• Gregor Thum: "Traumland Osten. Deutsche Bilder vom östlichen Europa im 20. Jahrhundert" 
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    Kurzbeschreibung:

    Nichts scheint die Phantasie der Deutschen im 20. Jahrhundert mehr beflügelt zu haben als der Osten Europas. Ob es um die Dostojewski-Verehrer auf der Suche nach spiritueller Erneuerung oder um die zahlreichen Bewunderer der Sowjetunion geht - für sie alle war der Osten Ziel ihrer Hoffnungen und Sehnsüchte. In gleichem Maße aber diente der Osten den Deutschen auch als Projektionsfläche für ihre Ängste und Phobien: Immer wieder ritten "asiatische Horden" durch ihre Alpträume. Die von Gregor Thum zusammengestellten Beiträge gehen diesem komplexen Verhältnis der Deutschen zum Osten Europas nach. Dabei begegnen sie einer Wahrnehmung, die sich zwischen überspannten Erwartungen und übertriebenen Ängsten hin und her bewegte, die aber nur selten von einem nüchternen Blick auf die Realitäten des östlichen Europa geprägt war.
     
     
    Pressestimmen:
     
    »Das ›Traumland Osten‹ – nach der Lektüre erhält es eine genauere Konturierung!«
    Steffen Höhne, Bohemia – Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder

    »Der [...] ansehnlich bebilderte und überaus attraktive Sammelband legt ein lange durch den Ost-West-Konflikt überlagertes Beziehungsgeflecht frei. [...] Die im Band versammelten Aufsätze [...] bieten eine ausgezeichnete und leicht zugängliche Einführung in die komplexe Thematik.«
    Bernhard Chiari, Neue Politische Literatur»

    »Der Band bietet alles in allem ein weit gefächertes, zugleich faszinierendes und beängstigendes Panorama dieses deutschen "Traumlands Osten".«
    Thomas Serrier, Nordost-Archiv



    Über den Autor:
     
    Gregor Thum, 1967 in München geboren, studierte Geschichte und Slavistik in Berlin und Moskau. Er war von 1995 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Viadrina in Frankfurt an der Oder. Heute lehrt er Geschichte an der University of Pittsburgh in den USA





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