• Frederick Taylor "Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946"
  •         


     
     


    Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946 Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946


    • Artikel: Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und  Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946
    • Autor: Frederick Taylor
    • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
    • Verlag: Berlin Verlag (10. September 2011)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 382701011X
    • ISBN-13: 978-3827010117
    • Größe und/oder Gewicht:  22 x 14,8 x 4 cm
    • Preis: EUR 28,00
     
     
     

    • Artikel: Zwischen Krieg und Frieden: Die Besetzung und Entnazifizierung Deutschlands 1944-1946                                                                   
    • Autor: Frederick Taylor
    • Format: Kindle Edition 
    • Dateigröße: 4526 KB
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 560 Seiten
    • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    • Verlag: Bloomsbury Verlag eBook (3. September 2011)
    • Sprache: Deutsch
    • ASIN: B008RX2L3Q
    • Preis: EUR 20,99
       



     


     

     


      
     

    Pressestimmen

    Der britische Historiker Frederick Taylor ist mit Büchern über die Berliner Mauer und die Bombardierung Dresdens bekannt geworden. Nun befasst er sich in seinem aktuellen Buch detailfreudig mit Deutschland von 1944 bis 1946: mit der Umformung Deutschlands.
    Es beginnt mit dem Überschreiten der deutschen Grenzen durch die alliierten Truppen und endet mit der Stuttgarter Rede des amerikanischen Außenminister Byrnes im Herbst 46. Die Rede wollte den Deutschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen, sie löste geradezu Begeisterung aus. Es ist ein den Deutschen gegenüber eigentümlich verständnisvolles Buch. Natürlich werden ihre Verbrechen nicht verschwiegen. Geht es um den Hunger der Nachkriegsjahre, so kommt die Rede auf die Hungerpolitik des Reiches in den besetzten Gebieten während des Krieges. Sie zielte auf Völkermord, der Unterschied zu den Verhältnissen nach 45 liegt auf der Hand.
    Und doch hat der Autor Mitgefühl mit den Deutschen. Er beschreibt die Leiden in den Ostgebieten, die Brutalitäten der Roten Armee (und auch den Respekt vieler Rotarmisten vor dem besiegten Gegner), die Plünderungen und Vergewaltigungen. Dies aber nicht, ohne einen jungen deutschen Soldaten zu zitieren:
    Die Vertreibungen schildert er in ihren Schrecken, die Gräuel im Sudetenland nennt er „unvorstellbar“. Tschechische Soldaten zwangen deutsche Männer, eine Grube auszuheben und sich davor aufzustellen; dann wurden die Männer erschossen und Kalk über ihre Leichname gestreut. Eine deutsche Zeugin erzählte:
    „Als ich das gesehen habe, habe ich sehr geweint. Eine Frau sagte mir dann, dass ich nicht zu weinen brauchte, denn das hätten die Deutschen auch mit den Juden gemacht.“
    Mit seinem Buch „Zwischen Krieg und Frieden“ bringt Taylor nicht die Wissenschaft voran; er wendet sich an einen breiteren Kreis von Lesern. Er ist anschaulich, detailfreudig, er denkt, wie viele britische Historiker, an den Leser und dessen Wunsch, unterhalten zu werden. Das sind keine geringen Vorzüge.
    Deutschlandradio Kultur


    Frederick Taylor erklärt in angelsächsischer Knappheit und sehr einleuchtend, wie die Alliierten Deutschland betrachteten, als es schliesslich unter ihre Kontrolle kam: als «leeres Objekt», als «weisses Blatt». «Was an staatlicher Organisation und politischem Leben vorher existiert hatte», schreibt der Autor, «betrachteten die Eroberer als unheilbar böse.» Man musste das Vorhandene loswerden, das war klar – «was an die Stelle dieser bösartigen Strukturen treten sollte oder konnte, war weniger klar, zunächst aber auch weitgehend irrelevant». Zunächst einmal mussten die Besatzer sich ihren vordringlichsten Aufgaben widmen: sich selbst schützen – nur langsam nahm die Angst vor den weitgehend fiktiven «Werwölfen» ab – und mit der politischen Säuberung des Landes beginnen. Taylor erzählt eindrucksvoll, wie aus den Eroberern, dem «siegreichen Heer» – wie ein Handbuch für die Soldaten den englischen Begriff «conqueror» für empfindliche deutsche Ohren übersetzte –, die Vertreter einer konstruktiven Besatzungspolitik wurden.
    Die zwei von Taylor geschilderten Jahre vom September 1944 bis zum Oktober 1946, als der Nürnberger Hauptkriegsverbrecher-Prozess endete, waren für Eroberer wie für Besiegte dramatische Jahre. Die für die deutsche Zivilbevölkerung besonders verlustreichen letzten Kriegsmonate liessen viele Menschen, durchaus aber nicht alle, wie Taylor an einigen Beispielen spannend illustriert, das Ende von Reich und Regime herbeisehnen. Dasselbe taten die Soldaten der alliierten Truppen, ob an der West- oder der Ostfront. Viele Zehntausende gefallener alliierter Soldaten in den letzten Monaten und Wochen des Krieges ab Mitte 1944 ebenso wie die Entdeckung der Konzentrationslager und die Kenntnis der anderen deutschen Verbrechen lassen es bemerkenswert erscheinen, dass den Deutschen nicht ein noch wesentlich strafferes Besatzungsregime auferlegt wurde.

    Neue Zürcher Zeitung

     
     


    Über den Autor

    Frederick Taylor hat Neue Geschichte und Germanistik studiert und ist Fellow der Royal Historical Society. Seine Bücher Dresden. Dienstag, 13. Februar 1945 und Die Mauer. 13. August 1961 bis 9. November 1989 wurden in mehrere Sprachen übersetzt und waren internationale Bestseller. Er lebt in Cornwall.



     



       
        Ergebnisse für Gelfand:
      

        

       

     

           

    Seite 195 …Benzin und Zigaretten. Leutnant Wladimir Gelfand, ein R…

    ...Beruf zu machen. Gelfand entsprach also kaum der Karikatur des...

    Seite 196 …einer Gruppe Rotarmisten vergewaltigt worden. Gelfand …

    Seite 197 ... «51 Gelfand wusste, was viele seiner Kameraden deutschen Fr…

    ...berichtete Gekfand weiter, Feldwebel Andropow habe einem Mädchen,...

    ...auch dadurch gestützt, dass laut Gelfands Bericht »viele keine 17 Jahre«...

    Seite 198 …damit sie nicht als Kombattant erkannt wurde.52 Gelfand selb…

    ...allem bleib Gelfand  im Herzen Romantiker. »Dieses Mädchen verdient...

    ...relativiert, das Gelfand im selben Tagebucheintrag vor einer weiteren...

    ...en Frau hatte. 53 Nach Leutnant Gelfands Tagebuch zu urteilen, unter...

    Seite 259 ...gehörte auch Leutnant Wladimir Gelfand. Zu diesem Rei…

    ...te, kam Gelfand eine Idee. Auf dem Platz gab es mehrere Schuhputze...

    Seite 260 ... scheint Gelfand trotz seiner sonst so genauen Beobachtung…

    Seite 261 ... wie Gelfand sie im selben Tagebucheintrag nennt, s…

    ..tbares .Lebensmittel. Gelfands kritischer Blick auf ihre mangelnde »Ga...

    Einfügen Fraternisierung. Der sowjetische Leutnant Wladimir Gelfand mit…

    Seite 268 ... ähnlich wie Wladimir Gelfand äußerte er sich geringschätzig…

    Seite 469 f. 50 Anonyma, Eine Frau in Berlin, s. 69, 75, 131. 51 Gelfand, …

    Seite 472 ... S. 43. 8 DEM SIEGER DIE BEUTE 1 Gelfand, Deutschlan…

    Seite 484 ... Gelfand, Wladimir: Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Auf…

    Seite 495 ... 12 unten Wladimir Gelfand: Deutschland-Tagebuch 1…

    Seite 504 …Entrechteten 438 f. Gebhardt, Karl 48 Gelfand, W…

    Seite 526 ...Die Auszüge aus dem Tagebuch von Wladimir Gelfand stam…

     
     
    © Berlin Verlag