-нибудь писал о ней? Эта звезда в конечном итоге восходит к апотропеическим знакам Средневековья, раннего современного периода, "ноге Друда", если хотите.

    Поэтому тот факт, что две главные армии во Второй мировой войне имели один и тот же мотив, мне тоже кажется любопытным и заслуживающим внимания. Да, вот еще несколько примеров. В одном месте мы однажды нашли целое ведро, полное таких пряжек.

    Это только те, которые сделаны из лучшего материала и не так сильно подвержены коррозией. Все без исключения они были отшлифованы и выковыряны. Внизу слева видно, что их ковыряли острым предметом.

    На обратной стороне видно, что все эти замки принадлежали Люфтваффе. Да, и идея заключалась в том, чтобы украсить их этой звездой. Они не стеснялись вырезать звезду из собственного материала, например, из этих оригинальных советских армейских пряжек.

    Так что это действительно было безумие. Было бы очень интересно узнать больше об этом от современных свидетелей из бывшего Советского Союза. Но, конечно, в ближайшее время это вряд ли произойдет.

    А также такие вещи, как этот мотив серпа и молота, вырезанный из относительно мягкого металлического листа. На самом деле он представляет собой наконечник флагштока, они выглядели примерно так. Это было сделано там, это то, над чем они работали.

    Еще одна очень интересная группа находок ведет в другом направлении. Не знаю, известно ли вам о них. Сейчас они известны как знаки Шталага, знаки Штаммлагера, потому что, конечно, выставки, подобные этой, посвящены таким вещам, и лагеря военнопленных также археологически исследуются здесь, в Вестфалии. Stahlag - типичная нацистская аббревиатура. Вы понимаете, это две вещи.

    Когда он умирает, они аннулируются. Одна вещь остается у покойного, другая возвращается в администрацию. Нам дали эти штампы. Эти штампы очень похожи на идентификационные штампы вермахта и других армий. Советские военнопленные получали эти штампы Шталага, когда попадали в плен к немцам. Как правило, у них самих не было никаких опознавательных жетонов. Какое-то время у них были бакелитовые трубки с запиской внутри. Но за этим ничего не последовало. Видимо, не предполагалось, что их можно будет узнать лично.

    Но что, конечно, делает вермахт? Первое, что получает каждый заключенный, - это номер и лист, регистрационный лист. А потом еще и фотографию. А потом ему давали эту стальную бирку.

    И каждая станция, через которую он проходит, заносится в этот лист. И большая удача в том, что  российское министерство обороны начало размещать все эти материалы в Интернете 10 или 20 лет назад. Потому что, конечно, миллионы и миллионы русских солдат, но прежде всего их потомки, могут таким образом изучать свои семьи, найти своих отцов, дядей и т. д. И, конечно, мы можем сделать это и здесь, в Германии: введите номер маркера Шталаг на соответствующей домашней странице российского министерства. И если вам повезет, вы наткнетесь на эту замечательную картотеку и вдруг узнаете лицо, судьбу, и имя находки, археологической находки.

    Вот он - Фролов, Николай Фролов. А потом в какой-то момент он умер от тифа. Но, как ни странно, на восточной стороне Одера. Это написано здесь, на этой правой половине, так что это, конечно, обратная сторона. И тут вы задаетесь вопросом, как его жетон оказался в лесу в Бранденбурге, к юго-западу от Берлина? И на этом все заканчивается, сам он там не был.
    Но, может быть, кто-то другой получил эту марку, может быть, кто-то из его коллег взял ее с собой под девизом: "По крайней мере, привезите мою марку в Берлин". Я не знаю, мы ничего не знаем и, конечно, не можем выяснить это археологически. Можем только сказать, что сейчас у нас более 50 таких марок, и нам повезло, что мы смогли провести это исследование на пяти или шести из них.

    В принципе, вы всегда можете узнать, где он находился, в каком лагере военнопленных он был, по обозначению шталага, вот шталаг "8" - это уже что-то. Затем вы можете увидеть эти масштабные перемещения, которые были у этих людей за спиной. Очень важный аспект: некоторые из них, безусловно, были военнопленными и, очевидно, также подневольными рабочими.

    О присутствии бывших подневольных рабочих практически свидетельствуют такие предметы, как эта жестяная коробка с надписью Hannover. Эти предметы известны нам по раскопкам нацистских лагерей в Бранденбурге, а также в других странах. Люди пытались изготовить такие коробки повсюду.

    Конечно, их делали из авиационного алюминия, потому что у людей в лагерях не было ни алюминия, ни других материалов, но им всегда приходилось работать на производстве вооружений, и они с удовольствием воровали для своих целей небольшие куски листового металла, оргстекла и тому подобные вещи. И тут мы сразу увидели, что на ней написано "Ганновер", я так хорошо знал кириллицу, что спросил себя, почему на ней написано "Ганновер"? Красная армия не освобождала Ганновер, она не дошла так далеко, американцы были там 10 апреля 1944 года.

    Она пролежала у меня в кабинете несколько недель, потом я снова рассмотрел ее внимательнее и увидел, что над и под основной надписью есть еще буквы, и там было имя человека, который, очевидно, сделал эту шкатулку. В этом типичном тремолье, как сказал бы здешний искусствовед, с помощью своего рода отвертки, всегда смещенной вот так, вы делаете это тремолье, и это - Николай Шаталкин, несомненно, имя советского гражданина, русского, который занимался принудительным трудом в Ганновере. В Ганновере было несколько крупных оружейных заводов, в том числе "Ганновер-Алем" с его большим лагерем, и нам действительно удалось найти Николая Шаталкина в базе данных имен советских ветеранов. 

    Это показывает нам, что в этих лесных лагерях, которые мы имеем в Бранденбурге, были не только действующие солдаты Красной армии, но и люди, которые уже были освобождены, которые уже возвращались домой, военнопленные с запада немецкого рейха, которые были подневольными рабочими. В большинстве случаев было и то, и другое: военнопленные должны были работать, поэтому все они отправлялись на восток, некоторые из них были освобождены до конца войны, как, вероятно, этот Николай Шаталкин, а затем нашли способ переправиться через Эльбу в Тангермюнде на северо-востоке Бранденбурга. 

    Сейчас я покажу вам, как все они стекались в страну. Это также, по-видимому, объясняет общее распределение этих лесных лагерей, которые довольно сильно сконцентрированы на северо-востоке и затем на западе.

    Теперь мы согласны с историками, что эти лагеря также служили для абсорбции этих людей. Русские называли их репатриантами, Красная армия - репатриантами Советской армии. На Западе их называли перемещенными лицами. Так что все они возвращались и затем, если говорить нейтрально, принимались этими лагерями.

    К сожалению, надо сказать, что все эти люди автоматически считались предателями по приказу Сталина, потому что они были еще живы, не умерли. Значит, они были предателями, они работали на немцев, они не сражались до последней капли крови. Поэтому, когда они снова встретились со своими товарищами, Красная армия, вероятно, не оказала им особенно теплого и дружеского приема, но если они все еще были военнообязанными, их немедленно реинтегрировали в армию, а в противном случае быстро передавали на Восток, домой, где они десятилетиями не получали никакой компенсации. Они даже не могли говорить о своей судьбе, как я уже сказал, они были предателями.Только в 1990-х годах мы начали уделять внимание принудительным работникам в Германии после падения коммунизма и более или менее вынудили промышленность создать этот большой фонд, принудительно созданный федеральным правительством, чтобы выплатить людям небольшую компенсацию.

    Конечно, было бы очень важно, если бы у них сохранились их удостоверения Ostarbeiter. Здесь внизу слева вы видите такое удостоверение, так называемый Ostarbeiterausweis для Damerkische Metallbau Oranienburg. При некотором усилии можно даже прочитать название. Но все эти вещи были инкриминированы в тот момент, когда они попали в руки Красной армии. Затем они, вероятно, позаботились о том, чтобы избавиться от них, выбросили их, и потом, 40 лет спустя, было трудно доказать их деятельность, когда они хотели получить репарации от Германии.

    Это легко представить, как на этой фотографии из большого каталога "Немцы и принудительный труд". Вы видите прекрасную фотографию бывшей восточной работницы, переправляющейся через Эльбу возле Магдебурга. Конечно же, у нее была алюминиевая кастрюля для приготовления пищи, которую она просто носила с собой, кастрюля, похожая на ту, что с ручкой, которую вы видите в центре вверху, на которой также написано ее имя, а также надпись "Ost". Вы можете видеть, что на картинке вверху в центре дважды написано "Ost". Таким образом, в лагере принудительного труда они практически сами обозначили себя как восточные рабочие. Этот Миша, который, вероятно, сделал это, Миша и Виктор, другого зовут Виктор, они пометили этого человека ручкой, а в левом верхнем углу есть еще одна декоративная коробка. 

    Да, возникающие здесь связи весьма интересны.

    Тем временем у нас наконец-то появились исторические источники из первых рук. Как я уже сказал, мы знаем об этих вещах с 2014 года, и до этого у нас было очень, очень мало исторической информации. Почти никто из историков не занимался подобными вещами, а теперь, благодаря интернету, а также, я думаю, под влиянием закрывшейся здесь выставки, которая уже прошла 14 остановок, нам постоянно что-то рассказывают, что-то новое просачивается к нам.

    Есть бригадные дневники, великолепно оформленные, в стиле, который вы только что видели на табличке, тщательно раскрашенные и дополненные фотографиями. Здесь изображено строительство моста возле Тангермюнде, а вверху по центру синим цветом написано Тангермюнде. Вот мост, по которому переходили люди, или Lager Wilhelminen, то есть Вильгельминенхоф возле Тангермюнде. Там тоже видны хижины.

    Это любовно составленные альбомы, которые эти бригады тогда носили с собой, а теперь есть еще и официальные зарисовки местности, наброски того, где располагались лагеря. Если у вас есть такие зарисовки, вы практически можете послать туда добровольцев и сказать: посмотрите, не нашли ли вы там чего-нибудь? И они находят, конечно, находят. Так что сейчас это происходит все чаще и чаще, мы можем подкрепить все это с исторической стороны.

    Конечно, тогда мы поняли, что у нас появилась новая задача - государственная археология, охрана археологических памятников. На фотографии слева вы видите углубление. Это место, где когда-то стояла вот такая хижина. На пне впереди до сих пор виден большой железный крюк. Он так и остался на месте, значит, эта хижина была как-то закреплена. Но когда там проходит лесничество и высаживаются новые насаждения, от монументальных сооружений мало что остается. Тогда остаются только валяющиеся находки, которые и побудили нас провести археологические исследования в подобных местах. 

    Это, конечно, непростая задача, потому что подавляющее большинство этих мест находится в лесу, но, как я вам только что показал, они не полностью защищены даже в лесу.

    Теперь для поиска этих мест есть замечательное средство - цифровая модель местности. Не знаю, знакомы ли вы с ней, но мои коллеги, конечно, знакомы. Раньше мы много работали с аэрофотоснимками, а теперь просто удаляем лесной покров и используем цифровую модель местности для сканирования поверхности с самолета. Голая поверхность также вычисляется через растительность на основе определенных сигналов. Не спрашивайте меня о подробностях. А потом вы можете прекрасно разглядеть, надеюсь, вы сможете это распознать, эти ряды точек вдоль лесных тропинок, и каждая маленькая точка - одна из этих хижин. Это самый большой из известных нам лагерей.

    Одна из причин, по которой мы туда отправились, - археологическое документирование таких мест. Это очень практично, не нужно копать, яма пуста, более или менее. Вы делаете поперечный разрез, как, я уверен, вы знаете. Затем вы можете увидеть в профилях, как были построены эти хижины, и это очень хорошо соответствует рисункам, которые я показывал вам вначале. Это произвело фурор в 2015 году, и даже профессор Кнопф, которого вы все знаете по телевидению, пришел. Он снимал фильм под названием "Час Зеро", наткнулся на него и навестил нас. Потом это было использовано им довольно часто.

    Мы быстро поняли, что нужно извлечь из этого выгоду. В 2015 году была еще одна годовщина - окончания войны, поэтому мы организовали выставку, которая уже прошла 14 остановок: в Бранденбурге, Берлине, Саксонии-Анхальт и Польше. В результате мы получили большой отклик в нашем регионе. К нам постоянно приходят пожилые люди, которые говорят: "Я тоже это видел", приносят нам информацию или даже вещи. Это отличная идея - просто обнародовать то, что еще не до конца изучено, а потом ждать и смотреть, что придет еше.

    Здесь я подробно показываю вам это место в Хоппегартене. Видно, что эти затопленные хижины выстроены со строгой военной точностью. Они бывают разных размеров, большие, возможно, предназначались для транспортных средств. Но есть и полуземлянки, которые, возможно, предназначались для офицеров, потому что в них тоже было электричество, силовые кабели и большие кровати. В общем, мы часто находим на археологических памятниках - сейчас у нас их около 80 - закономерности, которые, предположительно, связаны с внутренней военной структурой, которая там отражена. Любой римский провинциальный археолог скажет: конечно, в лагере легионеров все точно так же, и, конечно, в советской армии все так же, армия есть армия.

    В конце концов, нас занимал вопрос: как долго это продолжалось, как долго использовались эти лагеря? По находкам это не всегда можно определить. Если у вас есть чашка с надписью "Клайпеда 1949", вы знаете, что в 1949 году там еще что-то происходило.

    Очень хорошо, что существует полная советская аэрофотосъемка 1953 года в Бранденбурге. Советы полностью сфотографировали свою новую территорию, чтобы посмотреть, что там есть. На этом снимке 1953 года хорошо видна территория, которую я показывал вам ранее. В центре, в этой красной рамки, видны строения, которые отсутствуют на цифровой модели местности. Вероятно, там стояли палатки, а хижины не строились. Так что вы можете видеть, что в 1953 году там, очевидно, еще что-то происходило. Теперь мы знаем, что вывод полутора миллионов человек занял некоторое время.

    Семлянка - это настоящее памятное место в русской памяти, в русской идентичности, это часть ее. Я узнавал об этом с интересом. В больших музеях Киева, Москвы и других крупных городов, музеях Великой Отечественной войны, всегда есть макеты и диорамы этих семилянок. В них сидят фигуры, обставленные оригинальным материалом, который мы находим вот так же в лесу. 

    Это очень важная вещь для русских, об этом есть песни. Именно так Пьер Нора, французский историк, называл lieux de mémoire - памятные места, вещи, которые целые народы хранят в своей памяти. Как для нас Кубок мира 54 и "Фольксваген", так для россиян одним из таких мест является "Семелянка". В памяти россиян это практически место, где у солдат все было хорошо, где все было как дома. Поэтому здесь так много романтизированных образов. Так строят и сегодня, можно построить семелянку в разнесенном стиле.

    Самый известный свидетель такой семелянки - Толстой в "Войне и мире". На странице 505 он пишет о наполеоновских войнах и описывает семлянку в русском военном лагере под Баденштейном в Восточной Пруссии. Он описывает, насколько она велика, насколько глубока, что в ней можно было просто стоять, пристроив оконное стекло из соседней деревни, плиту в качестве печки и ступеньки. Это то, что является частью русской души. Тем интереснее говорить об этом с русскими коллегами.

    Они встречаются не только в Бранденбурге, но и везде, где содержались советские солдаты и советские военнопленные, где для них не было построено бараков. Их считали недочеловеками и сразу же начинали строить эти земляные хижины. Они делали это потому, что знали это из дома и потому, что так было написано в армейском уставе. Даже в Хольте-Штукенброке, как вы, возможно, знаете. Я думаю, что об этом уже была лекция, или будет, и это также есть на выставке. Они делали это повсюду, и немцы тоже. В интернете вы можете найти товарища перед своим бункером, что, в общем-то, одно и то же.

    Я закнчиваю свою лекцию. Мы постарались опубликовать все целиком: сначала буклет и листовку о выставке, затем чисто археологическую публикацию. Теперь, вместе с Музеем Берлин-Карлсхорст, нашими коллегами доктором Море и Майснером и госпожой Шерстяной из Института современной истории, нам удалось составить эту книгу, которая действительно объединяет археологию и историю. Обычно каждый занимается своим делом, и через несколько лет ты понимаешь: о, ты тоже это знаешь, было здорово, что мы сделали что-то вместе. Но мы сделали, и это хорошо, что мы можем увидеть эти вещи здесь, на нашей выставке. Спасибо вам большое.

     

     

    ___________________________

     

     

     

    Большое спасибо, господин Керстинг, за очень интересную презентацию. Мы хорошо знакомы с ямами, в частности, даже с других времен, но, конечно, во время войны они выполняли совершенно другую функцию. Вы очень хорошо это проиллюстрировали. Я также рада датировке в самом конце. Значит, по крайней мере, в Бранденбурге с 1945 по 1946 год они были заброшены?

    Вы все еще можете видеть их на фотографии 1953 года, у меня сложилось впечатление, что лагерь все еще используется. Так что в этом отношении это было бы просто чудесно, я говорил об этом с Кноппом, с Гвидо Кноппом. Он сказал, что в 80-х, 86-х, 87-х годах было бы замечательно, если бы мы сделали совместный проект. Сейчас это уже невозможно, но кто знает, может быть, через несколько десятилетий, я не знаю. Возможно, мы до этого не доживем, но это было бы очень интересно, потому что, конечно, в России или на просторах бывшего Советского Союза немецкий вермахт тоже строил такие убежища, которые, конечно, тоже раскапывали российские археологи-любители, мародеры, если хотите, я не знаю точно российские органы археологического наследия, и все это выкладывалось в интернет, и, конечно, у нас там есть те же находки, насколько вы можете их отследить. Но это сложно, если вы не знаете языка и не умеете читать, то вам просто необходимы партнеры. Именно поэтому у меня возникла идея обратиться в немецко-русский музей. Они никогда не видели ничего подобного и были просто ошеломлены. Пока я не довел Море до того, что он понял, что у нас здесь есть. Тогда они были в восторге. Но потом они сразу же поняли: о, это будет сложно. В то время они все еще поддерживали связь с Москвой. Федеративная Республика Германия, по-моему, до сих пор является спонсором музея, у них есть совместные комитеты, и тогда он сказал: "Да, я уже сообщил своим партнерам в Москве". Но потом заслонка опустилась. Славная советская армия живет в земляных хижинах в Германии, никто не хочет этого знать. Да, вы знаете, как это бывает в наши дни. Поэтому было бы очень, очень интересно разобраться в этом подробнее, но сейчас это просто невозможно.

    И что еще было очень интересно, теперь можно поговорить немного не о швейной коробке: люди в Немецко-русском музее в Карлсхорсте и слышать не хотели о таких вещах, как часы, велосипеды и вода из стен. Для них это все неприятные клише, но у нас это есть, у нас есть находки, мы знаем истории, и обойти это было невозможно. В книге вы этого тоже не прочтете. Этого не должно было быть там.

    Конечно, это клише. Они всегда боятся, что это клише о первобытных ордах с Востока будет возрождено. Ну, я имею в виду, что сегодня нам уже не нужно об этом говорить, потому что есть другие войны, которые будут изучаться в будущем, и поэтому все это быстро устаревает. Это действительно безумие. Но это было очень важно для нас, потому что быстро стало ясно, что мы, как археологи, не можем самостоятельно справиться с этой темой. Вы можете понять, к какому периоду она относится, к какому контексту принадлежит, но потом все быстро заканчивается, что делает это сотрудничество еще более ценным.

    Да, клише создаются, прежде всего, когда обобщаются отдельные действия.

    Именно в этом и дело, и это можно было бы описать. Но ладно.

    А теперь вопросы из зала, пожалуйста.

    Я задам вопрос еще раз очень коротко, потому что у нас не было микрофона, чтобы наши слушатели могли услышать вопрос в режиме онлайн. Вопрос в том, почему так много материала было оставлено, или почему мы так много находим?

    Именно, это очень важный вопрос, я как-то забыл об этом упомянуть. Владимир Гельфанд, молодой офицер, которого тоже можно было видеть здесь, очень хорошо написал об этом в своем дневнике. Время от времени им приходилось разбирать награбленные вещи по заказу, что не очень-то ценилось. Генералы делали это целыми поездами, что, конечно, совершенно другое дело, как всем известно. Но обычные солдаты, которых то и дело останавливали, должны были собирать награбленное. Есть такое русское слово, боюсь, у меня его нет под рукой, так он это называл. Так что сбор награбленного не ценился, и поэтому им приходилось делать это снова и снова по приказу, людям всегда было чем заняться, они сидели там в лесу, занимались спортом, тренировались и все такое, а потом им нужно было привести себя в порядок, а затем собирать награбленное.

    Это как раз правильный вопрос, все вещи, которые на самом деле являются ценностями, много серебра, которое просто выносится из хижин, выбрасывается, разбрасывается, а потом, конечно, в какой-то момент наступает второй фильтр, через который проходят нелегальные искатели, но прежде всего они забирают вещи со свастикой или настоящие ценности. Но настоящие ценности, вероятно, тоже не были бы отсортированы, но хорошо, что вы спросили об этом, это очень важный момент.  Они действительно имели к этому самое непосредственное отношение, и вопрос действительно возникает, и это было практически по приказу. А потом, когда эти лагеря были заброшены, в середине 1950-х или начале 1950-х годов, все люди из деревень приехали и забрали свои вещи. Все бревна, бараки, срубы того времени, они должны были стоять или лежать, но ничего не осталось. Все исчезло, все дерево забрали, и дверную фурнитуру, и все, что не было прибито. Так что это практически третий фильтр, а потом приходят археологи и еще много чего интересного находят.

    Есть ли еще вопросы?

    У меня есть дополнение по теме принудительных работ. В Бохуме-Хиллтропе до сих пор существует лагерь принудительного труда, который является памятником архитектуры. На мероприятии, организованном обществом "Бохум Кортум" несколько лет назад, нам удалось встретиться с одним из бывших подневольных рабочих. Он был родом из Польши и остался здесь в конце войны, потому что боялся, что русские в Польше призовут его в Красную армию. У него также было относительно много свободы. В Риемке был большой хлебный завод. Он смог пойти туда один, и пока стоял в очереди, молодая немка подала ему руку, и он отвел ее домой. Они подружились, и поэтому он не только смог остаться здесь, но и они поженились. Они присутствовали при этом и подтвердили, что на родине подневольный работник считался предателем.

    Очень хорошо, что вы это сказали, потому что это еще раз подчеркивает эффект, который мы наблюдаем: многие люди в этих лесных лагерях явно пытаются избавиться от инкриминирующих материалов. Мы знаем, что репатриация советских военнопленных из западных районов Германского рейха также проводилась частично под принуждением. Так что американцы действительно, да и британцы, конечно, тоже, репатриировали советских солдат силой в товарных поездах или еще как-то, по крайней мере, против их воли. Таковы были договоренности между союзниками. И теперь есть доказательства этого в Бранденбурге, где мы находим палатки с этими стальными бирками из лагерей на голландской границе, например.

    Так что такие Шталаги, то есть, конечно, уже этот Stucke Holtenbrock. Я это знал. Так что это довольно далеко на Западе, но есть еще лагеря почти на голландской границе, где мы находим эти стальные бирки здесь, в Бранденбурге, потому что советские солдаты все были депортированы оттуда, хотели они этого или нет. Так что это действительно очень интересные вещи, о которых мы, как археологи, ничего не слышали во время учебы. Сейчас есть профессора, которые преподают археологию современной истории, но для нас она закончилась не позднее Средневековья. Но я нахожу это тем более интересным и с большим интересом занимаюсь этим последние 10-15 лет.

    Есть ли еще вопросы?

    Тогда сначала вернемся туда, а потом я перейду к вам, Стефан. Есть ли у вас какие-нибудь предположения или подсказки относительно того, что с ним стало? Ну, это несколько статичный вывод из результатов 45, 46, 47 в последующие годы. Так есть ли какие-либо предположения о том, были ли солдаты Красной армии, которые там поселились, затем репатриированы, можно сказать, или они остались в ГДР, а затем 300 000 советских солдат были возвращены домой в 1990 году?

    Так есть ли какие-то предположения? Нет, мы знаем это относительно точно. Госпожа Шерстяной, которую я уже упоминал, интенсивно работала над этим вопросом. Эти лагеря были в первую очередь предназначены для организации репатриации солдат.

    Первыми туда отправлялись раненые, больные и женщины-солдаты, которых тоже было очень много. Так что нам следовало бы быть последовательными в использовании гендерной принадлежности. Теперь я понял, что это не обязательно, когда речь идет о Вермахте.

    Но в случае с Красной армией это действительно необходимо, и вполне обоснованно, потому что там было много женщин-солдат. Конечно, у нас нет никаких реальных археологических доказательств в виде, ну не знаю, куска женской  униформы или чего-то подобного. Но на самом деле женщины-солдаты были одними из первых, кого репатриировали.

    Собственно, для этого и были созданы эти лагеря. Это было большое регулярное мероприятие. И этот лагерь Хоппегартен, расположенный к востоку от Берлина, был самым большим лагерем с несколькими тысячами таких бараков.

    Это было просто частью всего процесса сбора и распределения полутора миллионов солдат, которые в конце войны оказались практически на территории Восточной Германии, в основном в Бранденбурге и окрестностях Берлина. И, конечно же, никто из них не оставался там непосредственно. Поэтому в нашей книге господин Майсснер проследил судьбу одной стрелковой дивизии, кажется, 277-й, которой вскоре после войны были поручены оккупационные обязанности. Существует традиция, что они только что воевали, а потом стали оккупационной армией. Это тоже огромные организационные изменения, которые должны были произойти.

    Но, возможно, были люди, отдельные люди, которые оставались там десятилетиями, я не знаю, но это не было правилом, потому что бойцам, конечно, разрешили вернуться домой как героям, а оккупационные группы снова были разными, и их постоянно заменяли. И что интересно, Гельфанд пишет, что война для них еще не закончилась, у них все еще оставался театр военных действий на востоке против Японии. Так что определенно были те, кто воевал здесь, а потом несколько дней ехал в товарном поезде в Монголию или еще дальше на Восток, потому что на Востоке война еще не закончилась.

    Это еще один фактор. Но, конечно, это правильная мысль. Армия там оставалась, но, думаю, только в исключительных случаях в виде отдельных лиц, возможно, старших генералов или кого-то еще, сейчас я не знаю.

    Что касается истории оккупации, вам придется спросить господина Майсснера, это его тема.

    Да, вы также показали размеры объектов и угрозу лесному хозяйству, например. Есть ли среди этих крупных объектов, например, этот прекрасно сохранившийся Хоппегартен, который теперь каким-то образом полностью защищен как памятник архитектуры?

    Конечно, здесь они полностью зарегистрированы как наземные памятники. В Бранденбурге это удивительно просто. В Бранденбурге действует самый современный закон об охране памятников в Германии. Я всегда говорю об этом в начале каждой лекции.
    О том, что для нас является археологическим памятником, мало что известно. Он сразу же зарегистрирован, что не означает, что больше ничего не может произойти. Но без нас ничего не происходит.

    Так что если там что-то сажают или, как это постоянно происходит сейчас, в лесу строят ветряки, то все это документируется как положено, проводятся раскопки и так далее. Это совершенно нормальный процесс. Археологический памятник сам по себе не является препятствием для строительства. У нас так принято. Поэтому для нас все просто. Нам не нужно писать огромное обоснование для каждой хижины, но это то, что предусмотрено нашим законом.

    И если у нас есть такой объект, который, как правило, представляет собой видимый надземный памятник, то обосновать его не составляет никакого труда. В противном случае, конечно, владелец земли может прийти и сказать: да откуда вы знаете, мы же видим. В противном случае, конечно, часто возникает проблема. В Бранденбурге правила очень благоприятны. В отличие от Северного Рейна-Вестфалии, как я знаю.

    Да, большое спасибо, господин Керстинг, за интересную презентацию и спасибо за вопросы.

    Я хотела бы обратить ваше внимание на нашу следующую лекцию, которая состоится 14 декабря. Она будет посвящена очень интересной теме Энигмы. Одна и другие Энигмы были найдены в Балтийском море и в Шлее. И они также были реконструированы очень интересным способом. И да, мы с нетерпением ждем этой лекции. Мы также надеемся, что у нас будет возможность транслировать лекцию. Так что спасибо нашим гостям, которые присоединились к нам в режиме онлайн. И всем тем, кто здесь, на месте, большое спасибо. Мы надеемся, что вы отлично проведете вечер.

    Большое спасибо.

     

     
     
    DeepL
    German

    Stars in the Forest - Red Army Soldiers between War and Peace, 1945

     

    © Dr. Thomas Kersting
    © LWL Museum of Archaeology and Culture
    13 December 2023
    Transcribed by TurboScribe.ai

    LWL Landesmuseum Herne: "Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945"
    lwl-landesmuseum-herne.de

    Public lecture by Dr. Thomas Kersting, M.A., Brandenburg State Office for Monument Preservation and State Archaeological Museum (BLDAM), on 9 November 2023 at the LWL Museum of Archaeology and Culture in Herne, on Red Army forest camps in Brandenburg. After Germany's capitulation in May 1945, hundreds of thousands of Red Army soldiers were west of the Oder.

    Archaeology is now investigating their quarters in Brandenburg's forests, with finds that tell of everyday life between war and peace, triumph and hardship, propaganda and reality - but also of liberation and renewed distress.

       

    Thomas Kersting, an archaeologist from Bonn, worked at the Brandenburg State Office for Monument Preservation and State Archaeological Museum (BLDAM) from 1993 to 2023. He specializes in the archaeology of the Slavic period and of the modern/contemporary era. From 2008 he headed the Archaeological Monument Preservation Department and served as deputy state archaeologist. His work includes research, exhibitions, conferences and numerous publications on the archaeology of Nazi camps and the world wars.

    Introduction

    Welcome this evening to our lecture series accompanying our special exhibition on the archaeology of the modern era, Modern Times. This is the third event. After the very Westphalian perspective at the beginning, today we can look somewhat farther beyond the state boundaries. I am pleased to welcome Dr. Thomas Kersting, who until a few weeks ago was employed at the state office in Brandenburg and is one of the scholars who began working with the archaeology of the modern era very early on.

    Mr. Kersting studied prehistory, historical geography and medieval history in Bonn and Munich. He came to Brandenburg as early as 1993 and, after larger projects and heading a regional department, eventually took charge of archaeological monument preservation as a whole. For more than fifteen years he therefore accumulated a great deal of practical experience in archaeological heritage management. As I said, he also worked on several modern-archaeology projects, with a particular focus on camps, of which Brandenburg naturally has a great many, from both the First and Second World Wars. This evening he will tell us about Red Army forest camps in Brandenburg. We also have objects from these excavations in our special exhibition, so there is a very nice connection.

    Our display case contains objects from the First World War Halbmondlager as well as objects from the Red Army forest camps. We are very eager to hear what you can tell us this evening.

    The discovery of the forest camps

    Can you hear me? Yes, apparently. Thank you very much. It is very kind, and I am delighted to be here and also delighted that the exhibition worked out so well. We spoke years ago about your wanting to take up this idea, and everything has worked wonderfully. Now people in the "deep West" are taking notice of things from the East, and the subject is even the Red Army, which I imagine seems genuinely exotic. It was exotic for us too.

    Until 2014, none of us - certainly no archaeologist, but historians did not know either - knew what the Red Army had done in Brandenburg's forests in 1945 and in the years that followed. Nobody really knew anything about it. We stumbled upon the subject. As an introductory slide, I am showing you one of these pit-hut features in the forest together with a small selection of finds. We encountered the subject through our volunteers, as I will show you in a moment. It was very specifically a topic that our volunteers brought to us.

    I have been running the training course for volunteers since 2000. They came to me with finds of this kind and asked: "Is this archaeology too? Does this interest you?" Fortunately, in this setting I no longer have to explain, as I usually do at this point, why the archaeology of the modern and contemporary period is interesting and important; thankfully, the exhibition itself demonstrates that. I asked them what these things were supposed to be. They said: "Russian camps." I thought: Russian camps - prisoner-of-war camps, perhaps? No, no, it had to be something else. That is what I want to tell you about today.

    Berlin, May 1945

    I certainly do not need to describe in detail the historical situation in the greater Berlin area in May 1945. At the end of the war armies advanced on Berlin from every direction - from the north, south and east - the great Red Army formations, the Ukrainian Front and Belorussian Front. We do not need to go through the deployment on the Oder and then the Battle of the Seelow Heights, which was still extremely costly in the final days of the war, until finally the Red Flag could be planted in Berlin.

    The famous scene was certainly staged after the fact, as we know today, but this was a time of gigantic conflicts: not only conflicts on the largest possible world scale, but right down to small confrontations in the street. In the image here, a Red Army soldier wants to take a bicycle from a determined woman who refuses to accept it. That gives roughly the range of conflicts with which we are dealing and into which our archaeological features fit.

    Zemlyankas: dugout huts in the forest

    Once we understood this, we began looking more closely. I am showing you several such features in Brandenburg forests. They should really have been known for decades to every forester, walker and person taking a dog through the woods. Perhaps they were known, but knowledge is lost.

    When I first saw the features, I thought they might only be a few years old because they were barely overgrown. But our volunteers brought the subject to us. At lower left you see Sieghard Wolter, the person who knows these sites best of all. After we had engaged with the subject for a while and examined the finds, we also carried out archaeological excavations on such features simply to establish the whole matter scientifically.

    I read around the subject, obtained literature, and relatively quickly encountered the image at upper right in Catherine Merridale's book Ivan's War. The English historian deals with the war of the ordinary man: not the major operations, but how "Ivan," the ordinary Red Army soldier, experienced the war - in effect a kind of everyday history. When I saw that picture, I realized: this is exactly what we find in the forests. It is a rectangular, sunken pit hut, a pit-house of a type familiar to archaeologists from many other periods. Depending on the tools and material available, it was equipped with posts, supports, walls and a roof and covered with turf and perhaps branches - in other words, a shelter.

    Here one sees pioneers of a rifle division building such a shelter. Once you know what it is called in Russian - zemlyanka, from zemlya, "earth" - you understand that the word essentially means an earth hole or dugout, but specifically with the sense of a military shelter. If you know the term and enter it, preferably in Cyrillic, an entire universe opens up. You find historical drawings such as the technical drawing at upper left, which explains precisely how a zemlyanka is to be built, with dimensions and the number of men it is intended for - in this case ten men. That corresponds very well, including the dimensions, to what we found in the forests.

    The drawing comes from the military manual Sputnik Partizana - "The Partisan's Companion" - shown at lower left. It is basically an army service instruction telling a Red Army soldier how to behave in winter warfare. Curiously, we very quickly found the identical illustration in a German army manual on winter warfare from 1943. Evidently the enemies learned from one another very quickly. There used to be the saying, "To learn from the Soviet Union is to learn how to win." The Wehrmacht of course did not win, but it adopted these things from the Red Army because the Soviets naturally had much greater experience of winter warfare.

    If one searches for images under the term zemlyanka, a very broad range of pictures and illustrations appears. I myself never learned Russian. I come from Bonn, although I have lived in Brandenburg for thirty years, so I can read little Russian or Cyrillic. I will simply show you a few of the illustrations one finds.

    There is, for example, an open-air museum of Russian settlers in Alaska. The building form was already described under Catherine the Great for German settlers recruited to move eastward. It is extremely well suited to the temperatures and climatic conditions of Russia and Siberia. You dig down, make a sloping ramp or a few steps, create platforms inside for sitting and lying down, and cover the roof with turf.

    In fact, this is nothing other than what every early-medieval archaeologist in eastern and central Germany knows as a typical Slavic sunken house. Those examples are of course a thousand or fifteen hundred years older, but they looked much the same. They were dug halfway into the ground and, importantly, were log constructions rather than post-built structures of the kind known from the Neolithic. It is, in effect, a Slavic construction form that evidently remained in use into our own era, right through the twentieth century.

    I will show you a few more illustrations. You already know the image at upper right - that is practically the model version. The whole thing could be much more primitive. If you simply lay a few branches across the top and cover them with a tarpaulin, it is considerably simpler but still offers some protection. The lower image shows something similar, with people dug into the earth.

    Interestingly, there are also photographs of such shelters on Bornholm in 1945. As you may know, the German Wehrmacht commander of Bornholm refused to take the surrender seriously, so the Russians had to conquer Bornholm separately. That is a small side story. It still involved bombing in May and June 1945; if you visit the island, the effects can be seen in its capital. On Bornholm, the Russians immediately built their zemlyankas, in particularly fine versions.

    If one continues looking for photographs, one naturally encounters soldierly idylls such as those at upper and lower left: music is being played, people smoke, a friendly chatting couple walks through the picture. These are certainly propaganda photographs, intended to show people at home what life was like for "our boys" in the war. Yet in the background they also show the huts - beside the head of the soldier on the right in one image, and sunken pit-houses in the center background of another.

    A snapshot from inside a zemlyanka shows that there was not much room, but there was light. Apparently some sort of roof light had been installed. The log construction can be seen, and a cigarette is almost never missing. Once we had established all this, we continued studying the features and the finds - the material that comes to light around these huts.

    Construction material and improvised equipment

    One does not even need to excavate very deeply. In Brandenburg we have had the good fortune, for about fifteen and soon twenty years, to work with a steadily growing number of metal-detector users whom we bring into our courses, train, and work with on a basis of trust; they bring us their finds. Metal objects lie scattered in the areas containing these sunken huts. The huts are usually arranged linearly along forest tracks, and most of the material does not need to be dug out. It is simply overgrown and lies very close to the surface.

    Very quickly one sees objects connected with the huts themselves and their construction: door locks, door handles, latches, window catches and tools. At lower left are large tent pegs, suggesting that tarpaulins were used too.

    On the surface lay a large fifty-liter Wehrmacht water barrel. In a very pragmatic improvisation it had been converted into a stove: a stoking opening was cut at the bottom, a large opening in the middle, and another hole at the top for the smoke to escape. Large shell cases were likewise converted into hut lamps. Fill one with petroleum, pinch the top together and put a wick through the hole, and you have a smoky but reasonably functional lamp.

    These were among the first finds that we collected. Here is another look at the tools. They were found together in a wooden toolbox that had completely decayed and could no longer be recovered. You can see, practically, the hole at the upper center; it stood in the earth and was accessible from above. These are pioneer tools like those in the first image, where the pioneer detachment is building the hut.

    Finds such as the tank track and the single tank-track link shown above are relatively rare. Weapon parts and other objects that are directly military materiel are generally uncommon at these sites. One of the "shell-case lamps" turned out to have been made from a British anti-tank projectile.

    The markings on such objects can be evaluated and interpreted. There are now internet portals for practically all such material and people who know these subjects in extraordinary detail. This can be a gray area populated by militaria enthusiasts and gun fanatics. One might not always want to know what other opinions they hold, but their specialist knowledge is immense.

    The British projectile, for example, reached Russia through the Arctic Ocean under the Lend-Lease program. The Americans and British supported the Soviet war effort on a very large scale, supplying tens of thousands of trucks, weapons and ammunition, much of it via the Arctic route. That explains objects of this kind. Supplying weapons to Russia is hard to imagine today, the speaker remarks.

    Everyday military objects

    We also find many ordinary military objects. They are often aluminum, enamel or tin: mugs and handled cups such as the one at lower left. They resemble our own objects. Wehrmacht vessels looked different. Soviet examples might be enameled, often with red enamel, or made entirely of aluminum.

    At upper left are pieces of cutlery and spoons. Soft aluminum was very often decorated with inscriptions or little drawings. The handle of one spoon bears the name Petrov. There are also many small stamps whose purpose is not immediately obvious. In one case it turned out to be connected with the post - a postal stamp. Red Army soldiers naturally received mail regularly and wrote home. The correspondence is a treasure still waiting to be explored. In Germany many memoirs and collections of Wehrmacht soldiers' letters have been published. The situation is different in Russia. Much work remains to be done there, although at present the prospects do not look especially good.

    A particularly interesting item is a beautifully made canteen of brown, amber-colored glass. Blue examples also exist. They were evidently manufactured in the final stage of the war, when there were shortages of materials everywhere. The bottles had felt covers and were carried on the belt. Glass was perhaps not the most practical material in war, but this is not an isolated example. The bottle also bears its place of origin, a well-known Russian glassmaking town about eighty kilometers east of Moscow; the speaker cannot remember its name at that moment. These are the kinds of objects that appear at the sites.

    Military insignia and even medals are also present. The speaker does not attempt to identify every item in detail: buttons, often with the hammer-and-sickle motif in a star, badges, genuine medals, decorations for bravery, Guards badges, and many variants. There is extensive literature on these things.

    There are also many simpler objects: buckles, double-prong buckles, plates from shoulder boards, an almost ordinary belt buckle, an officer's belt buckle with star, hammer and sickle. Some items have a distinctly improvised appearance.

    At upper left, for example, are two shapes apparently cut from very thick sheet metal. They look as if someone was trying to make a pierced belt clasp like the example at right, cutting out a star. Holes had been drilled and faint guide lines remain, which supports that interpretation.

    These belts can often be seen in historical photographs. The two photographs at right are probably from Bornholm. The soldier below has a double-prong buckle, while the man above with the dog has a clasp with a diagonal star. But the men at left are wearing Wehrmacht belt buckles rather than Russian ones. Wehrmacht buckles were evidently popular trophies.

    Vladimir Gelfand as a source

    We are fortunate to have an excellent diary by the officer Vladimir Gelfand, which the speaker describes as the only diary from this period available in German. Gelfand was also an amateur photographer. He liked to have himself photographed with his subordinates and took photographs himself. That makes him an excellent source, to which the lecture returns later. Contemporary photographs of this kind are extremely valuable for interpreting the finds.

    German badges of every sort occur too. One example is the Mother's Cross; one lies at lower left. On its reverse is Adolf Hitler's stamped signature. The speaker thinks it was awarded for a third or fourth child, though he does not remember the exact threshold.

    There are all kinds of medals, sometimes preserved only as fragments. Because of such medals, these places in the forest are often visited by illegal detectorists, who naturally find anything bearing a swastika particularly attractive. From the archaeologists' point of view those are not necessarily the most interesting objects, but their removal means that every place now investigated archaeologically must be assumed to have been searched already and to be missing some finds.

    The finds include shooting-club medals, sports decorations, tank badges, badges of Protestant women's aid organizations and all kinds of similar objects that evidently passed into Soviet soldiers' hands, presumably because they took from Germans anything they regarded as suspicious or valuable.

    Inscriptions, horses, propaganda and a dated Berlin plaque

    Objects bearing inscriptions are naturally especially interesting. Three inconspicuous little plaques on the left carry words such as "Schwan" (swan), "Stirn" (forehead) and "Tanne" (fir). More and more examples appeared, and eventually it became clear that these were horses' names.

    Such plaques were attached to horse harness. Both the Wehrmacht and the Red Army moved with large numbers of horses, which were used to haul artillery. The speaker recalls that his father, as a Wehrmacht NCO, had worked extensively with horses and always talked about them. Soldiers developed a special relationship with their animals: before a soldier saw to his own food and drink, the horses had to be cared for first. The plaques therefore provide evidence of a relationship with another living being that shared the soldiers' fate.

    There are also propaganda objects. One large sheet-metal sign, roughly the height indicated by the speaker, carries text about Stalin and communism - something like "Forward with Stalin" and similar slogans. Yet that did not stop soldiers from cutting pieces out of it and reusing the metal for other purposes. Eventually the remains were discarded in the forest.

    Especially interesting is the postcard-sized sheet-metal plaque shown at upper right, neatly decorated with a red wavy border. Across the top, in red and yellow paint, appears a word connected with grenade-launcher troops and the unit number 288; beneath it are two names, first names in red and surnames in yellow. The upper surname is Alekseev; the lower one is less certain.

    Most importantly, the word "Berlin" is written in large letters in the center, with the date 22 April 1945 in yellow at the bottom. There is a nail hole in the middle. One can imagine the two men hanging the plaque in or in front of their hut with the message: "We were there." It is a vivid testimony and, for an archaeologist, especially valuable because it is dated to an exact day.

    After the surrender, these troops moved back into the forest, perhaps partly to remove themselves from a conflict-ridden urban situation, but they were proud of their victory and of their participation in the assault on Berlin, whose final phase began around that date.

    Trophies and civilian property

    Everyone knows that the civilian population was heavily affected in this context. The forests contain many objects that were evidently taken from civilians - things that could be regarded as valuables in the broadest sense: numerous silver objects, cutlery of every kind and size, watches and jewelry.

    There are lighters, including relatively modern Western-made lighters, but, oddly enough, plumbing fittings as well: shower heads, taps, faucet fittings and even toilet-cistern pull chains. There are many bicycle parts and even entire bicycles that the archaeologists did not remove from the ground.

    Musical equipment is represented too, including gramophones and fragments of records. One shown in the lecture is a Western-style German record. There are also whistles or similar small objects whose exact function is uncertain.

    Many shaving implements occur, both traditional folding straight razors and the then-newer safety razors with replaceable blades. The speaker remembers that his own father had a Wilkinson razor in a complete case. These Western-made consumer goods were naturally of great interest to Soviet soldiers.

    Here the lecture returns to Vladimir Gelfand, posing splendidly in a photograph. His wristwatch happens to be visible as he sits in front of the pharmacy in Caputh on the Schwielowsee near Potsdam. He was quartered there for a time and had himself photographed with his new watch. In his diary he wrote that obtaining watches had become one of his main occupations.

    Everyone knows the stories, the kinds of narratives historians call contemporary traditions: the popularity of bicycles, for example. German diaries repeatedly say that "the Russians" kept advancing and always wanted bicycles, wanted to ride them and did not necessarily know how. "The Russians" is of course a simplification, because the Red Army contained many ethnic groups.

    The soldiers simply did not know some of these consumer goods, they were the victors, helped themselves and then sent things home. The speaker finds it very interesting that stories known to older generations - Russians wanted watches, Russians wanted bicycles, Russians were fascinated by taps and water coming out of the wall - can now be supplemented with concrete archaeological evidence.

    Porcelain, glass, coins and soldiers' boxes

    Other everyday objects are also interesting and are by no means all metal. The apparent dominance of metal in the collections partly results from the fact that many finds were brought in by detectorists.

    There is porcelain and glass. The Red Army had its own porcelain: officers ate from dishes marked in Cyrillic "Red Army." Other pieces clearly came from German civilian households. There are bottles of Sarotti liqueur, which the speaker jokes he would like to taste, as well as the objects already mentioned.

    Coins, at upper left, are always important to archaeologists because they are well dated. Most in this assemblage are German, though there are also a few Russian or Soviet kopecks, Serbian coins, Hungarian coins and others. None dates after 1944, providing what archaeologists call a terminus post quem.

    Very interesting too are aluminum boxes folded from cross-shaped blanks. If the blank is cut in the right form, four tabs can simply be folded together to create a rectangular or square box. These were probably first of all cigarette cases, protecting cigarettes from being crushed, but they could also hold letters, photographs and similar things.

    One box is amusingly explicit because it carries the image of a packet of cigarettes: the find practically explains itself. The word "Dukat" also appears, the brand the speaker says was then among the most popular or widespread cigarettes in the Red Army - probably awful, he jokes.

    Inscriptions are very common on this soft sheet metal, and the lecture returns to them. On one example the Cyrillic text reads "Hannover." The speaker asks the audience to keep that in mind; the significance will become clear later.

    Erasing the defeated symbol: Wehrmacht buckles and Soviet stars

    One of the most striking features of the assemblage is the large number of German Wehrmacht belt buckles, none of which has survived unchanged. Every one was worked in some way: ground down, cut, melted, hammered or otherwise altered. The clear impression is that someone deliberately tried to remove the swastika and make both it and the words "Gott mit uns" - "God with us" - unrecognizable.

    In the ideal example, a Soviet star has been cut into the very place where the swastika had been. For an archaeologist, the speaker says, a find like that is something for which one can only be deeply grateful.

    It is a language of destroying the symbol of the defeated. The lecture compares it with the famous sequence of photographs from the Zeppelin Field in Nuremberg showing the Reich eagle and swastika being blown up. The same symbolic act appears here in miniature.

    Thus a Soviet soldier could take a captured buckle, erase the swastika and convert it into his own emblem. If preservation is good, one can still see a mirror-like trace of the Reich eagle and swastika on the reverse. To make such work faster and neater, soldiers even used templates such as the example shown at right, with which a star could quickly be cut and transferred to an object.

    Stars occur in all forms and variants. Another method was simply to cut the star-shaped part out of a buckle, remove the swastika and attach the star elsewhere.

    Metalworking in the camps

    The soldiers were clearly busy making things in the forest. There is abundant evidence for this. Some trays look almost as though they had been used for Christmas baking, with shapes punched out like cookies. They are sheets of metal that were sawn and punched. We do not know what the resulting stars were used for - whether they were worn, given away or used as decoration.

    Individual stars occur, as do unfinished examples, and punched-out sheets such as the tray now displayed in the exhibition in Herne. A historical photograph from a Soviet Army camp shows soldiers occupied with shoe care and apparently working sheet metal as well.

    Some boxes are almost magnificent, very skillfully made and decorated with applied ornament. Again and again the star appears. It was the symbol of the Soviet Army and the symbol of victory.

    The speaker finds it curious that the U.S. Army uses the same five-pointed star. Has anyone ever written about that? Ultimately, he notes, the star goes back to apotropaic signs of the Middle Ages and early modern period, such as the "Drudenfuss." He finds it noteworthy that the two principal armies in the Second World War used the same motif.

    At one site the archaeologists found an entire bucket full of such buckles. The best-preserved examples are made of higher-quality metal and have not corroded as much. Without exception, they had been ground down or picked at; at lower left one can see marks made with a sharp object. The reverse shows that all these buckles had belonged to the Luftwaffe.

    The intention was to decorate them with the star. Soldiers did not hesitate even to cut stars out of their own Soviet material, such as original Soviet Army buckles. The speaker calls the intensity of this practice almost a craze. He would very much like to learn more about it from contemporary witnesses in the former Soviet Union, although he doubts that such cooperation will be possible soon.

    Other worked objects include a hammer-and-sickle motif cut from relatively soft sheet metal. It was in fact part of a flagstaff finial; examples looked roughly like the one shown. This too was made or reworked in the camp and shows what the soldiers were doing there.

    Stalag identification tags and individual fates

    Another particularly interesting group of finds leads in a different direction. They are now known as Stalag tags, from Stammlager, the German prisoner-of-war camp system. Exhibitions like this one deal with such material, and prisoner-of-war camps are also investigated archaeologically here in Westphalia. "Stalag" is a typical Nazi-era abbreviation.

    The tags were made in two halves. When a prisoner died, the tag could be divided: one half remained with the deceased and the other went back to the administration. They resemble the identification tags of the Wehrmacht and other armies. Soviet prisoners of war received these Stalag tags after being captured by the Germans.

    As a rule, Soviet soldiers themselves had no permanent metal identity tags. For a time they used small Bakelite tubes containing a paper slip, but that system did not continue. The speaker remarks that apparently personal identification after death was not given the same priority.

    The Wehrmacht administration, by contrast, first assigned every prisoner a number and a registration sheet and then took a photograph. The prisoner received the metal tag, and each station through which he passed was entered on the sheet.

    A fortunate development for research was that, ten or twenty years before the lecture, the Russian Ministry of Defense began putting large quantities of these records online. Millions of Russian soldiers' descendants could thereby research family histories and find fathers, uncles and other relatives. Researchers in Germany could do the same: enter the number and Stalag designation from an archaeological tag into the relevant Russian database and, with luck, suddenly attach a face, a fate and a name to an archaeological object.

    One example was Nikolai Frolov. His record shows that he later died of typhus - curiously, on the eastern side of the Oder. That raises the question of how his tag came to lie in a Brandenburg forest southwest of Berlin. The archaeological trail ends there: Frolov himself apparently was not at that site.

    Perhaps another man had acquired his tag; perhaps a comrade carried it with him under the idea, "At least take my tag to Berlin." The archaeologists do not know and cannot resolve that archaeologically. What they can say is that more than fifty such tags have now been found and that research has successfully identified the stories behind five or six of them.

    In principle, the Stalag designation reveals which prisoner-of-war camp a man had been held in. A marking such as "Stalag VIII" already provides a lead. From there, one can trace the enormous movements these people had experienced. This is an important aspect of the forest camps: some of the people represented there had certainly been prisoners of war and apparently forced laborers as well.

    The "Hannover" box and former forced laborers

    The presence of former forced laborers is illustrated particularly well by the small metal box inscribed "Hannover." Archaeologists know objects of this kind from excavations of Nazi camps in Brandenburg and elsewhere. Camp inmates tried to make such boxes wherever they could.

    They often used aircraft aluminum. Camp prisoners did not possess supplies of aluminum or other useful sheet material, but many were compelled to work in armaments production and took small scraps of sheet metal, Plexiglas and similar material for their own use.

    The word "Hannover" was immediately legible in Cyrillic. That posed an obvious question: why Hannover? The Red Army did not liberate Hannover and never advanced that far west; American troops were there in April 1945.

    The box sat in the speaker's office for several weeks before he examined it again more closely. Above and below the main inscription he noticed additional letters forming the name of the person who had evidently made it. The decoration used a typical tremolo technique - as an art historian might call it - made by repeatedly shifting a screwdriver-like point. The name was Nikolai Shatalkin, clearly that of a Soviet citizen, a Russian who had been a forced laborer in Hannover.

    Hannover had several large armaments factories, including the Hannover-Ahlem complex with its large camp. Researchers were actually able to find Nikolai Shatalkin in a database of Soviet names.

    This demonstrates that Brandenburg's forest camps contained not only active Red Army soldiers but also people who had already been liberated and were on their way home: prisoners of war from the western parts of the German Reich who had also been forced laborers. In many cases the two categories overlapped because prisoners of war were made to work.

    Some were liberated before the formal end of the war, as Nikolai Shatalkin probably was, and then found their way across the Elbe at Tangermunde into northeastern Brandenburg.

    Repatriants, displaced persons and Stalin's suspicion

    The distribution of the camps helps explain how these people streamed through the country. The forest camps are concentrated particularly in the northeast and then in the west. Archaeologists and historians now agree that the camps also served to absorb and organize these returning people.

    The Soviets called them repatriates; in Red Army administrative terms they were Soviet repatriants. In the West they were called displaced persons. They were moving homeward and, to put it neutrally, were received and processed in these camps.

    Unfortunately, the lecturer continues, Stalin's policy automatically treated many of these people as traitors precisely because they were still alive. They had survived captivity, had worked for the Germans and had not fought to the last drop of blood; that alone could place them under suspicion.

    Accordingly, when they met Soviet forces again, they were not necessarily given a warm and friendly reception. If still liable for military service, they could be reintegrated into the army immediately. Otherwise they were sent eastward, back home, where for decades they received no compensation. They could scarcely speak about their fate because the stigma of "traitor" remained.

    Only in the 1990s, after the fall of communism, did Germany begin paying much greater attention to forced laborers. Industry was eventually pressed, with federal-government involvement, into establishing a large compensation fund that provided surviving victims with at least modest payments.

    For those people it would have been extremely important to retain their Ostarbeiter documents. At lower left in the presentation is an example, an Ostarbeiterausweis connected with a metalworking firm in Oranienburg; with some effort the company name can still be read.

    But documents of this sort became incriminating as soon as their owners reached the Red Army. People therefore had strong reasons to get rid of them and throw them away. Forty years later, when they sought compensation from Germany, it could then be difficult to prove their forced-labor history.

    A photograph from the large catalog Germans and Forced Labor makes the situation easy to imagine. It shows a former Eastern worker crossing the Elbe near Magdeburg. She carries an aluminum cooking pot, an object very like the handled vessel visible in the archaeological assemblage. Such pots could bear an owner's name and the word "Ost." In the forced-labor camp, people had effectively marked their own possessions as belonging to Eastern workers.

    One vessel bears the name Misha, another Victor; another decorated box appears at upper left. The connections that emerge from these small objects are, the speaker emphasizes, remarkably revealing.

    Historical sources catch up with the archaeology

    By the time of the lecture, first-hand historical sources had finally begun to appear. The archaeological team had known about the forest-camp phenomenon since 2014, but at first there was very little historical information. Hardly any historians had studied these particular camps.

    Now, thanks to digital access and also, the speaker thinks, to the traveling exhibition - which had already been shown at fourteen venues - new information continually reaches the researchers.

    There are brigade diaries, magnificently designed in the same decorative style seen on the dated Berlin plaque, carefully colored and supplemented with photographs. One shows the construction of a bridge near Tangermunde; "Tangermunde" is written in blue at the top. Another refers to Lager Wilhelminen, or Wilhelminenhof near Tangermunde, where huts can also be seen.

    These were lovingly assembled albums carried by the brigades. There are now also official terrain sketches showing where camps were located. Once such a sketch is available, volunteers can practically be sent to the marked place with the request: "See whether you can find anything there." And they do find things. Increasingly, therefore, the archaeological evidence can be reinforced from the historical side.

    A new task for state archaeology

    It then became clear that state archaeology and archaeological monument preservation had acquired a new task. In the photograph at left, a depression marks the place where one of the huts once stood. A large iron hook is still visible in a tree stump in front of it; apparently some part of the hut had been fixed there.

    But when forestry operations pass through a site and new planting takes place, little remains of these surface monuments. What survives may be only scattered finds, and that danger was one reason the team undertook archaeological investigations at such locations.

    It is not an easy heritage-management task because the overwhelming majority of the sites lie in forest, but, as the preceding example shows, even a forest does not give them complete protection.

    Digital terrain models and excavation

    There is now an excellent tool for finding such sites: the digital terrain model. Archaeologists formerly relied heavily on aerial photographs. Today the vegetation can, in effect, be mathematically removed from airborne laser-scanning data, producing a model of the bare ground surface even beneath trees.

    The lecturer does not go into the technical details, but the result makes the camp pattern strikingly visible. Rows of small depressions line forest tracks, and each little point or hollow can represent one of the huts. The example shown is the largest camp then known to the team.

    One reason for going there was to document such sites archaeologically. Excavation is relatively straightforward because the pit itself is largely empty. A section is cut across it, and in the profile one can see how the hut was constructed. The resulting evidence corresponds very well with the military drawings shown at the beginning of the lecture.

    The work attracted considerable attention in 2015. Television historian Guido Knopp, well known to the German audience, came while making a film called Zero Hour, encountered the project and visited the excavation. The material was subsequently used by him on several occasions.

    The traveling exhibition and Hoppegarten

    The researchers quickly realized that they should make use of the public interest. The year 2015 was another major anniversary of the end of the war, so they organized an exhibition. By the time of this lecture it had traveled to fourteen venues in Brandenburg, Berlin, Saxony-Anhalt and Poland.

    The exhibition generated a strong response in the region. Elderly people repeatedly came forward saying, "I saw that too," and brought information or even objects. The speaker recommends this strategy: make public something that has not yet been fully researched and then wait to see what additional knowledge comes in.

    The presentation then shows the Hoppegarten site in detail. The sunken huts are arranged with strict military precision. They occur in different sizes. Larger features may have been intended for vehicles. Some semi-subterranean huts may have been officers' quarters because traces of electricity, power cables and larger beds were found there.

    Across the approximately eighty archaeological sites known by then, recurring patterns seem to reflect internal military organization. Any archaeologist specializing in the Roman provinces, the speaker jokes, would say that a legionary camp was organized in much the same way. An army is an army, and similar organizational logic appears in the Soviet Army too.

    How long were the camps used?

    Eventually the question arose: how long did all this last, and for how many years were these camps used? The finds themselves do not always give a precise answer. If a cup bears the inscription "Klaipeda 1949," however, one knows that some activity still occurred there in 1949.

    A complete Soviet aerial photographic survey of Brandenburg from 1953 is especially helpful. The Soviet authorities photographed their new territory systematically. In a 1953 photograph, the area shown earlier can be seen clearly. Within the marked zone are structures that do not appear as depressions in the modern digital terrain model. Perhaps tents stood there rather than dugout huts.

    The image suggests that something was still happening at the site in 1953. We now know, the speaker says, that withdrawing or reorganizing roughly one and a half million people took time.

    The zemlyanka as a Russian place of memory

    The zemlyanka is more than a military structure. It is a genuine place of memory within Russian remembrance and identity. The speaker says he learned this with great interest.

    Major museums in Kyiv, Moscow and other large cities devoted to the Great Patriotic War regularly contain models and dioramas of zemlyankas. Figures sit inside them, surrounded by original types of material exactly like the objects now found in Brandenburg's forests.

    For Russians this is an important cultural image and there are songs about it. The lecturer invokes French historian Pierre Nora's concept of lieux de memoire, places of memory - objects, images or sites that whole peoples preserve in collective memory. He compares it, for Germans, to the 1954 World Cup or the Volkswagen.

    In Russian memory, he says, the zemlyanka can appear almost as the place where soldiers were comfortable, where things felt a little like home. That helps explain the many romanticized images. People even build replicas today.

    The most famous literary witness to such a dugout is Tolstoy in War and Peace. The speaker cites a passage describing a Russian military camp in East Prussia during the Napoleonic wars: a dugout large and deep enough to stand in, fitted with a windowpane taken from a nearby village, a stove plate and steps. The speaker describes the form as something deeply embedded in Russian cultural memory and says this makes discussion with Russian colleagues especially interesting.

    Beyond Brandenburg

    Such huts occur not only in Brandenburg but wherever Soviet soldiers and Soviet prisoners of war had to live without purpose-built barracks. Soviet POWs whom the Germans treated as "subhumans" quickly began making these earth shelters. They did so because they knew the form from home and because it also appeared in military instructions.

    Examples are known from Stalag sites such as Stukenbrock, which may already have been discussed in another lecture and is also represented in the exhibition. Similar structures can be found elsewhere, including German examples; an online photograph of a German soldier in front of his bunker shows essentially the same solution.

    Publications and conclusion of the lecture

    The lecturer then concludes the main presentation. The team tried to publish the project comprehensively: first through a booklet and exhibition leaflet, then through a specifically archaeological publication.

    Later, working with the Museum Berlin-Karlshorst, colleagues Dr. More and Meissner, and Elke Scherstjanoi from the Institute of Contemporary History, they produced a book that genuinely brings archaeology and history together. Usually each discipline works separately and only years later realizes that the other side also had relevant knowledge. In this case, the researchers managed to work together, which the lecturer regards as a major strength.

    He is pleased that objects from the project can now be seen in the Herne exhibition and ends the lecture with thanks to the audience.


    Discussion and questions

    Moderator: Thank you very much, Mr. Kersting, for the very interesting presentation. We know pit structures very well from other periods too, although in wartime they naturally had a completely different function. You illustrated that very clearly. I was also interested in the dating at the end. Does that mean that, at least in Brandenburg, they were abandoned around 1945 or 1946?

    Kersting: You can still see the camp in the 1953 photograph, and my impression is that it was still in use then. A joint research project would be wonderful. I once discussed that with Guido Knopp. In the 1980s - 1986 or 1987, for example - it might have been much easier to do something together. At present that is no longer possible, but who knows what may be possible in a few decades. We may not live to see it, but it would be extremely interesting.

    In Russia and across the former Soviet Union, the German Wehrmacht also built comparable shelters. Russian amateur archaeologists - looters, if you like; I do not know the Russian heritage authorities well enough to characterize the situation precisely - have excavated such sites and put material online. As far as one can follow it, the same types of finds occur there.

    The difficulty is language. If you do not know Russian and cannot read the sources, you simply need partners. That is why I approached the German-Russian Museum in Karlshorst. They had never seen anything like these Brandenburg forest camps and were initially astonished. I had to work to make the significance of the evidence clear; once they understood what we had, they became enthusiastic.

    But they also immediately understood that cooperation would be difficult. At that time they still maintained contacts with Moscow. The Federal Republic of Germany, I believe, is still among the museum's sponsors and there were joint committees. A colleague said he had already informed the partners in Moscow. Then the shutter came down: the glorious Soviet Army living in earth huts in Germany was not something anyone wanted to hear about. You know what the situation is like nowadays. It would be very interesting to pursue this much further, but for the moment it is simply impossible.

    Another interesting issue, quite apart from the sewing box, concerns watches, bicycles and "water from the wall." People at the German-Russian Museum in Karlshorst did not want to hear such stories. To them these were unpleasant stereotypes. But we have the archaeological finds and we know the narratives, so the subject could not simply be avoided. You will not find much of it in the book either; it was not supposed to be there.

    Of course these are stereotypes. The fear is that telling such stories revives the stereotype of primitive hordes from the East. Today, the speaker adds, other wars are taking place that future archaeologists will study, and perspectives change quickly. For the team, however, this was a crucial issue because it became obvious that archaeologists could not solve the subject on their own. Archaeology can establish period and context, but after that one quickly reaches its limits. That makes collaboration with historians all the more valuable.

    Moderator: Yes, stereotypes arise above all when individual actions are generalized.

    Kersting: Exactly. That is the point, and it could be described as such. But now, questions from the audience, please.

    Why was so much material left behind?

    The moderator repeats an audience question for online listeners: why was so much material abandoned, and why do archaeologists find so much of it?

    Kersting answers that this is a very important question that he had almost forgotten to mention. Vladimir Gelfand, the young officer shown earlier, wrote about it very clearly in his diary. From time to time ordinary soldiers were ordered to sort out the loot they had accumulated. Looting by generals on the scale of entire trainloads was a different matter, he says, and is well known. But ordinary soldiers were periodically stopped and made to gather and surrender or discard part of what they had taken.

    Gelfand used a particular Russian term for the collected loot, which the speaker cannot recall at that moment. The main point is that private accumulation of trophies by ordinary soldiers was not always officially tolerated. Men sitting in forest camps were kept busy: they did sport, training and military routines, had to get themselves and their quarters in order, and at intervals were made to sort through captured property.

    That explains why objects that look like genuine valuables - including considerable amounts of silver - can simply be found discarded around the huts. A second filter came later in the form of illegal detectorists, who preferentially removed objects bearing swastikas and other obvious valuables.

    When the camps were abandoned, probably in the early or mid-1950s depending on the site, people from nearby villages came and took usable material. The logs, timber, barrack components and other building material must once have been substantial, but virtually none survives. Wood, fittings and everything else that was not nailed down disappeared. That is effectively a third filter. Only after all those processes do archaeologists arrive - and they still find a remarkable amount.

    A former forced laborer in Bochum-Hiltrop

    An audience member adds a story about forced labor. In Bochum-Hiltrop a former forced-labor camp still survives as a protected architectural monument. At an event organized by the Bochum Kortum society several years earlier, participants met a former forced laborer from Poland.

    At the end of the war he stayed in Germany because he feared that the Russians in Poland would conscript him into the Red Army. He had enjoyed a certain amount of freedom while working. There was a large bread factory in Riemke, and he could go there alone. While standing in a queue, a young German woman reached out to him; he accompanied her home. They became close, and he was able not only to remain in Germany but eventually to marry her. The couple attended the event and confirmed that a forced laborer could be regarded as a traitor in his homeland.

    Kersting says the story fits the archaeological pattern very well. Many people passing through the forest camps were plainly trying to get rid of incriminating material. Repatriation of Soviet prisoners of war from the western parts of the German Reich was in some cases coercive. American and British authorities returned Soviet citizens by freight train or other means, sometimes against their will, under agreements among the Allies.

    Brandenburg archaeology now provides evidence for those movements. Stalag tags from camps near the Dutch border turn up in Brandenburg. Stukenbrock is one example familiar to the speaker, but there were camps even farther west. The tags reached Brandenburg because Soviet prisoners and soldiers were transported east whether they wanted to go or not.

    Kersting emphasizes how much these subjects expand the discipline. Archaeologists of his generation heard nothing about such topics in their university training; for them archaeology effectively ended by the Middle Ages. Today there are professors who explicitly teach the archaeology of contemporary history. He finds the field all the more interesting and has worked on it intensively for the preceding ten to fifteen years.

    What happened to the Red Army soldiers after the camps?

    Another audience question asks whether there are indications of what happened after 1945, 1946 and 1947. Were Red Army soldiers who had lived in the camps repatriated? Did some remain in the GDR until the final withdrawal of Soviet forces around 1990?

    Kersting replies that historians know the overall process relatively well. Elke Scherstjanoi, whom he mentioned earlier, studied it intensively. The camps were primarily intended to organize the repatriation and redistribution of soldiers.

    The wounded, the sick and female soldiers were among the first to be sent back. There were very many women in the Red Army, so in this context one genuinely has to remember both male and female soldiers. That distinction is less necessary when speaking of the Wehrmacht, but for the Red Army it is historically justified.

    The archaeological team does not have a clear object such as a specifically female uniform fragment that would prove the presence of women at a particular hut, but historically female soldiers were among the first groups repatriated. Organizing that process was one of the camps' principal functions.

    The Hoppegarten camp east of Berlin was the largest, with several thousand huts. It formed part of the immense logistical task of gathering and distributing roughly one and a half million soldiers who at the end of the war were in what became East Germany, especially Brandenburg and the Berlin region.

    Those individuals did not simply remain where they had fought. In the project book, Meissner traced the history of one rifle division - the speaker thinks it was the 277th - that received occupation duties soon after the war. A formation that had just been fighting had to become part of an occupation army. That required enormous organizational change.

    There may have been individuals who remained in Germany for decades, but that was not the general rule. Combat soldiers were eventually allowed to go home as heroes, while occupation contingents were constituted separately and repeatedly rotated.

    Gelfand's diary also reminds us that, from the Soviet perspective, the war was not necessarily over in May 1945. There was still the theater of war in the East against Japan. Some men who had fought in Germany then spent days traveling by freight train toward Mongolia or farther east because the war there was still continuing.

    Thus the Soviet Army as an institution remained in Germany, but individual combat soldiers generally did not simply stay in the same place for decades. For more detailed questions about occupation history, Kersting directs the audience to his colleague Meissner.

    Are the camps protected as archaeological monuments?

    A final audience question returns to the scale of the sites and the threat from forestry. Is a large, well-preserved site such as Hoppegarten now protected in its entirety as a monument?

    Kersting answers that such places are registered as archaeological monuments. In Brandenburg, he says, the procedure is surprisingly straightforward because the state has what he calls Germany's most modern monument-protection law.

    At the beginning of lectures he often explains that once the archaeological authority establishes that something is an archaeological monument, it can be registered accordingly. Registration does not mean that nothing may ever happen there, but it does mean that work affecting the site cannot proceed without archaeological involvement.

    If new trees are planted, or if - as is increasingly common - wind turbines are constructed in a forest, the affected archaeological features are documented properly, excavations are carried out where necessary and the legal heritage-management process runs its course.

    An archaeological monument is therefore not automatically an obstacle to construction. That is simply how the Brandenburg system works. The authority does not have to write an enormous separate justification for every individual hut; the law provides the framework.

    When a feature is visibly preserved above ground, its archaeological character is particularly easy to demonstrate. Otherwise a landowner may ask how the authorities know that anything is there at all. Brandenburg's regulations are, in Kersting's view, very favorable to archaeological monument protection, unlike the situation he understands to prevail in North Rhine-Westphalia.

    Closing announcement

    Moderator: Thank you very much, Mr. Kersting, for the interesting presentation, and thank you for the questions.

    I would like to draw your attention to our next lecture, on 14 December. It will deal with the fascinating subject of Enigma. An Enigma machine, and other Enigma-related finds, were recovered from the Baltic Sea and from the Schlei, and they have been reconstructed in a very interesting way. We are looking forward to that lecture and hope that we will again be able to stream it.

    Thank you to our guests who joined us online, and many thanks to everyone here in person. We hope you have a very pleasant evening. Thank you very much.

    Text shown on the presentation slides

    Opening slide: "Forest Camps of the Red Army in Brandenburg, 1945." Lecture accompanying the exhibition Modern Times, LWL Museum of Archaeology and Culture, Westphalian State Museum, Herne, 9 November 2023. Dr. Thomas Kersting, archaeology department / archaeological monument preservation, Brandenburg State Office for Monument Preservation and Archaeological State Museum (BLDAM).

    Berlin, May 1945: "Conflicts on the large scale as on the small scale." The maps show the Berlin operation of the Red Army from 16 April to 8 May 1945 and the assault on the Reich capital.

    Military shelters: "Military manual, 'Sputnik Partizana,' 1943" and "...and the same image in the German army manual." The presentation identifies the shelter as a zemlyanka / Semljanka, a dugout or earth shelter, and compares it with a Slavic sunken-floor house. Another slide labels examples from the Russian internet, a primitive version, and Bornholm, 1945.

    Historical photographs: "Photographs of everyday life — genuine or propaganda?" One photograph is marked "roof hatch?" The slides compare staged-looking wartime images with photographs of soldiers inside and around dugouts.

    Archaeological material: "Features and finds" and "...with suitable tools." The pictured finds include locks and fittings, construction hardware, tools and other objects from the forest camps.

    Lend-Lease: the slide includes the English wartime graphics "Total Lend-Lease Aid — $11.1 billion to Apr. 30, 1943" and "Arms for Russia," together with the German label "British anti-tank grenade."

    Military everyday objects: the slide labels a "badge," "memory of Petrov," and military everyday objects, including containers, tags, a cup and a glass bottle.

    Military equipment: belt buckles, identity tags, medals, stars and other insignia are grouped under "military equipment." A separate slide shows "historical photographs," including "Bornholm 1945" and a photograph captioned as being from the diary of officer Vladimir Gelfand.

    Badges and inscriptions: one slide is titled "German badges." Another is "Military equipment / Cyrillic inscriptions" and labels examples "swan," "Stirnlocke" and "fir tree." The large inscribed object is dated "22.4.45" and the slide distinguishes "official and unofficial propaganda," with the words "Berlin," "Stalin" and "Communism."

    Objects of the civilian population: the slide labels "lighters," "bathroom fittings," "razor," "cutlery," "watches and jewelry," "bicycle," "musical instruments" and "gramophone."

    Vladimir Gelfand: a slide headed "Photographs by Vladimir Gelfand, officer" presents personal photographs as illustrations of contemporary narratives.

    Everyday objects and camp memories: coins, tableware and personal objects are grouped as "everyday objects." Another label reads "self-made cigarette boxes of aluminium sheet: souvenirs from Nazi camps." A further slide identifies "Soviet star motifs and 'denazified' Wehrmacht belt buckles" and carries the heading "Stars in the forest..."

    Metalwork: a slide titled "sheet-metal work" shows stars and other hand-worked objects made from metal.

    Prisoners of war: "STALAG tags of Soviet prisoners of war — names and faces." Another slide is headed "Evidence of the presence of former forced laborers in the forest camps" and includes inscribed objects and a name plate reading "Nikolai Hanover Schatalkin."

    Repatriates and displaced persons: "Collecting and return, integration into the Soviet Army, crossing of the Elbe in north-west Brandenburg." The slide also quotes a former Eastern European forced laborer who "crossed the Elbe near Magdeburg" and shows an arrow marked "Ukrainian Front advances toward Prague."

    First-hand historical sources: "Bridge over the Elbe near Tangermuende," "location sketch of the forest camp of the 207th Rifle Division, 11 May 1945," and "Wilhelminenhof camp near Tangermuende."

    Landscape archaeology: "Task of state archaeology"; "destruction also takes place in the forest and makes archaeological research necessary"; "before" and "after." Further slides describe a "new challenge for Brandenburg state archaeology" and "archaeological monument protection and digital terrain model (DGM)."

    Excavation: "Hoppegarten near Muencheberg, MOL, east of Berlin" and "Excavation at Hoppegarten near Muencheberg, east of Berlin." The terrain model distinguishes "excavated and documented," "individual finds" and "measured" features, asks "vehicle locations?", and states that "internal structures probably show military functions and hierarchies."

    Duration of the camps: "How long? A Soviet aerial photograph from 1953 still shows intact structures, and even more are visible in the DGM." The pictured inscribed cup is labelled "Klaipeda 1949."

    The zemlyanka as a place of memory: the slide shows replicas in museums of the Great Patriotic War and reproduces an English Wikipedia passage explaining that Zemlyanka was the name of a German-Soviet War song. Russian publications pictured on the slide include "Wartime Songs" and the English-language title "Echoes of a Red Empire"; the German caption says that the dugout is "deeply rooted in Russian memory."

    Places of memory: "Zemlyanka / Semljanka as a place of memory" and "Lieux de Memoire (Pierre Nora)." A citation refers to Tolstoy's War and Peace (1867) and to a Russian semlyanka near Bartenstein in East Prussia.

    Postwar and comparative examples: labels identify Kaufering near Munich, Halbe near Berlin, Magdeburg, Neudietendorf, Austria: Bernhardsthal, Russia and Volkssturm near Seelow.

    Closing slide: the book The Forest Camps of the Red Army 1945/46: Archaeology and History is shown together with thanks to project partners and an exhibition described as having "14 stations since 2016."

  •     Dr. Elke Scherstjanoi "Ein Rotarmist in Deutschland"
  •     Stern  "Von Siegern und Besiegten"
  •     Märkische Allgemeine  "Hinter den Kulissen"
  •     Das Erste "Kulturreport"
  •     Berliner Zeitung  "Besatzer, Schöngeist, Nervensäge, Liebhaber"
  •     SR 2 KulturRadio  "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Die Zeit  "Wodka, Schlendrian, Gewalt"
  •     Jüdische Allgemeine  "Aufzeichnungen im Feindesland"
  •     Mitteldeutsche Zeitung  "Ein rotes Herz in Uniform"
  •     Unveröffentlichte Kritik  "Aufzeichnungen eines Rotarmisten vom Umgang mit den Deutschen"
  •     Bild  "Auf Berlin, das Besiegte, spucke ich!"
  •     Das Buch von Gregor Thum "Traumland Osten. Deutsche Bilder vom östlichen Europa im 20. Jahrhundert"
  •     Flensborg Avis  "Set med en russisk officers øjne"
  •     Ostsee Zeitung  "Das Tagebuch des Rotarmisten"
  •     Leipziger Volkszeitung  "Das Glück lächelt uns also zu!"
  •     Passauer Neue Presse "Erinnerungspolitischer Gezeitenwechsel"
  •     Lübecker Nachrichten  "Das Kriegsende aus Sicht eines Rotarmisten"
  •     Lausitzer Rundschau  "Ich werde es erzählen"
  •     Leipzigs-Neue  "Rotarmisten und Deutsche"
  •     SWR2 Radio ART: Hörspiel "Berlin 45"
  •     Kulturation  "Tagebuchaufzeichnungen eines jungen Sowjetleutnants"
  •     Der Tagesspiegel  "Hier gibt es Mädchen"
  •     NDR  "Bücher Journal"
  •     Kulturportal  "Chronik"
  •     Sächsische Zeitung  "Bitterer Beigeschmack"
  •     Wiesbadener Tagblatt "Reflexionen, Textcollagen und inhaltlicher Zündstoff"
  •     Deutschlandradio Kultur  "Krieg und Kriegsende aus russischer Sicht"
  •     Berliner Zeitung  "Die Deutschen tragen alle weisse Armbinden"
  •     MDR  "Deutschland-Tagebuch eines Rotarmisten"
  •     Jüdisches Berlin  "Das Unvergessliche ist geschehen" / "Личные воспоминания"
  •     Süddeutsche Zeitung  "So dachten die Sieger"
  •     Financial Times Deutschland  "Aufzeichnungen aus den Kellerlöchern"
  •     Badisches Tagblatt  "Ehrliches Interesse oder narzisstische Selbstschau?"
  •     Freie Presse  "Ein Rotarmist in Berlin"
  •     Nordkurier/Usedom Kurier  "Aufzeichnungen eines Rotarmisten ungefiltert"
  •     Nordkurier  "Tagebuch, Briefe und Erinnerungen"
  •     Ostthüringer Zeitung  "An den Rand geschrieben"
  •     Potsdamer Neueste Nachrichten  "Hier gibt es Mädchen"
  •     NDR Info. Forum Zeitgeschichte "Features und Hintergründe"
  •     Deutschlandradio Kultur. Politische Literatur. "Lasse mir eine Dauerwelle machen"
  •     Konkret "Watching the krauts. Emigranten und internationale Beobachter schildern ihre Eindrücke aus Nachkriegsdeutschland"
  •     Cicero "Voodoo Child. Die verhexten Kinder"
  •     Dagens Nyheter  "Det oaendliga kriget"
  •     Utopie-kreativ  "Des jungen Leutnants Deutschland - Tagebuch"
  •     Neues Deutschland  "Berlin, Stunde Null"
  •     Webwecker-bielefeld  "Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Südkurier  "Späte Entschädigung"
  •     Online Rezension  "Das kriegsende aus der Sicht eines Soldaten der Roten Armee"
  •     Saarbrücker Zeitung  "Erstmals: Das Tagebuch eines Rotarmisten"
  •     Neue Osnabrücker Zeitung  "Weder Brutalbesatzer noch ein Held"
  •     Thüringische Landeszeitung  "Vom Alltag im Land der Besiegten"
  •     Das Argument "Wladimir Gelfand: Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Deutschland Archiv: Zeitschrift für das vereinigte Deutschland  "Betrachtungen eines Aussenseiters"
  •     Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte  "Von Siegern und Besiegten"
  •     Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     Online Rezensionen. Die Literaturdatenbank
  •     Literaturkritik  "Ein siegreicher Rotarmist"
  •     RBB Kulturradio  "Ein Rotarmist in Berlin"
  •     Українська правда  "Нульовий варiант" для ветеранiв вiйни" / Комсомольская правда "Нулевой вариант" для ветеранов войны"
  •     Dagens Nyheter. "Sovjetsoldatens dagbok. Hoppfull läsning trots krigets grymheter"
  •     Ersatz  "Tysk dagbok 1945-46 av Vladimir Gelfand"
  •     Borås Tidning  "Vittnesmåil från krigets inferno"
  •     Sundsvall (ST)  "Solkig skildring av sovjetisk soldat frеn det besegrade Berlin"
  •     Helsingborgs Dagblad  "Krigsdagbok av privat natur"
  •     2006 Bradfor  "Conference on Contemporary German Literature"
  •     Spring-2005/2006/2016 Foreign Rights, German Diary 1945-1946
  •     Flamman / Ryska Posten "Dagbok kastar tvivel över våldtäktsmyten"
  •     INTERPRES "DAGBOG REJSER TVIVL OM DEN TYSK-REVANCHISTISKE “VOLDTÆGTSMYTE”
  •     Expressen  "Kamratliga kramar"
  •     Expressen Kultur  "Under våldets täckmantel"
  •     Lo Tidningen  "Krigets vardag i röda armén"
  •     Tuffnet Radio  "Är krigets våldtäkter en myt?"
  •     Norrköpings Tidningar  "En blick från andra sidan"
  •     Expressen Kultur  "Den enda vägens historia"
  •     Expressen Kultur  "Det totalitära arvet"
  •     Allehanda  "Rysk soldatdagbok om den grymma slutstriden"
  •     Ryska Posten  "Till försvar för fakta och anständighet"
  •     Hugin & Munin  "En rödarmist i Tyskland"
  •     Theater "Das deutsch-russische Soldatenwörtebuch" / Театр  "Русско-немецкий солдатский разговорник"
  •     SWR2 Radio "Journal am Mittag"
  •     Berliner Zeitung  "Dem Krieg den Krieg erklären"
  •     Die Tageszeitung  "Mach's noch einmal, Iwan!"
  •     The book of Paul Steege: "Black Market, Cold War: Everyday Life in Berlin, 1946-1949"
  •     Телеканал РТР "Культура":  "Русско-немецкий солдатский разговорник"
  •     Аргументы и факты  "Есть ли правда у войны?"
  •     RT "Russian-German soldier's phrase-book on stage in Moscow"
  •     Утро.ru  "Контурная карта великой войны"
  •     Коммерсантъ "Языковой окоп"
  •     Телеканал РТР "Культура"  "Широкий формат с Ириной Лесовой"
  •     Museum Berlin-Karlshorst  "Das Haus in Karlshorst. Geschichte am Ort der Kapitulation"
  •     Das Buch von Roland Thimme: "Rote Fahnen über Potsdam 1933 - 1989: Lebenswege und Tagebücher"
  •     Das Buch von Bernd Vogenbeck, Juliane Tomann, Magda Abraham-Diefenbach: "Terra Transoderana: Zwischen Neumark und Ziemia Lubuska"
  •     Das Buch von Sven Reichardt & Malte Zierenberg: "Damals nach dem Krieg Eine Geschichte Deutschlands - 1945 bis 1949"
  •     Lothar Gall & Barbara Blessing: "Historische Zeitschrift Register zu Band 276 (2003) bis 285 (2007)"
  •     Wyborcza.pl "Kłopotliwy pomnik w mieście z trudną historią"
  •     Kollektives Gedächtnis "Erinnerungen an meine Cousine Dora aus Königsberg"
  •     Das Buch von Ingeborg Jacobs: "Freiwild: Das Schicksal deutscher Frauen 1945"
  •     Wyborcza.pl "Strącona gwiazda wdzięczności"
  •     Закон i Бiзнес "Двічі по двісті - суд честі"
  •     Радио Свобода "Красная армия. Встреча с Европой"
  •     DEP "Stupri sovietici in Germania /1944-45/"
  •     Дніпропетровський національний історичний музей ім. Яворницького "Музей і відвідувач: методичні розробки, сценарії, концепції. Листи з 43-го"
  •     Explorations in Russian and Eurasian History "The Intelligentsia Meets the Enemy: Educated Soviet Officers in Defeated Germany, 1945"
  •     DAMALS "Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Gedankenwelt des Siegers"
  •     Das Buch von Pauline de Bok: "Blankow oder Das Verlangen nach Heimat"
  •     Das Buch von Ingo von Münch: "Frau, komm!": die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45"
  •     Das Buch von Roland Thimme: "Schwarzmondnacht: Authentische Tagebücher berichten (1933-1953). Nazidiktatur - Sowjetische Besatzerwillkür"
  •     История государства  "Миф о миллионах изнасилованных немок"
  •     Das Buch Alexander Häusser, Gordian Maugg: "Hungerwinter: Deutschlands humanitäre Katastrophe 1946/47"
  •     Heinz Schilling: "Jahresberichte für deutsche Geschichte: Neue Folge. 60. Jahrgang 2008"
  •     Jan M. Piskorski "WYGNAŃCY: Migracje przymusowe i uchodźcy w dwudziestowiecznej Europie"
  •     Wayne State "The Cultural Memory Of German Victimhood In Post-1990 Popular German Literature And Television"
  •     Deutschlandradio "Heimat ist dort, wo kein Hass ist"
  •     Journal of Cold War Studies "Wladimir Gelfand, Deutschland-Tagebuch 1945–1946: Aufzeichnungen eines Rotarmisten"
  •     ЛЕХАИМ "Евреи на войне. Солдатские дневники"
  •     Частный Корреспондент "Победа благодаря и вопреки"
  •     Перспективы "Сексуальное насилие в годы Второй мировой войны: память, дискурс, орудие политики"
  •     Радиостанция Эхо Москвы & RTVi "Не так" с Олегом Будницким: Великая Отечественная - солдатские дневники"
  •     Books Llc "Person im Zweiten Weltkrieg /Sowjetunion/ Georgi Konstantinowitsch Schukow, Wladimir Gelfand, Pawel Alexejewitsch Rotmistrow"
  •     Das Buch von Jan Musekamp: "Zwischen Stettin und Szczecin - Metamorphosen einer Stadt von 1945 bis 2005"
  •     Encyclopedia of safety "Ladies liberated Europe in the eyes of Russian soldiers and officers (1944-1945 gg.)"
  •     Азовские греки "Павел Тасиц"
  •     Newsland "СМЯТЕНИЕ ГРОЗНОЙ ОСЕНИ 1941 ГОДА"
  •     Wallstein "Demokratie im Schatten der Gewalt: Geschichten des Privaten im deutschen Nachkrieg"
  •     Вестник РГГУ "Болезненная тема второй мировой войны: сексуальное насилие по обе стороны фронта"
  •     Das Buch von Jürgen W. Schmidt: "Als die Heimat zur Fremde wurde"
  •     ЛЕХАИМ "Евреи на войне: от советского к еврейскому?"
  •     Gedenkstätte/ Museum Seelower Höhen "Die Schlacht"
  •     The book of Frederick Taylor "Exorcising Hitler: The Occupation and Denazification of Germany"
  •     Огонёк "10 дневников одной войны"
  •     The book of Michael Jones "Total War: From Stalingrad to Berlin"
  •     Das Buch von Frederick Taylor "Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946"
  •     WordPress.com "Wie sind wir Westler alt und überklug - und sind jetzt doch Schmutz unter ihren Stiefeln"
  •     Åke Sandin "Är krigets våldtäkter en myt?"
  •     Олег Будницкий: "Архив еврейской истории" Том 6. "Дневники"
  •     Michael Jones: "El trasfondo humano de la guerra: con el ejército soviético de Stalingrado a Berlín"
  •     Das Buch von Jörg Baberowski: "Verbrannte Erde: Stalins Herrschaft der Gewalt"
  •     Zeitschrift fur Geschichtswissenschaft "Gewalt im Militar. Die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg"
  •     Ersatz-[E-bok] "Tysk dagbok 1945-46"
  •     The book of Michael David-Fox, Peter Holquist, Alexander M. Martin: "Fascination and Enmity: Russia and Germany as Entangled Histories, 1914-1945"
  •     Елена Сенявская "Женщины освобождённой Европы глазами советских солдат и офицеров (1944-1945 гг.)"
  •     The book of Raphaelle Branche, Fabrice Virgili: "Rape in Wartime (Genders and Sexualities in History)"
  •     (סקירה   צבאית נשים של אירופה המשוחררת דרך עיניהם של חיילים וקצינים סובייטים (1944-1945
  •     БезФорматаРу "Хоть бы скорей газетку прочесть"
  •     ВЕСТНИК "Проблемы реадаптации студентов-фронтовиков к учебному процессу после Великой Отечественной войны"
  •     Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 60 (2012), 12
  •     Все лечится "10 миллионов изнасилованных немок"
  •     Симха "Еврейский Марк Твен. Так называли Шолома Рабиновича, известного как Шолом-Алейхем"
  •     Nicolas Bernard "La Guerre germano-soviétique: 1941-1945 (Histoires d'aujourd'hui) E-Book"
  •     Annales: Nathalie Moine "La perte, le don, le butin. Civilisation stalinienne, aide étrangère et biens trophées dans l’Union soviétique des années 1940"
  •     Das Buch von Beata Halicka "Polens Wilder Westen. Erzwungene Migration und die kulturelle Aneignung des Oderraums 1945 - 1948"
  •     Das Buch von Jan M. Piskorski "Die Verjagten: Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhundert"
  •     "آسو  "دشمن هرگز در نمی‌زن
  •     Уроки истории. ХХ век. Гефтер. "Антисемитизм в СССР во время Второй мировой войны в контексте холокоста"
  •     Ella Janatovsky "The Crystallization of National Identity in Times of War: The Experience of a Soviet Jewish Soldier"
  •     Word War II Multimedia Database "Borgward Panzerjager At The Reichstag"
  •     Militaergeschichtliche Zeitschrift "Buchbesprechungen"
  •     Всеукраинский еженедельник Украина-Центр "Рукописи не горят"
  •     Ljudbok / Bok / eBok: Niclas Sennerteg "Nionde arméns undergång: Kampen om Berlin 1945"
  •     Das Buch von Michaela Kipp: "Großreinemachen im Osten: Feindbilder in deutschen Feldpostbriefen im Zweiten Weltkrieg"
  •     Петербургская газета "Женщины на службе в Третьем Рейхе"
  •     Володимир Поліщук "Зроблено в Єлисаветграді"
  •     Германо-российский музей Берлин-Карлсхорст. Каталог постоянной экспозиции / Katalog zur Dauerausstellung
  •     Clarissa Schnabel "The life and times of Marta Dietschy-Hillers"
  •     Alliance for Human Research Protection "Breaking the Silence about sexual violence against women during the Holocaust"
  •     Еврейский музей и центр толерантности. Группа по работе с архивными документами
  •     Эхо Москвы "ЦЕНА ПОБЕДЫ: Военный дневник лейтенанта Владимира Гельфанда"
  •     Bok / eBok: Anders Bergman & Emelie Perland "365 dagar: Utdrag ur kända och okända dagböcker"
  •     РИА Новости "Освободители Германии"
  •     Das Buch von Miriam Gebhardt "Als die Soldaten kamen: Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs"
  •     Petra Tabarelli "Vladimir Gelfand"
  •     Das Buch von Martin Stein "Die sowjetische Kriegspropaganda 1941 - 1945 in Ego-Dokumenten"
  •     Książka Beata Halicka "Polski Dziki Zachód. Przymusowe migracje i kulturowe oswajanie Nadodrza 1945-1948"
  •     The German Quarterly "Philomela’s Legacy: Rape, the Second World War, and the Ethics of Reading"
  •     MAZ LOKAL "Archäologische Spuren der Roten Armee in Brandenburg"
  •     Tenona "Как фашисты издевались над детьми в концлагере Саласпилс. Чудовищные исторические факты о концлагерях"
  •     Deutsches Historisches Museum "1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg"
  •     День за днем "Дневник лейтенанта Гельфанда"
  •     BBC News "The rape of Berlin" / BBC Mundo / BBC O`zbek / BBC Brasil / BBC فارْسِى "تجاوز در برلین" 
  •     Echo24.cz "Z deníku rudoarmějce: Probodneme je skrz genitálie"
  •     The Telegraph "The truth behind The Rape of Berlin"
  •     BBC World Service "The Rape of Berlin"
  •     ParlamentniListy.cz "Mrzačení, znásilňování, to všechno jsme dělali. Český server připomíná drsné paměti sovětského vojáka"
  •     WordPress.com "Termina a Batalha de Berlim"
  •     Dnevnik.hr "Podignula je suknju i kazala mi: 'Spavaj sa mnom. Čini što želiš! Ali samo ti"
  •     ilPOST "Gli stupri in Germania, 70 anni fa"
  •     上海东方报业 有限公司 70年前苏军强奸了十万柏林妇女?很多人仍在寻找真相
  •     연합뉴스 "BBC: 러시아군, 2차대전때 독일에서 대규모 강간"
  •     세계일보 "러시아군, 2차대전때 독일에서 대규모 강간"
  •     Telegraf "SPOMENIK RUSKOM SILOVATELJU: Nemci bi da preimenuju istorijsko zdanje u Berlinu?"
  •     Múlt-kor "A berlini asszonyok küzdelme a szovjet erőszaktevők ellen"
  •     Noticiasbit.com "El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     Museumsportal Berlin "Landsberger Allee 563, 21. April 1945"
  •     Caldeirão Político "70 anos após fim da guerra, estupro coletivo de alemãs ainda é episódio pouco conhecido"
  •     Nuestras Charlas Nocturnas "70 aniversario del fin de la II Guerra Mundial: del horror nazi al terror rojo en Alemania"
  •     W Radio "El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     La Tercera "BBC: El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     Noticias de Paraguay "El drama de las alemanas violadas por tropas soviéticas hacia el final de la Segunda Guerra Mundial"
  •     Cnn Hit New "The drama hidden mass rape during the fall of Berlin"
  •     Dân Luận "Trần Lê - Hồng quân, nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin 1945"
  •     Český rozhlas "Temná stránka sovětského vítězství: znásilňování Němek"
  •     Historia "Cerita Kelam Perempuan Jerman Setelah Nazi Kalah Perang"
  •     G'Le Monde "Nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin năm 1945 mang tên Hồng Quân"
  •     BBC News 코리아 "베를린에서 벌어진 대규모 강간"
  •     Эхо Москвы "Дилетанты. Красная армия в Европе"
  •     Der Freitag "Eine Schnappschussidee"
  •     باز آفريني واقعيت ها  "تجاوز در برلین"
  •     Quadriculado "O Fim da Guerra e o início do Pesadelo. Duas narrativas sobre o inferno"
  •     Majano Gossip "PER NON DIMENTICARE.... LE PORCHERIE COMUNISTE!!!"
  •     非中国日报网 "柏林的强奸"
  •     Constantin Film "Anonyma - Eine Frau in Berlin. Materialien zum Film"
  •     Русская Германия "Я прижал бедную маму к своему сердцу и долго утешал"
  •     De Gruyter Oldenbourg "Erinnerung an Diktatur und Krieg. Brennpunkte des kulturellen Gedächtnisses zwischen Russland und Deutschland seit 1945"
  •     Memuarist.com "Гельфанд Владимир Натанович"
  •     Πανεπιστημίου Ιωαννίνων "Οι νόμοι του Πλάτωνα για την υβριστική κακολογία και την κατάχρηση του δημοσίου"
  •     Das Buch von Nicholas Stargardt "Der deutsche Krieg: 1939 - 1945" / Николас Старгардт "Мобилизованная нация. Германия 1939–1945"
  •     FAKEOFF "Оглянуться в прошлое"
  •     The book of Nicholas Stargardt "The German War: A Nation Under Arms, 1939–45"
  •     The book of Nicholas Stargardt "The German War: A Nation Under Arms, 1939–45"
  •     Книга "Владимир Гельфанд. Дневник 1941 - 1946"
  •     BBC Русская служба "Изнасилование Берлина: неизвестная история войны" / BBC Україна "Зґвалтування Берліна: невідома історія війни"
  •     Virtual Azərbaycan "Berlinin zorlanması"
  •     Гефтер "Олег Будницкий: «Дневник, приятель дорогой!» Военный дневник Владимира Гельфанда"
  •     Гефтер "Владимир Гельфанд. Дневник 1942 года"
  •     BBC Tiếng Việt "Lính Liên Xô 'hãm hiếp phụ nữ Đức'"
  •     Nicolas Bernard "La Guerre germano-soviétique, 1941-1943" Tome 1
  •     Nicolas Bernard "La Guerre germano-soviétique, 1943-1945" Tome 2
  •     Эхо Москвы "ЦЕНА ПОБЕДЫ: Дневники лейтенанта Гельфанда"
  •     Renato Furtado "Soviéticos estupraram 2 milhões de mulheres alemãs, durante a Guerra Mundial"
  •     Вера Дубина "«Обыкновенная история» Второй мировой войны: дискурсы сексуального насилия над женщинами оккупированных территорий"
  •     Еврейский музей и центр толерантности "Презентация книги Владимира Гельфанда «Дневник 1941-1946»"
  •     Еврейский музей и центр толерантности "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. "Атака"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. "Бой"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. "Победа"
  •     Сидякин & Би-Би-Си. Драма в трех действиях. Эпилог
  •     Труд "Покорность и отвага: кто кого?"
  •     Издательский Дом «Новый Взгляд» "Выставка подвига"
  •     Katalog NT "Выставка "Евреи в Великой Отечественной войне " - собрание уникальных документов"
  •     Вести "Выставка "Евреи в Великой Отечественной войне" - собрание уникальных документов"
  •     Радио Свобода "Бесценный графоман"
  •     Вечерняя Москва "Еще раз о войне"
  •     РИА Новости "Выставка про евреев во время ВОВ открывается в Еврейском музее"
  •     Телеканал «Культура» Выставка "Евреи в Великой Отечественной войне" проходит в Москве
  •     Россия HD "Вести в 20.00"
  •     GORSKIE "В Москве открылась выставка "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Aгентство еврейских новостей "Евреи – герои войны"
  •     STMEGI TV "Открытие выставки "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Национальный исследовательский университет Высшая школа экономики "Открытие выставки "Евреи в Великой Отечественной войне"
  •     Независимая газета "Война Абрама"
  •     Revista de Historia "El lado oscuro de la victoria aliada en la Segunda Guerra Mundial"
  •     יעיתון סינאתלה  גביש הסמל ולדימיר גלפנד מספר על חיי היומיום במלחמה , על אורח חיים בחזית ובעורף
  •     Лехаим "Война Абрама"
  •     Elhallgatva "A front emlékezete. A Vörös Hadsereg kötelékében tömegesen és fiatalkorúakon elkövetett nemi erőszak kérdése a Dél-Vértesben"
  •     Libertad USA "El drama de las alemanas: violadas por tropas soviéticas en 1945 y violadas por inmigrantes musulmanes en 2016"
  •     НГ Ex Libris "Пять книг недели"
  •     Брестский Курьер "Фамильное древо Бреста. На перекрестках тех дорог…"
  •     Полит.Ру "ProScience: Олег Будницкий о народной истории войны"
  •     Олена Проскура "Запiзнiла сповiдь"
  •     Полит.Ру "ProScience: Возможна ли научная история Великой Отечественной войны?"
  •     Книга "Владимир Гельфанд. Дневник 1941 - 1946"
  •     Ahlul Bait Nabi Saw "Kisah Kelam Perempuan Jerman Setelah Nazi Kalah Perang"
  •     北京北晚新视 觉传媒有限公司 "70年前苏军强奸了十万柏林妇女?"
  •     Преподавание истории в школе "«О том, что происходило…» Дневник Владимира Гельфанда"
  •     Вестник НГПУ "О «НЕУБЕДИТЕЛЬНЕЙШЕЙ» ИЗ ПОМЕТ: (Высокая лексика в толковых словарях русского языка XX-XXI вв.)"
  •     Fotografias da História "Memórias esquecidas: o estupro coletivo das mulheres alemãs"
  •     Archäologisches Landesmuseum Brandenburg "Zwischen Krieg und Frieden" / "Между войной и миром"
  •     Российская газета "Там, где кончается война"
  •     Народный Корреспондент "Женщины освобождённой Европы глазами советских солдат: правда про "2 миллиона изнасилованых немок"
  •     Fiona "Военные изнасилования — преступления против жизни и личности"
  •     军情观察室 "苏军攻克柏林后暴行妇女遭殃,战争中的强奸现象为什么频发?"
  •     Независимая газета "Дневник минометчика"
  •     Независимая газета "ИСПОДЛОБЬЯ: Кризис концепции"
  •     East European Jewish Affairs "Jewish response to the non-Jewish question: “Where were the Jews during the fighting?” 1941–5"
  •     Niels Bo Poulsen "Skæbnekamp: Den tysk-sovjetiske krig 1941-1945"
  •     Olhar Atual "A Esquerda a história e o estupro"
  •     The book of Stefan-Ludwig Hoffmann, Sandrine Kott, Peter Romijn, Olivier Wieviorka "Seeking Peace in the Wake of War: Europe, 1943-1947"
  •     Walter de Gruyter "Germans into Allies: Writing a Diary in 1945"
  •     Blog in Berlin "22. Juni – da war doch was?"
  •     Steemit "Berlin Rape: The Hidden History of War"
  •     Estudo Prático "Crimes de estupro na Segunda Guerra Mundial e dentro do exército americano"
  •     Громадське радіо "Насильство над жінками під час бойових дій — табу для України"
  •     InfoRadio RBB "Geschichte in den Wäldern Brandenburgs"
  •     "شگفتی های تاریخ است "پشت پرده تجاوز به زنان برلینی در پایان جنگ جهانی دوم
  •     Das Buch Hans-Jürgen Beier gewidmet "Lehren – Sammeln – Publizieren"
  •     The book of Miriam Gebhardt "Crimes Unspoken: The Rape of German Women at the End of the Second World War"
  •     Русский вестник "Искажение истории: «Изнасилованная Германия»"
  •     凯迪 "推荐《柏林女人》与《五月四日》影片"
  •     Vix "Estupro de guerra: o que acontece com mulheres em zonas de conflito, como Aleppo?"
  •     Universidad del Bío-Bío "CRÍMENES DE GUERRA RUSOS EN LA SEGUNDA GUERRA MUNDIAL (1940-1945)"
  •     "المنصة  "العنف ضد المرأة.. المسكوت عنه في الحرب العالمية الثانية
  •     Книга. Олег Шеин "От Астраханского кремля до Рейхсканцелярии. Боевой путь 248-й стрелковой дивизии"
  •     Cambridge University Press "Of Loss and Loot: Stalin-Era Culture, Foreign Aid, and Trophy Goods in the Soviet Union during the 1940s"
  •     Sodaz Ot "Освободительная миссия Красной Армии и кривое зеркало вражеской пропаганды"
  •     Sodaz Ot "Советский воин — освободитель Европы: психология и поведение на завершающем этапе войны (II)"
  •     企业头条 "柏林战役后的女人"
  •     Sántha István "A front emlékezete"
  •     腾讯公司   "二战时期欧洲, 战胜国对战败国的十万妇女是怎么处理的!"
  •     El Nuevo Accion "QUE LE PREGUNTEN A LAS ALEMANAS VIOLADAS POR RUSOS, NORTEAMERICANOS, INGLESES Y FRANCESES"
  •     Periodismo Libre "QUE LE PREGUNTEN A LAS ALEMANAS VIOLADAS POR RUSOS, NORTEAMERICANOS, INGLESES Y FRANCESES"
  •     DE Y.OBIDIN "Какими видели европейских женщин советские солдаты и офицеры (1944-1945 годы)?"
  •     Magyar Tudományos Akadémia "Váltóállítás: Diktatúrák a vidéki Magyarországon 1945-ben"
  •     歷史錄 "近1萬女性被強姦致死,女孩撩開裙子說:不下20個男人戳我這兒"
  •     Cyberpedia "Проблема возмездия и «границы ненависти» у советского солдата-освободителя"
  •     NewConcepts Society "Можно ли ставить знак равенства между зверствами гитлеровцев и зверствами советских солдат?"
  •     搜狐 "二战时期欧洲,战胜国对战败国的妇女是怎么处理的"
  •     Ranker "14 Shocking Atrocities Committed By 20th Century Communist Dictatorships"
  •     Эхо Москвы "Дилетанты. Начало войны. Личные источники"
  •     Журнал "Огонёк" "Эго прошедшей войны"
  •     이창남 외 공저 "폭력과 소통 :트랜스내셔널한 정의를 위하여"
  •     Уроки истории. XX век "Книжный дайджест «Уроков истории»: советский антисемитизм"
  •     Свободная Пресса "Кто кого насиловал в Германии"
  •     EPrints "Взаємовідносини червоноармійців з цивільним населенням під час перебування радянських військ на території Польщі (кінець 1944 - початок 1945 рр.)"
  •     Pikabu "Обратная сторона медали"
  •     Озёрск.Ru "Война и немцы"
  •     Імекс-ЛТД "Історичний календар Кіровоградщини на 2018 рік. Люди. Події. Факти"
  •     יד ושם - רשות הזיכרון לשואה ולגבורה "Vladimir Gelfand"
  •     Atchuup! "Soviet soldiers openly sexually harass German woman in Leipzig after WWII victory, 1945"
  •     Книга Мириам Гебхардт "Когда пришли солдаты. Изнасилование немецких женщин в конце Второй мировой войны"
  •     Coffe Time "Женщины освобождённой"
  •     Дилетант "Цена победы. Военный дневник лейтенанта Владимира Гельфанда"
  •     Feldgrau.Info - Bоенная история "Подборка"
  •     Геннадий Красухин "Круглый год с литературой. Квартал четвёртый"
  •     Вечерний Брест "В поисках утраченного времени. Солдат Победы Аркадий Бляхер. Часть 9. Нелюбовь"
  •     Аргументы недели "Всю правду знает только народ. Почему фронтовые дневники совсем не похожи на кино о войне"
  •     Fanfics.me "Вспомним подвиги ветеранов!"
  •     VietInfo "Hồng quân, Nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin năm 1945"
  •     Книга: Виталий Дымарский, Владимир Рыжков "Лица войны"
  •     Birthe Kundrus "Dieser Krieg ist der große Rassenkrieg": Krieg und Holocaust in Europa
  •     Dozor "Про День Перемоги в Кіровограді, фейкових ветеранів і "липове" примирення"
  •     East European Jewish Affairs "Review of Dnevnik 1941-1946, by Vladimir Gel’fand"
  •     The book of Harriet Murav, Gennady Estraikh "Soviet Jews in World War II: Fighting, Witnessing, Remembering"
  •     TARINGA! "Las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     ВолиньPost "Еротика та війна: спогади про Любомль 1944 року"
  •     Anews "Молодые воспринимают войну в конфетном обличии"
  •     RTVi "«Война эта будет дикая». Что писали 22 июня 1941 года в дневниках"
  •     Tribun Manado "Nasib Kelam Perempuan Jerman Usai Nazi Kalah, Gadis Muda, Wanita Tua dan Hamil Diperkosa Bergantian"
  •     The book of Elisabeth Krimmer "German Women's Life Writing and the Holocaust: Complicity and Gender in the Second World War"
  •     ViewsBros  "WARTIME VIOLENCE AGAINST WOMEN"
  •     Xosé Manuel Núñez Seixas "El frente del Este : historia y memoria de la guerra germano-soviética, 1941-1945"
  •     اخبار المقطم و الخليفه " إغتصاب برلين الكبير"
  •     Русская семерка "В чьем плену хуже всего содержались женщины-военные на Второй мировой"
  •     Nicholas Stargardt "La guerra tedesca. Una nazione sotto le armi 1939-1945"
  •     Mail Online "Mass grave containing 1,800 German soldiers who perished at the Battle of Stalingrad is uncovered in Russia - 75 years after WWII's largest confrontation claimed 2 mln lives"
  •     PT. Kompas Cyber Media "Kuburan Massal 1.800 Tentara Jerman Ditemukan di Kota Volgograd"
  •     Công ty Cổ phần Quảng cáo Trực tuyến 24H "Nga: Sửa ống nước, phát hiện 1.800 hài cốt của trận đánh đẫm máu nhất lịch sử"
  •     LGMI News "Pasang Pipa Air, Tukang Temukan Kuburan Masal 1.837 Tentara Jerman"
  •     Quora "¿Cuál es un hecho sobre la Segunda Guerra Mundial que la mayoría de las personas no saben y probablemente no quieren saber?"
  •     "مجله مهاجرت  "آنچه روس‌ها در برلین انجام دادند!
  •     Музейний простiр  "Музей на Дніпрі отримав новорічні подарунки під ялинку"
  •     Бэла Гельфанд. Как в Берлине убивали жену красноармейца Владимира Гельфанда  .. ..
  •     The book of Paul Roland "Life After the Third Reich: The Struggle to Rise from the Nazi Ruins"
  •     O Sentinela "Dois Milhões de Alemãs: O Maior Estupro em Massa da História foi um Crime Aliado-Soviético"
  •     Stratejik Güvenlik "SAVAŞ DOSYASI : TARİHTEN BİR KARE – 2. DÜNYA SAVAŞI BİTİMİNDE ALMANYA’DA KADINLARA TOPLU TECAVÜZLER"
  •     Агентство новостей «Хакасия-Информ» "Кто остановит шоу Коновалова?"
  •     Isralike.org "Цена победы. Военный дневник лейтенанта Владимира Гельфанда"
  •     Robert Dale “For what and for whom were we fighting?”: Red Army Soldiers, Combat Motivation and Survival Strategies on the Eastern Front in the Second World War
  •     "طرفداری "پایان رویای نازیسم / سقوط امپراطوری آدولف هیتلر
  •     Das Buch von Kerstin Bischl "Frontbeziehungen: Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945"
  •     Русская семерка "Красноармейцы или солдаты союзников: кто вызывал у немок больший страх"
  •     Kibalchish "Фрагменты дневников поэта-фронтовика В. Н. Гельфанда"
  •     History Magazine "Sõjapäevik leitnant Vladimir Gelfand"
  •     Magazine online "Vojnový denník poručíka Vladimíra Gelfanda"
  •     theБабель "Український лейтенант Володимир Гельфанд пройшов Другу світову війну від Сталінграда до Берліна"
  •     Znaj.UA "Жорстокі знущання та масові вбивства: злочини Другої світової показали в моторошних кадрах"
  •     Gazeta.ua "Масові вбивства і зґвалтування: жорстокі злочини Другої світової війни у фотографіях"
  •     PikTag "Знали вы о том, что советские солдаты ИЗНАСИЛОВАЛИ бессчетное число женщин по пути к Берлину?"
  •     Kerstin Bischl  "Sammelrezension: Alltagserfahrungen von Rotarmisten und ihr Verhältnis zum Staat"
  •     Конт "Несколько слов о фронтовом дневнике"
  •     Livejournal "Уникальный дневник солдата Сталина"
  •     Sherstinka "Német megszállók és nők. Trófeák Németországból - mi volt és hogyan"
  •     Олег Сдвижков "Красная Армия в Европе. По страницам дневника Захара Аграненко"
  •     X-True.Info "«Русские варвары» и «цивилизованные англосаксы»: кто был более гуманным с немками в 1945 году"
  •     Veröffentlichungen zur brandenburgischen Landesarchäologie "Zwischen Krieg und und Frieden: Waldlager der Roten Armee 1945"
  •     Sherstinka "Szovjet lányok megerőszakolása a németek által a megszállás alatt. Német fogságba esett nők"
  •     Dünya Haqqinda "Berlin zorlanmasi: İkinci Dünya Müharibəsi"
  •     Dioxland "NEMŠKIM VOJAKOM JE BILO ŽAL RUSKIH ŽENSK. VSE KNJIGE SO O: "VOJAŠKIH SPOMINIH NEMŠKEGA..."
  •     Actionvideo "Gewalt gegen deutsche Frauen durch Soldaten der Roten Armee. Entsetzliche Folter und Hinrichtungen durch japanische Faschisten während des Zweiten Weltkriegs!"
  •     Maktime "Was machten die Nazis mit den gefangenen sowjetischen Mädchen? Wer hat deutsche Frauen vergewaltigt und wie sie im besetzten Deutschland gelebt haben"
  •     Музей «Пам’ять єврейського народу та Голокост в Україні» отримав у дар унікальні експонати
  •     Sherstinka "Что творили с пленными женщинами фашисты. Жестокие пытки женщин фашистами"
  •     Bidinvest "Brutalitäten der Sowjetarmee - Über die Gräueltaten der sowjetischen "Befreier" in Europa. Was haben deutsche Soldaten mit russischen Frauen gemacht?"
  •     Русский сборник XXVII "Советские потребительские практики в «маленьком СССР», 1945-1949"
  •     Academic Studies Press. Oleg Budnitskii: "Jews at War: Diaries from the Front"
  •     Gazeta Chojeńska "Wojna to straszna trauma, a nie fajna przygoda"
  •     Historiadel.net "Crímenes de violación de la Segunda Guerra Mundial y el Ejército de EE. UU."
  •     화요지식살롱     "2차세계대전 말, 소련에게 베를린을 점령당한 '독일 여자들'이 당한 치욕의 역사"
  •     The Global Domain News "As the soldiers did to captured German women"
  •     Quora "Você sabe de algum fato da Segunda Guerra Mundial que a maioria das pessoas não conhece e que, provavelmente, não querem saber?"
  •     MOZ.de "Als der Krieg an die Oder kam – Flucht aus der Festung Frankfurt"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні". "1 березня 1923 р. – народився Володимир Гельфанд"
  •     Wyborcza.pl "Ryk gwałconych kobiet idzie przez pokolenia. Mało kto się nim przejmuje"
  •     Cноб "Женщина — военный трофей. Польский историк о изнасилованиях в Европе во время Второй мировой"
  •     Refugo "O estupro da Alemanha"
  •     Historia National Geographic "la batalla de berlín durante la segunda guerra mundial"
  •     Politeka "Росіянам напередодні 9 травня нагадали про злочини в Німеччині: «Заплямували себе...»"
  •     Акценты "Советский офицер раскрыл тайны Второй мировой: рассказал без прикрас"
  •     БелПресса "Цена Победы. Какой была военная экономика"
  •     Lucidez "75 años de la rendición nazi: Los matices del “heroísmo” soviético"
  •     UM CANCERIANO SEM LAR "8 de Maio de 1945"
  •     Lasteles.com "La Caída de la Alemania Nazi: aniversario de la rendición de Berlin"
  •     Cloud Mind "Violence Against Women: The Rape Of Berlin WW2"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні" "8 ТРАВНЯ – ДЕНЬ ПАМ’ЯТІ І ПРИМИРЕННЯ"
  •     Lunaturaoficial "LIBROS QUE NO HICIERON HISTORIA: EL DIARIO DE LOS HORRORES"
  •     CUERVOPRESS "El drama oculto de las violaciones masivas durante la caída de Berlín"
  •     EU Today "The Rape of Berlin: Red Army atrocities in 1945"
  •     Издательство Яндекс + История будущего "Настоящий 1945"
  •     Вне строк "Похищение Берлина: зверства Красной армии в 1945 году"
  •     Frankfurter Allgemeine Zeitung "Erlebt Russland eine neue Archivrevolution?"
  •     The book of Beata Halicka "The Polish Wild West: Forced Migration and Cultural Appropriation in the Polish-german Borderlands, 1945-1948"
  •     Twentieth-Century Literature “A World of Tomorrow”: Trauma, Urbicide, and Documentation in A Woman in Berlin: Eight Weeks in the Conquered City
  •     Märkische Onlinezeitung "Sowjetische Spuren in Brandenburgs Wäldern"
  •     Revue Belge de Philologie et d’Histoire "Soviet Diaries of the Great Patriotic War"
  •     Der Spiegel "Rotarmisten und deutsche Frauen: "Ich gehe nur mit anständigen Russen"
  •     ReadSector "Mass grave of WWII Nazi paratroopers found in Poland contains 18 skeletons and tools with swastikas"
  •     ИноСМИ "Der Spiegel (Германия): «Я гуляю только с порядочными русскими»
  •     Actionvideo "Jak naziści szydzili z rosyjskich kobiet. Gwałt w Berlinie: nieznana historia wojny"
  •     Вера Дубина "Сексуальное насилие в памяти о Второй мировой войне"
  •     Graf Orlov 33 "ДНЕВНИК В. ГЕЛЬФАНДА советского офицера РККА"
  •     Deutsche Welle  "Послевоенная Германия в дневниках и фотографиях"
  •     Deutsche Welle  "За что немки любили в 1945 году лейтенанта Красной армии?"
  •     Elke Scherstjanoi "Sieger leben in Deutschland: Fragmente einer ungeübten Rückschau. Zum Alltag sowjetischer Besatzer in Ostdeutschland 1945-1949"
  •     SHR32 "Rus əsgərləri alman qadınlarına necə istehza etdilər. Alman qadınlarını kim zorlayıb və onlar işğal olunmuş Almaniyada necə yaşayıblar"
  •     Детектор медіа "«Гра тіней»: є сенс продовжувати далі"
  •     Historia provinciae "Повседневная жизнь победителей в советской зоне оккупации Германии в воспоминаниях участников событий"
  •     Portal de Prefeitura "Artigo: “FRAU, KOMM!” O maior estupro coletivo da história"
  •     Pikabu "Извращение или традиция, потерявшая смысл?"
  •     Русская Семерка "Владимир Гельфанд: от каких слов отказался «отец» мифа об изнасиловании немок советскими солдатами"
  •     Институт российской истории РАН "Вторая мировая и Великая Отечественная: к 75-летию окончания"
  •     Kozak UA "Як "діди" німкень паплюжили в 1945 році"
  •     Dandm "Cómo los nazis se burlaron de las mujeres rusas. Mujeres rusas violadas y asesinadas por los alemanes"
  •     Permnew.Ru "«Диван» Федора Вострикова. Литобъединение"
  •     Neurologystatus "Violence women in the Second World War. Shoot vagas: why soldiers rape women"
  •     Brunilda Ternova "Mass rapes by Soviet troops in Germany at the end of World War II"
  •     The book Stewart Binns "Barbarossa: And the Bloodiest War in History"
  •     Reddit "Did the Soviet Army really raped 2 million women during WW2? Are the numbers correct?"
  •     Новое литературное обозрение: Будницкий Олег "Люди на войне"
  •     Леонід Мацієвський "9 травня – День перемоги над здоровим глуздом. Про згвалтовану Європу та Берлін"
  •     Полит.Ру "Люди на войне"
  •     #CОЦИАЛЬНАЯ ИСТОРИЯ #ПАМЯТЬ "Владимир Гельфанд: месяц в послевоенном Берлине"
  •     Новое литературное обозрение "Ирина Прохорова, Олег Будницкий, Иван Толстой: Люди на войне"
  •     JoyReactor "Зверства советских солдат во время Великой Отечественной войны"
  •     Georgetown University "Explorations in Russian and Eurasian History": "Emotions and Psychological Survival in the Red Army, 1941–42"
  •     Forum24 "Co se dělo se zajatými rudoarmějkami? Jaký byl osud zajatých žen z Wehrmachtu?"
  •     Quora, Inc. "Which was the cruelest army in WW2 and WW1?"
  •     Радио Свобода "Война и народная память"
  •     Лехаим "Двадцать второго июня…"
  •     Русская семёрка "Как изменилось отношение немок к красноармейцам в 1945 году"
  •     Исторический курьер "Героизм, герои и награды: «героическая сторона» Великой Отечественной войны в воспоминаниях современников"
  •     Коммерсантъ "Фронт и афронты"
  •     Русская семёрка "Владимир Гельфанд: что не так в дневниках автора мифа об «изнасилованной» Германии"
  •     Medium "The Brutal Rapes of Every German Female from Eight to Eighty"
  •     One News Box "How German women suffered largest mass rape in history by foreign solders"
  •     "نیمرخ "نقش زنان در جنگها - قسمت اول: زنان به مثابه قربانی جنگ
  •     Bolcheknig "Що німці робили з жінками. Уривок з щоденника дівчини, яку німці використовували як безкоштовну робочу силу. Життя в таборі"
  •     Nrgaudit "Рассказы немецких солдат о войне с русскими. Мнения немцев о русских солдатах во время Второй мировой войны"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні "На звороті знайомого фото"
  •     Новое литературное обозрение. Книга: Козлов, Козлова "«Маленький СССР» и его обитатели. Очерки социальной истории советского оккупационного сообщества"
  •     Sattarov "Mga babaeng sundalo sa pagkabihag ng Aleman. Kabanata limang mula sa librong "Pagkabihag. Ito ang ginawa ng mga Nazi sa mga nahuling kababaihan ng Soviet"
  •     Política Obrera "Sobre “José Pablo Feinmann y la violación en manada"
  •     Эхо Москвы "Цена победы. Люди на войне"
  •     SHR32 "How Russian soldiers mocked German women. Trophies from Germany - what it was and how. Who raped German women and how they lived in occupied Germany"
  •     Олег Сдвижков: "«Советских порядков не вводить!»  Красная армия в Европе 1944—1945 гг."
  •     Livejournal "Чья бы мычала"
  •     Newton Compton Editori. Stewart Binns "Operazione Barbarossa. Come Hitler ha perso la Seconda guerra mondiale"
  •     Kingvape "Rosa Kuleshovs Belichtung. Rosa Kuleshov ist die mysteriöseste Hellseherin der Sowjetzeit. Zwischen rot und grün"
  •     Kfdvgtu الجوائز من ألمانيا - ما كان عليه وكيف. الذين اغتصبوا الألمانية وكيف عاش في ألمانيا المحتلة
  •     nc1 "Αναμνήσεις στρατιωτών πρώτης γραμμής για Γερμανίδες. Οι απόψεις των Γερμανών για τους Ρώσους στρατιώτες κατά τον Β' Παγκόσμιο Πόλεμο"
  •     ik-ptz "Was haben deutsche Soldaten mit russischen Mädchen gemacht? Das haben die Nazis mit gefangenen sowjetischen Frauen gemacht"
  •     مراجعة عسكرية  نساء أوروبا المحررات من خلال عيون الجنود والضباط السوفيت (1944-1945)
  •     nc1 "Scrisori de soldați ruși despre germani. Cum au șocat femeile sovietice pe ocupanții germani"
  •     中 新健康娱乐网 "柏林战役德国女人 70年前苏军强奸了十万柏林妇女?"
  •     "پورتال برای دانش آموز. خودآموزی،  "نازی ها با زنان اسیر چه کردند؟ نحوه آزار نازی ها از کودکان در اردوگاه کار اجباری سالاسپیلس
  •     Русская Семерка "Каких штрафников в Красной Армии называли «эсэсовцами»"
  •     Голос Народу "Саша Корпанюк: Кто и кого изнасиловал в Германии?"
  •     Gorskie "Новые источники по истории Второй мировой войны: дневники"
  •     TransQafqaz.com "Fedai.az Araşdırma Qrupu"
  •     Ik-ptz "What did the Nazis do with the captured women. How the Nazis abused children in the Salaspils concentration camp"
  •     Евгений Матонин "22 июня 1941 года. День, когда обрушился мир"
  •     Ulisse Online "Per non dimenticare: orrori contro i bambini"
  •     Наука. Общество. Оборона "«Изнасилованная Германия»: из истории современных ментальных войн"
  •     Quora "Por que muitos soldados estupram mulheres durante guerras?"
  •     Das Buch von Stefan Creuzberger "Das deutsch-russische Jahrhundert: Geschichte einer besonderen Beziehung"
  •     პორტალი სტუდენტისთვის "როგორ დასცინოდნენ რუსი ჯარისკაცები გერმანელებს"
  •     Зеркало "Где и когда русское воинство ЧЕСТЬ потеряло?"
  •     WordPress.com Historywithatwist  "How Russia has used rape as a weapon of war"
  •     Mai Khôi Info "Lính Liên Xô 'hãm hiếp phụ nữ Đức'"
  •     EU Political Report "Russia is a Country of Marauders and Murderers"
  •     "بالاترین  "روایت ستوان روس «ولادیمیر گلفاند» از «تجاوز جنسی» وحشیانه‌ی ارتش سرخ شوروی به «زنان آلمانی»/عکس
  •     TCH "Можемо повторити": як радянські солдати по-звірячому і безкарно ґвалтували німецьких жінок
  •     인사이트 "2차 세계 대전 때에도 독일 점령한 뒤 여성 200만명 성폭행했던 러시아군"
  •     Robert Lansing Institute "War crimes to reflect the essence of Russians"
  •     Pravda.Ru "Fake news about fake rapes in Ukraine to ruin Russian solder's image"
  •     Alexey Tikhomirov "The Stalin Cult in East Germany and the Making of the Postwar Soviet Empire, 1945-1961"
  •     Дилетант "Олег Будницкий / Человек на фоне эпох / Книжное казино. Истории"
  •     The Sault Star "OPINION: Suffering of children an especially ugly element of war"
  •     El Español "Por qué la Brutalidad del Ejército Ruso se Parece más a una Novela de Stephen King que de Orwell"
  •     Ratnik.tv "Одесса. Еврейский вопрос. Дорогами смерти"
  •     Алексей Митрофанов "Коммунальная квартира"
  •     Militaergeschichtliche Zeitschrift "Evakuierungs‑ und Kriegsschauplatz Mark Brandenburg"
  •     Raovatmaytinh "Phim cấp 3 tội ác tra tấn tình dục và hiếp dâm của phát xít đức phần 1
  •     Apollo.lv "Kā Otrais pasaules karš noslēdzās ar PSRS armijas veiktu masveida izvarošanas kampaņu Vācijā"
  •     Как ў Беларусі "Who raped whom in Germany" / "Кто кого насиловал в Германии"
  •     Konkretyka "Діди-ґвалтівники, або міф про «воїнів-освободітєлєй»"
  •     LinkedIn "Grandfathers-rapists, or the myth of "warriors-liberators"​. Typical Russian imperial character"
  •     Danielleranucci "Lit in the Time of War: Gelfand, Márquez, and Ung"
  •     Смоленская газета "Истинная правда и её фальшивые интерпретации"
  •     Дзен "Я влюбился в портрет Богоматери..." Из фронтовых дневников лейтенанта Владимира Гельфанда
  •     Дзен "Праздник Победы отчасти горек для меня..." Зарубежные впечатления офицера Красной армии Гельфанда
  •     UkrLineInfo "Жiноча смикалка: способи самозахисту від сексуального насилля в роки Другої світової війни"
  •     Memo Club. Владимир Червинский: "Одесские истории без хэппи энда"
  •     Thomas Kersting, Christoph Meißner, Elke Scherstjanoi "Die Waldlager der Roten Armee 1945/46: Archäologie und Geschichte"
  •     Jean Lopez, Lasha Otkhmezuri "Barbarossa - 1941: La guerre absolue"
  •     Дилетант "Дневники военного времени"
  •     Goldenfront "Самосуд над полицаями в Одессе в 1944 году: что это было"
  •     Gedenkstätten Buchenwald "Nach dem Krieg. Spuren der sowjetischen Besatzungszeit in Weimar 1945-50: Ein Stadtrundgang"
  •     Historia National Geographic "la segunda guerra mundial al completo, historia del conflicto que cambió el mundo"
  •     સ્વર્ગારોહણ  "કેવી રીતે રશિયન સૈનિકોએ જર્મન લોકોની મજાક ઉડાવી"
  •     Absorbwell "Causas Y Consecuencias De La Segunda Guerra Mundial Resumen"
  •     לחימה יהודית  א. יהודים בצבא האדום
  •     Український світ "«Можем повторіть» — про звірства російських солдат під час Другої світової війни"
  •     Andrii Portnov "Dnipro: An Entangled History of a European City"
  •     Татьяна Шишкова "Внеждановщина. Советская послевоенная политика в области культуры как диалог с воображаемым Западом"
  •     Oleg Budnitskii, David Engel, Gennady Estraikh, Anna Shternshis: "Jews in the Soviet Union: A History: War, Conquest, and Catastrophe, 1939–1945"
  •     The Chilean "Roto". "VIOLADA"
  •     Дзен "Немок сажайте на мохнатые мотороллеры". Что сделали с пленными немками в Советском Союзе"
  •     ProNews "Σιλεσία 1945: Με εθνοκάθαρση η πρώτη τιμωρία των Γερμανών για τα εγκλήματα τους στο Β΄ ΠΠ"
  •     Livejournal "Одесситы - единственные в СССР - устроили самосуд в 1944 году"
  •     Scribd "Estupro em Massa de Alemãs"
  •     Музей «Пам’ять єврейського народу та Голокост в Україні» ЦЬОГО ДНЯ – 100-РІЧЧЯ ВІД ДНЯ НАРОДЖЕННЯ ВОЛОДИМИРА ГЕЛЬФАНДА
  •     Davidzon Radio "Владимир Гельфанд. Шокирующий дневник войны". Валерия Коренная в программе "Крылья с чердака"
  •     Імекс ЛТД "Історичний календар Кіровоградщини 2023 рік. Люди. Події. Факти"
  •     Quora "Open to the weather, lacking even primitive sanitary facilities, underfed, the prisoners soon began dying of starvation and disease"
  •     Infobae "El calvario de las mujeres tras la caída de Berlín: violaciones masivas del Ejército Rojo y ola de suicidios"
  •     Научная электронная библиотека "Военные и блокадные дневники в издательском репертуаре современной России (1941–1945)"
  •     Historywithatwist "How Russia has used rape as a weapon of war"
  •     Інститут історії України "Романтичні стосунки дівчат і жінок із солдатами ворожих армій у роки німецько-радянської війни"
  •     Я "Масові зґвалтування радянськими військовими німецьких жінок в Берліні під час Другої світової війни"
  •     Periodista Digital "Las terribles violaciones ocultas tras la caída de Berlín"
  •     Tạp chí Nước Đức "Hồng quân Liên Xô, nỗi kinh hoàng của phụ nữ Berlin năm 1945"
  •     "زیتون | سایت خبری‌ تحلیلی زیتون "بدن زن؛ سرزمینی که باید فتح شود!
  •     Enciclopedia Kiddle Español "Evacuación de Prusia Oriental para niños"
  •     Ukraine History "Діди-ґвалтівники, або міф про «воїнів-визволителів». Типовий російський імперський характер"
  •     LWL Landesmuseum Herne "Sterne im Wald - Soldaten der Roten Armee zwischen Krieg und Frieden 1945"
  •     Локальна  Історiя "Жаске дежавю: досвід зустрічі з "визволителями"
  •     Tamás Kende "Class War or Race War The Inner Fronts of Soviet Society during and after the Second World War"
  •     museum-digital berlin "Vladimir Natanovič Gel'fand"
  •     니콜라스 스타가르트 저 "독일인의 전쟁 1939-1945"
  •     知乎 "苏联红军在二战中的邪恶暴行"
  •     Вестник Омского Университета "ВЕЛИКАЯ ОТЕЧЕСТВЕННАЯ ВОЙНА В ЧЕЛОВЕЧЕСКОМ ИЗМЕРЕНИИ"
  •     Mast.al "Silesia 1945: Spastrimin Etnik, Dënimi i Parë i Gjermanëve për Krimet e Tyre në L2B"
  •     Quora "History of World War 2 and its aftermath"
  •     Засновано на реальних подіях: "Ґвалтували КОЖНУ від 8 до 80..!" - свідчення "подвигів" червоноармійців у Німеччині, Польщі та СРСР
  •     Teletype "И три дня на разграбление…"
  •     Еврейский музей и центр толерантности "По следам дневников Гельфанда"
  •     Jornal de Psicanálise "Homens homenageados usurpam os corpos de mulheres violadas, e a guerra não tem rosto de mulher: apenas corpos"
  •     Brandenburgikon "Waldlager der Roten Armee"
  •     Bertrada.uno "Apa yang Terjadi pada Mayat-mayat di Pertempuran Berlin?" /  Grunge "What Happened To The Bodies At The Battle Of Berlin?"
  •     Сноб Медиа «Истоки советской фотографии» в Еврейском музее
  •     Das Buch von Volker Heise "1945"
  •     Regioactive "Anonyma (i. e. Marta Hillers) und Wladimir N. Gelfand. Doppelporträts und exemplarische Texte"
  •     United24 Media "Sexual Violence as a Tool Of Russian Warfare, From World War II to Today in Ukraine"
  •     Музей "Пам'ять єврейського народу та Голокост в Україні": "Мрія бути письменником"
  •     Еврейская община Днепра "Єврейський Музей уперше опублікував уривки зі знаменитого щоденника Володимира Гельфанда"
  •     "خبرفوری "رازهای مگوی جنگ جهانی دوم؛ ماجرای تجاوز ارتش سرخ شوروی به زنان آلمانی چه بود؟ / از سربازان پیر تا همسایگان خاموش
  •     Medium "80 Years After World War II: Love and Hatred in the Ruins — Vladimir Gelfand’s Diaries as a Mirror of Soviet Memory"
  •     Hit Radio FFH "Was bisher geschah. Kriegsende 1945. Hitlers letzte Offensive"
  •     Jewish "В Еврейском музее откроется выставка в честь 80-летия Победы"
  •     Museum Berlin-Karlshorst "LA CAPITULATION ALLEMANDE DE MAI 1945" / "KAPITULACJA NIEMIECKA W MAJU 1945 R."
  •     Will und Roswitha Quadflieg »Ich will lieber schweigen«: Das Tagebuch eines Schauspielers aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter
  •     Storica National Geographic "La Seconda Guerra Mondiale nella sua interezza: storia di un conflitto che ha cambiato il mondo"
  •     Deutsche Welle "2 de maio de 1945: a queda da Berlim nazista"
  •     Museum Berlin-Karlshorst "DIE DEUTSCHE KAPITULATION IM MAI 1945"
  •     Ukraine History "Діди-ґвалтівники, або міф про «воїнів-визволителів». Типовий російський імперський характер"
  •     Copernico "Völkerwanderung. Der Schauplatz Reetz (Neumark) 1945"
  •     Museum Berlin-Karlshorst "КАПІТУЛЯЦІЯ НІМЕЧЧИНИ У ТРАВНІ 1945 РОКУ" / "THE GERMAN SURRENDER IN MAY 1945" 
  •     lenta.ru «Улыбаясь и плача, обнимаются и целуются все подряд» Великая Победа в воспоминаниях очевидцев. Как мир встретил 9 мая 1945 года?
  •     Here "Echoes from the Abyss: A Monologue on War's Hidden Wounds"
  •     Дзен "Что сделали красноармейцы с пленной немецкой девушкой"
  •     Leonardo Historia "SAQUEO DE BERLIN - SEGUNDA GUERRA MUNDIAL"
  •     PressReader: Muy Historia "VIOLACIONES MASIVAS DE BERLINESAS"
  •     SAGA Egmont "Berlins fall"
  •     Rüdiger Barth, Hauke Friederichs "Deutschland 1946: Das Wunder beginnt"
  •     В пламени историй "Что делали красноармейцы с пленными немецкими девушками? Вся правда о «миллионах жертв» немок!"
  •     Lark  " 从柏林到布查:弗拉基米尔·盖尔芬德的日记与重复的暴力之镜。"
  •     Jean Lopez, Lasha Otkhmezuri "Operațiunea Barbarossa. Frontul de Est, 1941. Războiul total"
  •     Historical Frontlines "A Soviet Soldier's First Sight of Germany: What They Found"
  •     e-noticies "La victòria i la misèria: el front oriental a través dels ulls de Vladímir Gelfand"
  •     Новоархангельський краєзнавчий музей "Володимир Натанович Гельфанд"
  •     Alexander Wallasch: Melnyk am sowjetischen Ehrenmal in Berlin: „Die Ukrainer haben Berlin befreit“
  •     Instagram "Vladimir Gelfand, un ukrainien à Berlin"
  •